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Next Reality Contest 2018 sucht die Besten aus AR und VR

Der Next Reality Contest geht in die zweite Runde. Bis zum 27. August 2018 können sich Unternehmen aus ganz Deutschland für den Wettbewerb anmelden, die in den Bereichen Augmented oder Virtual Reality sowie 360°-Video aktiv sind. Zu gewinnen gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro.

Der Next Reality Contest ist eine Initiative der Handelskammer Hamburg und nextReality.Hamburg. Im Jahr 2017 wurde er zum ersten Mal von nextReality.Hamburg e.V. ins Leben gerufen. ADer Preis wird in den folgenden Kategorien vergeben:

  • 360° Movie
  • Interactive Entertainment
  • Interactive Business
  • Local Hero (speziell für Hamburger Bewerber)
  • Best Experience

Die Siegerehrung findet am Mittwoch, den 7. November 2018, in der Handelskammer Hamburg statt. Neben der Preisverleihung gibt es wieder eine  frei zugängliche Expo und erstmals ein umfangreiches Konferenzprogramm.

Siegerfoto vom Next Reality Contest 2017

Zu gewinnen gibt es jeweils 2.000 Euro

Der Next Reality Contest 2018 bietet insbesondere Newcomern die Gelegenheit, ihre Entwicklungen und deren Einsatzmöglichkeiten bekannt zu machen. Bewerber eeichen ihre Virtual- und Augmented-Reality-Anwendung je nach Zielgruppe in den Kategorien „Interactive Business“ (B2B-Bereich) oder „Interactive Entertainment“ (B2C inklusive Games) ein. Eine fachkundige Jury bewertet diese Kategorien sowie – in einer gesonderten Kategorie – 360°-Movies. Der Gewinner in jeder Kategorie erhält 2.000 Euro. Zusätzlich wird die beste Einreichung als „Best Experience“ und der beste Beitrag aus Hamburg als „Local Hero“ mit 2.000 Euro. Wer letztes Jahr die Preise bekommen hat, könnt ihr hier nachlesen.

Alle weiteren Infos zum altuellen Wettbewerb und den Link zum Bewerbungsformular gibt es hier.

Die Fintech Week 2018 hat mit FinForward eine eigene Konferenz

Vom 15. bis 20. Oktober findet in Hamburg zum dritten Mal die Fintech Week statt, die bundesweit größte Veranstaltung ihrer Art. Damit unterstreicht die Hansestadt ihren Ruf als einer der führenden Fintech-Standorte Deutschlands. Einige der erfolgreichsten Startups Hamburgs kommen aus dieser Branche, zum Beispiel Kreditech, Exporo oder Deposit Solutions.

Die ersten Programmpunkte stehen auch schon fest. Da geht es dann um die „Digitalisierung der Prozesse in Banken 4.0“, die „Finanzdienstleister der nächsten Generation“ und einiges mehr. Den Abschluss bilden am Samstag, 20. Oktober das comdirect Finanzbarcamp und die Verleihung des comdirect finanzblog awards. Für jede Veranstaltung muss jeweils ein eigenes Ticket erworben werden. Mehr zum Programm erfahrt ihr hier.

FinForward: Konferenz mit acht Themenschwerpunkten

Ein besonderes Highlight der Fintech Week 2018 soll die Fachkonferenz FinForward am 18. Oktober im betahaus werden. Dort sprechen etablierte Player, Fintech-Startups und Cross-Industry-Speaker über die Zukunft der Finanzen. Unternehmens- und branchenübergreifend widmet sich FinForward den wichtigsten Fintech-Themen der Zukunft – von dem Potenzial selbstlernender Algorithmen über das Regionalitätsprinzip bis hin zu der Gefahr durch die Tech-Riesen Google, Amazon und Co.

Die Gründer der Fintech Week: Clas Beese, Robert Beddies und Carolin Neumann (Foto: Kathrine Uldbæk Nielsen)

Acht Themenschwerpunkte gibt es: Machine Learning, Credit Scoring, digitaler Vertrieb, Blockchain, Payment, Regional wird digital, Daten und Tech Giants. Jeder Block dauert 90 Minuten und besteht aus einer einführenden Keynote und drei Lightning Talks, die unterschiedliche Perspektiven auf das jeweilige Thema geben und einen Blick über den Tellerrand ermöglichen. Während die meisten Inhalte sonst von externen Programmgestaltern kommen, wird FinForward direkt vom Team der Fintech Week organisiert.

Hamburg unter den Top 12 des European Capital of Innovation Award

Zwischenerfolg für Hamburg: Als Teilnehmer des Wettbewerbs European Capital of Innovation Award (I-Capital Award) hat es die Hansestadt unter die Top 12 der nominierten Städte geschafft. „Die Nominierung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, das Wachstum unserer Stadt durch Innovationen aktiv zu gestalten und mit einer Verbesserung von Wirtschaftskraft, Lebensqualität und Klimafreundlichkeit zu verbinden,“ sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher.

Der mit einer Million Euro dotierte Preis wird seit 2014 jährlich von der Europäischen Kommission vergeben. Insgesamt haben sich 27 Städte bei dem Wettbewerb beworben. Zu den jetzt 12 Nominierten zählen neben Hamburg noch Aarhus, Antwerpen, Athen, Bristol, Göteborg, Leuven, Lissabon, Madrid, Toulouse, Umeå und Wien. Sieger des vergangenen Jahres war die französische Hauptstadt Paris.

Die Preisverleihung findet auf dem Web Summit in Lissabon statt

In der umfangreichen Bewerbung müssen Städte darstellen, wie sie innovative Lösungen für gesellschaftlichen Herausforderungen realisieren. Diese Lösungen können abgeschlossen und fortlaufend sein, Voraussetzung ist die Umsetzung im Bewerbungsjahr. Ein Gremium von unabhängigen Experten aus ganz Europa entscheidet schließlich über die Vergabe des Preises, der im Rahmen des Web Summit am 6. November 2018 in Lissabon verliehen wird.

Dr.Rolf Strittmatter (Foto: Hamburg Marketing)

„Der positive Bescheid aus Brüssel stärkt uns in der Positionierung und Profilierung Hamburgs als verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Innovationsmetropole“, sagt Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Marketing GmbH. „Städte in Europa, aber auch der ganzen Welt stehen überall vor ähnlichen Herausforderungen. Der European Capital of Innovation Award fördert den Austausch der europäischen Städte über innovative Lösungen und trägt dazu bei, die die Wirtschaftskraft sowie Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt und damit auch die Lebensqualität der Bürger nachhaltig zu sichern und zu steigern. Das ist der eigentliche Gewinn für Hamburg.“

BLOCKCHANCE bringt die Blockchain in die HafenCity

Die BLOCKCHANCE Conference am 24. und 25. August 2018 in der HafenCity Hamburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die sozioökonomischen Auswirkungen der bevorstehenden Blockchain-Innovationswelle aufzuzeigen. Dabei kommt es zu einer Weltpremiere: Viva con Agua stellt gemeinsam mit Blockchain Solutions das Projekt WATERcoin vor. Airbus, Hochbahn, Kodak, Vertreter der Hamburgischen Bürgerschaft, der Bundesverband Blockchain und viele mehr sprechen über den aktuellen Forschungsstand und Anwendungsbeispiele der Blockchain-Technologie.

Schauplatz der BLOCKCHANCE Conference Hamburg 2018 ist der MLOVE Future City Campus in der HafenCity. Die Schirmherrschaft übernimmt Dr. Sebastian Saxe, CDO der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Stadt Hamburg. Mr. Synth aus Shanghai, Gründer und CEO vom Skycoin-Projekt und früher Bitcoin-Entwickler, ist Ehrengast. Mehr als 30 weitere Referenten, unter anderem Carsten Ovens, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, und Pia Poppenreiter, die für ihr Dating-Startup Ohlala eine eigene Kryptowährung veröffentlichen will, werden spannende Beiträge liefern.

Viva con Agua nutzt Blockchain für Hilfsprojekte

Die Themenblöcke der Konferenz tragen Überschriften wie „Blockchain for Good“, „Future of Economics“, „Blockchain and Mobility“, “Blockchain for Entertainment and Games” und „Cryptocurrencies and ICO“. Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. und das Hamburger Startup Blockchance Solutions präsentieren exklusiv das gemeinsame Projekt WATERcoin vor. Hier dient die Blockchain-Technologie dem Verein dazu, noch zielgerichteter und transparenter Hilfe dort zu leisten, wo Wasser gebraucht wird.

Tickets für die BLOCKCHANCE Conference gibt es ab 15,00 € bei Eventbrite. Der Einlass ist am Freitag ab 9:00 und am Samstag ab 12:00 Uhr. Die BLOCKCHANCE Conference Hamburg 2018 findet auf dem MLOVE Future City Campus, Baakenhöft 1, 20457 Hamburg, nahe der U4-Station “HafenCity Universität” statt. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Webseite der Konferenz.

Fotos: BLOCKCHANCE

Ankerkraut eröffnet am Freitag ersten Store

„Ankerkraut geht offline.“ Mit diesem lapidaren Satz schockte das Gewürze-Startup vor einigen Tagen seine Fans. Und das sind nicht gerade wenige, allein auf Facebook hat Ankerkraut über 150.000 Follower. Der Schock verwandelte sich allerdings ganz schnell in Vorfreude, denn die Auflösung erfolgte ein paar Sätze weiter: „Wir eröffnen unseren ersten Store in unserer Heimatstadt Hamburg.“ Und zwar nicht irgendwo, sondern am Ballindamm 17, direkt an der Binnenalster.

Diesen Freitag, also am 3. August, ist es nun so weit. Um 11 Uhr beginnt die bis zum 11. August dauernde Eröffnungswoche. Das Gründerpaar Anne und Stefan Lemcke verspricht tolle Angebote und Aktionen. Alle Produkte, inzwischen über 250 Gewürze, Rubs und Tees, können im Laden probiert und natürlich gekauft werden. Damit schreibt Ankerkraut ein weiteres Kapitel einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte.

Prägende Kindheit in Afrika

Schon als Kind lernte Ankerkraut-Gründer Stefan Lemcke die afrikanische Küche direkt vor Ort kennen und lieben. Die Intensität der Aromen eines einfachen, selbstgemachten Currys faszinierte ihn und ließ ihn seitdem nicht mehr los. Gewürze, Kräuter und Pfefferkörner auf afrikanischen Märkten sind in Geruch und Geschmack nicht mit dem zu vergleichen, was normalerweise hierzulande im Angebot ist.

Anne und Stefan Lemcke in „Die Hohle der Löwen“ (Foto: VOX / Bernd-Michael Maurer)

Daher stellte sich Stefan die Frage nach der richtigen Verarbeitung und Lagerung der Gewürze, um das einzigartige Aroma in seiner vollen Qualität zu erhalten. Die traditionsreichen Kontore in Hamburgs Speicherstadt sind seit Jahrhunderten Anlaufstelle für Gewürze aus aller Welt. Diese auf kurzem Wege zum Endkunden zu bringen, war die Grundidee der Geschmacksmanufaktur Ankerkraut.

Ankerkraut ist ein Familienunternehmen

2013 wurde aus Stefans Idee ein Familienunternehmen: Ehefrau Anne kam mit an Bord und übernahm an der Seite ihres Mannes das Ruder. Zunächst diente den beiden Lemckes die eigene Küche zur Herstellung und Verpackung, die investierte Arbeitszeit verschlang einen Großteil des Privatlebens. Trotz der Geburt des zweiten Kindes zur selben Zeit, waren Leidenschaft und Überzeugung groß genug, den Strapazen standzuhalten, bis Ende des ersten Jahres schon unterstützendes Personal eingestellt werden konnte.

2016 kam dann der große Durchbruch. Ein Auftritt in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ verschaffte Ankerkraut bundesweite Bekanntheit und einen Deal mit Investor Frank Thelen. Inzwischen hat das Unternehmen 65 Mitarbeiter und strebt 2018 einen Umsatz von über 15 Millionen Euro an. Produkte von Ankerkraut findet man mittlerweile in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und Schweden in insgesamt rund 200 Geschäften. Diesen Freitag kommt ein weiteres hinzu.

Beitragsbild: Michaela Kuhn Licht Form Arte

XTC 2019 – jetzt für das Startup-Spektakel in der Karibik bewerben!

Im September 2017 sorgte der Hurrikan Irma für schwere Verwüstungen in Florida und der Karibik. Auch auf Necker Island, der Privatinsel des legendären Unternehmers Richard Branson, richtete er erheblichen Schaden an. Eigentlich sollte auf Necker Island am 28. Februar 2018 das Finale des Startup-Wettbewerbs Extreme Tech Challenge (XTC) stattfinden, doch das war aufgrund der Folgen der Katastrophe nicht möglich. Inzwischen ist die Insel aber wieder in einem guten Zustand, sodass als neuer Termin der 19. Oktober fest eingeplant ist.

Bereits im März 2019 steht die nächste, inzwischen fünfte Ausgabe der XTC auf dem Programm. Bis zum 31. August können sich Gründerinnen und Gründer mit ihren Unternehmen bewerben. Die Teilnehmer erhalten nicht nur Zugang zu einigen der weltbesten Unternehmer, Technologiepioniere und Schlüsselinvestoren, sondern können auch ein globales Publikum kennenlernen und sich mit einigen der brillantesten und einflussreichsten Technologie-Experten vernetzen.

Las Vegas ist Zwischenstation auf dem Weg nach Necker Island

Nach Ende der Bewerbungsphase wählt eine Jury die 25 vielversprechendsten Teilnehmer aus, die am 19. Oktober vorgestellt werden. Im November wird die Zahl der Kandidaten noch einmal auf 10 reduziert. Diese Top 10 Startups dürfen dann am 19. Januar 2019 im Rahmen der CES Las Vegas, einer der weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, zeigen, was sie drauf haben. Die dort ermittelten besten drei Startups qualifizieren sich für die Reise nach Necker Island.

XTC 2017: Richatd Branson gratuliert den Gewinnern (Foto: XTC / Matthias Rüby)

In den vergangenen Jahren hat die XTC Startups wie Canva, Sphero, Doctor on Demand, Wanderu, Cresilon und Bloomlife vorgestellt. Schon das erreichen der Top 25 garantiert große und internationale Aufmerksamkeit der Medien. Was für Startups haben eine Chance? Die Teilnahmekriterien sind recht allgemein gefasst. Ein gutes Team ist wichtig und das richtige Produkt, das zur richtigen Zeit einen großen Markt anspricht. „BIG“ wird bei den Kriterien für die XTC nicht zufällig mehrfach groß geschrieben.

Weitere Informationen zu dem Wettbewerb bietet die Webseite von XTC, und direkt zur Anmeldung geht es hier. Die Gründerin Freya Oehle aus Hamburg war übrigens schon einmal dabei und hat damals ihre Erlebnisse für uns zusammengefasst.

Tales&Tails und KopfNuss in Crowdfunding-Kampagne von dm

Seit dem 23. Juli läuft der von der Drogeriemarktkette dm ins Leben gerufene Gründerwettbewerb dmSTART!. Bis zum 14. September haben Kunden die Möglichkeit abzustimmen, welches innovative Produkt von kreativen Startups sie in den dm-Regalen finden wollen. Dem Gewinner winkt eine Listung in fast 2.000 dm-Märkten.

Im April rief der Drogeriemarkt dm Startups dazu auf, sich für den dmSTART! Wettbewerb zu bewerben. Unter dem Motto: „Was hat dir schon immer im dm Regal gefehlt?“ konnten Gründer und Gründerinnen ihre Ideen und Produktvorschläge einreichen. Aus über 100 Bewerbungen wählte eine Jury 20 Finalisten aus. Diese zwanzig wurden auf ihrem weiteren Weg im Wettbewerb begleitet. So fand im Juni ein dreitägiges Seminar in der dm-Zentrale in Karlsruhe statt, um die Teilnehmer in Bereichen wie Marketing, Logistik und Markenschutz zu beraten.

Die Abstimmung hat gerade begonnen

Jetzt läuft also die heiße Phase – die letzten 20 kämpfen um den Einzug in die dm-Regale. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne in Kooperation mit der Plattform startnext können potentielle Kunden ihren Favoriten unterstützen. Die drei Startups mit den meisten Unterstützern gewinnen eine Listung bei dm. Die Produkten werden dann voraussichtlich noch dieses Jahr in den Märkten erhältlich sein.

Tales&Tails beim Food Innovation Camp 2018 (Foto: Stefan Groenveld)

Einer der Kandidaten ist das Hamburger Startup Tales&Tails, das Hundefutter aus 100 % Fisch produziert. Die Produkte sind auf die Bedürfnisse einer Zielgruppe abgestimmt, die sich selbst bewusst ernährt und dies auch für ihre Hunde möchte. Zudem wird ein weiterer für diese Zielgruppe wichtiger Aspekt bedient: mit jeder verkauften Tüte geht eine Spende an Tierschutzprojekte des Fördervereins Animal Hope and Wellness e.V., mit dem bereits eine vertraglich festgelegte Partnerschaft besteht.

Ebenfalls aus Hamburg und im Rennen um den Regalplatz ist KopfNuss. KopfNuss ist eine Kokoswasserschorle. Sie verbindet die Funktionalität von Kokoswasser mit dem leichten Geschmack von Fruchtsäften und der Frische einer Schorle. Dabei verzichtet das Unternehmen komplett auf künstliche Zusatzstoffe oder zugesetzten Zucker.

Dazu kommen 18 weitere Startups aus allen Bereichen. Zu den Finalisten gehören unter anderem Produkte wie Bio-Tampons, zuckerfreie Trinkschokolade, ein ökologischer Abflussstab, ein Bartöl, Kaffeeseife und ein Intim-Deo.

ABOUT YOU wird zum Unicorn

Die Heartland A/S, Beteiligungsholding eines der größten europäischen Bekleidungsunternehmen, der Bestseller A/S, steigt als neuer Investor bei ABOUT YOU ein. Die Beteiligung erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung von rund 300 Millionen US-Dollar. Die Unternehmensbewertung von ABOUT YOU steigt in diesem Zusammenhang auf eine Höhe von über einer Milliarde US-Dollar. Damit fällt das  Fashion-Tech-Startup der Otto Group in die Kategorie „Unicorn“, das, je nach Lesart, zweite seiner Art aus Hamburg. Als erstes gilt allgemein das Netzwerk XING, das allerdings börsennotiert ist.

Die Finanzierungsrunde in Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar fußt ganz wesentlich auf der Investition der Heartland A/S, die einen zweistelligen Unternehmensanteil an ABOUT YOU erwirbt. Die bisherigen Gesellschafter German Media Pool und Seven Ventures sowie die drei Geschäftsführer Tarek Müller, Sebastian Betz und Hannes Wiese nehmen ebenfalls an der Kapitalerhöhung teil. Benjamin Otto, gestaltender Gesellschafter und Mitglied des Aufsichtsrats der Otto Group, und seine Schwester bleiben mit ihrer Gesellschaft für Handelsbeteiligungen mbH (GfH) Minderheitsgesellschafter. Die Otto Group bleibt zwar größter Anteilseigner bei ABOUT YOU, führt das Fashion-Tech-Unternehmen jedoch künftig als Beteiligungsgesellschaft.

Die Mitarbeiterzahl soll binnen drei Jahren verdoppelt werden

Tarek Müller, Mitgründer und Co-Geschäftsführer der ABOUT YOU GmbH: „Wir freuen uns sehr über den Einstieg von Heartland A/S und das uns entgegengebrachte Vertrauen. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, unsere Kundenbasis noch weiter auszubauen, größere Marktanteile hinzuzugewinnen und neue Märkte sehr schnell zu erschließen. Gleichzeitig werden wir die Zahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier in Hamburg von aktuell 450 in den kommenden drei Jahren verdoppeln.“

Die Geschäftsführung von ABOUT YOU: Hannes Wiese, Tarek Müller und Sebastian Betz (Foto: ABOUT YOU)

Lise Kaae, CEO Heartland A/S: „Wir haben ABOUT YOU in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt, ein tadellos geführtes Unternehmen mit nachhaltigem Potenzial. Das derzeitige Managementteam hat großartige Arbeit geleistet und wir sind sehr zuversichtlich, dass unser Investment dabei hilft, die Unternehmensentwicklung weiter voranzutreiben.“

ABOUT YOU gilt als eines der am schnellsten wachsenden Fashion-Tech-Startups in Europa. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 283 Millionen Euro auf 450 bis 480 Millionen Euro.

Die geplante Beteiligung der Heartland A/S an ABOUT YOU steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Hamburg Airport startet Kooperation mit globaler Flughafen-App FLIO

Der Hamburger Flughafen ist ab sofort mit seinem vollen Angebot in der Airport-App FLIO vertreten. Diese bietet den Nutzen umfangreiche Vorteile. So können die Passagiere über FLIO beispielsweise den Eintritt zur Flughafen-Lounge buchen, Parkplätze reservieren oder exklusive Angebote für Shops und Gastronomie am Airport einlösen. Die App ist kostenlos für mobile Geräte mit Android oder iOS verfügbar.

Julian Felke (links), Leiter digitale Geschäftsfeldentwicklung am Hamburg Airport, und Tom Reiter (rechts), COO bei FLIO, freuen sich über den Start der gemeinsamen Kooperation. (Foto: Michael Penner)

„Durch die Kooperation mit FLIO ergänzen wir unser digitales Angebot für unsere Passagiere um einen weiteren attraktiven Service“, sagt Lutz Deubel, Leiter Center Management am Hamburg Airport. „Über die App können die Nutzer ihre Flugpläne prüfen, Lagepläne unseres Flughafens einsehen und erhalten wichtige Informationen rund um Hamburg Airport. Zusätzlich profitieren sie in unseren Shops und Gastronomiebetrieben von Aktionen und Angeboten, auch Parkplätze oder Lounge-Zugänge können schnell und bequem gebucht werden.“

Hamburg ist einer von rund 3.000 Flughäfen im Angebot

„Als in Hamburg ansässiges Startup mit vielen weltweiten Partnerschaften, war es dem Team ein Herzenswunsch, auch Passagieren an unserem Heimatflughafen die Vorteile von FLIO näher zu bringen. Wir freuen uns sehr, dass diese Zusammenarbeit nun startet“, so der Hamburger Seriengründer Stephan Uhrenbacher, der auch FLIO auf den Weg gebracht hat. Das Startup vertreibt die weltweit die am meisten genutzte Airport-App. Diese vereint Informationen von rund 3.000 Flughäfen auf allen Kontinenten als Kooperationspartner vieler Flughäfen und Airlines.

Der ITS Weltkongress in Kopenhagen sucht Mobilitäts-Startups

Vom 17. bis 21. September 2018 findet in Kopenhagen der ITS (Intelligent Transporatation Systems) Weltkongress statt. Dort können sich Startups, die Mobilitätslösungen entwickelt haben,  auf der 500m² großen AREA C-Ausstellungsfläche präsentieren und Kontakte zur etablierten ITS-Community knüpfen.

Mit dem neuen Format „allDots AREA C – Startup Connector“ verbindet die All Dot Solutions GmbH aus Hamburg gemeinsam mit der Organisation ERTICO – ITS Europe und der Stadt Kopenhagen gezielt Startups mit großen Unternehmen und Entscheidungsträgern aus Wirtschaft und Politik. Dabei liegt der Fokus vor allem auf disruptiven Impulsen durch den Austausch innovativer Mobilitätsideen sowie neuen Trends in IT und Gesellschaft.

Das wird erwartet und geboten

Gefragt sind Startups, die den Status quo im aktuellen Transportumfeld in Frage stellen, um effizientere, nachhaltigere, sicherere und umfassendere Lösungen zu finden. Berwerben kann man sich bis zum 11. Juli hier. Der Prüfungsausschuss, bestehend aus Vertretern von ERTICO – ITS Europe, der Stadt Kopenhagen und All Dot Solutions, wird die Bewerbungen sichten und die 30 vielversprechendsten Startups für den AREA C – Startup Connector auswählen. Die Startgebühr für die Auserwählten beträgt 1.000 Euro. Für das Geld bekommen die Teilnehmer folgende Leistungen:

  • Einen Stand und Zugang für zwei Personen zur 500m² AREA C und zum gesamten Kongress.
  • Garantierte Pitchzeit und eine Startup-Matching-App.
  • Wissenstransfer, Kontakte zu potentiellen Investoren und Geschäftspatnern, internationale Medienkontakte.
  • Verpflegung – Frühstück, Mittagessen und Erfrischungen sind inklusive.

Der Veranstaltungsort Kopenhagen ist als besonders fahrradfreundlich bekannt (Foto von All Dot Solutions)

Über den ITS World Congress

ERTICO ITS Europe organisiert jährlich entweder einen ITS World Congress oder einen ITS European
Congress und widmet sich sämtlichen aktuellen Mobilitätsthemen. Der World Congress rotiert
zwischen Europa, dem Asien-Pazifik-Raum und Nordamerika und findet jedes dritte Jahr in Europa
statt. 2021 wird Hamburg der Schauplatz sein. Es werden jeweils die modernsten Mobilitätslösungen demonstriert und ausgestellt. Zudem werden die neuesten Erfolge der gastgebenden Stadt und Region aus den Bereichen Informations-, Verkehrsinfrastruktur- und Fahrzeugsysteme präsentiert und  Vorträge im Rahmen des Kongressprogramms gehalten.Bis zu 10.000 Teilnehmer imsgesamt, 4.000 Delegierte und 400 Organisation erwarten die Veranstalter 2018.