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Hyconnect gewinnt Otto von Guericke-Preis 2019

Es läuft gerade richtig gut beim Hamburger Startup Hyconnect. Nach dem Triumph beim Reeperbahn Startup Pitch am 7. November gab es jetzt die nächste Auszeichnung. Der Otto von Guericke-Preis der AiF wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Den Preis gab es für die Lösung des Problems, Faserverbundstoffe mit Stahlbauteilen zu verbinden. Der dadurch vereinfachte Leichtbau hilft beispielsweise bei der Reduzierung von CO2-Emissionen. Dr. Lars Molter und Dr. Rafael Luterbacher-Mus, bis 2018 beide am Center of Maritime Technologies e.V. (CMT in Hamburg, entwickelten gemeinsam mit Dr. Rigo Peters von der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg-Vorpommern GmbH die Technologie FAUSST (Faserverbund-und-Stahl-Standardverbindung). Damit ist es erstmals möglich, Faserverbundbauteile und Stahlbauteile mithilfe eines hybriden Gewirks ohne jedwede mechanische Sicherung fest und sicher zusammenzufügen. Die so verbundenen Strukturen genügen auch den größten Anforderungen sowohl im Fahrzeug- und Schiffbau, als auch in der Luft- und Raumfahrt.

Glückliche Gewinner des Otto von Guericke-Preises 2019: Dr. Rigo Peters und Dr. Lars Molter (Foto: AiF/Juergen Schulzki Fotografie)

Mit der FAUSST-Technologie einen Volltreffer gelandet

„Unser Ziel war es, eine hybride Verbindungstechnologie für unterschiedliche Anforderungen im Schiffbau zu entwickeln. Das haben wir geschafft“, freut sich Lars Molter. „Vergleiche zwischen dem klebetechnischen Fügen im Schiffbau und der FAUSST-Technologie zeigen deren hohes Potenzial: Die Prozesszeit ist bis zu 50 Prozent schneller und selbst Einsätze, die sonst zu komplex und zeitaufwändig sind, lassen sich mittels FAUSST realisieren. Zudem ist die neue Technologie einfach in bestehende Prozessketten integrierbar.“ Molters Kollege Rafael Luterbacher-Mus beschreibt den Aufbau des FAUSST-Verbinders. „Er besteht aus drei Komponenten: Einem reinen Metallteil, einem Hybridteil und einem Glasteil, die miteinander verwirkt und an ein metallisches Halbzeug angeschweißt sind.“

Im Juni 2018 wurde die Hyconnect GmbH in Hamburg gegründet, um FAUSST für den industriellen Einsatz weiterzuentwickeln. Bisher konnten durch die Transfermaßnahmen fünf Industrieunternehmen gewonnen werden, die FAUSST für Ihre Anwendungen projektieren lassen. 

Auf nach Berlin zur Gründerszene Spätschicht – Christmas Edition!

Zur Weihnachtszeit präsentiert die Gründerszene noch einmal ein echtes Event-Highlight – und wir sind als Medienpartner dabei! Die große Gründerszene Spätschicht – Christmas Edition öffnet am 28. November 2019 ihre Pforten, um Startups, Investoren und digitale Enthusiasten zu verbinden. Schauplatz ist der Club SchwuZ in Berlin.

Bei der Gründerszene Spätschicht – Christmas Edition versammelt sich eine herausragende Auswahl an VCs. Von 18.00 bis 20.00 Uhr haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ideen einem der Investoren vorzustellen. Wer nicht an einer Finanzierung interessiert ist, kann sich auch mit Mitgliedern der Gründerszene-Redaktion treffen. Vielleicht springt dann ein Beitrag in dem Onlinemagazin heraus! Am besten bewerbt ihr euch gleich hier für ein Ticket und beantragt anschließend eure Wunschbegegnung.

Für das leibliche Wohl ist auch reichlich gesorgt, dafür garantieren die vielen Aussteller auf dem weihnachtlichen Startup-Markt. Beispielsweise bringt die BBQ Fraktion vegetarische Tacos und vieles mehr mit und verwöhnt Pannek seine Budike mit Eisbein-Sandwiches.

Nach dem Networking: Paaarty!

Nach dem Networkingteil und Verleihung der Gründerszene Awards geht die Party dann richtig los. Ab 22 Uhr steigt die Gründerszene Weihnachtsfeier mit DJ Eric Snow. Schluss wird erst gegen 4 Uhr morgens sein. Wer ausschließlich die Party besuchen will, kann sich dafür hier ein Ticket besorgen. Für Unternehmen gibt es Sonderkonditionen für 10 Personen.

Und gewinnen könnt ihr auch noch was! Jeder Gast hat die Möglichkeit, tolle Preise zu abzuräumen, zum Beispiel Kakao von ChillChoc, einen Adventskalender von Amorelie oder Fruchtsnacks von Freche Freunde!

FINEXITY und PANDA starten mit Millioneninvestments durch

Zwei Hamburger Startup sichern sich Wachstumskapital: Die blockchainbasierte Immobilien-Investmentplattform FINEXITY erhält ein Seed-Investment in Höhe von 1,2 Millionen Euro. PANDA, das Produktionsprozesse mittels künstlicher Intelligenz optimiert, erhält eine Finanzierung von 1,3 Millionen Euro. Insgesamt sammeln die Teilnehmer der EY Start-up Academy 2019 rund 2,6 Millionen Euro in Finanzierungsrunden ein. Dies gaben die Veranstalter der Gründerakademie – EY, Deutsche Börse AG, TechQuartier Frankfurt sowie der Bundesverband Deutsche Startups und die Business Angels FrankfurtRheinMain – am Dienstag in Frankfurt am Main bekannt.

Die Teilnehmer der EY Start-up Academy 2019 überzeugen die Investorenszene. Das Hamburger FinTech FINEXITY geht nach aufsichtsrechtlicher Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nun vertriebsseitig an den Start. Die Spend Management-Plattform landopay und der Cloud Security-Anbieter Veronym (beide Berlin), stehen aktuell im Kontakt mit VCs und potenziellen Lead-Investoren. Ebenso der IT-Security-Anbieter XignSys aus Gelsenkirchen und das in München ansässige suprtrue, das eine Plattform für nachhaltig zugängliche Verpackungen aufbaut. Dem Darmstädter CleanTech Sooqua wurden Fördermittel in Höhe von 145.000 Euro bewilligt.

Gruppenbild der Teilnehmer 2019.

„Ziel der EY Start-up Academy ist es, technologiegetriebene Geschäftsmodelle mit Zukunftspotenzial zu unterstützen“, erläutert Christopher Schmitz, Partner bei EY, Leiter der europäischen FinTech-Practice und Kurator des Programms. „Die Teilnehmer der diesjährigen EY Start-up Academy haben bemerkenswerte Konzepte hervorgebracht! Wir gratulieren allen Gründerteams und natürlich denjenigen, die bereits erste Investoren von ihren Ideen überzeugen konnten“.

Den EY Start-up Academy 2019 Award erhielt das Startup Sooqua. Die Jury, bestehend aus Akteuren des deutschen Startup-Ökosystems, würdigte Sooqua für das Geschäftsmodell und den Fortschritt im Verlauf des Programms. Neben einem Preisgeld erhält Sooqua nun weitere Unterstützungsleistungen für die kommenden Stufen der Unternehmensentwicklung. „Sooqua hat während der Gründerakademie, bei den Pitch-Übungen und der Abschlusspräsentation reüssiert und eindrucksvoll das Wachstumspotenzial ihres Geschäftsmodells dargelegt”, lautet die Begründung der Jury.

Über die EY Start-up Academy

Die EY Start-up Academy ist ein sechswöchiges Programm, bei dem junge Unternehmen in Gruppen- und Einzelgesprächen mit Investoren und Gründungsberatern zusammentreffen. In diesem Jahr nahmen sieben ausgewählte Startups an rund 35 Workshops und Seminaren teil. Sie trafen dabei auf ein exklusives Branchennetzwerk aus Experten, Förderern und Kapitalgebern. Die Abschlussveranstaltung fand am 12. November 2019 im TechQuartier (TQ) in Frankfurt am Main statt. Seit dem Start im Jahr 2017 nutzten fast zwei Dutzend Tech- und Fintech-Startups die Veranstaltung als Plattform für ihre weitere Entwicklung.

Foto: EY

Vier Gewinner aus Hamburg beim nextReality.Contest 2019

Bei einer feierlichen Awardshow wurden am 6. November in der Astor Filmlounge die Sieger des dritten nextReality.Contest (XRC) für ihre herausragenden Arbeiten in den Bereichen 360°-Film und Virtual und Augmented Reality ausgezeichnet.

Mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 10.000 Euro gehört der Award zu den bedeutendsten Preisen der XR-Branche (XR steht für „Extended Reality“). Aus über 60 XR-Projekten hat die Expertenjury in diesem Jahr die Sieger in den fünf Hauptkategorien gekürt. Dort betrug das Preisgeld jeweils 2.000 Euro. Der Gewinner des Community-Awards wurde per Online-Voting mit über 3300 Stimmen ermittelt. Veranstalter und Organisator des XRC ist der gemeinnützige Verein nextReality.Hamburg.

XR als Chance für den Standort Hamburg

In seiner Eröffnungsrede verwies Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, auf die großen Chancen der XR-Technologien für die Wirtschaft und den Standort Hamburg: „Die technologischen Entwicklungen im Bereich Virtual und Augmented Reality eröffnen riesige Potenziale. Mit dem Verein nextReality.Hamburg und dem Forschungs- und Transferzentrum Digital Reality der HAW im Kreativspeicher M28 haben wir in Hamburg starke Initiativen, die helfen, aus Ideen reale Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Hamburg hat damit eine Pionierrolle eingenommen und zeigt auch mit dem nextReality.Contest wie die neuen technischen Möglichkeiten positiv und gewinnbringend genutzt werden können.“

Gruppenbild der Gewinner des nextReality.Contest

Das sind die Gewinner des nextReality.Contest

Interactive Business: Jackhammer Jam / VR Nerds, Hamburg

Interactive Entertainment: Dornbracht VR / Elastique & Meiré und Meiré, Köln

360°-Movie: Paris Terror / Ricarda Saleh, Berlin

Best Innovation: A Space Walk / infinitive space labs, Hamburg

Young Talent: Digitale Speicherstadt VR / Nicolai Reinke, Hamburg

Community-Award: Concert VR / Exozet Lab, Hamburg

Climathon: 24 Stunden für den Klimaschutz

Der Climathon – ein weltweiter 24-Stunden-Hackathon fürs Klima – findet seit 2015 jeweils am letzten Freitag im Oktober statt, mittlerweile in über 100 Städten. Hamburg ist 2019 erstmals mit dabei. Studierende, Startups, Hacker, Hamburgerinnen und Hamburger und internationale Gäste sind eingeladen, am 25. Oktober in der Arena der Hamburg Towers im Inselpark Wilhelmsburg innerhalb von 24 Stunden Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln.

Für diesen Marathon braucht es keine durchtrainierten Läuferbeine, sondern Köpfchen. Der Climathon ist ein Hackathon, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich spontan in kleinen Gruppen zusammenfinden und Lösungen entwickeln. Man kann sich direkt vernetzen, gemeinsam ein Konzept erstellen, mit dem Programmieren beginnen, oder eine Design-Idee erarbeiten. Dabei stehen diese Fragen im Mittelpunkt:

1. Wie kann das individuelle CO2-Budget messbar gemacht werden?
2. Wie kann Verpackungsabfall durch geschickte Lösungen vermieden werden?

Foto: © Udo Sollberger (https://www.fotofabrik.ch/)

Der Impact Hub organisiert, die Umweltbehörde unterstützt

Den Climathon hat Climate-KIC ins Leben gerufen, ein Netzwerk für klimafreundliche Innovation in Europa. In Hamburg setzt der Impact Hub den Climathon um. Finanzielle Unterstützung kommt von der Behörde für Umwelt und Energie. Der zuständige Senator Jens Kerstan erklärt dazu:

„Klimaschutz ist das Thema der Stunde, die Chance für wirkliche Vorwärtssprünge in der Klimapolitik ist größer denn je – die Dringlichkeit aber auch. Es ist klar: Für einen wirksamen und auch gesellschaftlich akzeptierten Klimaschutz brauchen wir clevere Lösungen und kreative Ideen. Der Climathon bringt junge Menschen mit solchen Ideen zusammen. Und es geht dabei nicht nur ums Diskutieren, sondern direkt ums Umsetzen. Ich bin sehr gespannt auf die digitalen Ideen, die bei diesem Hackathon entwickelt werden.“

Start ist am Freitag, 25 Oktober, um 12 Uhr. Unterstützt von Coaches, wird dann die ganze Nacht durchgearbeitet. Für Stärkung und Getränke ist gesorgt. Am nächsten Vormittag präsentieren die Teams ihre Idee einer Jury, die die besten prämiert. Die Teilnahme am Climathon ist kostenlos. Zur Anmeldung geht und weiteren Infos geht es hier.

Hamburger Startups Neuro Flash und Nect sind preiswürdig

Zwei Hamburger Startups können in diesen Tagen den Gewinn wertvoller und prestigeträchtiger Preise in ihre Erfolgsbilanzen eintragen: Neuro Flash und Nect. Neuro Flash hat sich in der vergangenen Woche beim World Summit AI in Amsterdam gegen Technologie-Startups aus aller Welt durchgesetzt und im Showcase-Contest den 1. Preis als besonders zukunftsweisendes Jungunternehmen mit eigens entwickelter künstlcher Intelligenz (KI) gewonnen. Dafür gab es 18.000 Euro.

Neuro Flash ist schon in 14 Ländern präsent

Dr. Jonathan Mall (Foto: Neuro Flash)

Der World Summit AI mit 6.000 Teilnehmern aus 160 Ländern ist einer der führenden internationalen Fachkongresse zum Zukunftsthema Artificial Intelligence. Die von Neuro Flash entwickelte und eingesetzte KI verbindet Machine Learning, Neuropsychologie und computergenerierte Sprache (Natural Language Processing). Sie kommt aktuell in 14 Ländern zum Einsatz, darunter Deutschland und Großbritannien, den USA, China, Indien und Japan. Das Team aus Europa und Asien bietet über eine Online-Plattform die Möglichkeit vorherzusagen, welche Wörter und Sätze bei der Zielgruppe gut ankommen.

„Wenn man die Kultur von Menschen versteht, versteht man welche Assoziationen sie haben. MitMarken, Wörtern und anderen Inhalten. Wenn Verbraucher ihre Meinung auf Social Media-Kanälenveröffentlichen oder diese von Medien publiziert wird, können wir das anonym analysieren. Was Maschinen im Normalfall als unlogische Zusammenhänge werten, speichert unsere KI als Assoziationsmuster. Wiederkehrende Kombinationen mit ähnlichen Worten sind die Grundlage, daraus Vorhersagen abzuleiten. Kein Marketingverantwortlicher kann das ganze Internet durchlesen – unsere KI macht genau das,” erklärt Dr. Jonathan Mall, Geschäftsführer von Neuro Flash.

Nect ist Landessieger beim KfW Award

Beim KfW Award Gründen 2019 geht es um insgesamt 35.000 Euro. Als Landessieger aus Hamburg hat Nect bereits 1.000 Euro sicher, für den bundesweiten Gesamtsieg könnten weitere 9.000 Euro hinzukommen. Außerdem winkt ein Publikumspreis in Höhe von 5.000 Euro. Die Prämierung findet am 17. Oktober im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin statt. Dies ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT).

Carlo Ulbrich und Benny Bennet Jürgens (Foto: Nect)

Nect wurde im April 2017 von Benny Bennet Jürgens und Carlo Ulbrich gegründet. Das Unternehmen hat ein Verfahren zur Fernidentifizierung natürlicher Personen entwickelt. Es nutzt hoch entwickelte Technologien, die bereits im ersten Jahr nach Einführung bei mehreren Top 10-Versicherungen etabliert wurden. Bei der Lösung von Nect muss der Nutzer lediglich ein Video seines Ausweisdokuments und seines Gesichts aufnehmen und kann so innerhalb von Sekunden seine Identität auf dem höchsten Sicherheitsniveau bestätigen. Neueste Kunden sind seit September 2019 die Versicherungsunternehmen HUK-Coburg und Nürnberger. Im kommenden Jahr möchte Nect auch Kunden außerhalb der Versicherungsbranche gewinnen.

Beitragsbild: Dr. Jonathan Mall pitcht beim World Summit AI (Foto: Neuro Flash)

Stimmt ab für nachhaltige Startups aus Hamburg!

Zwei Startup-Wettbewerbe und gleich fünf Kandidaten aus Hamburg. Und das beste: Ihr könnt bei Online-Votings mitmachen und mitbestimmen welche Bewerber jeweils das Finale erreichen! Zur Wahl stehen cirplus für den WIWIN AWARD und LignoPure, IRES, PYDRO und Carrypicker für den StartGreen Award.

cirplus hofft auf bis zu 500.000 Euro Preisgeld

Beginnen wir mit dem WIWIN AWARD. Der ist nach Aussage der Veranstalter der höchstdotierte Preis für nachhaltige Startups in Deutschland. Er honoriert Engagement für eine bessere Umwelt mit Investments in Höhe von 500.000 Euro (1. Preis) oder 200.000 Euro (2. Preis). Außerdem sorgt er für Aufmerksamkeit für die Ideen der Startups in der Öffentlichkeit. Mit Gründer-Know-how und langjähriger Projekterfahrung unterstützen WIWIN und WIWIN-Gründer und Business Angel Matthias Willenbacher die Startups zudem als Mentoren.

Die Gründer von cirplus: Volkan Bilici (CTO) und Christian Schiller (CEO) (Foto: Entrepreneur First)

Am 28. Oktober 2019 wird der WIWIN AWARD zum zweiten Mal in Berlin verliehen. Zehn Startups haben es in die engere Auswahl geschafft, fünf davon stellen sich dann einer Expertenjury, die die endgültige Entscheidung fällt. Zu den zehn Kandidaten beim Online-Voting zählt auch das Hamburger Startup cirplus. cirplus baut einen globalen Marktplatz für recyceltes Plastik. Ziel ist es, dass kein Plastik mehr in die Umwelt gelangt und dessen CO2-Fußabdruck massiv gesenkt wird. Hier könnt ihr Cirplus eure Stimme geben und hier mehr über das Startup erfahren.

Vier Hamburger Startups für den StartGreen Award

Der StartGreen Award soll innovative Gründungskonzepte, Startups und junge Unternehmen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit unterstützen und sichtbar machen. Wer auszeichnungswürdig ist, bestimmt die Online-Community durch ein Public Voting mit. Verliehen wird der Award in vier Kategorien, in denen am 20. November in Berlin Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt über 60.000 Euro winken. Fünf Bewerber je Kategorie stehen bis zum 30. Oktober für das Voting zur Auswahl, jeweils drei kommen ins Finale.

In der Kategorie „Gründungskonzept“ sind aus Hamburg IRES und LignoPure dabei. IRES bietet eine neuartige Marktplattform, die es unterschiedlichen Akteuren am Strommarkt ermöglicht miteinander zu handeln. LignoPure produziert einen Plastikersatz auf der Basis des pflanzlichen Rohstoffs Lignin (mehr darüber könnt ihr hier lesen). PYDRO steht in der Kategorie „Start-up“ zur Wahl. Dieses Unternehmen entwickelt Mess- und Regelungssysteme, die aus dem Durchfluss in Wasserrohrleitungen die elektrische Energie erzeugen, die für den eigenen Betrieb benötigt werden. In der Kategorie „Future Mobility“ schließlich geht Carrypicker an den Start, laut Selbstbeschreibung eine Spedition der Zukunft, die als einzige bundesweit in der Lage ist, Teilladungen profitabel zu bündeln.

Zur Abstimmung für den StartGreen Award geht es hier. Wir drücken allen Kandidten die Daumen!

Beitragsbild: annca/Pixabay

Mega-Deal in der Fintech-Branche – Exporo übernimmt Zinsland

Die Exporo AG und Zinsland, beide aus Hamburg, geben den Abschluss eines Mergers bekannt. Damit schließen sich der Marktführer für digitale Immobilieninvestments und die Nummer zwei auf dem deutschen Markt zusammen. Gemeinsam verfügen die Plattformen über einen Marktanteil von etwa 85 % im Immobilien-Crowdinvesting. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen Exporo firmieren.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir den Deal perfekt machen konnten“, freut sich Simon Brunke, Mitgründer und CEO von Exporo. „Mit dem Team von Zinsland gewinnen wir starken Zuwachs mit wertvoller Immobilien- und Finanzierungs-Expertise. Zudem ist die B2B-Erweiterung Caladio die perfekte Ergänzung zu unserem digitalen Angebot.“ Die neue Plattform Caladio wird sowohl die Finanzierungsstrukturierung als auch das laufende Reporting ganzheitlich für Projektentwickler und Banken abdecken.

„Der Zusammenschluss ist für beide Seiten der logische nächste Schritt. Vor fünf Jahren sind wir in Hamburg quasi als Nachbarn mit derselben Vision gestartet, jetzt wollen wir unsere Ressourcen bündeln und freuen uns darauf, von den Erfahrungen und Stärken des jeweils anderen profitieren zu können“, sagt Carl von Stechow, Gründer von Zinsland. „Wir sind überzeugt, dass alle Stakeholder von diesem Schritt profitieren werden. Das gilt natürlich auch für unsere bisherigen Anleger, denn bestehende Investments werden auch weiterhin kompetent und zuverlässig über die Zinsland-Plattform betreut.“, ergänzt Henning Frank, CEO von Zinsland.

Das gemeinsame Unternehmen hat jetzt fast 200 Mitarbeiter

Durch die Zusammenarbeit ergibt sich eine Gesamt-Mitarbeiteranzahl von 191 Mitarbeitern, die nun vereint den Markt für digitale Immobilieninvestments weiterentwickeln werden. Nach der vor einigen Monaten verkündeten Rekord-Finanzierung von 43 Millionen Euro und der kürzlich überschrittenen Schwelle von 500 Millionen Euro vermitteltem Kapital bei Exporo gelingt dem Unternehmen damit ein signifikanter Schritt in Richtung einer Marktkonsolidierung. Simon Brunke gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten, die sich durch die Vereinigung ergeben: „Gemeinsam kommen wir unserer Vision von einer Million europäischer, digitaler Immobilieninvestoren einen Schritt näher und werden nun zusammen daran arbeiten, Immobilien einfach, transparent und digital jedem zugänglich zu machen.”

Beitragsbild: Exporo-CEO Simon Brunke

GAN Momentum Tour kommt nach Hamburg – wir haben kostenlose Tickets für euch!

Im Rahmen der globalen GAN Momentum Tour, einer internationalen Veranstaltungsreihe des Global Accelerator Networks (GAN), kommen Vertreter von Acceleratoren, Investoren und Startups aus aller Welt zusammen. Die Tour umfasst fünf Stopps: Pittsburgh, Lima, Hamburg, Manama und Hong Kong. Am 09. und10. Oktober ist die Hansestadt an der Reihe. Bei diesem Veranstaltungshighlight werden unter anderem werden hochkarätige Speaker wie Philipp Westermeyer von OMR, Tarek Müller von ABOUT YOU und die erfolgreichen Gründerinnen Cécile Wickmann vom Online-Vintage-Shop REBELLE und Hanna Marie Asmussen vom Relocation-Startup Localyze zu sehen sein.

Das erwartet euch

In Hamburg wird den Teilnehmern einiges geboten, gleich zwei Veranstaltungen können mit einem Ticket besucht werden. Die Happy Hour am 09. Oktober im WeWork Europa Passage lädt zum lockeren Kennenlernen und Netzwerken. Am 10. Oktober gibt es dann den gesamten Tag volles Programm. Der GAN Momentum Day findet von 09.00 Uhr morgens bis 17.00 Uhr am Nachmittag statt. Es warten spannende Panels und Speaker auf die Gäste im VRHQ  – direkt im Herzen der Speicherstadt. Das Event bietet beeindruckende Gründergeschichten, Austausch mit Experten, Q&A Sessions und eine große Portion Networking. Natürlich ist auch für ausreichend Verpflegung in Form von Fingerfood zur Happy Hour sowie Lunch und Snacks am Momentum Day gesorgt.

Sichert euch eines von 5 kostenlosen Tickets!

Alle weiteren Infos und Details zum Programm findet ihr hier. Die Tickets kosten 49 US-Dollar und sind hier erhältlich. Für die Leserinnen und Leser von Hamburg Startups haben wir eine besondere Überraschung: Die ersten Fünf, die ein Ticket erwerben möchten, bekommen dieses kostenlos, und zwar mit diesem Code: MomentumHamburgStartups. Also, am besten gleich anmelden, es lohnt sich!

NMA ist Partner des GAN in Hamburg

Partner dieser Aktion und der gesamten Veranstaltung ist übrigens der next media accelerator (NMA). Dieser 2015 initiierte Accelerator hat es sich zur Aufgabe gemacht, internationale Talente zu scouten und in innovative Geschäftsmodelle der Media-Tech-Branche zu investieren. Dabei werden den Teilnehmern und Teilnehmerinnen unterschiedliche Beteiligungsmodelle angeboten, damit diese von Netzwerk, Expertise und Mentoren sowie Mentorinnen des Accelerators profitieren können. Im aktuellen Batch gibt es Founder aus neun verschiedenen Ländern. Insgesamt haben bereits 53 Startups das Programm durchlaufen. Das NMA-Portfolio umfasst Gründer und Gründerinnen aus Europa und darüber hinaus: von Skandinavien über Israel bis in die USA.

Hamburg wird wieder zur Code Week-Hauptstadt

Roboter animieren, Apps entwickeln, 3D drucken. Bei der Code Week Hamburg können Kinder und Jugendliche herausfinden, wie viel Spaß, Kreativität und Teamwork im Programmieren steckt. Vom 5. bis 20. Oktober geht es in über 100 Workshops im ganzen Hamburger Stadtgebiet um die spielerische Vermittlung von digitalen Kompetenzen rund ums Programmieren und Tüfteln. Damit findet im Rahmen der EU-weiten Aktionswochen nirgendwo im Bundesgebiet so viel Programm statt wie in Hamburg. Die Angebote stammen aus einem Netzwerk von Initiativen der Hamburger Coding-und Maker-Szene sowie engagierten Vertretern aus Schulen, Hochschulen und Unternehmen.

»Digitalisierung wird von Menschen gemacht. Im Rahmen der Code Week erleben Kinder und Jugendliche, dass sie selbst Programmcodes schreiben und damit Probleme lösen können.« So fasst Julia André, Leiterin des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung, die Idee der Veranstaltung zusammen. »Wir freuen uns, dass wir mit dem von Jahr zu Jahr wachsenden Programmangebot der Code Week Hamburg immer mehr junge Menschen erreichen. In diesem Jahr haben wir zudem erstmals spezifische Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten, damit sie eigene Workshops im Rahmen der Code Week durchführen und das Thema in die Schulen bringen können.«

Auftaktveranstaltung in der Zentralbibliothek

Bei der Auftaktveranstaltung in der Zentralbibliothek am 5. Oktober gelangen die Besucher vom Vorplatz über riesige aufgeklebte Leiterbahnen ins Untergeschoss der Bücherhallen. Dort können sie in die Welt hinter dem Bildschirm eintauchen. Ein QR-Code-Spiel führt sie durch die Räume und lässt sie erleben, wie Computer »denken« und »entscheiden«. In Workshops und bei zahlreichen Mitmachstationen werden Roboter gebaut, eigene Spiele programmiert und Bananen und Gummibärchen zu verrückten Games-Controllern umfunktioniert. Eine große, interaktive Installation lässt die Besucher außerdem erleben, welche Angebote die Coding-Stadt Hamburg im gesamten Stadtgebiet über die Auftaktveranstaltung hinaus bietet.

Einen Überblick über das gesamte Programm der Code Week in Hamburg vom 5.-20. Oktober gibt es hier.

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