Quickies

OWNR erhält mehr als 4 Millionen Euro in Finanzierungsrunde

OWNR, Pionier für Wohnraum-Leasing in Deutschland, hat sich eine Finanzierung in Höhe von mehr als vier Millionen Euro gesichert. Diese Summe sammelte das Hamburger Startup in der Seed-Phase vom Berliner Investor Atlantic Labs sowie weiteren Privatinvestoren ein. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich darüber hinaus auch die Gründer und das Management-Team des Unternehmens.

Mit Atlantic Labs gewinnt das PropTech einen der führenden Early-Stage-Investoren Europas für sich. Ebenfalls beteiligt sich der britische Leasing- und Private-Equity-Experte Jon Walden an der Finanzierung und ergänzt seit Juli dieses Jahres als Non-Executive Chairman das Board von OWNR. Seit Februar 2019 kann das Team rund um Nils T. Kohle und David Raabe zudem auf die Expertise des Finanz-Spezialisten Sandeep Agarwal zurückgreifen. Agarwal verfügt über eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung im EMEA-Kapitalmarktgeschäft. Vor seiner Tätigkeit als CFO bei OWNR war er unter anderem als Chairman Debt Capital Markets Solutions Group EMEA bei Credit Suisse tätig, wo er Fremdkapitaltransaktionen in globalen Märkten im Umfang von circa 950 Milliarden Euro verantwortete.

Das Management von OWNR: Sandeep Agarwal (CFO), David Raaber (CBO), Niels T. Kohle (CEO) (Foto: OWNR)

„Mit unserer End-to-End-Technologie gestalten wir den immer schwieriger werdenden Weg zum Erwerb von Wohneigentum für eine ganze Generation komplett neu”, sagt Nils T. Kohle, Gründer und CEO von OWNR. „Der deutsche Immobilienmarkt ist von einem begrenzten Angebot und einer sehr hohen Nachfrage nach Mietwohnungen gekennzeichnet. Um dieses Angebot nachhaltig zu steigern, erwerben wir die von unseren Kunden ausgewählten Immobilien aus dem freien Verkaufsmarkt, renovieren sie und verleasen sie im Anschluss mit Kaufoption an diese. Wir setzen damit einen neuen Trend auf dem Immobilienmarkt und bieten mit unserem Geschäftsmodell eine innovative Lösung für die aktuell äußerst schwierige Situation des Wohnungsmarktes in Großstädten an.“

Über OWNR

OWNR ist eine Meta-Suchplattform für Wohnraum-Leasing, die ihren Kunden einen schnellen und einfachen Einzug in ihre Traumimmobilie ermöglicht. Mit seinem innovativen Geschäftsmodell überführt das Unternehmen Kaufobjekte in den Mietmarkt und bietet so einer Vielzahl von Leasingnehmern ein einzigartiges Wohnerlebnis und die Möglichkeit, mittelfristig Eigentümer einer Immobilie zu werden. Mithilfe der proprietären Technologie-Plattform von OWNR können Kunden ihre Wunschimmobilie aus dem gesamten Objekt-Portfolio des Hamburger Immobilienverkaufsmarktes auswählen, sie individuell nach ihren Vorstellungen renovieren lassen und im Anschluss leasen. Nach Ablauf der Leasinglaufzeit hat der Bewohner der Immobilie drei Optionen: Verlängerung des Leasingvertrags, Kauf der Immobilie oder Auszug aus dem Objekt. Das Unternehmen wurde 2017 von Nils T. Kohle und Roland Wenidoppler gegründet und ist aktuell im Hamburger Raum aktiv.

OWNR plant bis zum Ende des Jahres 2020 den Erwerb von bis zu 1000 Immobilien, um der stark wachsenden Nachfrage für Wohnraum-Leasing auch in Zukunft gerecht werden zu können. Dafür wird das Startup innerhalb der nächsten Monate weiteres Kapital einsammeln, um damit sowohl das Unternehmenswachstum als auch den Immobilienkauf weiter voranzutreiben.

Hamburger Senat setzt verstärkt auf Blockchain-Technologie

Alle reden über Blockchain, doch nur wenige wissen, was da gerade wirklich passiert. Weitgehend unbemerkt von der öffentlichen Diskussion um Disruptionspotenzial und Kryptowährungen wird an realen Anwendungsfällen gearbeitet, die künftig einen echten Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft bieten können. Der Hamburger Senat geht davon aus, dass die Bedeutung der Blockchain-Technologie in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird und legt den ersten umfassenden Bericht zu den Blockchain-Aktivitäten der Hansestadt vor.

Eine Vielzahl von Blockchain-Projekten wird bereits in Hamburg pilotiert und umgesetzt. Ende Mai 2019 ist beispielsweise die Energiehandelsplattform Enerchain nach zweijähriger Entwicklungs- und Erprobungszeit live gegangen. Im Digital Hub Logistics werden im Rahmen des Projekts Hansebloc die Potenziale der Blockchain-Technologie für die Digitalisierung von Frachtpapieren untersucht. Und das Projekt SAMPL entwickelt Sicherheitslösungen für additive Fertigungsverfahren (3D-Druck). Stets mit an Bord sind die Hamburger Hochschulen, die die Projekte in der Regel wissenschaftlich begleiten und dabei die Blockchain-Experten von morgen ausbilden.

Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann erklärt dazu: „Andere Städte positionieren sich als Standort für Blockchain-basierte Finanzinstrumente in einem regulatorischen Graubereich. Hamburg setzt auf reale Stärken: mit innovativen Blockchain-Anwendungen in Branchen wie der Energiewirtschaft, der Logistik und der Industrie wird hier echter Mehrwert in Form von Effizienzgewinnen und zusätzlicher Sicherheit geschaffen.“

Drei Konferenzen bestimmen den „Blockchain Summer Hamburg“

Im Rahmen des von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation geförderten „Blockchain Summer Hamburg“ fanden und finden in diesem Jahr gleich drei größere Blockchain-Konferenzen in Hamburg statt: die Distribute, die Blockchance und die moinblockchain. Um Hamburgs Position im Bereich der Blockchain-Technologie weiter auszubauen, hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation einen strukturierten Dialogprozess mit Expertengesprächen und Workshops gestartet. Daraus haben sich eine Reihe weiterer Handlungsfelder und Maßnahmen ergeben:

  • Die regionale Innovationsstrategie wird gegenwärtig fortgeschrieben, um veränderte Bedarfe von Wissenschaft und Wirtschaft zu ermitteln und wichtige Zukunftsfelder für Hamburg zu identifizieren. Die Blockchain-Technologie soll im Rahmen des Strategieprozesses adressiert werden.
  • Der Senat wird unter Berücksichtigung der existierenden digitalen Lösungen in der Hamburger Verwaltung sowie einer klimafreundlichen IT-Nutzung („Green IT“) mögliche Einsatzszenarien für die Blockchain-Technologie im Rahmen der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten prüfen.
  • Die HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH steht als „One Stop Agency“ allen Unternehmen als Ansprechpartnerin mit vielfältigen Serviceangeboten zur Verfügung. Auf der Plattform future.hamburg stellt die Hamburg Marketing GmbH Sichtbarkeit für Pilotprojekte her.
  • Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg plant mehrere halbtägige Informationsveranstaltungen mit Blockchain-Anwendungsfällen. Zudem ist die Erarbeitung eines Leitfadens zu Einsatzpotenzialen der Blockchain für KMU geplant.
  • Zur Stärkung der Methoden- und Technologiekompetenz der Behörden bei der Entwicklung von Anwendungen wird ein Referat beim Amt für IT und Digitalisierung (ITD) der Senatskanzlei aufgebaut. Es berät künftig Vorhaben dahingehend, ob sie den aktuellen Stand der technologischen Entwicklung ausnutzen.

Beitragsbild: Gerd Altmann/Pixabay

Dank Blockchain: Exporo emittiert vollständig digitales Wertpapier

Das Hamburger Fintech-Startup Exporo hat erstmalig tokenbasierte Anleihen auf der Ethereum Blockchain emittiert. Die Markteinführung der digitalen Wertpapiere, in Blockchainkreisen Security Token Offerings genannt, ist bei dem Ärztehaus Poppenbüttel umgesetzt worden. Das Bestandsobjekt mit einem Volumen von knapp 3 Millionen Euro haben Exporo-Anleger innerhalb weniger Stunden vollständig finanziert.

Mit der Billigung des ersten Wertpapierprospektes in der EU für eine tokenbasierte Anleihe im Immobilienbereich kann Exporo seinen Anspruch festigen, eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung der weltweit größten Asset-Klasse einzunehmen. Die Nutzung der Blockchaintechnologie zeigt, dass die Technologie nicht mehr nur eine Spielwiese für Theoretiker ist, sondern einen praktischen Mehrwert für Anleger und Unternehmen bieten kann.

Neue Technologie ermöglicht noch mehr Flexibilität bei Anlagebeträgen

Für Simon Brunke, CEO der Exporo AG, ebnet dieser Schritt den Weg für weitergehende Verbesserungen des Angebots für Anleger. “Schon heute erlaubt uns die Tokenisierung unseren Prozess transparenter, schneller und schlanker zu gestalten, um unsere Bestandsimmobilien noch näher an unsere Anleger zu bringen.” Zusätzlich sieht das Unternehmen die Stärken der Technologie in der signifikanten Reduzierung der Mindestanlagebeträge. Theoretisch kann es schon ab einem Euro losgehen. Dies erlaubt eine einfache Portfoliodiversifzierung mit kleinsten Beträgen für jeden. “Auch unseren Exporo-Handelsplatz – mit dem Ziel, aus einem illiquiden Gut ein liquides zu schaffen – werden wir wesentlich ausbauen können, sodass jeder Investor seine über Exporo erworbenen ‘Stücke an Immobilien’ täglich zum „fair-value“ und fast in Echtzeit handeln kann.”

Das Ärtzehaus Poppenbuüttel ist das erste Anlageobjekt, bei dessen Finanzierung die Blockchain-Technologie zum Einsatz kam (Foto: Exporo)

Die Unabhängigkeit von Zentralverwahrern und Depotbanken öffnet dabei maßgeblich den Zugang für inländische und besonders für internationale Interessenten. Anleger werden nicht nur von jedem Standort aus Investments abschließen, sondern auch weltweit mit anderen Anlegern handeln können. Und das innerhalb von Sekunden. Dabei ändert sich der Investmentprozess für den Anleger nicht. Ebenso erfolgen Ein- und Auszahlungen wie bisher in Euro.

Das Fintech-Unternehmen Upvest aus Berlin stellt für die Kunden von Exporo digitale Schließfächer (Wallets) zur Verfügung. Die Technologie läuft im Hintergrund der Plattform und ermöglicht Investoren ihre Wertpapiere selbst in einem digitalen Schließfach zu verwalten. Das Novum: nach einmaliger Erstellung des Schließfaches sind einzig und allein die Investoren im Rahmen der Eigenverwahrung in der Lage auf die Vermögensgegenstände zuzugreifen. Und das ganz einfach über ihren Account und ein Passwort. Sollte jemand das Passwort vergessen, kann er über ein ein Sicherheitszertifikat den Zugang wiederhergestellen.

IDEA: Hamburg vergibt Preis für mehr Chancengleichheit in der Digitalwelt

Mit dem Innovation in Digital Equality Award (IDEA) zeichnet der Hamburger Senat in diesem Jahr erstmals Projekte und Menschen aus, die in besonderer Weise die Gleichstel­lung von Frauen und Männern in einer digital vernetzen Welt voranbringen und innovative Lösungen für mehr Chancengleichheit entwickeln. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben.

Der IDEA-Förderpreis

Für den IDEA­-Förderpreis sucht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg Ideen und Kon­zepte für innovative Onlinetools, digitale Prozesse und Verfahren für digitale Infrastrukturen, die die spezifischen Lebenssituationen von Frauen und Männern in den Blick nehmen und hierfür Lösungen entwickeln. Prämiert werden können bereits entwickelte oder gerade entstehende Innovationen oder Konzepte von Einzelper­sonen, Vereinen, Organisationen, Institutionen, Initiativen, Firmen oder Projekten, die gleichstellungsorientierte analoge Lösungen digital überführen und/oder Gleichstellung digital weiterdenken und zu mehr Chancengleich­heit führen. Die eingereichten Ideen können sich auf alle Lebensbereiche beziehen und dabei sowohl kreative digitale Lösun­gen für den Alltag anbieten als auch durch innovative Technologien überzeugen, die Geschlechterdiskriminie­rungen beispielsweise im beruflichen Kontext entgegenwirken. Der IDEA­-Förderpreis ist mit maximal 25.000 Euro dotiert.

Der IDEA-Ehrenpreis

Der Hamburger Senat möchte Frauen, die sich für Gleichstellung und Geschlechter­gerechtigkeit in der Digitalisierung engagieren oder sich in Tech-­Berufen und in digitalen Arbeitskontexten er­folgreich durchgesetzt und etabliert haben, sichtbarer machen. Ziel ist es zu zeigen, dass Frauen in gleichem Maße wie Männer daran beteiligt sein wollen und können, wie wir in Zukunft kommunizieren, welche Services wir entwicken und welche Probleme wir lösen werden. Für den IDEA-­Ehrenpreis können sich Frauen sowohl selbst vorschlagen als auch von einer anderen Person vorgeschlagen werden.

Einsendeschluss für beide Kategorien ist der 01. September 2019. Weitere Informationen zum IDEA und wie man sich dafür bewirbt findet ihr hier.

Foto: Pixabay

Neue Finanzierungsrunde für Fashion Cloud mit hohem siebenstelligen Betrag

Das Hamburger Startup Fashion Cloud sammelt in einer Series B-Finanzierungsrunde einen nahezu zweistelligen Millionenbetrag ein. Das Managemen‚tteam hält dabei weiterhin die Mehrheit der Anteile. Alle bestehenden Investoren haben sich an der Finanzierungsrunde beteiligt. Brigholk, die private Holdinggesellschaft des dänischen Modeunternehmers und Milliardärs Anders Holch Povlsen, wird neuer Gesellschafter. Mit der Finanzierungsrunde untermauert Fashion Cloud seinen Anspruch, Europas führende B2B-Plaƒttform der Modebranche zu werden.

René Schnellen, Co-Founder und einer der Geschäftsführer des 2015 gegründeten Startups: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns unsere Investoren entgegenbringen. Durch die Finanzierungsrunde erwarten wir in weiteren europäischen Märkten einen starken Schub für unsere Plaƒttform. “

Das Managementteam ist auf dem richtigen Weg (Foto: Fashion Cloud)

Die Finanzierung wird das Unternehmen bei der Markteinführung des neuen B2B Order-Bereichs unterstützen. Einkäufer können über einen zentralen Webzugang bestellen und müssen nicht mehr auf individuelle Order-Portale ihrer Marken zugreifen. Neben der starken Präsenz im deutschsprachigen Raum hat Fashion Cloud durch die Fusion mit dem Amsterdamer Startup Nyon vor neun Monaten bereits einen bedeutenden Kundenstamm in der Benelux-Region aufgebaut. Das Investment soll das internationale Wachstum sowie den weiteren Ausbau des Teams beschleunigen.  Mehr als 350 internationale Merken und 6.500 Händler mit 25.000 Points of Sale in 65 Ländern arbeiten bereits mit Fashion Cloud. Das Startups beschäftigt über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

vilisto sichert sich siebenstelliges Investment

Das Hamburger B2B-Startup vilisto hat kürzlich eine neue siebenstellige Investitionsrunde abgeschlossen. Zu den neuen Investoren aus Hamburg gehören Christoph Birkel, Geschäftsführer der hit-Technopark GmbH & Co. KG, sowie Manfred Garz und Matthias Fricke, Geschäftsführer der Garz & Fricke GmbH. Der langjährige Partner KIC InnoEnergy SE hat seine Investitionen zum vierten Mal in Folge erhöht.

Bisher konnte das Startup nicht nur namhafte Unternehmen und DAX-Konzerne, sondern auch öffentliche Auftraggeber von seiner selbstlernenden Heizkörperregelung überzeugen. Darüber hinaus wurde die ENTEGA AG als Vertriebspartner für die Region Südhessen gewonnen. Der Unternehmenserfolg spiegelt sich auch in öffentlichen Auszeichnungen wie dem „Energy Transition Newcomer“ des Bundesverbandes Erneuerbare Energien oder dem „DENEFF Perpetuum Energy Efficiency Award“ wider. Auch vilisto-Kunden haben mit dem Einsatz der Technologie Preise gewonnen, zum Beispiel die Gemeinde Henstedt-Ulzburg bei den „Energy Olympics Schleswig Holstein“ 2019.

Das Gründertrio Christian Brase Christoph Berger und Lasse Stehnken (Foto: vilisto)

„Die Unterstützung weiterer Investoren ist genau das, was wir brauchen, um unser Wachstum voranzutreiben“, sagt Christoph Berger, Gründer und CEO von vilisto. „Bei der Auswahl der Investoren haben wir besonderen Wert auf „Smart Capital“ gelegt und sind mit unserer Auswahl sehr zufrieden.“ Die Investoren Birkel, Garz und Fricke erklären gemeinsam: „Das Team und die Technologie haben uns von Anfang an beeindruckt – zielgerichtet in ihrem Ansatz und mit einer bewussten Strategie.“

Mit dem frischen Kapital wird vilisto sein Team und seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen. Gefragt sind Entwickler, Servicetechniker, Handelsvertreter, Vermarkter und weiteres Personal mit einem „Klimaschutzgen“. „Die nächsten Projekte sind startbereit und reichen von Lösungen für kommunale Kunden bis hin zur Ausstattung eines kompletten Coworking Spaces in Hamburg“, sagt Christian Brase, Gründer und Vertriebsleiter von vilisto.

Über vilisto

Durch den Einsatz von vollautomatischen Heizkörperthermostaten spart vilisto Unternehmen und Kommunen ohne Aufwand für die Kunden bis zu 40% Heizenergie. Die digitale Wärmemanagementlösung basiert auf Thermostaten mit integrierter Anwesenheitserkennung, Lernalgorithmen und Raumklimasensoren. Während die Thermostate die Raumtemperaturen vollautomatisch und bedarfsgerecht regeln, ermöglicht das angeschlossene Webportal eine zentrale und effiziente Verwaltung des Immobilienportfolios. Das Startup wurde 2016 gegründet und hat ihren Sitz in Hamburg.

PanelPicker: So könnt ihr das Programm bei SXSW mitgestalten

Vom 13. bis 22. März 2020 ist Austin, Texas wieder der Nabel der Kreativ- und Digitalwelt. Dann nämlich lockt nämlich das SXSW Festival Besucher aus aller Herren Länder in die Hauptstadt des zweitgrößten Bundesstaats der USA. Was viele nicht wissen: Jeder, der eine richtig gute Idee hat, kann bei der Programmgestaltung mitwirken. Das geht über den PanelPicker, der bis zum 19. Juli Vorschläge entgegennimmt. Um teilnehmen zu können, muss man nur einen kostenlosen PanelPicker Account anlegen, und zwar hier, und dann seine Idee einreichen.

Im Austin Convention Center findet ein wichtiger Teil des SXSW-Programms statt.

Die Konkurrenz ist allerdings groß, 2018 gab es über 6.100 Vorschläge. Wer mit seinem Konzept für einen Vortrag, eine Diskussionsrunde oder einen Workshop Erfolg haben will, sollte folgende Tipps beachten:

  • Folge den Anweisungen und lese dir die PanelPicker FAQ genau durch.
  • Erstelle einen zukunftsorientierten, originellen Vorschlag, der deutlich macht, wofür du brennst.
  • Komm auf den Punkt – je ausgefeilter ein Vorschlag ist, desto besser.
  • Der Titel sollte die Inhalte des Vorschlags widerspiegeln – einfach, genau und prägnant. Vermeide dabei Spielereien mit Groß- und Kleinschreibung.
  • Vielfalt zählt – alle Panels (Diskussionsrunden mit drei bis vier Personen) müssen Vielfalt in Geschlecht, Rasse, Herkunft und Beruf der Speaker sowie auch in Bezug auf Ideen und Meinungen beinhalten.
  • Füge deinem Vorschlag ein Video bei, um dein Talent als Speaker zu zeigen. Es muss auch nicht aufwendig produziert sein.
  • Vor dem Abschicken: Korrekturlesen, Korrekturlesen, Korrekturlesen, Korrekturlesen. Spätere Änderungen sind nicht mehr möglich.

Die Abstimmungsphase läuft dann vom 5. bis 23. August. Die öffentliche Community hat einen Anteil von 30 Prozent an der Entscheidung, das SXSW Advisory Board von 40 Prozent und die Mitarbeiter von SXSW ebenfalls 30 Prozent. Wenn alle Parteien von eurem Vorschlag begeistert sind, seid ihr nächstes Jahr in Austin Teil des Programms. Viel Glück!

Fintech Week 2019 – die ersten Höhepunkte stehen fest

Im Herbst 2019 findet zum vierten Mal die Fintech Week in Hamburg statt. Dann bietet die Veranstaltung erneut den Rahmen für etwa 30 Formate vom Meetup bis zur großen Konferenz. Vom 4. bis 9. November (Montag bis Samstag) werden bis zu 1.500 Personen aus der Fintech- und Bankenbranche erwartet, um über Branchentrends zu diskutieren, über den Tellerrand zu blicken und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Zu den Höhepunkten der Woche gehört die von der Fintech Week Eventmanagement GmbH selbst organisierte Fachkonferenz FinForward. Sie verspricht unter anderem einen Blick auf die fortschrittlichen Märkte in Skandinavien und dem Baltikum und führt das Motto „Don’t Be Afraid of German Angst“. „Die Skepsis der Verbraucher*innen, die strenge Regulierung, die Sorge vor dem digitalen Change sind große Unbekannte, wenn Unternehmen in den deutschen Markt einsteigen“, erklärt John Heaven, Programmleiter der FinForward. „Die berüchtigte German Angst gehört zu einem Deep Dive in den deutschen Markt dazu. Aber die FinForward soll helfen, Ängste zu nehmen, und mit spannenden Beispielen aus zahlreichen Ländern inspirieren.“

Die Fintech Week besteht aus vielen einzelnen Events

Dazu gibt es eine Reihe weiterer Anker-Events. Es sind die Symbioticon, eine Konferenz-Hackathon-Kombi des Sparkassen Innovation Hub, die Konferenz „Data Driven Banking“, organisiert von Euroforum aus der Handelsblatt Media Group, der an Händler gerichtete Payment Summit, der „Best of both worlds“- Vormittag des Personaldienstleisters und Beratungsunternehmens Bankpower sowie das comdirect Finanzbarcamp mit dem Finanzblogaward, das traditionell am Samstag den Abschluss der Woche bildet. Bis November werden sukzessive weitere Veranstaltungen als Teil der Fintech Week bekanntgegeben.

Unterstützt wird die Woche von zahlreichen Sponsoren, darunter Hamburger Sparkasse, Q_PERIOR, Visa und comdirect Bank. „Die Fintech Week ist inzwischen eine Veranstaltung, bei der man als Unternehmen der Finanzbranche dabei sein muss“, erklärt Clas Beese, Erfinder der Fintech Week. „Wir tun deshalb alles, damit das Veranstaltungsprogramm auch die wirklich wichtigen Entwicklungen auf dem Markt und ihre Bedeutung vor allem für die deutsche Finanzszene widerspiegelt und einen fundierten Ausblick auf die Trends der nächsten Jahre gibt.“

Seit 2016 findet die deutsche Fintech Week einmal im Jahr in Hamburg statt. Initiiert wurde sie von dem Fintech-Fachmedium finletter zusammen mit dem Coworking-Space betahaus Hamburg. In diesem Jahr dient erstmals dessen neu gegründete kleine Schwester finhaven in der Hamburger Hafencity als Hauptveranstaltungsort. Tickets werden jeweils für die einzelnen Events erhältlich sein. Weitere Infos findet ihr hier.

Bundesregierung sucht die besten Kultur-und Kreativpiloten

Noch bis zum 14. Juli können sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Deutschland für die Auszeichnung zum Kultur- und Kreativpiloten Deutschland bewerben. Über 800 Personen haben in den vergangenen neun Jahren bereits von dem vielseitigen Netzwerk aus Kultur- und Kreativschaffenden profitiert. Die 32 Gewinner von 2019 erhalten über die Dauer von einem Jahr Screenings, Workshops und Coachings. Im Vordergrund stehen dabei keine Businesspläne oder klassische Mangementstrategien, sondern die Persönlichkeit sowie die Werkzeuge kreativen Unternehmertums. Die Auszeichnung der Bundesregierung, die sich als einziger Titel deutschlandweit an die Kultur- und Kreativwirtschaft richtet, wirkt nachhaltig. 90 Prozent aller bisherigen Kultur- und Kreativpiloten sind heute noch am Markt aktiv.

Durch individuelle Coachings und ein weitreichendes Netzwerk sind bis heute 288 innovative Projektideen und Startups vorangebracht worden. Beispiele sind Arekapak (nachhaltiges Verpackungsdesign), Room in a box (faltbare Möbel aus Pappe) oder Companion2Go (Inklusions-App für Eventbesuche. „In den vergangenen neun Jahren konnten so zahlreiche außergewöhnliche Ideen, Unternehmen und Projekte positiv beeinflusst werden, die uns und unser alltägliches Leben verändern, beeinflussen und bereichern“, erläutert Christoph Backes. Er ist gemeinsam mit Sylvia Hustedt Initiator der Auszeichnung und Vorsitzender des u-instituts. „Als Querschnittsbranche setzt die Kultur- und Kreativwirtschaft ein wichtiges Zeichen für die Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft für alle Bereiche von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik“, ergänzt Sylvia Hustedt.

Bewerben können sich alle, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft selbständig oder unternehmerisch tätig sind oder mit ihren Projekten und Ideen an der Schnittstelle zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft und anderen Branchen agieren. Eine kurze Beschreibung der Idee, Informationen zur einreichenden Person oder zum Team und ein kurzes Motivationsschreiben sind ausreichend, um hier eine vollständige Bewerbung per Online-Formular einzureichen.

Entrepreneurs for Future veranstalten Barcamp für den Klimaschutz

Die Bewegung „Fridays for Future“ kennen inzwischen fast alle. Jeden Freitag demonstrieren Schülerinnen und Schüler hier für eine wirksamere Klimapolitik. Dafür setzen sich auch die Entrepreneurs for Future (E4F) ein. Dahinter stecken nach eigener Aussage Unternehmerinnen und Unternehmer, die heute schon Klimaschutz voranbringen, beziehungsweise sich dafür einsetzen, dass die Wirtschaft mit innovativen Produkten, Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen einen schnelleren Klimaschutz voranbringt. Über 1.800 Unternehmen haben bereits eine Stellungnahme unterzeichnet, in der sie ihre Forderungen an die Politik konkretisieren.

Am 16. August (einem Freitag natürlich) veranstalten die Entrepreneurs for Future nun ein Barcamp im betahaus Hamburg. Dieses Barcamp ist angekündigt als eine offene Tagung mit Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Und so sieht die Agenda aus:

  • 12:00 – 13:30 Uhr – Eröffnung des Barcamp durch Moderation Tina Röbel. Danach folgen Impulsvorträge  von Dr. Katharina Reuters, Geschäftsführerin von E4F, und Inas Nureldin, einer der Geschäftsführer der nachhaltigen Digitalbank Tomorrow.
    Themenfindung
  • 13:30 – 16:30 Uhr – Barcamp Sessions
  • 16:30 – 18:00 Uhr – Fazit & Ausklang

Eine Session dauert in der Regel 60 Minuten. Einbringen können sich jede und jeder, alle Denkanstöße und alle Ideen sind willkommen, aber man kann sich auch einfach nur inspirieren lassen. Tickets könnt ihr hier bekommen. Die Ticketerlöse werden an UnternehmensGrün e.V. gespendet. Das ist der Bundesverband der grünen Wirtschaft, der hinter E4F steckt.

Beitragsbild: UnternehmensGrün, Jörg Farys

Hamburg Startups Newsletter

Du möchtest mehr über Hamburger Startups, Events und andere News aus der Hamburger Gründerszene erfahren? Dann ist unser Newsletter genau richtig für Dich!