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Schlagwortarchiv für: Seed-Finanzierung

Du bist hier: Startseite1 / Hamburg Startups Blog2 / Seed-Finanzierung

Beiträge

Klimaschutz-Startup CarbonStack erhält 500.000 Euro in Seed-Finanzierung

3. August 2022/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup CarbonStack ermöglicht Unternehmen, unvermeidbare CO2-Emissionen mit regionalen Aufforstungsprojekten zu kompensieren. Dabei werden alle Wälder mit hochauflösenden Satellitenbildern überwacht und die Kompensationsmengen auf einer Blockchain dokumentiert. Nun erhielt das Startup eine Seed-Finanzierung in Höhe von 500.000 Euro.

„Der Klimawandel schreitet rasend schnell voran. Ohne ein stark erhöhtes Volumen an Kompensation müssten wir in sieben Jahren alle Treibhausgasemissionen vermieden haben, um das 1,5°C-Ziel zu erreichen. Das werden wir nicht schaffen. Unser Ziel ist es, diese Kompensation so messbar und transparent wie möglich zu gestalten“, erklärt Julian Kakarott, Geschäftsführer und Gründer von CarbonStack. Dafür entwickelt das Startup regionale Aufforstungsprojekte.

Ein Business Angel und die IFB unterstützen CarbonStack

So wurden allein diesen Frühling durch CarbonStack über 45.000 Bäume in Deutschland gepflanzt. Der Fokus liegt hierbei auf Waldflächen, die schon heute stark unter dem Klimawandel leiden. Aktuell laufen große Projekte im Harz und in Nordrhein-Westfalen an. Doch das ist erst der Anfang: Mithilfe der Seed-Finanzierung in Höhe von 500.000 Euro durch den Business Angel Per Liljenqvist wird das vierköpfige Gründerteam nun die bestehenden Technologien in den Bereichen Blockchain, Remote Sensing – die Überwachung der Erdoberfläche per Satellit – und Umweltmodellierung für eine präzise Prognose der CO2-Bindung weiterentwickeln.

Das Gründerteam: Noah Winneberger, Julian Kakarott, Jesper Kolk und Jann Wendt. (Foto: CarbonStack GmbH)
Das Gründerteam: Noah Winneberger, Julian Kakarott, Jesper Kolk und Jann Wendt. (Foto: CarbonStack GmbH)

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen in unsere Vision. Durch die Investition in unsere Technologie können wir Kompensationsmöglichkeiten schneller skalieren, genauer dokumentieren und neue Kunden gewinnen“, sagt Julian Kakarott. Genau für diese Technologie erhielt CarbonStack kürzlich zusätzlich die InnoRampUp Förderung der IFB Hamburg. Diese fördert besonders innovative, technologiebasierte Geschäftsmodelle aus der Hansestadt.

Blockchain sorgt für Transparenz

Über Blockchain-Technologie macht CarbonStack die CO2-Kompensation von Unternehmen fälschungssicher und dokumentiert Herkunft und Wirkung transparent für alle Beteiligten. Dafür arbeitet das Gründerteam eng mit der Algorand Foundation zusammen, um ein Register für CO2-Kompensationen aus Deutschland aufzubauen. Algorand ist eine Blockchain-Technologie, die schnelle Transaktionen mit einem sehr geringen Energieaufwand ermöglicht. Zudem werden die verbleibenden Emissionen kompensiert. CarbonStack war es wichtig, mit einem CO2-neutralen Technologiepartner zusammenzuarbeiten.

Das Startup setzt außerdem auf Satellitendaten, um jene Flächen in Deutschland zu identifizieren, wo neuer Baumbestand dringend erforderlich wäre. Mit Hilfe der Satellitenbilder lässt sich gleichzeitig der Erfolg der Aufforstung messen. Dafür nutzt CarbonStack Erdbeobachtungssatelliten der neusten Generation, die Bilder aus dem Weltall mit einer Auflösung von 30 Zentimetern pro Bildpunkt auf die Erde schicken und damit praktisch jeden einzelnen Baum sichtbar machen. CarbonStack analysiert die Daten eigenständig mit der hauseigenen KI-Expertise. Bislang hat das Startup Daten von 1,5 Millionen Bäumen in der DACH-Region ausgewertet.

UNOWN sichert sich 2 Millionen Euro in Seed-Finanzierungsrunde

11. Mai 2022/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Das Hamburger Impact-Startup UNOWN hat eine Seed-Finanzierung über zwei Millionen Euro erhalten. Die Runde wird angeführt vom Schweizer Impact-Investor Übermorgen VC, der damit sein Investment in das Startup erneuern. Zu den weiteren Investoren gehören Nicolas & Loïc Brunschwig (Miteigentümer und Co-CEO des Schweizer Luxus-Retailers Bongenie-Grieder), Maximilian Böck (CEO Marc O’Polo), Vealo Ventures sowie Bestandsinvestor APX.

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Procuros sichert sich 9 Millionen US-Dollar in Seed-Finanzierung

13. April 2022/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup Procuros hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 9 Millionen Dollar erhalten. Ziel des Unternehmens ist es, B2B-Transaktionen zu vereinfachen, etwa in Bezug auf Bestellungen, Lieferscheinen und Rechnungen. Das Kapital wird dazu verwendet, das Angebot der Plattform weiterzuentwickeln und das Tech- und Vertriebsteam aufzustocken.

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buya bekommt 1,8 Millionen Euro Seed-Finanzierung

28. Januar 2022/in Startup News/von Mathias Jäger

Insgesamt 1,8 Millionen Euro Seed-Finanzierung haben die buya-Gründer Björn Schmuck und Moritz Otterbach für ihre Lern- und Bildungsplattform eingesammelt. Das Kapital stammt von Business Angels, darunter die FINANZCHECK.de-Macher Moritz Thiele und Andreas Kupke. Mit der Finanzierungssumme wird buya seine User-Experience weiter verbessern, das Lernangebot nochmals vertiefen und das Team ausbauen.

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Kubermatic erhöht Seed-Finanzierung um 2,3 Millionen US-Dollar

19. Januar 2022/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Im November 2021 verkündete IT-Startup Kubermatic eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Millionen US-Dollar. Jetzt hat das Hamburger Unternehmen mit mit der Schweizer VC-Firma btov Partners einen weiteren Investor von sich überzeugen können. Er steuert zu der Runde 2,3 Millionen US-Dollar bei.

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NautilusLog schließt Finanzierungsrunde über 1 Million Euro ab

18. Februar 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup NautilusLog hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von einer Million Euro abgeschlossen. Neben dem Lead-Investor NBank Capital haben diverse Business Angels in das digitale Logbuch investiert. Da auch Niedersachsens Hafenstädte hiervon profitieren sollen, ist eine zusätzliche Niederlassung in Niedersachsen bereits in Planung.

NautilusLog ist ein ShipTech-Startup, dass sich als digitaler Datenmotor in der Schifffahrt versteht. Als Vorreiter setzt das Startup neue Standards nicht nur in der Digitalisierung in der Schifffahrt, sondern definiert über die Plattform auch neue Geschäftsmodelle. Die Mittel aus der Seed-Finanzierungsrunde dienen zur Verstärkung des Teams und dem Ausbau der Plattform für weitere Services. Sie ermöglichen es NautilusLog zudem, die stark wachsende weltweite Kundennachfrage zu bedienen.

Das Vertrauen der Investoren baut auf der Pre-Seed-Finanzierungsrunde durch TecPier aus dem Jahr 2019 auf sowie dem schnellen Wachstum von NautilusLog. „Wir haben das Potenzial von NautilusLog früh erkannt und sehen dieses durch unser Investment bestätigt. Innerhalb nur eines Jahres hat das Team zusätzlich mehr als 2.000 Schiffe unter Vertrag genommen. Allein im Dezember 2020 wurden beim Launch eines neuen Services 700 Schiffe auf die Plattform geholt. Dies ist erst der Anfang. NautilusLog hat eine ambitionierte Roadmap und plant weitere Services auf den Markt zu bringen.“, erklärt Tim Reinsch, Managing Partner bei TecPier.

Über NautilusLog

Die Gründer Sven Hamer, Moritz Klemke und Otto Klemke (Foto: NautilusLog)
Die Gründer Sven Hamer, Moritz Klemke und Otto Klemke (Foto: NautilusLog)

Die von NautilusLog entwickelte App ist ein digitales Logbuch für Smartphones, das sich an den Bedürfnissen der Schifffahrtsbranche orientiert. Die App unterstützt sowohl die Crew an Bord als auch das Onshore-Management durch das Tracking von Schiffen und die Erstellung von Aufgaben. Ein typisches Beispiel ist die Erinnerungsfunktion, die die Besatzungsmitglieder beim Kraftstoffwechsel benachrichtigt, bevor sie einen Emissionsschutzbereich erreichen, und gleichzeitig alle relevanten Daten und Aktionen im digitalen Logbuch aufzeichnet. Darüber hinaus unterstützt die App  Dienstleister zum Beispiel bei der Durchführung von Inventuren, der Inspektion von Maschinen oder Sicherheitseinrichtungen. Darüber hinaus können Nutzer erforderliche Dokumentationen wie Gefahrstoffverzeichnisse, Emissions- und Statusberichte problemlos über die App erstellen.

LignoPure bekommt 2,2 Millionen Euro in Seed-Finanzierungsrunde

18. Januar 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

LignoPure entwickelt eine einzigartige Technologie zum Ersatz von Kunststoffen durch die Nutzung von Reststoffen der Zellstoff- und Bioethanol-Industrie. Das Startup schließt mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF), dem Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) und der Schweizer Holdung Tanovis AG seine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,2 Millionen Euro ab. Kernziel ist die Beschleunigung des Markteintritts und die Skalierung der eigenen Technologie für die Umwandlung von Lignin, einem Nebenprodukt der Zellstoffindustrie und Bioraffinerien, in maßgeschneiderte Partikel für Life-Science-Anwendungen.

“Diese erste Finanzierungsrunde ist ein Eckpfeiler für das Erreichen unserer nächsten Meilensteine. Sie hilft uns enorm, unseren Markteintritt zu beschleunigen und uns als Pioniere bei der Verwendung von Lignin in Produkten unseres täglichen Gebrauchs zu positionieren. Dieser wichtige Schritt ist das Ergebnis harter Arbeit sowie des großartigen Engagements unseres Teams. Und es bringt uns unserem Traum von einer grüneren Wirtschaft ein Stück näher”, erklärt Joana Gil, Gründerin und CEO der LignoPure GmbH.

Einsatz in der Kosmetikherstellung hat Priorität

Lignin ist nach Cellulose das weltweit zweithäufigste natürliche Polymer, wird jedoch bisher kaum materiell genutzt und größtenteils zur Energieerzeugung verbrannt. Mit Hilfe der Investition wird das Startup die Herstellung von 100 % natürlichen, ultrafeinen, hochwertigen Ligninpartikeln unter dem Markennamen LignoBase voranbringen. LignoBase wird hauptsächlich als funktioneller Bestandteil für Kosmetika angeboten werden und soll schädliche Materialien auf fossiler Basis ersetzen. Erstmals wird LignoPure dadurch in der Lage sein, hochwertiges Lignin für Kosmetika im Tonnenmaßstab zu liefern.

Daumen hoch beim LignoPure-Gründerteam Wienke Reynolds, Joana Gil und Stefan Boersting (Foto: LignoPure)

Auch Michael Westhagemann, Wirtschaftssenator und Leiter der Behörde für Wirtschaft und Innovation Hamburg, freut sich: “Produkte auf Mineralölbasis werden aufgrund ihrer negativen Umweltauswirkungen zunehmend kritisiert. Dementsprechend hat der Druck auf die Industrie, ihr Rohstoffportfolio zu überarbeiten, in jüngster Zeit zugenommen. Es ist erfreulich zu sehen, dass es Unternehmen wie LignoPure mit ihren innovativen, multifunktionalen und kosteneffizienten Ligninprodukten gibt, die anderen Unternehmen helfen, nachhaltiger zu werden. Wir brauchen solche Pioniere mit klugen Ideen in Hamburg – und unterstützen sie daher auch finanziell. Mit dem Innovationsstarter Fonds II bietet Hamburg ein zentrales Förderprogramm zur Bereitstellung von Risikokapital. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, ein weiteres vielversprechendes junges Unternehmen in seinem Entwicklungsprozess zu unterstützen.”-

Über LignoPure

Die LignoPure GmbH wurde 2019 von Joana Gil, Wienke Reynolds und Stefan Boersting als Spin-off des Instituts für Thermische Verfahrenstechnik der TUHH unter der Leitung von Professor Irina gegründet. LignoPure erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem mit dem German StartGreen Award und dem internationalen Future Hamburg Award. Das Team erhielt zudem die Unterstützung des InnoRampUp-Programms durch die Hamburgische Investitions- und Förderbank.

PYDRO sichert sich Seed-Finanzierung in Millionenhöhe

8. Oktober 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das in Hamburg gegründete und inzwischen auch in Rostock beheimatete Startup PYDRO schließt das Green Startup-Sonderprogramm mit Schwerpunkt Digitalisierung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erfolgreich ab und sichert sich eine Folgefinanzierung in Millionenhöhe.

Die gigahertz.ventures GmbH beteiligt sich zusammen mit den Altinvestoren GENIUS Venture Capital GmbH und Thomas Clemens an der Seed-Finanzierung der PYDRO GmbH. Thomas Clemens wird zudem PYDRO als Co-Geschäftsführer verstärken. Das Ziel der Finanzierung in Millionenhöhe ist die Weiterentwicklung des energieautarken und smarten Sensors für Wasserrohrleitungen hin zur Serienreife.

PYDRO erkennt Störungen und vermindert Wasserverschwendung

Mehr als 30% des Trinkwassers gehen weltweit verloren. Eine Reduktion dieser Wasserverluste sorgt für eine deutliche Reduzierung der Kosten und ist gut für unser Klima. Die energieautarken Multisensoren mit Echtzeitdatenübermittlung von PYDRO überwachen Wasserversorgungsnetze und machen damit ein aktives Netzmanagement möglich. Durch einen digitalen Zwilling ist der Wasserversorger in der Lage, das Netz effizient zu betreiben und Störungen schnell zu erkennen oder gar vorauszusagen. PYDRO wurde 2019 als eines der ersten Startups für eine Förderung innerhalb des neuen Green Startup-Sonderprogramms mit Schwerpunkt Digitalisierung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgewählt.

Die PYDRO-Gründer Miguel Linares (CTO) und Mulundu Sichone (CEO) mit Investor Thomas Clemens.
Die PYDRO-Gründer Miguel Linares (CTO) und Mulundu Sichone (CEO) mit Investor und Co-Geschäftsführer Thomas Clemens.

„Durch die vergleichsweise unbürokratische und schnelle Unterstützung der DBU konnten wir im letzten Jahr und insbesondere während des Pandemie-Lockdowns unsere Technologie signifikant verbessern und unsere Investoren von unserer Vision einer nachhaltigen Wasserversorgung
überzeugen. Ich freue mich, dass wir mit GENIUS und Gigahertz Ventures zwei sehr starke Partner an der Seite haben“, so Mulundu Sichone, Gründer und Geschäftsführer der PYDRO GmbH.

Das Sensorsystem nutzt den Durchfluss in Trinkwasserrohrleitungen, um über eine selbst entwickelte Wasserkraftanlage Energie zu gewinnen. Es ist in der Lage verschiedenste Daten wie etwa Durchfluss, Druck und Temperatur sofort und kontinuierlich in Echtzeit zu messen und zu verarbeiten. Der Fachbegriff dafür ist „Water to Data“. Das Unternehmen verfolgt dabei den Ansatz, seine energieautarken Multisensorlösung als Dienstleistung anzubieten, um Wasserversorgern eine möglichst zügige und breite Implementierung der Technologie zu ermöglichen.

Receeve sichert sich 4 Millionen Euro in Seed-Finanzierung

6. Februar 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Fintech Receeve hat von Mangrove Capital Partners und Speedinvest vier Millionen Euro erhalten, um die europäische Schuldendienstbranche digital umzuwandeln. Diese Runde findet innerhalb eines Jahres nach einer Pre-Seed-Finanzierung statt, die eine Million Euro von Seedcamp und anderen Angel-Investoren einbrachte. Receeve wurde 2019 von zwei ehemaligen amerikanischen VCs gegründet und bietet eine digitale Schuldendienstplattform, die veraltete Prozesse ersetzt.

„Wir wollen das Inkasso wieder intern durchführen, um Kunden mit digitalen und personalisierten Prozessen effektiv und dynamisch anzusprechen“, sagt Gründer und CEO Paul Jozefak. „Unsere Kunden haben in der Vergangenheit Arbeitsabläufe ausgelagert, die zu teuer waren, um sie intern zu adressieren, und das zu Recht. Jetzt können Sie die Abwanderung von Kunden deutlich minimieren und Ihren Kunden personalisierte Kanäle zur Behebung ihres Problems anbieten“.

Jozefak und sein Mitbegründer Michael Backes wollen also ein technologieorientiertes Unternehmen mit einem kundenorientierten Ansatz aufbauen. Mit Receeve wird das Inkasso zu einem Teil Ihrer Kundendienststrategie. Unternehmen können mit ihren Kunden digital und auf jedem beliebigen Gerät kommunizieren. Die Kunden haben dabei die Möglichkeit, ihre Angelegenheiten selbst zu verwalten. Das Ergebnis sind niedrigere Kosten und höhere Einziehungsraten im Vergleich zu etablierten (und entpersonalisierten) Inkassobüros oder unhandlicher Fallverwaltungssoftware.

Dieser Beitrag basiert auf einen Artikel von tech.eu, den ihr in ganzer Länge und auf Englisch hier nachlesen könnt.

Leankoala erhält Seed-Investment im mittleren sechsstelligen Bereich

11. September 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Ende 2016 Stefanie und Nils Langner in Hamburg gegründete Software-Startup Leankoala erreicht seinen nächsten Meilenstein: Drei erfahrene IT-Investoren zeichnen eine Seed-Finanzierung für das Unternehmen. Mit den Investoren BrainWeb, pecunalta und AAK haben drei Gesellschaften mit langjähriger Erfahrung im Bereich Infrastruktur und Software dem jungen Unternehmen das Vertrauen geschenkt. Diese Finanzierung folgt auf eine vorherige Förderung durch das Innovationsprogramm InnoRampUp der Hamburgischen Investitions- und Förderbank IFB.

Stefanie und Nils Langner (Foto: Leankoala)

Leankoala steht für einen neuen Standard im Website-Monitoring und -Testing. Mit der gleichnamigen SaaS-Lösung ist es möglich, binnen Minuten eine umfangreiche Überwachung von Webseiten aufzusetzen, die zusätzlich zur Uptime und Performance auch das Vorhandensein inhaltlicher Elemente und das Funktionieren von Klickstrecken (Logins) sicherstellt. Da Leankoala alle wichtigen zu überwachenden Elemente durch einen innovativen Ansatz automatisiert erkennt, reduziert sich der Aufwand in der Qualitätssicherung um bis zu 80 %.

Vom Geheimtipp zum Unternehmen mit viel Potenzial

„Unsere Lösung galt lange Zeit als Geheimtipp, insbesondere bei Online-Publishern und Agenturen. In diesem Rahmen konnten wir das Produkt sukzessive verbessern. Dabei half uns auch der direkte und vertrauensvolle Kontakt zu unseren Kunden. Inzwischen ist Leankoala den Kinderschuhen entwachsen und durch eine Vielzahl neuer Funktionalitäten für nahezu alle Angebote im Web relevant. Das Investment hilft uns, einen höheren Gang in Sachen Wachstum und Produktentwicklung einzulegen“, fasst Nils Langner zusammen. Unter anderem plant das Startup verstärkt für den E-Commerce relevante Features zu entwickeln.

„Ich nehme Leankoala als Unternehmen mit sehr viel Potenzial wahr und bin begeistert, wie zielgerichtet am Kernprodukt gearbeitet wurde. Web-Monitoring und -Testing sind tragende Säulen im Qualitätsmanagement von Online-Präsenzen. Leider werden sie aber zu oft stiefmütterlich behandelt, da sie recht aufwendig sind. Leankoala ändert dies und macht es Verantwortlichen sehr einfach, den Wert der Digitalprodukte zu sichern. Der Convenience-orientierte Ansatz von Leankoala ist aktuell einzigartig am Markt.”, kommentiert Jochen Berger, Geschäftsführer der Brainweb Investment GmbH.

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