Neue Hamburger Initiative fördert Nachhaltigkeit mit bis zu einer Million Euro
Die Umweltbehörde Hamburg und die IFB Hamburg rufen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Teilnahme an der neuen Förderinitiative „Green Industry & Circular Economy Hamburg“ auf. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Hamburger Wirtschaft durch innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu stärken. Einreichungen von Projektskizzen sind bis zum 15. April möglich.
Im Rahmen des Programms PROFI Umwelt werden Zuschüsse von bis zu 500.000 Euro für Einzelprojekte und bis zu 1 Million Euro für Kooperationsprojekte vergeben. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen im Fokus der Förderung, aber auch Startups, die schon eine gewisse Marktpräsenz erreicht haben. Antragsberechtigt sind Unternehmen sowie Konsortien aus Unternehmen und Hochschulen/Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte in Hamburg. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind eingeladen, bis zum 15. April 2026 eine zwei- bis dreiseitige Projektskizze einzureichen. Nach einer Erstberatung und positiver Bewertung können vollständige Förderanträge gestellt werden. Da die ersten Projekte bereits Ende 2026 starten sollen, müssen die ersten Förderanträge bis zum 15.Juli bei der IFB Hamburg eingehen.
Das sind die Förderbereiche
Gesucht werden innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), die neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zum Ziel haben. Das gilt sowohl für einzelbetriebliche FuE-Projekte als auch für FuE-Kooperationsprojekte von mehreren Unternehmen oder mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Folgende drei Themenfelder adressiert die Initiative:
1. Innovative Prozesse und Technologien für industrielle Anwendung
- Innovationen im Bereich Energie- und Materialeffizienz, Prozessoptimierung, Emissionsreduktion
- Neue Materialien
- Automatisierung und Einsatz von industrieller KI
- Vernetzte Produktion
- Effizientere Logistikprozesse
- Additive Fertigung
2. Circular Economy
- Innovative Lösungen für zirkuläres Design (z.B. Modularität, Reparierbarkeit, Schadstofffreiheit)
- Ökologische Nachhaltigkeit, Bioökonomie, industrielle Symbiose sowie Ansätze und Verfahren einer Circular Economy
- Nutzung von Sekundärrohstoffen
- Green Chemistry
- Abfallvermeidung und Rückgewinnung von Rohstoffen
3. Neuartige Energieträger, Speichertechnologien und Kraftstoffe und deren innovative Anwendungen
- Wasserstoff und Brennstoffzelle
- Energiespeicher- und Batterietechnologien bzw. -Optimierungen
- Nutzung von Stromüberschüssen (Power-to-X) und Abwärme (KWK: Kraft-Wärme-Kopplung, ORC: Organic Rankine Cycle)
- CCU (Carbon Capture and Utilization) Technologie
- Fusionsenergie, nachhaltige Kraftwerkstechnologien und Netzstabilität
- Alternative Kraftstoffe (z.B. SAF, E-Fuels)
Weitere Informationen zur Förderinitiative, den thematischen Schwerpunkten und zur Antragstellung finden ihr hier. Außerdem könnt ihr euch im Rahmen eines digitalen Förderfrühstücks am 24. Februar von bereits geförderten Hamburger Unternehmen und der IFB Hamburg beraten lassen. Hier geht es zur Anmeldung dafür.








