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Schlagwortarchiv für: COVID-19

Du bist hier: Startseite1 / Hamburg Startups Blog2 / COVID-19

Beiträge

CoVis: DESY-Physiker bringt App gegen Corona auf den Markt

3. August 2021/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Von der theoretischen Physik zum Unternehmer: DESY-Physiker Ayan Paul bringt mit seinem Spin-Off eine neue App gegen Corona auf den Markt. Sie kombiniert öffentliche Daten mit persönlichen Informationen und dem Aufenthaltsort und ermöglicht so eine ganz individuelle Einschätzung der momentanen Covid-Gefährdung mit Handlungsempfehlungen. Die neue App namens CoVis ist ab sofort im App Store für iOS und Android verfügbar.

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So kann 3D-Druck im Kampf gegen Covid-19 helfen

22. April 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Logistik-Forscher der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg haben in einer aktuellen Studie zu medizinischen Lieferketten untersucht, wie mithilfe von 3D-Druck die Ausbreitung von Covid-19 bekämpft werden kann. Schon jetzt wird diese Produktionstechnik genutzt, um medizinisches Equipment schnell und kostengünstig herzustellen. Dazu zählen vor allem Material für Beatmungsgeräte, medizinische Schutzkleidung wie Gesichtsschilder und Teststäbchen zum Nachweis von Covid-19. Der reguläre Markt für dieses Material ist derzeit nahezu leergefegt. Eine Studie identifiziert nun Vorreiter für die Produktion mit 3D-Druckern und benennt mögliche nächste Schritte.

Anhand von rund 20 Beispielen belegen Kai Hoberg, Professor of Supply Chain and Operations Strategy und Dr. Jakob Heinen, in welchen Branchen und für welche Produkte Unternehmen und Privatleute bereits aktiv sind. Sie schlussfolgern, dass folgende Bedingungen erfüllt sein müssen, um 3-D-Druck effektiv im Kampf gegen Corona einzusetzen:

  • verfügbare Hardware effektiv einsetzen
  • Unterstützung bei Entwicklung digitaler Designs leisten
  • Designaustausch und Produktionskapazitäten orchestrieren

Prof. Hoberg: „Ihr Unternehmen möchte in der Krise helfen? Mit Know-how oder Hardware im 3D-Druck können Sie viel bewegen. Wir konnten hierfür viele gute Vorbilder identifizieren. Nun geht es darum, die vorhandenen Drucker sinnvoll zu nutzen.“

3D-Druck sollte global eingesetzt werden

Dr. Jakob Heinen gibt einen weiteren Ausblick: „Wir sind zuversichtlich, dass aus all diesen Initiativen noch Größeres erwachsen kann. Dafür muss daraus eine vereinte globale Initiative erwachsen.“ Gegenwärtig seien schätzungsweise mehr als hunderttausend professionelle 3D-Drucker von hoher Qualität rund um den Globus installiert. Diese würden eine enorme Basis für die 3D-Druckproduktion bieten. Eine weitere Voraussetzung dafür sei die Zertifizierung der 3D-Designs in Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden, medizinischen Anwendern, Druckerherstellern und Materiallieferanten. „Und nicht zuletzt spielt hier das geistige Eigentum eine Rolle. Hier fehlen standardisierte Vereinbarungen“, ergänzt Heinen.

Unter diesen Bedingungen sei es eine einzigartige Chance für die 3D-Druck-Community, sich an der Bekämpfung des Coronavirus zu beteiligen und dabei die Stärken der 3-D-Produktion auszuspielen: Flexibilität in der Herstellung, Innovationspotenzial von kreativen Macherinnen und Machern und die hohe Geschwindigkeit, mit der Ideen in physische Produkte umgesetzt werden. Weitere Infos zur Studie gibt es hier.

Beitragsbild: Pixabay

Cerascreen bringt ersten BfArM-zugelassenen COVID-19-Test für Privatpersonen

16. April 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Corona-Krise spielen weitreichende Tests der Bevölkerung. Die Durchführung eines wissenschaftlich fundierten Corona-Tests ist aber bisher nur in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus möglich. Diese Akteure sind jedoch schon mit der Versorgung der an COVID-19 Erkrankten stark ausgelastet. Zusätzlich stellt die hohe Probenanzahl ein großes Infektionsrisiko für das durchführende Personal dar. Der Zugang zu den vorhandenen Testkapazitäten des Gesundheitssektors ist regional sehr unterschiedlich reguliert und für den Laien schwer verständlich. Potenziell an Corona erkrankte Menschen werden aktuell trotz begründetem Verdacht nicht immer getestet. 

Die Cerascreen GmbH aus Hamburg hat nach eigener Aussage zur Lösung dieses Problems das erste wissenschaftlich fundierte Corona-Testkit für private Endanwender entwickelt. Das Testkit ist in Abstimmung mit dem BfArM Institut (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) entstanden und entspricht den gesetzlichen Anforderungen für Medizinprodukte, wie sie vom Arzt verwendet werden. Die Auswertung erfolgt innerhalb von höchstens 48 Stunden nach Probeneingang in derselben Qualität wie im Krankenhaus oder beim Arzt, erklärt Cerascreen.

Die Vorteile des Coronavirus-Tests laut Cerascreen auf einen Blick:

  • Offizielles Medizinprodukt für private Endverbraucher
  • Freigabe erfolgt in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) 
  • Zertifizierung nach TÜV DIN EN 9001 und DIN EN 13485
  • Laborauswertung nach „Goldstandard“ PCR-Verfahren wie im Krankenhaus zum Nachweis einer akuten Infektion. Das Verfahren ist sicherer als ein Antikörper-Test, der akute Infektionen nicht erkennt und auch auf andere Coronaviren anspringen kann.
  • Ergebnisse in 12 bis 48 Stunden nach Probeneingang
  • Kein Infektionsrisiko für Arzt, Patient und das persönliche Umfeld
  • Keine Begrenzung der Testkapazität

Die Kosten des Selbsttests inklusive der Kurierzustellung und aller Materialien belaufen sich auf 199 Euro. Einige private Krankenkassen erstatten die Kosten bereits. Mehr Infos gibt es hier.

Über Cerascreen

Cerascreen ist Europas führendes Unternehmen für sogenannte Direct-to-Consumer Testkits, also Labortests für private Endverbraucher. Das Unternehmen ist vom TÜV nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 zertifiziert und arbeitet ausschließlich mit zertifizierten oder durch die Dakks (Deutsche Akkreditierungsstelle) akkreditierten Fachlaboren zusammen. Das Testangebot von cerascreen umfasst die Analyse von DNA, Epigenetik, Mikrobiom sowie von Hormon-, Vitamin-, Mineral- und Antikörper-Biomarkern. Das Unternehmen hat bereits mehr als 250.000 Proben ausgewertet und mehr als 50 Testkits als firmeneigene Medizinprodukte registriert. Cerascreen betreibt ein Logistik- und Labornetzwerk in ganz Europa.

Coronavirus: Gratis Online-Krankschreibungen von au-schein.de

13. März 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Telemedizin-Startup au-schein.de bietet Online-Krankschreibungen nun auch kostenlos und will damit seinen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten. Alle Patienten mit Erkältung und Grippe oder in freiwilliger häuslicher Quarantäne erhalten gratis eine Krankschreibung auf Basis eines Online-Fragebogens. Gründer und CEO Dr. jur. Can Ansay will damit die Isolierung von Patienten erleichtern, Infizierte frühzeitig erkennen und Ansteckungsgefahren in Arztpraxen vermeiden.

So funktioniert die Online-Krankschreibung

Der Nutzer füllt auf au-schein.de einen Fragebogen aus und kann dann nach Freigabe durch eine Tele-Ärztin die Krankschreibung gratis als PDF herunterladen. Wenn der Nutzer in den letzten 14 Tagen, also während der Inkubationszeit von COVID-19, in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu einem Infizierten hatte, erhält er die Krankschreibung für maximal 14 Tage mit dem Vermerk des Grunds. Das Bundesgesundheitsministerium rät in diesen Fällen zur freiwilligen häuslichen Quarantäne – auch ohne Symptome.

Falls der Patient eines der von der WHO ermittelten 14 Symptome von COVID-19 hat, wird er an die zuständigen Stellen verwiesen. Falls der Patient kein Symptom hat, wird er regelmäßig per E-Mail nach diesen Symptomen gefragt. Zurzeit sind auch die Online-Krankschreibungen für alle Patienten mit Erkältung und Grippe gratis. Wenn sie in einem Risikogebiet oder in Kontakt mit einem Infizierten waren, werden sie automatisch auf den Quarantäne-Fragebogen verwiesen.

 Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von au-schein.de
Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von au-schein.de

Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von au-schein.de, erklärt: „Mit unserem neuen Service lösen wir das Problem, dass das Bundesgesundheitsministerium bei Risiko von COVID-19 zu häuslicher Quarantäne ohne Arztkontakt rät, Arbeitnehmer dafür aber eine Krankschreibung brauchen. Zudem will ich die Ansteckungsgefahren vermeiden aufgrund der täglich über 10.000 unnötigen Arztbesuche wegen Krankschreibungen für Erkältung und Grippe, die wir nun alle gratis online ausstellen können.“

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