Exklusiver Empfang im Rathaus für unsere STARTERiNNEN 2025!
Als Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft hat Katharina Fegebank stets einen prall gefüllten Terminkalender. Für die Finalistinnen unseres Wettbewerbs STARTERiN Hamburg nimmt sie sich aber gern die Zeit. Auch in diesem Jahr lud sie wieder zum persönlichen Gespräch ein und machte sogar eine kleine Führung durch das prachtvolle Rathaus. Auch für unsere Gründerinnen, die schon viel erlebt haben, war das kein Tag wie jeder andere!

Katharina Fegebank ist der STARTERiN Hamburg seit der ersten Ausgabe im Jahr 2021 verbunden. Als Schirmherrin des Wettbewerbs empfing sie nun zum dritten Mal die erfolgreichsten Teilnehmerinnen im Hamburger Rathaus. Eingeladen waren alle Gründerinnen, die im Dezember 2025 im Finale gestanden haben. Bis auf eine konnten auch alle den Termin wahrnehmen. Sie nutzten die Gelegenheit, um ihre Startups vorzustellen, ihre Geschichten zu erzählen und zu schildern, was gut läuft und wo ihnen der Schuh drückt.
Fünf Startups und ihre Gründerinnen auf dem Weg nach oben
Für viele war es der erste Besuch im Rathaus, Sogol Kordi hatte hier bereits im November 2024 einen großen Auftritt. Damals gewann sie den IDEA-Förderpreis, der Frauen aus der Digitalwirtschaft auszeichnet, mit myProtectify. Ihr Startup hat einen KI-Chatbot entwickelt, der Frauen Hilfe leistet, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind. Der erreicht mittlerweile mehr als 500 Nutzerinnen pro Monat, der Bedarf ist also groß – leider! Was dagegen noch fehlt, ist eine größere Finanzierung, ein Problem, das viele Startups, aber verstärkt Gründerinnen haben und erst recht solche, denen es mehr um Impact als um Profit geht.



Zumindest was die Frühphasenförderung angeht, hat Hamburg mit der IFB Innovationsstarter GmbH eine vorbildliche Anlaufstelle. myProtectify ist dort bereits in eines der Programme aufgenommen worden, waymaker stories könnte bald folgen. Keziah-Naomi Tsagli veröffentlich unter diesem Label illustrierte Kinderbücher mit Schwarzen Menschen als Identifikationsfiguren. Die erste Ausgabe steht kurz vor der Veröffentlichung, eine weitere Geschichte ist bereits in Arbeit. Noch ganz am Anfang steht auch Alice Schedlbauer mit MyQMa Solutions. Sie möchte Qualitätsmanagement beim Onboarding, also bei der Einarbeitung von neuen Mitarbeitenden in Unternehmen, etablieren. Idealer Ansprechpartner wäre hier die Handelskammer.



Frauen in der Startup-Welt übernehmen oft mehrere Rollen gleichzeitig. Ein gutes Beispiel dafür ist Yvonne Ramat. Sie ist berufstätig, Mutter und natürlich Gründerin ihres Startups Voicestories. Das bietet Audio-Sticker an, die Fotos mit Tonaufnahmen verbinden und somit einen besonderen Erinnerungswert schaffen. Dieses Produkt gibt es sonst nirgendwo, die Erfolgschancen sind entsprechend hoch. Eine Förderung könnte Yvonne die Möglichkeit geben, sich ganz auf ihr Geschäft zu konzentrieren. Ann Austin tut das bereits mit Prazzle. Dort gibt sie über 5.000 Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, macht auf Ausstellungen aufmerksam und bietet Kunstwerke zum Verkauf an.
Eine Bürgermeisterin als Reiseleiterin

Alle Gründerinnen waren sich einig, dass Hamburg ein gutes Pflaster für Startups ist. Die aktuellen Entwicklungen in Politik und Wirtschaft machen es allerdings zunehmend schwieriger sich wirtschaftlich zu behaupten. Katharina Fegebank ist sich dieser Situation bewusst. Konkrete Zusagen konnte sie selbstverständlich nicht machen, zeigte sich aber aufrichtig interessiert und gab hilfreiche Tipps. Dass für sie der Termin weit mehr als eine Pflichtaufgabe ist, zeigte sich auch im Anschluss an die Gesprächsrunde. Da betätigte sie sich nämlich als Reiseleiterin, führte durch die schönsten Räume des Rathauses und verband dabei historische Details mit Anekdoten aus dem Politikalltag. Ein unvergessliches Erlebnis, möglich gemacht für die STARTERiN Hamburg. Wir sagen vielen Dank und freuen uns auf viele weitere Begegnungen mit den besten Gründerinnen der Stadt!









