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Berliner Gründerinnen Laura Bücheler und Isabella Hillmer gewinnen den 14. Darboven IDEE-Förderpreis

Fünf Gründerinnen traten mit ihren Businessideen an, um beim diesjährigen Darboven IDEE-Förderpreis die Jury von sich zu überzeugen. Als nationale Auszeichnung für Unternehmerinnen aus allen Wirtschaftsbereichen ist der Darboven IDEE-Förderpreis einzigartig. Jetzt steht fest, wer die Gewinnerinnen sind. Das Gründerinnenduo Laura Bücheler und Isabella Hillmer aus Berlin konnte sich mit seinem Startup GHOST – feel it. durchsetzen und das Preisgeld von 50.000 Euro gewinnen. Die Auszeichnung gab es für die Entwicklung haptischer Interfaces, die beispielsweise Amputierte ihre Prothesen spüren lassen.

Der zweite Platz, welcher mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert ist, ging an Katja Werner aus Hamburg für PiNa-Tec. Sie nutzt Nanopartikel aus Gold zur Identifizierung von Proteinen. Über Platz drei und 5.000 Euro Preisgeld kann sich Sabrina Hellstern von Hellstern medical freuen. Dieses Unternehmen entwickelt ergonomische Produkte für den OP, die die Arbeit der Ärztinnen, Ärzte und des OP-Personals erleichtern. Die Gewinnerinnen konnten sich gegen 175 Bewerbungen durchsetzen, die in diesem Jahr eingegangen sind.

Die Gewinnerinnen des diesjährigen Darboven IDEE-Förderpreises mit Stifter Albert Darboven: Isabella Hillmer, Laura Bücheler, Katja Werner und Sabrina Hellstern (Foto:obs/Albert und Edda Darboven Stiftung/J.J. Darboven/B. Fabricius)

„Der Anteil der Gründungen von Frauen ist zurückgegangen. Aber wir brauchen das weibliche Potenzial in allen Wirtschaftsbereichen heute mehr denn je“, erklärte Stifter Albert Darboven anlässlich der Preisverleihung, die im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses stattfand. Am Vortag der Preisverleihung hatten sich die Finalistinnen den Fragen der sechsköpfigen Expertenjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Rolf Eggert gestellt. Die Schirmherrin Prof. Dr. Dagmar Schipanski begleitete die Jurysitzung. In beratender Position saß Manuela Rasthofer, die Gewinnerin des Darboven IDEE-Förderpreis 2017, dem Finale bei. Bei der Jurysitzung standen neben den formalen Kriterien des Unternehmens auch das persönliche Engagement der Gründerinnen im Vordergrund.

Über den Darboven IDEE-Förderpreis

Seit 22 Jahren ist der IDEE-Förderpreis die nationale Auszeichnung für innovative Ideen für Unternehmensgründungen von Frauen. 1997 hat Albert Darboven den IDEE-Förderpreis ins Leben gerufen. Seit 2001 wird der Preis alle zwei Jahre vergeben und kürte dieses Jahr zum 14. Mal die innovativste Gründerinnen-Idee in Deutschland. Es konnten sich Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind, bewerben. Die Neuartigkeit ihres Konzepts, der bereits erzielte beziehungsweise zu erwartende Erfolg, die Anzahl der geschaffenen und zu erwartenden neuen Arbeitsplätze und das persönliche Engagement sind die Kriterien, nach denen die Jury bewertet.

StudyHelp übernimmt Abirechner.de

Die StudyHelp GmbH aus Paderborn übernimmt das Hamburger Startup Abirechner.de und will damit sein Serviceangebot für Schüler weiter ausbauen.

2006 hat Andreas Kitzing in Hamburg Abirechner.de gegründet, um sich und seinen Freunden eine einfache Möglichkeit zu bieten, ihren Abiturschnitt zu berechnen. Durch Mundpropaganda und ein gutes Google-Ranking gewann der Rechner schnell bundesweit an Popularität. Seit 2014 fokussiert sich Andreas Kitzing jedoch auf sein anderes Startup Sponsoo, welches mittlerweile zu Europas größtem digitalen Marktplatz für Sportsponsoring herangewachsen ist. „Bei StudyHelp ist Abirechner.de in besseren Händen – daher freue ich mich auch inhaltlich über diesen Exit“, so Kitzing. StudyHelp-Gründer Maximilian Fleitmann ergänzt: „Mit der Übernahme von Abirechner.de machen wir einen weiteren Schritt in Richtung unseres 360-Grad Angebotes für Abiturienten.“

Andreas Kitzing (Foto: Stefan Groenveld)

Nach geplanten Umbaumaßnahmen soll eine neue Version des beliebten Abirechners im Frühjahr 2020 rechtzeitig zur Abiphase nutzbar sein.

Über StudyHelp

StudyHelp wurde 2016 in Paderborn gegründet. Die Plattform bietet deutschlandweit an über 200 Standorten Vorbereitungskurse für Schüler und Studenten an und ergänzt sie durch Online-Lerninhalte. Darüber hinaus sind im StudyHelp Verlag über 30 Produkte für Schüler aller Klassenstufen erhältlich. Pro Jahr nutzen zehntausende Schüler diese Angebote für Ihre effektive Prüfungsvorbereitung.

Study.eu gewinnt .eu Web Award 2019

Study.eu, die in Hamburg ansässige Plattform für Sudienplätze in Europa, gewinnt den .eu Web Award in der Kategorie „Laurel“. Die Preise werden jedes Jahr von EURid organisiert, der von der Europäischen Kommission ernannten Organisation für .eu-Domänen, von denen es derzeit mehr als 3,6 Millionen gibt.

Ziel der.eu Web Awards ist es, die Sichtbarkeit innovativer, schöner und wirkungsvoller.eu-Websites zu verbessern. In einer ersten Phase sammelten 139 Nominierte insgesamt fast 5.500 User-Votes, um in die Finalrunde zu gelangen. Eine Expertenjury wählte dann die Gewinner für jede der fünf Kategorien aus. Patrick Breyer, Mitglied des Europäischen Parlaments, überreichte die Auszeichnung „Laurels“: „Als wahrhaft europäisches Unternehmen sind wir begeistert über diese Auszeichnung“, sagt Gründer und CEO Gerrit Bruno Blöss.

Gerrit Bruno Blöss (mitte), CEO von STUDy.eu, nimmt seinen Preis entgegen (Foto: .eu Web Award)

Zu den weiteren Gewinnern zählen Old-Love.eu, ein europäisches Kunstprojekt, und das Green European Journal, Europas führendes Magazin für politische Ökologie. Die vollständige Siegerlistefindet ihr hier). Die Zeremonie moderierte die BBC-Nachrichtensprecherin Sally Bundock und hatte einen musikalischen mit dem Auftritt des britischen Singer-Songwriters James Morrison.

Alle Preisträger erhalten eine zweimonatige Werbekampagne am Flughafen Brüssel, die an den Gates A45/A46 auf Plakaten zu sehen sein wird. „Wir freuen uns sehr über diese Chance“, sagt Blöss. „Mobilität ist das Herzstück unserer Mission. Je mehr Schüler wir für einen Auslandsaufenthalt begeistern können, desto besser!“

Über Study.eu

Study.eu ist das Tor zu den europäischen Universitäten. Als meistbesuchte Plattform für die Studienwahl in Europa erreicht sie mehr als eine Million Nutzer pro Jahr. Das Hamburger Unternehmen verbindet Studierende aus aller Welt mit europäischen Universitäten und ermöglicht ihnen so, den angestrebten Studiengang zu verfolgen. Dabei arbeitetet Study.eu eng mit Hochschulen und Regierungsorganisationen zusammen.

Hamburger Banking-Anbieter Tomorrow sammelt 8,5 Millionen Euro ein

Tomorrow, der erste nachhaltige Mobile-Banking-Anbieter, läutet die nächste Wachstumsphase ein und schließt eine Series-A-Investitionsrunde über 8,5 Millionen Euro ab. Zu den Investoren gehören der Londoner Environmental Technologies Fund (ETF) und der Energiewende-Pionier Matthias Willenbacher.

„Wir freuen uns riesig: Unsere neuen Partner teilen die Werte und die Vision vonTomorrow. Gemeinsam wollen wir das Thema nachhaltiges Banking aus der Nische und in die Mitte der Gesellschaft holen“, sagt Co-Founder Michael Schweikart. Er hat das Fintech zusammen mit Inas Nureldin und Jakob Berndt gegründet. Seit März 2019 bietet Tomorrow ein nachhaltiges Girokonto an und konnte bereits über 16.000 Kunden gewinnen.

„Wir haben seit dem Start bewiesen, dass wir die beiden großen Themen ‚Mobile Banking‘ und ‚Nachhaltige Finanzen‘ gekonnt verbinden und am Markt damit auf großes Interesse stoßen“, so Schweikart. „Die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde ermöglicht uns, künftig noch stärker zu wachsen und unser Angebot auszubauen. Die Finanzbranche muss ihrer Verantwortung angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen gerecht werden. Wir sind angetreten, weil wir die Welt zum Guten verändern wollen –und Geld ein mächtiger Hebel ist. Tomorrow hat gerade erst begonnen.”

Das Gründertrio Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt (Foto: Tomorrow)

Konkret wird Tomorrow 2020 in weitere europäische Märkte expandieren. „Wir bauen aktuell unser Expansions-Team aus und werden für die entsprechenden Märkte in den nächsten Monaten Country Manager einstellen“, sagt Schweikart. „Es gibt in ganz Europa keinen Akteur im Bereich Banking, der State-of-the-Art-Technologie mit konsequenter Nachhaltigkeit kombiniert –in diesen Raum wollen wir stoßen. Langfristig wollen wir die führende Nachhaltigkeitsbank werden.“ Neben der Internationalisierung wird Tomorrow bereits Anfang kommenden Jahres sein Produktangebot deutlich erweitern und unter anderem ein kostenpflichtiges Premiumkonto einführen. Perspektivisch soll eine digitale Plattform rundum Finanzen mit positivem Impact entstehen.

Über die Investoren

Der Environmental Technologies Fund ist ein britischer Venture-Capital-Fonds. Er investiert in innovative Unternehmen, die einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Matthias Willenbacher ist Unternehmer. Er gründete juwi und baute das Unternehmen zum größten Projektentwickler für Erneuerbare-Energien-Anlagen in Deutschland aus. Als Business Angel ist er Teilhaber von mehr als einem Dutzend nachhaltiger Startups. Neben ETF und Willenbacher engagieren sich ein halbes Dutzend weitere Business Angel bei Tomorrow.

airfocus sichert sich Finanzierung in Höhe von 1,7 Millionen Euro

Das Hamburger Startup airfocus hat gerade eine Seed-Runde über 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Investor ist das Wagniskapitalunternehmen Nauta Capital mit Büros in London, Barcelona und München. airfocus ermöglicht es Produktmanagern und Entscheidungsträgern in Unternehmen, Projekte und Aufgaben zu priorisieren und dabei alle Mitarbeiter in der gesamten Organisation auf ihre Roadmaps auszurichten.

Integrierbar in einige der am häufigsten verwendeten Managementsysteme wie Trello, Jira und Asana bietet airfocus eine intuitive Lösung mit gebrauchsfertigen Vorlagen für alle Arten von Planungsanwendungen. Um Strategien verständlich und klar zu machen, ist die Webanwendung zudem stark darauf ausgerichtet, Prioritäten und Pläne zu visualisieren.

Die Gründer Valentin Firak, Malte Scholz und Christian Hoffmeister (Foto: airfocus)

Mit dem Ziel, Unternehmen zu befähigen, bessere Entscheidungen zu treffen, gründeten 2018 Malte Scholz, Christian Hoffmeister und Valentin Firak airfocus. Wesentliche Motive waren Frustration über fragmentierte Entscheidungsprozesse in Unternehmen und der Mangel an Planungswerkzeugen auf dem Mark.

Bereits im Juni 2019 gab es eine erste Finanzierung

Malte Scholz, Mitbegründer und CEO von airfocus, erklärt: „Fehler in der Strategieplanung ruinieren Unternehmen und wir haben große Pläne, dies zu ändern.Projektübergreifend begrenzte Ressourcen zu allokieren und Roadmaps effektiv zu kommunizieren sind für die meisten Unternehmen allgegenwärtige Herausforderungen, unabhängig von Firmengröße und Branche. Zurückzuführen sind diese Probleme meist auf fehlendes Methodikwissen, Silodenken, Bauchentscheidungen und ineffektive Tools. Mit airfocus helfen wir Unternehmen und Teams ihre Prioritäten zu identifizieren und zu visualisieren und allen Stakeholdern einen klare Sicht darüber zu verschaffen, was wichtig ist und was nicht.“

Das Unternehmenhatte bereits eine Pre-Seed-Runde von Picea Capital und Business Angels eingeworben (wir berichteten). Jetzt wird es das frische Kapital nutzen, um sein Produkt weiter zu verbessern. Darüber hinaus ermöglicht die Finanzierung airfocus den Ausbau des Teams in allen Funktionen. Die Rede ist von insgesamt 20 Mitarbeitern im kommemden Jahr.

Hyconnect gewinnt Otto von Guericke-Preis 2019

Es läuft gerade richtig gut beim Hamburger Startup Hyconnect. Nach dem Triumph beim Reeperbahn Startup Pitch am 7. November gab es jetzt die nächste Auszeichnung. Der Otto von Guericke-Preis der AiF wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Den Preis gab es für die Lösung des Problems, Faserverbundstoffe mit Stahlbauteilen zu verbinden. Der dadurch vereinfachte Leichtbau hilft beispielsweise bei der Reduzierung von CO2-Emissionen. Dr. Lars Molter und Dr. Rafael Luterbacher-Mus, bis 2018 beide am Center of Maritime Technologies e.V. (CMT in Hamburg, entwickelten gemeinsam mit Dr. Rigo Peters von der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg-Vorpommern GmbH die Technologie FAUSST (Faserverbund-und-Stahl-Standardverbindung). Damit ist es erstmals möglich, Faserverbundbauteile und Stahlbauteile mithilfe eines hybriden Gewirks ohne jedwede mechanische Sicherung fest und sicher zusammenzufügen. Die so verbundenen Strukturen genügen auch den größten Anforderungen sowohl im Fahrzeug- und Schiffbau, als auch in der Luft- und Raumfahrt.

Glückliche Gewinner des Otto von Guericke-Preises 2019: Dr. Rigo Peters und Dr. Lars Molter (Foto: AiF/Juergen Schulzki Fotografie)

Mit der FAUSST-Technologie einen Volltreffer gelandet

„Unser Ziel war es, eine hybride Verbindungstechnologie für unterschiedliche Anforderungen im Schiffbau zu entwickeln. Das haben wir geschafft“, freut sich Lars Molter. „Vergleiche zwischen dem klebetechnischen Fügen im Schiffbau und der FAUSST-Technologie zeigen deren hohes Potenzial: Die Prozesszeit ist bis zu 50 Prozent schneller und selbst Einsätze, die sonst zu komplex und zeitaufwändig sind, lassen sich mittels FAUSST realisieren. Zudem ist die neue Technologie einfach in bestehende Prozessketten integrierbar.“ Molters Kollege Rafael Luterbacher-Mus beschreibt den Aufbau des FAUSST-Verbinders. „Er besteht aus drei Komponenten: Einem reinen Metallteil, einem Hybridteil und einem Glasteil, die miteinander verwirkt und an ein metallisches Halbzeug angeschweißt sind.“

Im Juni 2018 wurde die Hyconnect GmbH in Hamburg gegründet, um FAUSST für den industriellen Einsatz weiterzuentwickeln. Bisher konnten durch die Transfermaßnahmen fünf Industrieunternehmen gewonnen werden, die FAUSST für Ihre Anwendungen projektieren lassen. 

Auf nach Berlin zur Gründerszene Spätschicht – Christmas Edition!

Zur Weihnachtszeit präsentiert die Gründerszene noch einmal ein echtes Event-Highlight – und wir sind als Medienpartner dabei! Die große Gründerszene Spätschicht – Christmas Edition öffnet am 28. November 2019 ihre Pforten, um Startups, Investoren und digitale Enthusiasten zu verbinden. Schauplatz ist der Club SchwuZ in Berlin.

Bei der Gründerszene Spätschicht – Christmas Edition versammelt sich eine herausragende Auswahl an VCs. Von 18.00 bis 20.00 Uhr haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ideen einem der Investoren vorzustellen. Wer nicht an einer Finanzierung interessiert ist, kann sich auch mit Mitgliedern der Gründerszene-Redaktion treffen. Vielleicht springt dann ein Beitrag in dem Onlinemagazin heraus! Am besten bewerbt ihr euch gleich hier für ein Ticket und beantragt anschließend eure Wunschbegegnung.

Für das leibliche Wohl ist auch reichlich gesorgt, dafür garantieren die vielen Aussteller auf dem weihnachtlichen Startup-Markt. Beispielsweise bringt die BBQ Fraktion vegetarische Tacos und vieles mehr mit und verwöhnt Pannek seine Budike mit Eisbein-Sandwiches.

Nach dem Networking: Paaarty!

Nach dem Networkingteil und Verleihung der Gründerszene Awards geht die Party dann richtig los. Ab 22 Uhr steigt die Gründerszene Weihnachtsfeier mit DJ Eric Snow. Schluss wird erst gegen 4 Uhr morgens sein. Wer ausschließlich die Party besuchen will, kann sich dafür hier ein Ticket besorgen. Für Unternehmen gibt es Sonderkonditionen für 10 Personen.

Und gewinnen könnt ihr auch noch was! Jeder Gast hat die Möglichkeit, tolle Preise zu abzuräumen, zum Beispiel Kakao von ChillChoc, einen Adventskalender von Amorelie oder Fruchtsnacks von Freche Freunde!

FINEXITY und PANDA starten mit Millioneninvestments durch

Zwei Hamburger Startup sichern sich Wachstumskapital: Die blockchainbasierte Immobilien-Investmentplattform FINEXITY erhält ein Seed-Investment in Höhe von 1,2 Millionen Euro. PANDA, das Produktionsprozesse mittels künstlicher Intelligenz optimiert, erhält eine Finanzierung von 1,3 Millionen Euro. Insgesamt sammeln die Teilnehmer der EY Start-up Academy 2019 rund 2,6 Millionen Euro in Finanzierungsrunden ein. Dies gaben die Veranstalter der Gründerakademie – EY, Deutsche Börse AG, TechQuartier Frankfurt sowie der Bundesverband Deutsche Startups und die Business Angels FrankfurtRheinMain – am Dienstag in Frankfurt am Main bekannt.

Die Teilnehmer der EY Start-up Academy 2019 überzeugen die Investorenszene. Das Hamburger FinTech FINEXITY geht nach aufsichtsrechtlicher Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nun vertriebsseitig an den Start. Die Spend Management-Plattform landopay und der Cloud Security-Anbieter Veronym (beide Berlin), stehen aktuell im Kontakt mit VCs und potenziellen Lead-Investoren. Ebenso der IT-Security-Anbieter XignSys aus Gelsenkirchen und das in München ansässige suprtrue, das eine Plattform für nachhaltig zugängliche Verpackungen aufbaut. Dem Darmstädter CleanTech Sooqua wurden Fördermittel in Höhe von 145.000 Euro bewilligt.

Gruppenbild der Teilnehmer 2019.

„Ziel der EY Start-up Academy ist es, technologiegetriebene Geschäftsmodelle mit Zukunftspotenzial zu unterstützen“, erläutert Christopher Schmitz, Partner bei EY, Leiter der europäischen FinTech-Practice und Kurator des Programms. „Die Teilnehmer der diesjährigen EY Start-up Academy haben bemerkenswerte Konzepte hervorgebracht! Wir gratulieren allen Gründerteams und natürlich denjenigen, die bereits erste Investoren von ihren Ideen überzeugen konnten“.

Den EY Start-up Academy 2019 Award erhielt das Startup Sooqua. Die Jury, bestehend aus Akteuren des deutschen Startup-Ökosystems, würdigte Sooqua für das Geschäftsmodell und den Fortschritt im Verlauf des Programms. Neben einem Preisgeld erhält Sooqua nun weitere Unterstützungsleistungen für die kommenden Stufen der Unternehmensentwicklung. „Sooqua hat während der Gründerakademie, bei den Pitch-Übungen und der Abschlusspräsentation reüssiert und eindrucksvoll das Wachstumspotenzial ihres Geschäftsmodells dargelegt”, lautet die Begründung der Jury.

Über die EY Start-up Academy

Die EY Start-up Academy ist ein sechswöchiges Programm, bei dem junge Unternehmen in Gruppen- und Einzelgesprächen mit Investoren und Gründungsberatern zusammentreffen. In diesem Jahr nahmen sieben ausgewählte Startups an rund 35 Workshops und Seminaren teil. Sie trafen dabei auf ein exklusives Branchennetzwerk aus Experten, Förderern und Kapitalgebern. Die Abschlussveranstaltung fand am 12. November 2019 im TechQuartier (TQ) in Frankfurt am Main statt. Seit dem Start im Jahr 2017 nutzten fast zwei Dutzend Tech- und Fintech-Startups die Veranstaltung als Plattform für ihre weitere Entwicklung.

Foto: EY

Vier Gewinner aus Hamburg beim nextReality.Contest 2019

Bei einer feierlichen Awardshow wurden am 6. November in der Astor Filmlounge die Sieger des dritten nextReality.Contest (XRC) für ihre herausragenden Arbeiten in den Bereichen 360°-Film und Virtual und Augmented Reality ausgezeichnet.

Mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 10.000 Euro gehört der Award zu den bedeutendsten Preisen der XR-Branche (XR steht für „Extended Reality“). Aus über 60 XR-Projekten hat die Expertenjury in diesem Jahr die Sieger in den fünf Hauptkategorien gekürt. Dort betrug das Preisgeld jeweils 2.000 Euro. Der Gewinner des Community-Awards wurde per Online-Voting mit über 3300 Stimmen ermittelt. Veranstalter und Organisator des XRC ist der gemeinnützige Verein nextReality.Hamburg.

XR als Chance für den Standort Hamburg

In seiner Eröffnungsrede verwies Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, auf die großen Chancen der XR-Technologien für die Wirtschaft und den Standort Hamburg: „Die technologischen Entwicklungen im Bereich Virtual und Augmented Reality eröffnen riesige Potenziale. Mit dem Verein nextReality.Hamburg und dem Forschungs- und Transferzentrum Digital Reality der HAW im Kreativspeicher M28 haben wir in Hamburg starke Initiativen, die helfen, aus Ideen reale Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Hamburg hat damit eine Pionierrolle eingenommen und zeigt auch mit dem nextReality.Contest wie die neuen technischen Möglichkeiten positiv und gewinnbringend genutzt werden können.“

Gruppenbild der Gewinner des nextReality.Contest

Das sind die Gewinner des nextReality.Contest

Interactive Business: Jackhammer Jam / VR Nerds, Hamburg

Interactive Entertainment: Dornbracht VR / Elastique & Meiré und Meiré, Köln

360°-Movie: Paris Terror / Ricarda Saleh, Berlin

Best Innovation: A Space Walk / infinitive space labs, Hamburg

Young Talent: Digitale Speicherstadt VR / Nicolai Reinke, Hamburg

Community-Award: Concert VR / Exozet Lab, Hamburg

Climathon: 24 Stunden für den Klimaschutz

Der Climathon – ein weltweiter 24-Stunden-Hackathon fürs Klima – findet seit 2015 jeweils am letzten Freitag im Oktober statt, mittlerweile in über 100 Städten. Hamburg ist 2019 erstmals mit dabei. Studierende, Startups, Hacker, Hamburgerinnen und Hamburger und internationale Gäste sind eingeladen, am 25. Oktober in der Arena der Hamburg Towers im Inselpark Wilhelmsburg innerhalb von 24 Stunden Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln.

Für diesen Marathon braucht es keine durchtrainierten Läuferbeine, sondern Köpfchen. Der Climathon ist ein Hackathon, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich spontan in kleinen Gruppen zusammenfinden und Lösungen entwickeln. Man kann sich direkt vernetzen, gemeinsam ein Konzept erstellen, mit dem Programmieren beginnen, oder eine Design-Idee erarbeiten. Dabei stehen diese Fragen im Mittelpunkt:

1. Wie kann das individuelle CO2-Budget messbar gemacht werden?
2. Wie kann Verpackungsabfall durch geschickte Lösungen vermieden werden?

Foto: © Udo Sollberger (https://www.fotofabrik.ch/)

Der Impact Hub organisiert, die Umweltbehörde unterstützt

Den Climathon hat Climate-KIC ins Leben gerufen, ein Netzwerk für klimafreundliche Innovation in Europa. In Hamburg setzt der Impact Hub den Climathon um. Finanzielle Unterstützung kommt von der Behörde für Umwelt und Energie. Der zuständige Senator Jens Kerstan erklärt dazu:

„Klimaschutz ist das Thema der Stunde, die Chance für wirkliche Vorwärtssprünge in der Klimapolitik ist größer denn je – die Dringlichkeit aber auch. Es ist klar: Für einen wirksamen und auch gesellschaftlich akzeptierten Klimaschutz brauchen wir clevere Lösungen und kreative Ideen. Der Climathon bringt junge Menschen mit solchen Ideen zusammen. Und es geht dabei nicht nur ums Diskutieren, sondern direkt ums Umsetzen. Ich bin sehr gespannt auf die digitalen Ideen, die bei diesem Hackathon entwickelt werden.“

Start ist am Freitag, 25 Oktober, um 12 Uhr. Unterstützt von Coaches, wird dann die ganze Nacht durchgearbeitet. Für Stärkung und Getränke ist gesorgt. Am nächsten Vormittag präsentieren die Teams ihre Idee einer Jury, die die besten prämiert. Die Teilnahme am Climathon ist kostenlos. Zur Anmeldung geht und weiteren Infos geht es hier.

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