Das sind die Startups von Musix WorX 2026
Seit 2011 gibt es das Förderprogramm Music WorX. Auch in diesem Jahr ünterstützt die Behörde für Kultur und Medien über die Hamburg Kreativ Gesellschaft wieder fünf innovative Startups an der Schnittstelle von Musik und Technologie. Neben einer finanziellen Förderung von jeweils bis zu 7.700 Euro erhalten die Teams ein dreimonatiges Workshop-Programm sowie Zugang zu Präsentationsmöglichkeiten und einem branchenaffinen Netzwerk.
Für das dreimonatige Inkubator-Programm kommen die fünf von einer Fachjury ausgewählten Startups aus verschiedenen deutschen Städten sowie dem norwegischen Trondheim in Hamburg zusammen. Bei Music WorX entwickeln sie Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen der Musikbranche. Die enge Vernetzung mit der Hamburger Musik- und Kreativwirtschaft bietet den Teilnehmenden wertvolle Kontakte für die Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle. Ein Höhepunkt des diesjährigen Programms ist der Music WorX Public Pitch am 11. November. Dort präsentieren die Startups ihre Geschäftsideen erstmals öffentlich und treten um den Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro an.
Die fünf Teams von Music WorX 2026

- Musicsteps (München) – Benjamin Voß und David Kasipovic
Musicsteps ist eine Plattform zur Karriereentwicklung für unabhängige Musikerinnen und Musiker. Sie bündelt Musik, Social-Media-Kanäle, Pressematerialien und geschäftliche Informationen in einem professionellen Artist-Profil und hilft dabei, die aktuelle Situation einzuordnen und die nächsten Schritte für ihre Karriere zu planen - Veriti (Trondheim, Norwegen) – Bendik Furnes und Ayush Bhardwaj
Veriti hilft Musikschaffenden dabei, Tantiemen einzunehmen, die ihnen zustehen, sie aber bislang nicht erreicht haben. Die Plattform prüft Musikkataloge auf nicht oder fehlerhaft registrierte Songs und übernimmt deren Registrierung sowie die Einforderung ausstehender Tantiemen. Die Rechte an der Musik bleiben vollständig bei den Künstlerinnen und Künstlern. - LOUDER.cloud (Hamburg) – Louisa Rockstedt und Marie Schweigert
LOUDER.cloud definiert sich als „Networking- und Discovery-Plattform für FINTA* in der Musikbranche“. Ziel ist es, Zugangsbarrieren abzubauen, Community-Strukturen zu stärken und Talente besser auffindbar, buchbar und hörbar zu machen. - Holdwatch (Leipzig) – Jörg Kosinski
Holdwatch entwickelt eine Software für das Booking unabhängiger Livemusik-Spielstätten. Sie unterstützt dabei, Reservierungen, Optionen, Fristen und Rückfragen an Agenturen zentral zu verwalten, damit Termine nicht in E-Mails oder Tabellen verloren gehen. - Orchly (Wiesbaden) – Raghad Al Kassar und Khaled Ayoubi
Orchly verwandelt Orchesterpartituren in interaktive Übungspartner. Musikerinnen und Musiker können MusicXML-Dateien hochladen und mit einem KI-generierten Orchester proben, einzelne Stimmen isolieren, schwierige Passagen verlangsamen und direkt in der Partitur Feedback zu Tonhöhe und Rhythmus erhalten.
Foto: Laura Müller







