Geschenkestress? Nicht mit ohphoria!

Die Vorweihnachtszeit ist für alle eine nervenaufreibende Angelegenheit. Kreativ sein und Geschenkideen finden braucht Zeit, die viele im Stress nicht haben. ohphoria ist eine Plattform, um euch genau das abzunehmen! Natürlich gilt das nicht nur für die Weihnachtszeit, sondern auch zu anderen Anlässen, wie Geburtstage. Im Google Play Store ist ohphoria seit geraumer Zeit auf Platz 1 in der Kategorie „Geschenkideen“. Wir haben mit dem Gründerpärchen Monse Delgadillo und Daniel Bichler über ihre Ideen gesprochen.

Bitte stellt euch und euer Startup einmal kurz vor!

Es gibt viele Plattformen, die ein Sammelsurium an verschiedensten Ideen anbieten. Was macht ohphoria, im Hinblick auf die Konkurrenz, zu etwas Besonderem?

Die Idee rund um ohphoria ist tatsächlich aus einer gescheiterten Geschenksuche Im Internet entstanden. Wir finden, Schenken ist etwas sehr persönliches und sollte für Freude und Überraschung sorgen. Leider wird man, bzw. wurden wir im Internet unter den einschlägigen Geschenkseiten nur sehr selten fündig und das trotz angeblicher „Geschenkfinder“. Unser vermuteter Grund hierfür ist: Wenig Passion, wenig Herz und wenig menschlicher Faktor. Daher wollen wir unseren Nutzern mit von uns persönlich erstellten Geschenkideen echte Inspiration bieten.

Wir empfehlen auf unserem Geschenkeblog nur Geschenkideen, die wir auch selbst verschenken würden oder schon verschenkt haben. Und wenn jemand auf unserem Blog nicht fündig wird, bieten wir sogar eine komplett persönliche und kostenlose Geschenkberatung an. Solch eine persönliche Ebene bei der Geschenksuche findet man sonst nicht beim Wettbewerb, da sich so etwas nicht so einfach skalieren lässt, wie zum Beispiel ein AdWords-basiertes Geschäftsmodell.

Die beiden Gründer Monse Delgadillo und Daniel Bichler. (Bild: ohphoria)

Die beiden Gründer Monse Delgadillo und Daniel Bichler. (Bild: ohphoria)

Gerade Youtube und andere DIY-Communities setzen auf inspirierende Geschenkideen für ihre User. Wärt ihr an Partnerschaften oder Kooperationen mit größeren Netzwerken interessiert?

Wir sind immer offen für Kooperationen. Letztlich geht es uns darum, dass der Nutzer möglichst einfach zu einer passenden Geschenkidee findet und ein – aus unserer Sicht – gewisser Anspruch an die Qualität der Geschenkidee gelegt wird. Gerade im DIY Bereich haben wir zum Beispiel noch keine besonders große Auswahl und würden durch einen entsprechenden Partner sicherlich einen noch größeren Mehrwert für unsere Nutzer bieten können. Sollte sich jemand angesprochen fühlen, kommt gerne auf uns zu!

 

Eure App kann man sich kostenlos im Google Play Store herunterladen, wollt ihr demnächst auch die iPhone-User um eure App bereichern?

Das Thema iPhone App haben wir tatsächlich leider erst mal auf Eis gelegt. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Zum Einen wächst der Marktanteil von Android-Geräten in Deutschland immer stärker und damit verliert Apple für uns an Bedeutung. Zum Anderen geht Apple im Vergleich zu Google sehr restriktiv mit den Apps im Apps Store um, und so sind zum Beispiel auch die Kosten unverhältnismäßig höher. Daher wird es leider erstmal nur bei unserer Android App bleiben. Unseren Whatsapp Beratungsservice und unsere mobile Seite erreicht man natürlich aber auch über das iPhone.

Die Website von ohphoria. Schön übersichtlich! (Bild: ohphoria)

Die Website von ohphoria. Schön übersichtlich! (Bild: ohphoria)

Ihr bietet neben dem eigenständigen Suchen auf eurer Plattform auch eine persönliche Beratung via Whatsapp oder dem Facebook-Messenger an – ebenfalls kostenlos. Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Der Messengerkanal ist für uns – wie für alle anderen auch – absolutes Neuland. Daher setzen wir den Fokus zunächst einmal hier vor allem darauf zu verstehen, wie der Nutzer mit solch einem Service umgeht und was seine Erwartungen sind. Aber auch hier ist ein Affiliate-basiertes Geschäftsmodell möglich, wenn nicht sogar noch besser umsetzen als auf einer normalen Webseite. Schließlich kann man einzelne Nutzer sehr exakt beraten, was im Zweifel zu einer höheren Kaufabschlussquote führt als auf dem Blog. Wichtig ist unserer Ansicht nach, am Anfang nicht den Profit sondern den Mehrwert für den Nutzer zu fokussieren. Dann kommt ersteres irgendwann von ganz allein.

 

Was sind eure größten Herausforderungen?

Unsere größte Herausforderung ist sicherlich die Zeit. Da wir beide auch Vollzeit anderen Berufen nachgehen, kümmern wir uns nach Feierabend und am Wochenende um ohphoria. Das führt nicht selten dazu, dass wir mehr neue Ideen (sowohl für Geschenke als auch für unsere Services) haben als wir eigentlich umsetzen können. Wahrscheinlich ein klassisches Bootstrapping-Problem 😉

Einfach und übersichtlich hat ohphoria ihre App gestaltet. (Bild ohphoria)

Einfach und übersichtlich hat ohphoria ihre App gestaltet. (Bild ohphoria)

Wie sehen eure nächsten konkreten Schritte für das kommende Jahr aus?

Ein großes Thema wird sicherlich der Ausbau unserer Whatsapp, bzw. Facebook Messenger Geschenkberatung sein. So planen wir hier den derzeit noch 100% manuellen Ablauf gegebenenfalls mit einem Chatbot zu unterstützen. Aber auch generell wird es für uns darum gehen weiter zu wachsen. So konnten wir in den letzten 1,5 Jahren viel ausprobieren und herausfinden, welche Marketingkanäle für ohphoria gut funktionieren. 2017 werden wir unsere Aktivitäten in diesen Bereichen verstärken und dann weiter wachsen und hoffentlich vielen Beschenkten ein Lächeln auf die Lippen zaubern 🙂

 

Danke für das Gespräch!

 

ohphoria im Hamburg Startups Monitor

ohphoria’s GeschenkIDEEN-Revolution: Mit unserem Geschenkeblog und unserer Android-App möchten wir wieder mehr Sinn & Freude ins Schenken bringen. Dafür überlegen wir uns das ganze Jahr über neue und vor allem echte GeschenkIDEEN. Und wer nicht fündig wird, wendet sich einfach an unsere kostenlosen Whatsapp Geschenkberatung 🙂

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  1. […] ein Ende haben. Die Idee: Bezahlen unter Freunden leicht gemacht und sicher verschlüsselt. vinoa, ohphoria, […]

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