Lampuga sammelt 6-stellige Summe mit Crowdfunding

Das Hamburger Startup Lampuga hat bei seiner Crowdfunding-Kampagne bisher über 375.000 Euro eingesammelt. Das junge Unternehmen produziert die weltweit ersten marktreifen Surfboards mit Elektroantrieb. Wir haben mit dem Team von Lampuga über ihr Funding und ihre Ziele gesprochen.

 

Bitte erzählt uns kurz was genau Ihr Euren Kunden bietet? Was macht Eure Surfboards weltweit so einzigartig?

Wir haben es geschafft das schnellste elektrisch betriebene Jetsurfboard der Welt zu bauen. Einzigartig ist es insofern, dass in den vergangenen 100 Jahren immer wieder Teams überall auf der Welt versucht haben diese Idee in die Wirklichkeit umzusetzen. Dank dem technischen Fortschritt den vor allem Tesla in immer höhere Sphären treibt, in Verbindung mit unserer Herangehensweise diese Idee in die Wirklichkeit umzusetzen, hat uns zum einzigen Anbieter von elektrischen Jetsurfboards weltweit gemacht.

Die Prototypen potentieller Wettbewerber reichen in ihren Spezifikationen, besonders der Geschwindigkeit, bei weitem nicht an das Level heran, das wir setzen konnten. Zusätzlich befindet sich von diesen keiner in einer marktreifen Phase.

 

Benjamin Köhnsen ist der Gründer von Lampuga.

Benjamin Köhnsen ist der Gründer von Lampuga.

Ihr habt Euch für eine Crowdfunding-Kampagne entschieden. Warum?

Durch unsere Erfahrung, die wir aus unserer Investment Banking Vergangenheit mitbringen, wissen wir, dass M&A bzw. Fundraising-Prozesse zeitlich kaum prognostizierbar sind. Crowdfunding besticht hier durch eine klare Timeline. Das in Verbindung mit unserem doch recht emotionalen Thema, das uns einen guten Zugang zu medialen Multiplikatoren bietet, hat uns diesen Weg der Unternehmensfinanzierung gehen lassen.

 

Bisher konntet ihr über 375.000 Euro einsammeln. Was ist Euer Funding-Ziel?

Wir sind bisher sehr zufrieden mit dem Verlauf des Fundings. Insgesamt beläuft sich unser Kapitalbedarf auf € 1 Mio. um den Businessplan wie beschrieben umsetzen zu können. Da wir auch parallel zu Seedmatch Gespräche führen sind wir äußerst zuversichtlich, dieses Ziel auch erreichen zu können.

 

Sind neben der Crowd noch andere Investoren mit an Bord? Oder sucht Ihr gerade gezielt nach welchen?

Ja, es ist uns gelungen mehrere Investoren von uns zu überzeugen. Die Hamburger VCs TruVenturo und Eastlake sind seit Gründung mit an Board, neben dem Innovationsstarter Fonds Hamburg sind mittlerweile zusätzlich auch einige Hamburger Unternehmer Teil des Gesellschafterkreises und helfen uns Lampuga weltweit als Premiumhersteller für Jetsurfboards zu positionieren.

 

Wozu benötigt Ihr das Geld? Was habt Ihr damit geplant?

Das Geld fließt primär in die Skalierung unserer Produktionskapazitäten. Ein produzierendes Gewerbe ist immer äußerst kapitalintensiv. Mit dem bereits eingeworbenen Geld konnten wir Formen und Werkzeuge anschaffen, die bereits jetzt die Produktionskapazität des Lampuga Airs verdreifacht haben. Unterm Strich soll uns die aktuelle Fundingrunde befähigen im kommenden Jahr 750 Lampuga Air und Rescue sowie 250 Lampuga Boost produzieren zu können.

 

Danke für das Gespräch!

 

Lampuga im Hamburg Startup Monitor

Das Monitorprofil von Lampuga

Das Monitorprofil von Lampuga

Lampuga – Produzent des schnellsten elektrischen Jetsurfboard der Welt.

Teilen mit ...
Share on Facebook0Share on Google+2Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn0Email this to someone
0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.