Dinge, die die Welt nicht wirklich braucht, waren schon immer die Spezialität von „Die Höhle der Löwen“. Das fällt momentan vielleicht noch etwas mehr auf als sonst. Anderseits können unwichtige Dinge trotzdem nützlich sein und Spaß machen. Geben wir also CAPANOVA, GentleMonkeys, Ayse Byzanz, Sdui und RopeScout eine Chance!
Das Hamburger Startup YAB Fitness verliert wegen der Corona-Krise seinen Lieferanten in China. Ein Kunde aus Nordrhein-Westfalen springt ein: Sein Betrieb näht jetzt Gurte für Hanteln statt Vorhänge und Sitzbezüge für Flugzeuge.
Oliver Kloth, Gesellschafter des Flugzeug-Zulieferers HOSA, sieht die innovativen YAB-Hanteln in der TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“. Er ordert ein Set, damit er auch ohne Fitnessstudio in Form bleibt. Doch statt des Pakets kommt eine Mail von YAB Fitness: Das Hamburger Startup meldet Lieferengpässe bei den YAB-Belts – spezielle Gurte, mit denen sich die Hanteln am Fuß befestigen lassen. Der Lieferant in China hatte wegen Corona die Produktion gestoppt.
Nach geplatztem Auftrag sind Nähplätze frei
Kloth mailt sofort zurück: „Wenn Ihr Unterstützung beim Nähen der Belts braucht, können wir helfen.“ Seinem Nähbetrieb ist tags zuvor ein Auftrag geplatzt, weil das benötigte Material aus den USA nicht geliefert werden kann. Deshalb stehen bei HOSA im nordrhein-westfälischen Beverungen fünf Nähplätze still. Normalerweise entstehen in dem 30-Mann-Betrieb hauptsächlich Sitzbezüge und Vorhänge und für Flugzeugkabinen. Aber warum nicht auch Hantelgurte?
Bei HOSA entstehen jetzt die Gurte für YAB (Foto: HOSA)
Ein Kurier bringt die Muster nach Beverungen, die Spezifikation kommt per Mail. In nur zwei Tagen macht das kleine Team um YAB-Gründer Christian Polenz den Deal mit HOSA klar. Seit Anfang April läuft die Produktion der Trainings-Belts auf Hochtouren. In diesen Tagen trifft die erste Lieferung bei YAB ein und geht direkt an die Kunden weiter. „Es ist großartig, wie schnell und unkompliziert HOSA eingesprungen ist!“, sagt Christian Polenz. „Die kleinen Betriebe in Deutschland sind offenbar flexibler als man denkt.“
Auch Oliver Kloth freut sich über die Win-Win-Lösung: „Ich hoffe, dass sich die Geschäftswelt in diesen Krisenzeiten wieder auf die Vorteile regionaler Produktion besinnt.“ Seine Nähmaschinen rattern inzwischen nicht nur für die Fitness-Belts, sondern auch für Atemschutzmasken. Der Nähbetrieb wurde 1985 von Peter Hodes und Uwe Sander in Beverungen nahe Kassel gegründet. Ihr erster Auftrag: die besonders großzügige Innenausstattung für einen Hubschrauber der griechischen Reederstochter Christina Onassis. Heute ist HOSA Komplettanbieter für die Innenausstattung von Yachten und Flugzeugen sowie zertifizierter Produktions- und Entwicklungsbetrieb der EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit).
Beitragsbild: Christian Polenz, Gründer von YAB Fitness
Like so many others, the Sparkassen Innovation Hub wanted to make the journey to the SXSW in Austin, Texas. The coronavirus, as is well known, put a big dent in this plan. Now more than ever, the team said to itself. It took part in the #WirVsVirus Hackathon of the German government and developed it into a campaign for local retailers under the hashtag #gemeinsandadurch. In a new episode of the video conference #CouchbyCouchwest, Martin Schaffranski from the Sparkassen Innovation Hub explains exactly what this is all about.
Wie so viele andere wollte auch der Sparkassen Innovation Hub die Reise zur SXSW nach Austin, Texas antreten. Das Coronavirus machte bekanntlich einen dicken Strich durch diese Rechnung. Jetzt erst recht, sagte sich das Team, nahm am #WirVsVirus Hackathon der Bundesregierung teil und entwickelte daraus eine Aktion für den lokalen Einzelhandel unter dem Hashtag #gemeinsamdadurch. In einer neuen Folge der Videokonferenz #CouchbyCouchwest erklärt Martin Schaffranski vom Sparkassen Innovation Hub, worum es da genau geht.
Mit seiner Plattform für den Verkauf von Immobilien schließt das Hamburger Proptech-Startup HAUSGOLD eine Marktlücke. Mit starken Investoren im Rücken und einem zukunftsträchtigen Geschäftsmodell sollte es auch die Corona-Krise gut überstehen.
Viele Hamburger Unternehmen haben schon einen Antrag für den Rettungsschirm bei der IFB gestellt, einige Wirtschaftszweige fallen aber dort durch das Raster. Hier gibt es inzwischen neue Angebote und Hilfen, die die Handelskammer Hamburg in einem Webinar vorstellen möchte. Ebenso bekommt ihr einen Erfahrungsbericht über den Antrag zum Rettungsschirm und Tipps und Tricks für die Antragstellung. Im Anschluss könnt ihr zudem im Chat Fragen stellen.
Das Webinar wird mit Microsoft Teams durchgeführt. Zur Anmeldung geht es hier. Anstatt die Teams-App herunterzuladen, könnt ihr auch einfach „Stattdessen im Internet ansehen“ klicken und „Anonym“ am Webinar teilnehmen. Wenn ihr über ein Tablet oder Smartphone am Webinar teilnehmen möchtet, ist die Installation der App in der Regel erforderlich.
Wichtige Hinweise
Euer Mikrofon ist stumm geschaltet.
Stellt eure Fragen bitte anonym.
Alle Fragen sollen möglichst im Rahmen des Webinars beantwortet werden.
Beitragsbild: Doreen Hotze, Leiterin des Gründungszentrums (Foto: Handelskammer Hamburg)
Es gibt sie noch, die komplett Corona-freien Momente im Fernsehen. „Die Höhle der Löwen“ wirkt momentan wie eine Show aus einer anderen Zeit, aber dadurch auch ganz erholsam. Fassen wir also zusammen, wie sich carryyygum, FitterYOU, MARGARET AND HERMIONE, Kofu und FLEXMED geschlagen haben.
Unser Tipp für Schnellentschlossene: Noch bis zum 8. April könnt ihr euch für das Förderprogramm Fast Mover bewerben. Das Programm von nextMedia.Hamburg soll kreative Medienmacherinnen und -macher kurzfristig bei der Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer innovativen Projekte unterstützen. Dafür werden ihnen 3.000 Euro und der Zugang zum Netzwerk der Standortinitiative bereitgestellt. Der Fokus liegt auf Projekten aus dem journalistischen Bereich.
Die Corona-Krise stellt auch die Medien- und Digitalbranche vor große Herausforderungen. Ressourcenknappheit, Informationsflut und der Kampf gegen Fake News sind nur einige Themen, die den Diskurs derzeit bestimmen. Es geht darum, über eine digitale Infrastruktur und zuverlässige Informationsversorgung Orientierung in unübersichtlichen Zeiten zu gewährleisten. Diese wichtige Arbeit will nextMedia.Hamburg mit dem neuen Förderprogramm Fast Mover unterstützen, das bei der raschen Weiterentwicklung von innovativen und mutigen Projekten helfen soll.
Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, erläutert das Programm: „Insbesondere in herausfordernden Zeiten wie diesen wird uns der Wert unaufgeregter, objektiver und moderner journalistischer Arbeit besonders deutlich. Wertschätzung alleine reicht aber nicht aus, denn Medien müssen und wollen sich nachhaltig und selbständig am Markt behaupten. Das wird im digitalen Wettbewerb um Aufmerksamkeit zunehmend schwieriger. Mit unserer Standortinitiative nextMedia.Hamburg unterstützen wir diejenigen, die insbesondere in diesen Zeiten schnell, neu und nach vorne gerichtet denken. Wir wollen damit anregen, die Herausforderung zu nutzen und die Medien weiter in die Zukunft zu entwickeln.“
Nina Klaß, Leiterin von nextMedia.Hamburg, ergänzt: „In diesen turbulenten Zeiten sind wir von nextMedia.Hamburg mehr noch als sonst für die Medien- und Digitalbranche da, deswegen rufen wir kurzfristig dieses Förderprogramm ins Leben. Mit finanzieller Förderung und dem Zugang zu unserem Netzwerk wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass der Journalismus gestärkt aus der aktuellen Krise hervorgeht.“
Starke Partner unterstützen Fast Mover
Das neue Förderprogramm widmet sich Ideen aus dem Bereich Journalismus, eingeteilt in die Kategorien „Content & Formate“ und „Infrastruktur“. Die zwei besten Lösungsansätze jeder Kategorie fördert nextMedia.Hamburg mit je 3.000 Euro. Das Programm wird von zahlreichen Partnern aus der Medien- und Digitalbranche, unter anderem von SPIEGEL, Greenhouse Innovation Lab von Gruner + Jahr und der Mediengruppe RTL, der Rudolf Augstein Stiftung, Jung von Matt/TECH und dem next media accelerator, unterstützt. Interessierte können sich ab sofort mit einem dreiminütigen Video hier bewerben. Bewerbungsschluss ist der 8. April, 12 Uhr. Weitere Informationen gibt es hier.
Unter dem Namen “Zusammen sind wir stark” startet JOBMATCH.ME eine Hilfsaktion, um in der Corona-Krise systemrelevante Fachkräfte aus Gesundheit und Logistik dorthin zu bringen, wo sie am dringensten gebraucht werden. Über zusammen-sind-wir-stark.com finden Fachkräfte und Arbeitgeber kostenlos zusammen. Das Hamburger Startup mobilisiert für diese Hilfsaktion sein 28-köpfiges Team und stellt seinen Matching-Algorithmus sowie die Bewerber-App kostenfrei zur Verfügung.
Explizite Ansprache von ehemaligen Fachkräften aus der Pflege
Mit gezielten Kampagnen konzentriert sich JOBMATCH.ME auf das Anwerben ehemaliger Pflegekräfte, die in der aktuellen Situation helfen möchten. Das Potential ist groß, erklärt Daniel Stancke, Gründer von JOBMATCH.ME: “Die Fluktuation im Gesundheitswesen ist hoch. Neben der Bezahlung sind häufig neue Lebensumstände, wie ein Umzug oder die Familiengründung, Wechselgründe. Hier hilft unser Algorithmus, den passenden Job für die jetzige Lebenssituation zu finden.“
Logistik: Nicht überall Stillstand – Lebensmittellogistik sucht Fachkräfte
Die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus treffen die Logistikbranche hart. Laut einer Auswertung von Creditreform ist jedes fünfte Unternehmen der Logistikbranche insolvenzgefährdet. Viele Unternehmen können ihre Mitarbeiter nicht mehr beschäftigen, während für die Lebensmittel- und Pharmalogistik dringend Personal gesucht wird. “Es handelt sich hier um ein klassisches Allokationsproblem, bei dem wir mit unserer dreijährigen Erfahrung im Bereich Truck-Jobs.com helfen können. Gemeinsam mit dem EuroTransportMedia Verlag setzen wir uns für Versorgungssicherheit und den Erhalt von Arbeitsplätzen ein”, so Stancke. Den Start macht das Unternehmen Fly by Nite, welches in der Event-Logistik tätig ist und seine 300 Berufskraftfahrer derzeit nicht beschäftigen kann. Für diese Fahrer werden nun neue Einsatzorte gefunden.
So funktioniert „Zusammen sind wir stark“
Die Plattform ist zentraler Anlaufpunkt: Sowohl Arbeitgeber, die Personal suchen, als auch diejenigen, deren Mitarbeiter freie Kapazitäten haben, können sich dort anmelden. JOBMATCH.ME nutzt das eigens entwickelte Matching-System sowie seine Bewerber-App, um passende Arbeitsbeziehungen sekundenschnell zu finden. Das Team von JOBMATCH.ME steht jederzeit auch persönlich beratend zur Seite – natürlich ebenfalls kostenfrei. “Wir möchten in diesen kritischen Zeiten einen Beitrag für den Arbeitsmarkt leisten und unser Produkt an der Stelle einbringen, wo der größte Mehrwert zu erwarten ist”, fasst Daniel Stancke die Motive für die Aktion zusammen.
Über JOBMATCH.ME
JOBMATCH.ME wurde 2016 in Hamburg gegründet. Das Startup findet mittels künstlicher Intelligenz die passende Arbeitsbeziehung in nur wenigen Minuten und macht Bewerbungsschreiben und Lebensläufe überflüssig. Heute umfasst das Team Mitarbeiter aus sieben Nationen und verschiedensten Disziplinen wie Psychologie, Marketing, Human Resources, Data Science oder Development. Das Matchingverfahren ist einmalig; der zugrundeliegende Algorithmus wurde gemeinsam mit dem bekannten Management-Diagnostiker und Psychologen Dr. Olaf Ringelband entwickelt. Durch Machine-Learning lernt der Algorithmus aus jeder Handlung von Nutzern und wird unter Aufsicht der Experten weiterentwickelt. Seit Februar 2020 ist neben JOBMATCH.ME Logistik auch JOBMATCH.ME Gesundheit in Deutschland und Österreich verfügbar.
Beitragsbild: Screenshot aus dem Video von JOBMATCH.ME mit Gründer Daniel Stancke.
Die Corona-Krise betrifft alle, natürlich auch Startups. Gerade innovative Jungunternehmen sind allerdings dafür bekannt, auf widrige Umstände schnell reagieren zu können. Viele Startups aus Hamburg haben in diesen Tagen Sonderaktionen gestartet, einige davon stellen wir heute vor. Dabei sind NÜWIEL, SofaConcerts, Baqend, airfocus und Jimdo.
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