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Schlagwortarchiv für: Blockchain

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Beiträge

Hamburger Senat setzt verstärkt auf Blockchain-Technologie

23. Juli 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Alle reden über Blockchain, doch nur wenige wissen, was da gerade wirklich passiert. Weitgehend unbemerkt von der öffentlichen Diskussion um Disruptionspotenzial und Kryptowährungen wird an realen Anwendungsfällen gearbeitet, die künftig einen echten Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft bieten können. Der Hamburger Senat geht davon aus, dass die Bedeutung der Blockchain-Technologie in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird und legt den ersten umfassenden Bericht zu den Blockchain-Aktivitäten der Hansestadt vor.

Eine Vielzahl von Blockchain-Projekten wird bereits in Hamburg pilotiert und umgesetzt. Ende Mai 2019 ist beispielsweise die Energiehandelsplattform Enerchain nach zweijähriger Entwicklungs- und Erprobungszeit live gegangen. Im Digital Hub Logistics werden im Rahmen des Projekts Hansebloc die Potenziale der Blockchain-Technologie für die Digitalisierung von Frachtpapieren untersucht. Und das Projekt SAMPL entwickelt Sicherheitslösungen für additive Fertigungsverfahren (3D-Druck). Stets mit an Bord sind die Hamburger Hochschulen, die die Projekte in der Regel wissenschaftlich begleiten und dabei die Blockchain-Experten von morgen ausbilden.

Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann erklärt dazu: „Andere Städte positionieren sich als Standort für Blockchain-basierte Finanzinstrumente in einem regulatorischen Graubereich. Hamburg setzt auf reale Stärken: mit innovativen Blockchain-Anwendungen in Branchen wie der Energiewirtschaft, der Logistik und der Industrie wird hier echter Mehrwert in Form von Effizienzgewinnen und zusätzlicher Sicherheit geschaffen.“

Drei Konferenzen bestimmen den „Blockchain Summer Hamburg“

Im Rahmen des von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation geförderten „Blockchain Summer Hamburg“ fanden und finden in diesem Jahr gleich drei größere Blockchain-Konferenzen in Hamburg statt: die Distribute, die Blockchance und die moinblockchain. Um Hamburgs Position im Bereich der Blockchain-Technologie weiter auszubauen, hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation einen strukturierten Dialogprozess mit Expertengesprächen und Workshops gestartet. Daraus haben sich eine Reihe weiterer Handlungsfelder und Maßnahmen ergeben:

  • Die regionale Innovationsstrategie wird gegenwärtig fortgeschrieben, um veränderte Bedarfe von Wissenschaft und Wirtschaft zu ermitteln und wichtige Zukunftsfelder für Hamburg zu identifizieren. Die Blockchain-Technologie soll im Rahmen des Strategieprozesses adressiert werden.
  • Der Senat wird unter Berücksichtigung der existierenden digitalen Lösungen in der Hamburger Verwaltung sowie einer klimafreundlichen IT-Nutzung („Green IT“) mögliche Einsatzszenarien für die Blockchain-Technologie im Rahmen der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten prüfen.
  • Die HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH steht als „One Stop Agency“ allen Unternehmen als Ansprechpartnerin mit vielfältigen Serviceangeboten zur Verfügung. Auf der Plattform future.hamburg stellt die Hamburg Marketing GmbH Sichtbarkeit für Pilotprojekte her.
  • Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg plant mehrere halbtägige Informationsveranstaltungen mit Blockchain-Anwendungsfällen. Zudem ist die Erarbeitung eines Leitfadens zu Einsatzpotenzialen der Blockchain für KMU geplant.
  • Zur Stärkung der Methoden- und Technologiekompetenz der Behörden bei der Entwicklung von Anwendungen wird ein Referat beim Amt für IT und Digitalisierung (ITD) der Senatskanzlei aufgebaut. Es berät künftig Vorhaben dahingehend, ob sie den aktuellen Stand der technologischen Entwicklung ausnutzen.

Beitragsbild: Gerd Altmann/Pixabay

Dank Blockchain: Exporo emittiert vollständig digitales Wertpapier

22. Juli 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Fintech-Startup Exporo hat erstmalig tokenbasierte Anleihen auf der Ethereum Blockchain emittiert. Die Markteinführung der digitalen Wertpapiere, in Blockchainkreisen Security Token Offerings genannt, ist bei dem Ärztehaus Poppenbüttel umgesetzt worden. Das Bestandsobjekt mit einem Volumen von knapp 3 Millionen Euro haben Exporo-Anleger innerhalb weniger Stunden vollständig finanziert.

Mit der Billigung des ersten Wertpapierprospektes in der EU für eine tokenbasierte Anleihe im Immobilienbereich kann Exporo seinen Anspruch festigen, eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung der weltweit größten Asset-Klasse einzunehmen. Die Nutzung der Blockchaintechnologie zeigt, dass die Technologie nicht mehr nur eine Spielwiese für Theoretiker ist, sondern einen praktischen Mehrwert für Anleger und Unternehmen bieten kann.

Neue Technologie ermöglicht noch mehr Flexibilität bei Anlagebeträgen

Für Simon Brunke, CEO der Exporo AG, ebnet dieser Schritt den Weg für weitergehende Verbesserungen des Angebots für Anleger. “Schon heute erlaubt uns die Tokenisierung unseren Prozess transparenter, schneller und schlanker zu gestalten, um unsere Bestandsimmobilien noch näher an unsere Anleger zu bringen.” Zusätzlich sieht das Unternehmen die Stärken der Technologie in der signifikanten Reduzierung der Mindestanlagebeträge. Theoretisch kann es schon ab einem Euro losgehen. Dies erlaubt eine einfache Portfoliodiversifzierung mit kleinsten Beträgen für jeden. “Auch unseren Exporo-Handelsplatz – mit dem Ziel, aus einem illiquiden Gut ein liquides zu schaffen – werden wir wesentlich ausbauen können, sodass jeder Investor seine über Exporo erworbenen ‘Stücke an Immobilien’ täglich zum „fair-value“ und fast in Echtzeit handeln kann.”

Das Ärtzehaus Poppenbuüttel ist das erste Anlageobjekt, bei dessen Finanzierung die Blockchain-Technologie zum Einsatz kam (Foto: Exporo)

Die Unabhängigkeit von Zentralverwahrern und Depotbanken öffnet dabei maßgeblich den Zugang für inländische und besonders für internationale Interessenten. Anleger werden nicht nur von jedem Standort aus Investments abschließen, sondern auch weltweit mit anderen Anlegern handeln können. Und das innerhalb von Sekunden. Dabei ändert sich der Investmentprozess für den Anleger nicht. Ebenso erfolgen Ein- und Auszahlungen wie bisher in Euro.

Das Fintech-Unternehmen Upvest aus Berlin stellt für die Kunden von Exporo digitale Schließfächer (Wallets) zur Verfügung. Die Technologie läuft im Hintergrund der Plattform und ermöglicht Investoren ihre Wertpapiere selbst in einem digitalen Schließfach zu verwalten. Das Novum: nach einmaliger Erstellung des Schließfaches sind einzig und allein die Investoren im Rahmen der Eigenverwahrung in der Lage auf die Vermögensgegenstände zuzugreifen. Und das ganz einfach über ihren Account und ein Passwort. Sollte jemand das Passwort vergessen, kann er über ein ein Sicherheitszertifikat den Zugang wiederhergestellen.

Die Sutor Bank als Partner für Fintech-Startups

7. Februar 2019/in Sponsored Post/von Mathias Jäger

SPONSORED POST  Die Sutor Bank ist eine Privatbank mit langer Tradition und einem Gespür für die Trends von morgen. Bestes Beispiel ist eine Banking-Plattform, die sich an den Bedürfnissen von Fintech-Startups und digitalen Unternehmen orientiert, die Finanzprodukte anbieten möchten. Für das Business Development ist Hartmut Giesen zuständig. Mit ihm haben wir uns über die Banking-Plattform der Sutor Bank und ihre Rolle im Hamburger Startup-Ökosystem unterhalten.

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Tech Giants, Machine Learning, Blockchain: Höhepunkte der Konferenz FinForward

22. Oktober 2018/in Allgemein, Events/von Mathias Jäger

Im Mittelpunkt der letzte Woche über die Bühne gegangenen Fintech Week stand die Konferenz FinForward. Acht Zukunftsthemen, die nicht nur die Finanzwelt beschäftigen, waren Gegenstand von Vorträgen und Diskussionen. Bei „Tech Giants“, „Machine Learning“ und „Blockchain“ haben wir besonders aufmerksam zugehört und einige überraschende Erkenntnisse gewonnen.

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CryptoLeague generiert Fußballer in der Blockchain

30. August 2018/in Quickies/von Mathias Jäger

Fußball und Blockchain – das klingt nach einer ebenso gewagten wie vielversprechenden Kombination. Das Hamburger Startup Kastner & Knuth GbR möchte mit seinem Spiel CryptoLeague für Furore sorgen und hat dafür gerade eine Kickstarter-Kampagne gelauncht. Das dreiköpfige Team hinter CryptoLeague entwickelt ein Spiel, analog zum bewährten Prinzip eines Fußballmanagers, bei dem die Blockchain Fußballspieler generiert. Dadurch sind sie einzigartig und können tatsächlich besessen werden. Anders als bei den bisherigen blockchainbasierten Spielen wie CryptoKitties geht es nicht nur ums Sammeln. Bei CryptoLeague können die Spieler aktiv trainiert und verbessert werden.

Die Spieler lassen sich zudem auf einem Transfermarkt handeln und treten in Teams in täglichen Matches gegeneinander an. Wenn Spieler durch Training oder Erfolge auf dem Platz ihre Qualität steigern, steigt auch ihr Marktwert. Wie beim echten Fußball können clevere Manager in Talente investieren, Erfolge in der Liga erzielen und die Spieler in der Kryptowährung Ether (ETH) gewinnbringend auf dem virtuellen Transfermarkt an andere Manager verkaufen. Die Nutzer haben so das Gefühl, ihren Verein wie in der realen Welt an die Spitze der Liga wirtschaften zu können.

Über CryptoLeague

Im Januar 2018 kamen die Gründer Pascal Knuth und Simon Kastner auf die Idee, dass man aus den blockchainbasierten Spielen mehr machen kann. „Das reine Sammeln und teures Kaufen von Katzen oder Robotern verspricht nicht immer Langzeitspielspaß“, so Pascal . Nach intensiver Recherche und Konzeption fanden sie den passenden Partner für die Entwicklung. Mit Blockchainexperten wurde die technische Grundlage gelegt. Bisher haben die Gründer alles mit eigenen Mitteln finanziert. Für die finale Phase holen sich die Jungs aus Hamburg jetzt Unterstützung per Crowdfunding

Die Kampagne läuft noch bis zum 22.Sptember. Das Finanzierungsziel liegt bei bescheidenen 10.000 Euro. Für Unterstützer winken, je nach Höhe des Investments, Startspieler oder gleich ein komplettes Team, das ab dem Launch in 4. Quartal 2018 sofort in den Spielbetrieb eingreifen kann.

 

BLOCKCHANCE bringt die Blockchain in die HafenCity

7. August 2018/in Quickies/von Mathias Jäger

Die BLOCKCHANCE Conference am 24. und 25. August 2018 in der HafenCity Hamburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die sozioökonomischen Auswirkungen der bevorstehenden Blockchain-Innovationswelle aufzuzeigen. Dabei kommt es zu einer Weltpremiere: Viva con Agua stellt gemeinsam mit Blockchain Solutions das Projekt WATERcoin vor. Airbus, Hochbahn, Kodak, Vertreter der Hamburgischen Bürgerschaft, der Bundesverband Blockchain und viele mehr sprechen über den aktuellen Forschungsstand und Anwendungsbeispiele der Blockchain-Technologie.Die Schirmherrschaft des Events übernimmt Dr. Sebastian Saxe, CDO der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Stadt Hamburg. Mr. Synth aus Shanghai, Gründer und CEO vom Skycoin-Projekt und früher Bitcoin-Entwickler, ist Ehrengast. Mehr als 30 weitere Referenten, unter anderem Carsten Ovens, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, und Pia Poppenreiter, die für ihr Dating-Startup Ohlala eine eigene Kryptowährung veröffentlichen will, werden spannende Beiträge liefern.

Viva con Agua nutzt Blockchain für Hilfsprojekte

Die Themenblöcke der Konferenz tragen Überschriften wie „Blockchain for Good“, „Future of Economics“, „Blockchain and Mobility“, “Blockchain for Entertainment and Games” und „Cryptocurrencies and ICO“. Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. und das Hamburger Startup Blockchance Solutions präsentieren exklusiv das gemeinsame Projekt WATERcoin. Hier dient die Blockchain-Technologie dem Verein dazu, noch zielgerichteter und transparenter Hilfe dort zu leisten, wo Wasser gebraucht wird.

Tickets für die BLOCKCHANCE Conference gibt es ab 15 Euro bei Eventbrite. Der Einlass ist am Freitag ab 9:00 und am Samstag ab 12:00 Uhr. Die BLOCKCHANCE Conference Hamburg 2018 findet auf dem MLOVE Future City Campus, Baakenhöft 1, 20457 Hamburg, nahe der U4-Station “HafenCity Universität” statt. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Webseite der Konferenz.

Fotos: BLOCKCHANCE

SXSW: Fintech im Kontext des digitalen Lebens

28. Februar 2018/in Allgemein, Startup News, SXSW/von Mathias Jäger

In einem Gastbeitrag erklärt Hartmut Giesen von der Sutor Bank, weshalb sich für ihn als Fintech-Experten die Reise zum South by Southwest Festival lohnt. Hartmut war schon mehrfach Besucher des Events der Superlative in Austin, Texas und ist daher ein echter SXSW-Kenner.

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moinBlockchain – eine Konferenz auf der Höhe der Zeit

14. Februar 2018/in Allgemein, Events/von Mathias Jäger

Am 9. und 10. März findet im Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) eine ungewöhnliche Konferenz statt. moinBlockchain behandelt nicht nur ein besonders aktuelles Thema, sondern punktet auch mit einem Frauenanteil, an dem sich viele andere Veranstalter ein Beispiel nehmen können. Wir haben dazu Anja Schumann, Gründerin des für die Organsation zuständigen Vereins moinworld, einige Fragen gestellt.

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next media accelerator: interaktive Karten und die Blockchain

8. September 2017/0 Kommentare/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Der next media accelerator holt Startups aus der ganzen Welt nach Hamburg. Im aktuellen Batch sind auch zwei brandneue Unternehmen aus Österreich dabei. Welchen Beitrag 23degrees und Rawr zur Erneuerug der Medienwelt leisten wollen, erfahrt ihr im zweiten Teil unserer kleinen Serie.

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Year of the Monkey – mit Affenzahn durch die Welt von morgen

7. November 2016/0 Kommentare/in Events/von Mathias Jäger

Eine Digitalkonferenz, die sich „Year of the Monkey“ nennt, bietet natürlich Spielraum für jede Menge affige Wortspiele: War das ein Affentheater, bei dem sich die Teilnehmer ungeniert zum Affen machen durften, wirklich originell oder irgendwo nachgeäfft, affengeil oder eher Banane?  Wir geben dem Affen Zucker und ein paar affine Antworten.

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