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Hamburg Startups und der Startup Verstärker im Radio!

Hamburg Startup war im Radio! Heute morgen hatte der in Hamburg neu gestartete Sender Flux FM unsere Geschäftsführerin Sina Gritzuhn als Interviewgast. Sie sprach über die Startup-Szene in der Hansestadt und dass es bei einem erfolgreichen Startup oft mehr auf die Gründerinnen und Gründer ankommt als auf die Geschäftsidee. Das ganze Interview könnt ihr hier hören:

Ein Thema war auch unser neue Initiative Startup Verstärker. In diesem Jahr haben wir den Hamburg Startups Club ins Leben gerufen, um jungen, innovativen Unternehmen auch in Zeiten von Corona mehr Sichtbarkeit und die Möglichkeit zum Netzwerken zu geben. Folgende Leistungen bietet eine Mitgliedschaft:

  • Nutzung des Jobboards. Ein Jahr lang können Mitglieder beliebig viele Stellengesuche in unserem Jobboard veröffentlichen, eine der beliebtesten Kategorien auf unserer Webseite.
  • Präsentation im eigenen Profil. Jedes Startup bekommt ein eigenes Profil, in dem es sich in Text und Bild darstellen kann. Auf einen Blick erhalten somit alle Interessierten aus Medien und Investment sowie potenzielle neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigsten Infos.
  • Austausch über Slack. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, über einen Slack-Kanal mit allen anderen Mitgliedern zu kommunizieren. Tipps und Fragen, Erfahrungsaustausch und Aufruf zu Aktionen – hier sind die Wege kurz und direkt.
  • Exklusive Events. Mitglieder des Hamburg Startups Club bekommen exklusiven Zugang zu Events, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Workshops, Diskussionsrunden zu aktuellen Themen, Pitches, Treffen mit Investoren und vieles mehr. Online wie offline, je nach Bedarf und Situation.

Noch mehr Infos zum Hamburg Startups Club findet ihr hier.

Ein wichtiger Punkt bei der Mitgliedschaft im Hamburg Startups Club: Ein Eintrag in unserer Datenbank.

Die ba group bringt euch in den Club – jetzt bewerben!

Beim Startup Verstärker übernehmen nun etablierte Unternehmen die Mitgliedschaft und die damit verbundenen Kosten für ein Jahr. Alles, was ihr über das Programm wissen müsst, erfahrt ihr hier! Den Anfang macht die ba group, spezialisiert auf Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung. Drei Plätze sind noch frei, und einen davon könnt ihr für euer Startup gewinnen! Tragt euch hier bis zum 30. September ein:

Hier Bewerben

Hamburg Innovation Awards – das sind die Finalisten

Am 24. September findet wieder der Hamburg Innovation Summit statt – wie so vieles in diesen Tagen als virtuelles Event. Trotzdem wird es wieder ein umfangreiches Programm geben, mit Expo, Live-Chats mit Katharina Fegebank und Michael Westhagemann und vielem mehr. Das alles gibt es kostenlos, ihr müsst euch nur vorher für den Livestream anmelden, und zwar hier. Ein Höhepunkt wird sicherlich die Verleihung der Hamburg Innovation Awards. Die Kandidaten stellen wir euch hier kurz vor:

Kategorie IDEE

Heron Fan macht das Fliegen mit einem turbinenlosen Flugzeugtriebwerk effizienter. Durch den Wegfall der Turbine verringern sich Gewicht und Komplexität, wodurch letztendlich ein niedrigerer Treibstoffverbrauch erzielt wird.

hoλos reduziert die Ablenkung am Steuer mittels eines 3D-Navigationssystems. Das an der HAW Hamburg entwickelte System basiert auf Augmented Reality, wodurch alle wichtigen Informationen beim Blick auf die Straße direkt zu erkennen sind.

Plancraft stattet Handwerksbetriebe mit einer Software zur effizienten Auftragsbearbeitung aus. Die schlanke und intuitiv bedienbare Dokumentenverwaltung entlastet die Handwerker von zeitfressender Bürokratie, wodurch diese sich mehr auf ihre handwerklichen Tätigkeiten fokussieren können.

Kategorie START

HEIMATHAUFEN ermöglicht umweltbewusste Körperpflege mit Duschgel und Shampoo zum selber mischen. Die beiden Hamburger Gründer bieten Produkte aus dem Bereich Personal Care als konzentriertes Pulver an, das sich der Verbraucher daheim mit Wasser selbst anmischt.

LignoPure entwickelt nachhaltige und plastikfreie Produkte auf Basis des biobasierten Rohstoffs Lignin. Aus seinem vielseitigen Bioraffinerie-Netzwerk kann das TUHH-Spinoff geeignete Lignine beziehen und diese gezielt für den Anwendungsfall beim Kunden aufbereiten.

PANDA revolutioniert die industrielle Prozessoptimierung mit künstlicher Intelligenz. Die Kombination aus Hardware und Software identifiziert automatisch Fehlerursachen in Produktionsprozessen und stellt Produktionsparameter optimal ein.

Kategorie WACHSTUM

LUIS Technology macht mit seinen Fahrerassistenzlösungen die Straßen sicherer. Hierfür rüstet der Spezialist für Kamerasysteme europaweit Nutzfahrzeuge wie LKW mit Abbiegeassistenzsystem aus.

Synergeticon sorgt mit intelligenter Robotik für ein kollaboratives Miteinander von Mensch und Maschine. Ein mit Hilfe von künstlicher Intelligenz lernender Roboterarm ist somit in der Lage, das Programm für seine Aufgaben selbst zu schreiben.

Wunder Mobility treibt mit einer breiten Produktpalette weltweit das Thema Shared Mobility voran. Die diversen Technologien sind das Rückgrat vieler Mobilitätsanbieter von Carsharing, Mietwagen oder Shuttle Services.

Beitragsbild: Gruppenfoto vom Hamburg Innovation Summit 2019

„HUNDERTPROZENT für die Strasse“ – Powerbanks für Obdachlose

Für Obdachlose ist ein Handy oft die einzige Informationsquelle und eine wichtige Moglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe. Ein großes Problem ist allerdings das Aufladen der Geräte; auf der Straße gibt es keine Steckdosen. Die Initiative „HUNDERTPROZENT für die Strasse“ will das Problem mit dem Verleih von Powerbanks lösen.

Ein Bündnis bestehend aus dem Verein StrassenBLUES, der Karin und Walter Büchlert Gedächtnisstiftung, dem Hamburger Startup Chimpy und diversen sozialen Einrichtungen in Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, den Zugang zu Elektrizität dank tragbaren
Powerbanks zu vereinfachen und so Teilhabe, Inklusion und Lebensqualität für Obdachlose merklich zu verbessern. Zu diesem Zweck können sich Bedürftige seit zwei Wochen bei ausgewählten Hamburger Obdachloseneinrichtungen eine vollgeladene Powerbank abholen und diese anschließend fortlaufend wieder gegen eine neue eintauschen.

Die Bahnhofsmission ist bei „HUNDERTPROZENT für die Strasse“ dabei – Chimpy stellt die Powerbanks

Eine der ersten Organisationen, die Powerbanks an Obdachlose ausleiht, ist die Bahnhofsmission Hamburg. “Wir haben jeden Tag mindestens 20 Personen, die bei uns gerne ihr Handy aufladen möchten. Eine Powerbank macht sie unabhängiger und eigenverantwortlich”, so Axel Mangat, Leiter der Bahnhofsmission Hamburg. Wenn es nach den Initianten der Aktion “HUNDERTPROZENT für die Strasse” geht, soll es in Zukunft zumindest auf Hamburger Strassen auch für Obdachlose möglich sein alltägliche Informationen zeitnah und einfach abrufen zu können. Seien es essentielle Bedürfnisse wie die medizinische Grundversorgung, eine Essensausgabe oder die neuesten Entwicklungen zur Corona-Pandemie. “Es kann nicht sein, dass Obdachlose abgeschnitten sind vom Informationsfluss” so Nikolas Migut, Vorsitzender von StrassenBLUEs e.V.

Fabian Arioli von Chimpy
Fabian Arioli von Chimpy

Das Hamburger Startup Chimpy stellt die mit Solarstrom geladenen Powerbanks zur Verfügung. Der Spezialist für mobile Ladelösungen verdient sein Geld mit dem Verleih von Powerbanks am Kiosk oder auf Events. An einigen Standorten an Hamburger Bahnhöfen gehörten in der Vergangenheit vereinzelt auch Obdachlose zu den Kunden. “Wir freuen uns, unsere Leih-Powerbanks mit der Aktion “HUNDERTPROZENT für die Strasse” denjenigen Personen zugänglich zu machen, die mangels Alternativen keine andere Lademöglichkeit haben – den Obdachlosen und Bedürftigen auf Hamburgs Strassen”, so Fabian Arioli, Geschäftsführer von Chimpy Deutschland.

Fotos: Chimpy

Startup Port – Hamburger Existenzgründungsinitiative geht an den Start

Akteure vernetzen, Synergien schaffen, Formate der Zusammenarbeit entwickeln – der Startup Port soll den Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen in der Metropolregion Hamburg fördern. Ziel des länderübergreifenden Projektes ist es, die Gründung von Startups aus der Wissenschaft auszubauen und den Austausch von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu stärken und dabei die Entwicklung einer regionalen Gründungs-Marke sowie nachhaltigen Startup-Kultur voranzubringen. Initiiert wurde der Startup Port von sieben norddeutschen Bildungs- und Forschungsstätten. Weitere assoziierte wissenschaftliche Einrichtungen, Wissens- und Transfergesellschaften sowie strategische Kooperationen aus Wirtschaft und Politik komplettieren den Verbund.

Der Startup Port bündelt und ergänzt bestehende Formate der Hochschulen sowie Einrichtungen und schafft Transparenz für angehende Gründerinnen und Gründer. Das Projekt soll zudem im Sinne einer nachhaltigen Startup-Kultur in der Metropolregion Hamburg systematisch die Marke etablieren und weiterentwickeln. Die nun zu entwickelnden Angebote des Startup Ports sollen die Marktchancen von Neugründungen verbessern. Zusätzlich unterstützt er den regen Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit dem Projektstart werden in den kommenden Monaten die Aktivitäten starten. Entsprechendes Informationsmaterial inklusive Website und Social Media Angebote befinden sich im Aufbau.

Der Startup Port steht auf drei Säulen

  1. Startup Port ACADEMY mit einem Zertifikatsprogramm zur Qualifizierung Studierender, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Dazu gehören Maßnahmen zur Weiterbildung und Weiterentwicklung von Gründern und Gründerinnen sowie von Gründungsberatungsstellen.
  2. Startup Port MATES schafft im Verbund interdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Gründungsakteuren aller Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Metropolregion Hamburg.
  3. Startup Port BUSINESS verbindet Startups mit der Wirtschaft. Er schafft Zugang zu passenden Seed Investments und Märkten und fördert den Wissenstransfer von Jungunternehmen zu erfahrenen Playern in der Wirtschaft.

Zusätzlich steht Startup Port als regionale COMMUNITY für den regen Austausch mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Unternehmerische Selbstständigkeit stellt für eine steigende Zahl an Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine attraktive berufliche Option dar. Schon jetzt stellen Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft einen wachsenden Teil des Technologietransfers dar.

Über den Startup Port

Als einer der Preisträger des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgerufenen Wettbewerbs “EXIST-Potentiale – Gründungskultur mit dem Schwerpunkt ‚Regional vernetzen‘ erhält der Startup Port 3,5 Millionen Euro für vier Jahre. Beteiligt sind folgende Bildungs- und Forschungsstätten: Technische Universität Hamburg (TUHH – Projektkoordinator), Universität Hamburg (UHH), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), ), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Leuphana Universität Lüneburg (Leuphana), Fachhochschule Wedel (FH Wedel), Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY), Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) sowie aus der freien Wirtschaft unter anderen Nordmetall und ContiTech. Politische Partner des Verbundes sind die Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg für Wirtschaft und Innovation (BWI) und für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) sowie das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK). Das MWK ist zudem Kofinanzierer des Projekts.

Global Goals Jam: ein weltweites Wochenende für die Nachhaltigkeit

17 Ziele für die nachhaltige Entwicklung haben die Vereinten Nationen definiert. Diese Sustainable Development Goals (SDGs) sollen als Richtschnur für politisches und wirtschaftliches Handeln dienen. Auf jeden Fall im Mittelpunkt stehen sie beim Global Goals Jam. Die Idee für das Event stammt aus den Niederlanden. Bei der ersten Ausgabe 2016 waren 17 Städte dabei, 2017 schon 45 und in diesem Jahr sollen es mehr als 80 sein. Auch Hamburg gehört bei dem globalen Event am 19. und 20. September zum zweiten Mal zu den Teilnehmerstädten.

Der Global Goals Jam definiert sich als Ideenlabor, bei dem kreative Köpfe gemeinsam Lösungen für die SDGs entwickeln. Die Veranstaltung führt über die Sensibilisierung für ein Thema hinaus zum Handeln. Dabei lernen die Teilnehmenden die Innovationsmethode Design Thinking kennen. Die basiert auf der Annahme, dass sich Probleme besser lösen lassen, wenn Menschen unterschiedlicher Disziplinen in einem die Kreativität fördernden Umfeld zusammenarbeiten. Der Prozess findet in kurzen Abschnitten statt, Sprints genannt. Am Ende eines Sprints werden jeweils die Ergebnisse überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Für das Jam-Wochende sind insgesamt vier Sprints geplant.

Themen in Hamburg: Bildung und nachhaltige Entwicklung

In Hamburg stehen zwei Schwerpunktthemen auf der Tagesordnung: „Bildung für alle“ und „Nachhaltige Entwicklung für Mensch und Planet“. Gesucht werden Antworten auf Fragen wie „Wie können wir durch digitale Angebote für mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland sorgen?“ und „Wie können wir Schülerinnen und Schülern in Deutschland die Zukunftskompetenzen vermitteln, die sie benötigen?“ Am Ende der zwei Tage präsentieren die zu Beginn spontan zusammengestellten Teams im Rahmen einer Pitch Night ihre Ideen einer Jury. Der Global Goals Jam ist dieses Jahr ein Online-Event, bei der Hamburg-Ausgabe können also auch Leute von außerhalb teilnehmen.

Den Global Goals Jam Hamburg 2020 präsentieren Alchemist Hub Hamburg und Impact Hub Hamburg, mit Unterstützung der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit sowie von Engagement Global und RENN.nord. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Infos erhaltet ihr hier.

InsureTech-Startup Claimsforce erhält 7 Millionen Euro

Das Hamburger InsureTech Startup Claimsforce hat eine Series-A-Finanzierung in Höhe von sieben Millionen Euro erhalten. Die Finanzierung soll es Claimsforce ermöglichen, seine Cloud-basierte Schadenmanagement-Plattform weiterzuentwickeln. Weitere Ziele sind die internationale Erweiterung der Belegschaft und die Akquise weiterer globaler Versicherungskunden. Die Runde wurde von Notion Capital unter Beteiligung bestehender Investoren, darunter Fly Ventures, Point Nine und La Famiglia, angeführt.

Claimsforce wurde 2018 gegründet. Das Unternehmen hat eine Plattform entwickelt, um Versicherern und Drittverwaltern ihr Schadensmanagement zu erleichtern. Für eine zeiteffizienteres und preisgenaueresVorgehen verwendet das Startup eine auf künstlicher Intelligenz basierende Regulierungskontrolle und mehr Datenpunkte, um Schäden zu bewerten, zu analysieren und schnell zu regulieren. Die Plattform verbessert die Gesamteffizienz der Schadenregulierung, senkt die Kosten und verfolgt die Kundenzufriedenheit anhand des NPS (Net Promoter Score, eine Kennzahl zur Kundenzufriedenheit).

Nils Mahlow, Gründer und CEO von Claimsforce, erklärt: „Diese Investition ermöglicht es uns, unsere Software-Plattform weiterzuentwickeln und die Anzahl der Datenpunkte, die wir für die Bewertung von Schadensfällen verwenden, deutlich zu erhöhen, wodurch wir eine wesentlich schnellere und genauere Schätzung der Schadenregulierung erhalten. Wir sind ständig dabei, die Plattform zu erneuern und zu verbessern, um unseren Kunden eine Schadenmanagement-Plattform von Weltklasse zu bieten. Diese zusätzliche finanzielle Ressource wird es uns ermöglichen, international in neuen Märkten zu wachsen“.

Die SaaS-Plattform von Claimsforce wird derzeit von einer Reihe von Versicherungs- und Aufsichtsbehörden genutzt. Darunter befindet sich auch die Zurich Versicherung, die die Technologie zur Verwaltung des internen und externen Schadenmanagements einsetzt.

Automobilzulieferer Eberspächer beteiligt sich an Nüwiel

Der Business-Innovation-Bereich Next Shed by Eberspächer baut seine strategischen Partnerschaften im Bereich Mobilitätslösungen weiter aus. Mit zwei Minderheitsbeteiligungen an den Startups Flybotix aus Lausanne und Nüwiel aus Hamburg erschließt sich der Abgasreinigungs- und Thermomanagement-Spezialist mit Hauptsitz in Esslingen neue Technologien und Märkte, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

Der Transport von Personen und Waren zwischen großen Verkehrsknotenpunkten läuft heute effizient und reibungslos. Die Herausforderungen liegen oft in der „letzten Meile“. Sobald Waren vom Verteilzentrum in Wohngebiete und damit zum Kunden geliefert werden sollen, verschlechtert sich die Effizienz und Nachhaltigkeitsbilanz etablierter Transportlösungen. Im industriellen Bereich sind emissionsarme Lösungen zum innerbetrieblichen Warentransport bereits Standard. Drohnen werden einerseits als flexible Transportsysteme eingesetzt. Andererseits ermöglichen sie Facility Managern und Systemprüfern die Inspektion von Maschinen und Anlagen ohne Hebekran oder Gerüst. Hier setzen die beiden Startups Nüwiel und Flybotix an. Sie bieten CO2-neutral betriebene Lösungen zu Warentransport, Intralogistik und Maintenance, an denen sich die Eberspächer Gruppe als strategischer Partner zukünftig beteiligt.

Flybotix: Schweizer Expertise in der Drohnentechnologie

Mit nur zwei statt der üblichen vier Rotoren zeigt die Drohne von Flybotix in der Intralogistik und im Bereich Maintenance deutliche Vorteile. Sie ist robust, kompakt und leise im Flugbetrieb. Aufgrund des Designs verdoppelt sich die Betriebsdauer gegenüber vergleichbaren Modellen mit vier Rotoren. „Im professionellen Industrieumfeld und der Intralogistik ist die Drohnentechnologie schon heute ein schnell wachsender Markt“, weiß Edgar Müller, der Next Shed by Eberspächer leitet. „Sie lässt sich zukünftig zur Wartung von schwer zugänglichen Maschinenteilen und Rohrsystemen nutzen.“ Eberspächer erweitert damit seinen Mobilitätsbegriff weg von der Straße und steigt in einen neuen Bereich ein.

Nüwiel: klimaneutral nach Hause liefern

In Innenstädten oder Wohngebieten ist der Transport von schweren Lasten oft eine Herausforderung. Der elektrisch betriebene Trailer von Nüwiel erleichtert Lieferunternehmen und Logistikdienstleistern diese Aufgabe. Der Trailer kann sowohl von Hand geführt als auch an einem Fahrrad befestigt werden. Trailer von Nüwiel sind bereits bei verschiedenen Kunden im Einsatz. Kommendes Jahr rechnet das mehrfach ausgezeichnete Startup mit Sitz in Hamburg mit einer vierstelligen Anzahl an verkauften Trailern. Eberspächer investiert mit der Beteiligung an Nüwiel in eine nachhaltige Transportvariante der Last Mile Mobility.

Beitragsbild: Anne Gaertner/Nüwiel

Die Gründungswerkstatt Deutschland optimiert ihr Angebot

Seit über 10 Jahren ist die Gründungswerkstatt Deutschland (GWD) ein digitaler Arbeitsplatz zur Vorbereitung auf die Selbstständigkeit. Bereits über 140.000 Gründungswillige nutzen das Angebot, um kollaborativ Gründungsvorhaben zu planen und sich mit Fachleuten der Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK) und regionalen Wirtschaftsförderungen auszutauschen. Jetzt geht der erfolgreiche Dienst der Gründungswerkstatt Deutschland noch einen Schritt weiter. Mit der neuen Version steht das erste soziale Netzwerk exklusiv für Gründerinnen und Gründer bereit.

An deren Bedürfnissen seien die neuen Social Media-Funktionen und die Benutzerfreundlichkeit der Plattform ausgerichtet, erklärt Wolfgang Laier, CEO der Digitalagentur Enterra. Die Registrierung ist kostenlos. Am bewährten Grundprinzip der GWD hat sich nichts geändert, mit der neuen Version ist die Nutzung aber noch einfacher geworden. „Wir haben die Gründungswerkstatt Deutschland überarbeitet, neu strukturiert und mit neuen Funktionen und neuem Design ausgestattet“, sagt Projektleiter Ayhan Saka von der Gründungswerkstatt Deutschland zum Relaunch. „Das Ziel ist, das geschäftliche Potenzial von Gründungsideen optimal zu fördern. Das geschieht durch Vernetzung, durch kollaboratives Zusammenarbeiten und durch die Einbindung fachkundigen Rates der Kammern.“

Persönliche Interessen im Fokus der Gründungswerkstatt Deutschland

Die Innovationen fangen mit dem persönlichen Feed auf der Startseite an. Darin finden Nutzer aktuelle Nachrichten aus den eigenen Gruppen, aber auch Beiträge aus regionalen Netzwerken sowie Know-how aus themenspezifischen Fachgruppen. In der GWD können sich die Nutzer nun auch bundesweit vernetzen. „Das Knüpfen neuer Kontakte, die Suche nach passenden Mitgründern oder der Erfahrungsaustausch – also das Community-Building – wird noch einfacher“, beschreibt Saka die Vorteile.

„Social Media-Funktionen, wie der Like-Button oder die Kommentarfunktion, erweitern die Kommunikationsmöglichkeiten der Feeds“, ergänzt Laier. „Solche Interaktionen und der Push-Dienst halten Gründer in Bezug auf das eigene Netzwerk immer auf dem Laufenden.“ In den nächsten Wochen geht auch eine Mediathek online. Hier können junge Entrepreneure über Webinare oder Interviews mit Koryphäen aus der Gründerszene kostenlos Know-how abrufen.

Die Erstellung von Businessplänen als wichtigstes Angebot

Die Erarbeitung eines professionellen Businessplanes steht allerdings nach wie vor im Vordergrund der GWD. Gründerinnen und Gründer können gemeinsam am selben Businessplan oder im Projekt arbeiten. Neu sind die Vorlagen und Templates – sie sind moderner gestaltet und noch einfacher strukturiert. Die gemeinsame Bearbeitung des Businessplans – im Team, mit dem externen Berater, Investoren oder der Bank – gehört zu den einzigartigen Merkmalen der GWD und ermöglicht echtes kollaboratives Arbeiten. „Mit der neuen GWD wurde die Grundlage geschaffen, um den Gründer zukünftig noch besser zu unterstützen und die Community weiter auszubauen“, resümiert Saka.

Beitragsbild: mohamed Hassan auf Pixabay

Twostay macht die Bar zum Coworking Space – jetzt auch in Hamburg!

Viele Betriebe der Gastronomie- und Hotelbranche sind durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten und suchen nach neuen Einnahmequellen. Da kommt das Konzept von Twostay Coworking gerade recht. Das Startup nutzt vorhandene Räumlichkeiten, die tagsüber oft ungenutzt bleiben, etwa in Restaurants, Bars oder Hotellobbys. In Hamburg bietet seit ein paar Tagen BUDDELS Gasthaus & Weinbar Platz zum Coworking. Leserinnen und Leser von Hamburg Startups bekommen noch bis Ende August 15 % Schnupperrabatt!

Angefangen hat Twostay vergangenen August in München. Die beiden Gründerinnen bringen einige Erfahrung mit: Die Italienerin Cecilia Chiolerio ist vor drei Jahren nach Deutschland gezogen und hat unter anderem bei Westwing gearbeitet. Die Münchnerin Dorothea Haider hat in Chile das größte Netzwerk für nachhaltige Startups in Lateinamerika aufgebaut. Jetzt haben sich die beiden das Ziel gesetzt, überall in Europa Twostay Spaces zu etablieren. Das Modell ist so flexibel, dass diese im Prinzip in jedem Viertel entstehen können. Es braucht dafür nur ein Restaurant, einen Gemeinderaum oder eine sonstige Location, die tagssüber nicht genutzt wird.

In München gibt es bereits fünf solcher Coworking Spaces, weitere im Aufbau befindliche oder schon aktive Standorte sind Köln, Düsseldorf, Nürnberg, Regensburg, Wien und eben Hamburg. Das Konzept konnte bereits einige Preise gewinnen, so den Münchner Innovationspreis in der Kategorie “Klimaneutrales München”, “Green Cities” von EnBW und den “PropTech Innovation Award” von GermanTech und Union Investment.

Mit uns bekommt ihr 15 % Rabatt bei Twostay!

Die Hamburger Location BUDDELS ist besonders stilvoll im ältesten Hamburger Kontorhaus nahe der Speicherstadt gelegen. Der obere Bereich steht von Dienstag bis Freitag von 11 bis 20 Uhr für Coworking zur Verfügung. Die lokale Community Managerin von Twostay in der Hansestadt ist Lisa Kayser. Sie arbeitet in der Werbebranche als freie Texterin und ist damit durchaus auch typisch für die angestrebte Zielgruppe. Halbtagestickets gibt es schon für sechs Euro, ein Ticket für den Monat kostet 95 Euro und schließt die Nutzung aller Standorte ein. Mit uns bekommt ihr zudem bis zum 31. August 15 % Rabatt. Gebt einfach bei eurer Buchung den Code hamburg-startups-reader„ein, der für den genannten Zeitraum für beliebig viele Buchungen gilt.

Beitragsbild: Twostay/BUDDELS

EXPO REAL

So kommt euer Startup mit Hamburg Invest zur EXPO REAL 2020

Die EXPO REAL ist eine der international führenden Messen für die Immobilienwirtschaft. Dieses Jahr wird sie allerdings nicht in der gewohnten Form geben. Stattdessen findet vom 14.-15. Oktober 2020 der erste EXPO REAL HYBRID SUMMIT in München statt. Hamburg Invest wird dort auf dem Hamburger Gemeinschaftsstand vertreten sein und bietet Proptech-Startups aus der Hansestadt die Möglichkeit, sich dort zu präsentieren.

Der Gemeinschaftsstand wird im Foyer des ICM – Internationales Congress Center München an prominenter Stelle zu finden sein. Insgesamt drei Startups der Branche können dort bei Zuzahlung eines Eigenanteils von 800 Euro zuzüglich Umsatzsteuer ausstellen. Dafür erhalten sie folgendes Leistungspaket:

  • Standpartnerschaft mit persönlicher Anwesenheit auf der Messe für eine Person.
  • Offizieller Aussteller der Messe inklusive Kommunikationsbeitrag.
  • Eintragung in den Messeverzeichnissen.
  • 1 x Ausstellerausweis – zusätzliche Ausstellerrepräsentanten müssen ein Summit-Ticket nach Verfügbarkeit erwerben.
  • 1 x Digitalpass mit einem Online-Zugang zu allen Konferenzen und Veranstaltungen, die im Rahmen des EXPO REAL Hybrid Summit organisiert und live gestreamt werden. Jeder weitere digitale Zugang kostet 599 Euro zuzüglich Umsatzsteuer.
  • Logodarstellung auf dem Hamburg Stand für euer Startup.
  • Besprechungsmöglichkeiten auf dem Stand nach Verfügbarkeit.
  • Broschürenauslage im Messekiosk.
  • Backoffice und Infocounter am Stand: Annahme und Weiterleitung von Anfragen an euer Unternehmen.

Das sind Teilnahmekriterien für die EXPO REAL

Ihr müsst

  • ein Geschäftsmodell im Proptech-Bereich vorweisen können, das zur digitalen Entwicklung der Immobilienbranche beiträgt (wissens- oder technologieorientiertes Geschäftsmodell)
  • einen Prototypen oder Proof of Concept im Proptech-Bereich vorweisen können.
  • euren Hauptsitz in Hamburg haben.
  • maximal zehn Jahre am Markt sein.

Wenn ihr bei der EXPO REAL 2020 vertreten sein wollt, dann schickt einen Text von maximal 600 Zeichen an startup-unit@hamburg-invest.com. Darin erklärt ihr, warum gerade euer Startup an der Messe teilnehmen sollte und beschreibt Inhalte und Reifegrad des Geschäftsmodells sowie Skalierbarkeit. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 16. August, 18:00 Uhr. Unter den fristgerecht eingegangenen Bewerbungen werden drei Teilnehmer ausgewählt. Die Bewertung orientiert sich an den Inhalten und dem Reifegrad des Geschäftsmodells sowie dessen Skalierbarkeit. Die ausgewählten Startups werden bis spätestens Dienstag, 18. August per E-Mail benachrichtigt. Mehr Infos über die Aktion erhaltet ihr hier.

Beitragsbild: Messe München GmbH

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