In Zeiten, wo die Vermeidung unnötiger Kontakte oberstes Gebot ist, erlebt die Telemedizin einen Boom. Eine der europaweit führenden Online-Arztpraxen ist Zava. Gegründet in London, gibt es seit 2019 auch eine Niederlassung in Hamburg. Was das Unternehmen leisten kann und wie eine neue Mitarbeiterin ihren Start im Homeoffice erlebt habt, erfahrt ihr in diesen Beitrag.
Der Sparkassen Innovation Hub, die zentrale Anlaufstelle für FinTechs innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe, und die Berliner id-fabrik, Startup- und Ideenschmiede für die öffentlichen Versicherer, bündeln ihre Kräfte. Ab sofort entwerfen sie gemeinsam digitale Lösungen für den Versicherungsvertrieb und die Kundenbetreuung. Ziel der neuen Initiative ist es, thematische Kompetenzen zu bündeln und noch schneller kundenzentrierte und marktreife digitale Innovationen für die Sparkassen-Finanzgruppe bereitzustellen.
Aktuell entsteht hierfür ein gemeinsames Team von zehn Personen am Hamburger Standort des Sparkassen Innovation Hubs. Jeweils fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des S-Hubs sowie der id-fabrik entwickeln nach agilen Arbeitsmethoden neue Konzepte. Erste Themen für die neue Einheit stehen bereits fest. So soll der Fokus auf die digitale Beraterunterstützung und die Verprobung neuer Technologien gesetzt werden.
Ziel: den Versicherungsmarkt digitaler machen
Die Aufgabe des neugegründeten Teams besteht darin, den Markt für InsurTechs sowie digitale Versicherungsangebote und -innovationen zu durchleuchten. Der Fokus liegt zunächst auf Sparkassen und Vertriebslösungen. Mit möglichen Partnern sollen daraufhin potenzielle Ideen und Use Cases in vierzehntägigen Workshops, sogenannten Product Discoveries, überprüft und weiterentwickelt werden, um diese in der id-fabrik umzusetzen. Die so entwickelten digitalen Innovationen stehen schließlich allen öffentlichen Versicherern für den Einsatz zur Verfügung.
Bernd Wittkamp
Die Zusammenarbeit zwischen S-Hub und id-fabrik ist für beide Kooperationspartner Teil der strategischen Ausrichtung. Bei der Entwicklung innovativer Services setzt der S-Hub seit seiner Gründung 2017 auf Austausch mit Partnern innerhalb und außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe. „Die Zusammenarbeit mit den Berliner Kollegen der id-fabrik ist deshalb der nächste logische Schritt für die Weiterentwicklung des Hubs“, sagt Bernd Wittkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Star Finanz. „Damit eröffnen sich strategisch ganz neue Möglichkeiten. Die Kooperation verfolgt so die Idee eines Allfinanz-Angebots der Sparkassen-Finanzgruppe, von dem letztlich alle Akteure und Verbundpartner profitieren können.“
Thomas Kempf, Geschäftsführer der id-fabrik, ergänzt: „Wir verstehen uns als zentraler Gestalter des digitalen Morgen für die öffentlichen Versicherer. Die id-fabrik setzt bei der Umsetzung und Entwicklung auf die Zusammenarbeit mit Hubs, Fin- und InsurTechs, Company Buildern und Beratungsgesellschaften. Der Sparkassen Innovation Hub ist mit seiner klaren Kundenzentrierung und den positiven Ergebnissen seiner bisherigen Arbeit deshalb der ideale Partner für die nächsten Schritte.“
Das Hamburger Startup Breeze Technologies hat eines der dichtesten Luftmessnetze der Welt in seiner Heimatstadt gestartet. Das Unternehmen entwickelt kostengünstige Luftqualitätssensoren und Cloud-Software zur Visualisierung und Auswertung von Echtzeit-Umweltdaten. Mit dem Projekt sollen die Einflüsse von Verkehrsströmen und Staus auf die städtische Luftqualität analysiert und besser verstanden werden. Die gesammelten Luftdaten sind öffentlich abrufbar. Das Projekt wird durch Microsofts „AI for Earth“-Programm gefördert.
Logistik-Forscher der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg haben in einer aktuellen Studie zu medizinischen Lieferketten untersucht, wie mithilfe von 3D-Druck die Ausbreitung von Covid-19 bekämpft werden kann. Schon jetzt wird diese Produktionstechnik genutzt, um medizinisches Equipment schnell und kostengünstig herzustellen. Dazu zählen vor allem Material für Beatmungsgeräte, medizinische Schutzkleidung wie Gesichtsschilder und Teststäbchen zum Nachweis von Covid-19. Der reguläre Markt für dieses Material ist derzeit nahezu leergefegt. Eine Studie identifiziert nun Vorreiter für die Produktion mit 3D-Druckern und benennt mögliche nächste Schritte.
Anhand von rund 20 Beispielen belegen Kai Hoberg, Professor of Supply Chain and Operations Strategy und Dr. Jakob Heinen, in welchen Branchen und für welche Produkte Unternehmen und Privatleute bereits aktiv sind. Sie schlussfolgern, dass folgende Bedingungen erfüllt sein müssen, um 3-D-Druck effektiv im Kampf gegen Corona einzusetzen:
verfügbare Hardware effektiv einsetzen
Unterstützung bei Entwicklung digitaler Designs leisten
Designaustausch und Produktionskapazitäten orchestrieren
Prof. Hoberg: „Ihr Unternehmen möchte in der Krise helfen? Mit Know-how oder Hardware im 3D-Druck können Sie viel bewegen. Wir konnten hierfür viele gute Vorbilder identifizieren. Nun geht es darum, die vorhandenen Drucker sinnvoll zu nutzen.“
3D-Druck sollte global eingesetzt werden
Dr. Jakob Heinen gibt einen weiteren Ausblick: „Wir sind zuversichtlich, dass aus all diesen Initiativen noch Größeres erwachsen kann. Dafür muss daraus eine vereinte globale Initiative erwachsen.“ Gegenwärtig seien schätzungsweise mehr als hunderttausend professionelle 3D-Drucker von hoher Qualität rund um den Globus installiert. Diese würden eine enorme Basis für die 3D-Druckproduktion bieten. Eine weitere Voraussetzung dafür sei die Zertifizierung der 3D-Designs in Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden, medizinischen Anwendern, Druckerherstellern und Materiallieferanten. „Und nicht zuletzt spielt hier das geistige Eigentum eine Rolle. Hier fehlen standardisierte Vereinbarungen“, ergänzt Heinen.
Unter diesen Bedingungen sei es eine einzigartige Chance für die 3D-Druck-Community, sich an der Bekämpfung des Coronavirus zu beteiligen und dabei die Stärken der 3-D-Produktion auszuspielen: Flexibilität in der Herstellung, Innovationspotenzial von kreativen Macherinnen und Machern und die hohe Geschwindigkeit, mit der Ideen in physische Produkte umgesetzt werden. Weitere Infos zur Studie gibt es hier.
Letzte Folge der sechsten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ und allerletzte Folge mit Frank Thelen. Der Abschied vom Urgestein fiel ziemlich unspektakulär aus und auch sonst passierte wenig Überraschendes bei den Pitches von PANTHERGRIP, keimEX, drinkbetter, Rankwerk und DUSCHBROCKEN. Ein Löwe zeigte sich allerdings ungewöhnlich aktiv.
Das Hamburger Startup Importhead bietet eine App für Mitnahmegelegenheiten von Waren aus dem In- und Ausland. Die kostenlose App setzt Reisende als Transporteure ein, egal ob jemand etwas im Hotel vergessen hat oder ein Produkt exklusiv im Ausland verfügbar ist. Momentan sind aber Kontaktmöglichkeiten stark eingeschränkt, weshalb sich Importhead etwas Neues hat einfallen lassen.
„In Zeiten von Corona werden wir auf eine kontaktlose Übergabefunktion der Waren erweitern“, so der leitende Entwickler Eugen Volk vom Team Importhead. Das junge Hamburger Unternehmen arbeitet an einer neuen Version seiner App. Diese wird es Nutzern ermöglichen ihre Lieferung vollkommen kontaktlos entgegenzunehmen. Mit einer neuen Auswahlfunktion können Nutzer zukünftig entscheiden, ob sie eine direkte Übergabe wünschen oder den Service von ausgewählten Storage-Partnern nutzen möchten.
Die direkte Übergabe zwischen Empfänger und Überbringer kann mithilfe von Bestätigungscodes ebenfalls kontaktlos erfolgen. Zurzeit erfolgt der Warenaustausch nach einer Bestätigung mittels Unterschrift auf einem Display, was den aktuellen Abstandsregeln nicht gerecht wird. Die Unterschrift auf dem Display ersetzt der Austausch einer zuvor gesendeten Zahlenkombination auf dem Smartphone des Nutzers.
Darüber hinaus wird die neue Vollversion ein Sicherheitsupgrade beinhalten. Eine Bezahlfunktion mit Treuhandsystem sowohl für Apple als auch für Android schafft Sicherheit für jeden einzelnen Nutzer. Die Speicherung der sensiblen Daten erfolgt nach dem neusten technischen Stand auf einem deutschen Sicherheitsserver.
Beitragsbild: Screenshot aus einem Importhead-Werbevideo
Von der Pressestelle des Senats: Innovative, wachstumsorientierte Startups sind von besonderer volkswirtschaftlicher Bedeutung, weil sie Innovationen besonders schnell umsetzen und damit maßgeblich zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen beitragen. Der Senat legt mit der IFB Hamburg als Teil der Corona-Soforthilfen ein Hilfsprogramm für innovative, wachstumsorientierte Startups in Hamburg auf, die infolge der Corona-Krise seit dem 11. 03 2020 in eine existenzgefährdende Wirtschaftslage geraten sind.
Kurzarbeit, Freistellungen, leider auch schon erste Entlassungen – die Corona-Krise sorgt für Unruhe auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt aber auch Unternehmen, die gerade jetzt die Chance erkennen, ihr zeitgemäßes Geschäftsmodell voranzutreiben oder neue, zukunftsorientierte Wege zu gehen. Darunter viele Startups, die aus ihrem Selbstverständnis heraus schnell und flexibel auf Herausforderungen reagieren.
Um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern, braucht es optimal zusammengestellte Teams. Daher gibt es eine Reihe von Startups, die trotz allem oder jetzt erst recht nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen. Unter unseren Leserinnen und Lesern befinden sich sicherlich viele, die alle wichtigen Voraussetzungen mitbringen. Grund genug, eine Aktion rund um unser Jobboard zu starten. Ihr seid ein Startup und braucht Verstärkung für euer Team? Dann schreibt uns eine Mail unter info@hamburg-startups.net. Wenn ihr bestimmte Kriterien erfüllt, bieten wir euch Sonderkonditionen und einen kostenlosen Testlauf im Jobboard! (Achtung: Die Aktion ist nicht für Einzelpersonen auf Jobsuche gedacht!)
Eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Corona-Krise spielen weitreichende Tests der Bevölkerung. Die Durchführung eines wissenschaftlich fundierten Corona-Tests ist aber bisher nur in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus möglich. Diese Akteure sind jedoch schon mit der Versorgung der an COVID-19 Erkrankten stark ausgelastet. Zusätzlich stellt die hohe Probenanzahl ein großes Infektionsrisiko für das durchführende Personal dar. Der Zugang zu den vorhandenen Testkapazitäten des Gesundheitssektors ist regional sehr unterschiedlich reguliert und für den Laien schwer verständlich. Potenziell an Corona erkrankte Menschen werden aktuell trotz begründetem Verdacht nicht immer getestet.
Die Cerascreen GmbH aus Hamburg hat nach eigener Aussage zur Lösung dieses Problems das erste wissenschaftlich fundierte Corona-Testkit für private Endanwender entwickelt. Das Testkit ist in Abstimmung mit dem BfArM Institut (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) entstanden und entspricht den gesetzlichen Anforderungen für Medizinprodukte, wie sie vom Arzt verwendet werden. Die Auswertung erfolgt innerhalb von höchstens 48 Stunden nach Probeneingang in derselben Qualität wie im Krankenhaus oder beim Arzt, erklärt Cerascreen.
Die Vorteile des Coronavirus-Tests laut Cerascreen auf einen Blick:
Offizielles Medizinprodukt für private Endverbraucher
Freigabe erfolgt in Abstimmung mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Zertifizierung nach TÜV DIN EN 9001 und DIN EN 13485
Laborauswertung nach „Goldstandard“ PCR-Verfahren wie im Krankenhaus zum Nachweis einer akuten Infektion. Das Verfahren ist sicherer als ein Antikörper-Test, der akute Infektionen nicht erkennt und auch auf andere Coronaviren anspringen kann.
Ergebnisse in 12 bis 48 Stunden nach Probeneingang
Kein Infektionsrisiko für Arzt, Patient und das persönliche Umfeld
Keine Begrenzung der Testkapazität
Die Kosten des Selbsttests inklusive der Kurierzustellung und aller Materialien belaufen sich auf 199 Euro. Einige private Krankenkassen erstatten die Kosten bereits. Mehr Infos gibt es hier.
Über Cerascreen
Cerascreen ist Europas führendes Unternehmen für sogenannte Direct-to-Consumer Testkits, also Labortests für private Endverbraucher. Das Unternehmen ist vom TÜV nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 zertifiziert und arbeitet ausschließlich mit zertifizierten oder durch die Dakks (Deutsche Akkreditierungsstelle) akkreditierten Fachlaboren zusammen. Das Testangebot von cerascreen umfasst die Analyse von DNA, Epigenetik, Mikrobiom sowie von Hormon-, Vitamin-, Mineral- und Antikörper-Biomarkern. Das Unternehmen hat bereits mehr als 250.000 Proben ausgewertet und mehr als 50 Testkits als firmeneigene Medizinprodukte registriert. Cerascreen betreibt ein Logistik- und Labornetzwerk in ganz Europa.
Die WE ARE FOOD Mission Talks sind ein digitales Eventformat, das sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf Food-Startups beschäftigt. Jeden Donnerstag laden sich Sebastian Heinz, Gründer von FOODBOOM, und Jochen Matzer, Geschäftsführer von Red Rabbit, illustre Gäste ein. Bei der vierten Ausgabe am 16. April um 16 Uhr sind dabei: Anne und Stefan Lemcke, Gründerduo von Ankerkraut, Caroline Nichols, Gründerin von 3bears, Fabio Ziemssen, Director Food Innovation NX-Food, und Sina Gritzuhn, Geschäftsführerin von Hamburg Startups.
Zunächst werden Anne, Stefan und Caroline über die momentane Lage in ihren Startups berichten, Fabio und Sina geben dann ihre Einschätzungen der Situation ab. Im Anschluss ist noch reichlich Zeit über eine offene Diskussion zu den aktuellen Themen. Anschauen könnt ihr euch das live auf YouTube. Mehr über das Event erfahrt ihr auch auf LinkedIn.
Allgemein steht die Reihe unter dem Motto: „Wir haben Gesprächsbedarf! Die Corona Krise verändert mit ungekannter Wucht den Alltag und das Leben von Millionen Menschen. Die persönlichen Bedürfnisse, der Konsum, die Produktauswahl und auch das Kochverhalten verändern sich schlagartig. Wir fragen uns: Welche Auswirkungen hat das auf die Gesellschaft und die Wirtschaft im Lebensmittelsektor aktuell und welche langfristigen Folgen wird das Corona Virus mit sich bringen?“
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