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QVC sucht die besten nachhaltigen Startups

Das digitale Handelsunternehmen QVC Deutschland hat mit NEXT>IN SUSTAINABILITY einen Wettbewerb für nachhaltige Startups ins Leben gerufen. Ab sofort können sich dafür Gründerinnen und Gründer mit Produkten aus den Bereichen Fashion, Food und Beauty bewerben.

Teilnahmebedingungen und Preise

  • Teilnahmeberechtigt sind Startups mit einem nachhaltigen Produkt in den Kategorien Food, Fashion und Beauty.
  • Zudem muss das Startup eine klare Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen, die eine Produktion und Lieferkette nach hohen sozialen und ökologischen Standards gewährleistet.
  • Das Startup sollte vor maximal fünf Jahren in Deutschland gegründet worden sein und dort einen seiner wichtigsten Zielmärkte haben.
  • Das Produkt muss bereits marktreif, aber noch nicht unbedingt im Handel zu erwerben sein.

Die Bewerbung ist bis zum 3. Februar 2021 unter www.nextinsustainability.de möglich. Im Februar 2021 wird eine Shortlist veröffentlicht. Die drei Gewinnerteams – je eins pro Kategorie – werden Ende März 2021 bekanntgegeben. Sie erhalten folgende Preise:

  • NEXT>IN SUSTAINABILITY eröffnet Startups die Chance, ihre nachhaltigen Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen.
  • Dafür erhalten sie Zugang zu QVCs langjähriger Erfahrung in der Produktentwicklung, im Marketing und im Vertrieb. Insbesondere werden die Produkte über verschiedene Kanäle von QVC vertrieben, die rund 1,7 Millionen Kunden in Deutschland und Österreich erreichen.
  • Darüber hinaus erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner verschiedene Trainingsangebote aus dem Hause QVC.

„Startups sind mit ihren neuen Ideen und Produkten ein wichtiger Treiber für nachhaltigen Konsum“, erklärt Mathias Bork, CEO von QVC Deutschland. „Mit unserer Plattform und unserer Erfahrung tragen wir unseren Teil dazu bei, Startups mit nachhaltigen Produkten erfolgreich zu machen. Wir unterstützen bereits seit längerem Gründerinnen mit unserer Initiative QVC NEXT. Nun legen wir erstmals den Fokus auf nachhaltige Konsumgüter.“

Die Jury

Die Bewerbungen werden von einer Fachjury aus den Bereichen Entrepreneurship, Nachhaltigkeit, Mode und Vertrieb bewertet. In der Jury sitzen:

  • Mali M. Baum, Gründerin WLounge und Magda Group
  • Gunther Beger, Leiter der Abteilung Globale Gesundheit, Wirtschaft, Handel und ländliche Entwicklung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Carsten Jürgens, Vice President Merchandise QVC Deutschland
  • Björn Kaminski, Nachhaltigkeitsexperte Bundesverband Deutsche Startups e.V.
  • Barbara Meier, BMZ Textilbotschafterin
  • Dawid Tomaszewski, Modedesigner

Mehr über die Startup-Initiative QVC NEXT erfahrt ihr hier.

Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung wird fortgesetzt

Um während der Corona-Krise finanziell über die Runden zu kommen, haben viele Personen und Unternehmen aus der Kreativwelt, aber auch aus anderen Branchen, auf Crowdfunding-Kampagnen gesetzt. Für sie haben die Hamburg Kreativ Gesellschaft und die Behörde für Kultur und Medien die Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung aufgelegt. Mit Erfolg, weshalb das Programm nun fortgesetzt wird. Bis zu 5.000 Euro stehen für Crowdfunding-Kampagnen zur Verfügung, um sie zu professionalisieren und erfolgreich durchzuführen. Die Zuschüsse dürfen für kreativwirtschaftliche Leistungen eingesetzt werden, die in der Hamburger Kreativwirtschaft in Auftrag gegeben werden.

Seit dem Startschuss im April hat die Kreativ Gesellschaft im Auftrag der Behörde für Kultur und Medien bereits 53 Anträge bewilligt und mit insgesamt 225.000 Euro aus dem Corona-Hilfspaket Kultur gefördert. 36 der geförderten Crowdfunding Projekte sind bereits abgeschlossen oder angelaufen und wurden mit rund 150.000 Euro gefördert. Im Rahmen des Crowdfundings haben diese zusammengerechnet mehr als 880.000 Euro an privater Unterstützung eingeworben. Das entspricht einem Hebeleffekt von 590 Prozent. Um die erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnenförderung fortzusetzen, stellt die Behörde für Kultur und Medien nun noch einmal 100.000 Euro für weitere Projekte zur Verfügung. Anträge können ab sofort auf der Internetseite der Kreativ Gesellschaft eingereicht werden.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind Unternehmerinnen und Unternehmer (Gewerbe und freie Berufe), Unternehmen, Vereine sowie Stiftungen aus Hamburg, die eine Crowdfunding-Kampagne starten wollten und kreative Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung ihrer Kampagnen benötigten. Die jeweilige Branche der Antragstellerinnen und Antragsteller spielt bei der Vergabe der Mittel keine Rolle. Projekte aller Branchen und Sektoren, kommerziell wie nicht-kommerziell, sind antragsberechtigt. Zwischen unterschiedlichen Crowdfunding-Plattformen und -Modellen besteht freie Wahl.

Ein Beispiel für ein Startup, das von dem Programm profitiert hat, ist Kushel. Kushel fertigt nachhaltige Handtücher aus Holz und ist die erste klima- und ressourcenpositive Textilmarke der Welt. Mit der Hamburger Förderung konnte sie Teile ihrer Videoproduktion finanzieren, die ihre Crowdfunding-Kampagne bewarb. Insgesamt erzielte Kushel eine Fundingsumme von 75.667 Euro.

Wofür kann der Zuschuss beantragt werden?

Der einmalige Zuschuss gilt ausschließlich für kreativwirtschaftliche Dienstleistungen, die für die Vorbereitung und Durchführung einer Crowdfunding-Kampagne nötig sind. Dazu gehören :

  • Fotos, Texte, Lektorat, Übersetzungen
  • Videos (auch Teilleistungen wie Storyboard, Schnitt etc.)
  • Grafikdienstleistungen (Infografik, Branding, Logos etc.)
  • Storytelling-Beratung, Kommunikationsplanung (PR, Presse/Mediakit etc.)
  • Marketingberatung (Social-Media etc.)
  • Strategie-, Kommunikations- und Markenberatung bezogen auf die Kampagne (nicht das Produkt) durch Akteure der Designwirtschaft
  • Weitere Kreativleistungen , zum Beispiel der Entwurf von sogenannten „Dankeschöns“.

Beitragsbild: Pixabay

REBELLE-Gründerin Cécile Wickmann zieht sich aus Unternehmen zurück

Nach sieben Jahren hat Cécile Wickmann, Gründerin von REBELLE – StyleRemains GmbH, beschlossen, zum Ende des Jahres von ihrer Rolle als CEO zurückzutreten. Nachfolger von Wickmann wird Max Schönemann, Mitgründer und bisheriger COO von REBELLE. Die neu geschaffene Stelle des Head of Marketing wird mit Tim Sobek besetzt, der bereits im letzten halben Jahr Wickmann als Interim-Marketingleiter während ihrer Elternzeit vertreten hatte. Die knapp 100 Mitarbeiter wurden am 30. November über den Rücktritt der Gründerin informiert.

Cécile Wickmann kommentiert ihre Entscheidung: „Nach fast acht Jahren des Aufbaus von REBELLE bin ich sehr stolz auf unser großartiges Team, unsere einzigartige Kultur und das dynamische Unternehmen, das wir gemeinsam geschaffen haben. Mit der Mission REBELLE zum ersten Anlaufplatz für Secondhand Designerfashion in Deutschland und Europa zu machen, haben wir nicht nur eine ganze Branche digitalisiert, sondern gezeigt, dass Designermode und Secondhand kein Widerspruch sind. Mit dem Geschäftsmodell von REBELLE sind wir von Anfang an einen unkonventionellen und nachhaltigen Weg in der Luxus-Modebranche gegangen und haben Secondhand salonfähig gemacht.

Jetzt ist REBELLE erwachsen und ich habe mich schweren Herzens dazu entschieden meine operative Rolle niederzulegen, um mich stärker meiner kleinen Tochter, meiner Familie und irgendwann auch neuen Aufgaben widmen zu können. Ich bin sehr glücklich, dass mein Co-Gründer Max die Funktion als CEO und Tim Sobek die Position des Head of Marketing übernehmen werden und habe vollstes Vertrauen in beide, die aufregende Wachstumsgeschichte von REBELLE fortzusetzen.“

Gründerin Cécile Wickmann (Foto: REBELLE)

Über REBELLE

REBELLE ist der führende deutsche Online-Marktplatz für Designer Secondhand Fashion und bietet Mode sowie Accessoires aus dem Luxus- und High End-Bereich an. Verkäufer können ihre gebrauchten Designerartikel einstellen und verkaufen. Mit dem Concierge-Service bietet das Unternehmen Verkäufern zusätzlich einen All-Inclusive-Service an und übernimmt den gesamten Verkaufsprozess, vom Erstellen professionellen Text- und Bildmaterials bis hin zu Verpackung und Versand. Ein Expertenteam beurteilt die Qualität und Echtheit der Artikel und bietet den Käufern damit ein sicheres Einkaufserlebnis. Das Team aus rund 100 Personen sitzt in der Hamburger Speicherstadt. Zu den Investoren von Rebelle gehören unter anderem North-East Venture, Friheden Invest und Mediaset sowie der Frühphaseninvestor High-Tech Gründerfonds.

Tomorrow bietet die erste Bankkarte aus Holz

Tomorrow, der nachhaltige Banking-Anbieter aus Hamburg, bietet eine Produktneuheit, die ein echter Hingucker ist: eine Kreditkarte aus Holz. Die nur fünf Gramm schwere Visa-Karte ist seit dem 1. Dezember 2020 für Kundinnen und Kunden von Tomorrow als Teil des Zero-Kontos erhältlich. Die individuelle Maserung des österreichischen Kirschholzes sorgt bei jeder Karte für eine einzigartige Optik. Außerdem steht die Karte für Klimaneutralität und gleicht den monatlichen CO2-Fußabdruck aus.

„Mit der neuen Holzkarte können unsere Userinnen und User ab sofort bei jeder Bezahlung zeigen, wie wichtig ihnen die Zukunft von Mensch und Umwelt ist“, sagt Inas Nureldin, Co-Founder von Tomorrow, „Die Karte ist ein Statussymbol einer neuen Generation – sie steht für eine klimaneutrale Lebensweise und bewussten, nachhaltigen Konsum.“. Die Produktneuheit ist Bestandteil des Premium-Kontos Zero, welches monatlich den durchschnittlichen CO2-Fußabdruck der Kundinnen und Kunden ausgleicht. Dazu passt das Motto „Außen Wood – innen Good“.

Die Tomorrow-Gründer Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt
Die Tomorrow-Gründer Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt

Durch das nachhaltig angebaute Kirschholz aus Österreich lassen sich 80 % des für Karten normalerweise verwendeten Einwegplastiks vermeiden. Im Inneren der Karte kommt recyceltes Plastik zum Einsatz, welches die volle Funktionsfähigkeit sicherstellt. „Mit der Visa Debit Holzkarte trifft Tomorrow den Zeitgeist und setzt zugleich ein Zeichen: Digitales Bezahlen schließt nachhaltiges Handeln nicht aus“, sagt Albrecht Kiel, Regional Managing Director bei Visa in Zentraleuropa.

Über Tomorrow

Tomorrow trägt seit einigen Wochen das Label „BCorp“. Das Siegel steht für „Beneficial Corporation“ und wird nach umfangreicher Prüfung an Unternehmen vergeben, die strenge Sozial- und Umweltstandards erfüllen und deren Engagement für Ziele außerhalb des Aktionärsgewinns steht. Das Fintech verbindet als erster europäischer Akteur die beiden großen Themen „Mobile Banking“ und „Nachhaltige Finanzen“. Seit März 2019 bietet das Hamburger Startup ein Girokonto an und hat bereits über 45.000 Kundinnen und Kunden gewonnen. Perspektivisch soll eine digitale Plattform rundum Finanzen mit positivem Impact entstehen.

Fotos: Tomorrow

Hamburg in den Top 15 der europäischen Startup Hubs

Seit 2011 veröffentlicht die Webseite EU-Startups jährlich eine Rangliste der größten Startup-Hubs Europas. Gerade ist wieder eine neue Ausgabe erschienen, mit einem erfreulichen Ergebnis für Hamburg, das den Sprung in die Top 15 geschafft hat.

Bei der Erstellung des Rankings hat EU-Startups folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Google Analytics half bei der Auswahl der 150 Städte, die in die detaillierte Auswertung kamen. Entscheidend dafür war die Zahl der Unique Visitors, also der individuellen Besuche auf der Webseite, gefiltert nach dem Herkunftsort.
  • Zweites Kriterium waren die Gründungsaktivitäten in den Städten innerhalb der letzten drei Jahre. Als Datenquellen dienten dabei CrunchBase und Dealroom.
  • Schließlich hat EU-Startups die Finanzierungsrunden der letzten zwölf Monate ausgewertet.

Jeder dieser Faktoren erhielt eine spezifische Gewichtung, wobei die Zahl der Webseitenbesucher die geringste Bedeutung hat. EU-Startups erklärt, dass die Rangliste nicht als endgültiges oder unbestreitbares Urteil über die tatsächliche Bedeutung jeder dieser Städte für die europäische Startup-Welt gedacht sei. Sie sei vielmehr ein Spiegel der digitalen Präsenz und Sichtbarkeit dieser Städte in der englischsprachigen Startup-Welt. Schauen wir uns also die Ergebnisse mal an:

Mit Berlin, München und Hamburg sind drei deutsche Städte in den Top 15

Keine großen Überraschungen gibt es auf den ersten drei Plätzen. Die Nummer eins, Brexit hin oder her, ist und bleibt London, gefolgt von Berlin und Paris. 2016 hat die deutsche von der französischen Hauptstadt den zweiten Rang übernommen und hält ihn seither, auch wenn der Abstand geringer wird. Auf Platz sechs folgt bereits die nächste deutsche Startup-Metropole. München hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet, wobei die Unterschiede zwischen den Positionen fünf bis acht sehr gering sind.

Schlusslicht in den Top 15 ist Hamburg, was aber EU-Startups als Überraschungserfolg wertet. Bisher tauchte die Hansestadt in dieser Rangliste nämlich noch gar nicht auf. Als besonderes Highlight wird hier das OMR Festival mit seinen mehr als 50.000 Teilnehmern genannt – wenn auch nicht im Jahr 2020. Alle weiteren Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Kosmetik-Startup Xeno erhöht zum Black Friday Preise um 100 %

Am 27. November ist wieder Black Friday, für viele ein Tag, an dem sie ausgiebig im Internet auf Schnäppchenjagd gehen. Ein Festtag für eine Menge Unternehmen. Es gibt aber auch solche, die dem Konsumspektakel kritisch gegenüberstehen. Zu ihnen gehört auch das Kosmetik-Startup Xeno, das diesen Freitag mit einer subversiven Aktion für Aufmerksamkeit sorgen möchte: Es erhöht seine Preise kurzzeitig um 100 %.

Nicht nur mit dieser Aktion möchte Xeno die Kunden ermutigen, sich bei Kaufentscheidungen einige Fragen zu stellen. Ist ein Kosmetikprodukt wirklich sinnvoll für die Haut? Passt es zu mir als Mensch? Sind es die Ressourcen wert? Für jedes gekaufte Produkt werden schließlich Energie, Rohstoffe und menschliche Arbeit benötigt. Rabatte sieht das Startup kritisch, weil diese dazu dienen unüberlegte Kaufentscheidungen zu fördern.

„Fehlkäufe sind für niemanden gut. Noch nicht mal für den Verkäufer. Ich rate manchmal Kunden vom Kauf unserer Produkte ab, wenn ich merke, dass die Kundin oder der Kunde eigentlich etwas anderes benötigt. Ich glaube daran, dass das langfristig für alle am besten ist: Für unsere Kunden, für die Umwelt, für uns und damit auch für unsere Lieferanten“, erklärt Lara Schimweg, Gründerin und Geschäftsführerin von Xeno.

So wird es am Black Friday auf der Webseite von Xeno aussehen.
So wird es am Black Friday auf der Webseite von Xeno aussehen.

Über Xeno

Xeno ist eine Naturkosmetikmarke aus Hamburg. Die Hautpflege orientiert sich an den natürlichen Eigenschaften und Bedürfnissen der Haut. Die Produkte werden so entwickelt, dass sie die Haut auf natürliche Weise unterstützen, zum Beispiel mit Inhaltsstoffen wie Squalane oder Hyaluron, die den Stoffen in der Haut ähneln oder natürlich in der Haut vorkommen. Xeno verzichtet daher auf alle Inhaltsstoffe, die für die Haut nicht förderlich sind. Daher gibt es in den Produkten weder synthetische noch natürliche Duftstoffe, keine reizenden Alkohole und auch keine Blütenhydrolate. Parabene und verwandte Substanzen sind in der Naturkosmetik selbstverständlich sowieso nicht enthalten.

Das Unternehmen wurde 2018 von Lara Schimweg, Lukas Böhnlein und Fabian Mrowka gegründet. Auf der Naturkosmetikmesse VIVANESS stellte Xeno 2019 erstmals vier Produkte der Öffentlichkeit vor, inzwischen bietet das Startup fünf verschiedene Produkte an. Weitere sollen in den nächsten Monaten erscheinen. Die Produkte funktionieren nach einem Baukastensystem: Damit sie für jede Haut gut verträglich sind, verwendet Xeno bei den Basisprodukten sehr wenig oder kein Öl und setzt stattdessen auf zusätzliche Pflanzenöle, mit denen die Hautpflege individualisiert werden kann.

Bilder: Xeno/Lukas Böhnlein

matched.io unterstützt Startups bei der Entwicklersuche

Gute Entwicklerinnen und Entwickler sind rar und heiß begehrt, nicht zuletzt bei Startups. Die Plattform matched.io hat sich auf die Vermittlung dieser Berufsgruppe spezialisiert und jetzt eine Kampagne gestartet, die Startups bei der Personalsuche unterstützt.

Wer professionelle Hilfe bei der Suche nach besonders nachfragten Fachkräften in Anspruch nimmt, muss oft eine hohe Provision zahlen, die vom Jahrebruttogehalt des zu besetzenden Jobs abhängt. Headhunter verlangen bei erfolgreichen Besetzungen zwischen 25 % und 35 %. Andere Plattformen pendeln sich bei ca. 15 % ein. Das Modell greift im Prinzip auch bei matched.io, allerdings zu ausgesprochen günstigen Sonderkonditionen. Startups zahlen demnach pro Woche und pro Job nur 1 % Vermittlungsgebühr vom Jahresbrutto. Je schneller die Suche erfolgreich ist, desto geringer also die Gebühr, und die Obergrenze liegt zeitunabhängig bei 12 %.

matched.io hat die 1%-Kampagne speziell für Startups entwickelt, um diese während der Covid-19 Krise zu unterstützen. Ziel ist es, Startups mit passenden Entwicklerinnen und Entwicklern zu matchen,damit sie sich für 2021 gut aufstellen können, um die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben. Ihr größter Vorteil in diesem Wettkampf gegenüber größeren Unternehmen ist ihre Geschwindigkeit, passend zur Grundidee der Kampagne. Gilles Scheuren, Head of Marketing bei matched.io erklärt:

“Wir haben ganz bewusst eine Kampagne entwickelt, die einerseits Startups unterstützt, sich andererseits auf die große Herausforderung konzentriert: die Digitalisierung in Deutschland. Wir als Startups müssen die Digitalisierung vorantreiben. Neu Denken. Neue Wege gehen. Und genau das ist die 1%-Kampagne. Wir sind froh, mit matched.io eine vollautomatisierte Technologie zu haben, die uns ermöglicht, so ein disruptives Modell anzubieten. Wir als Startups müssen die Digitalisierung vorantreiben, weil es unsere Pflicht ist.”.

Über matched.io

matched.io ist eine Job Matching Plattform, die seit ihrer Gründung im Jahr 2019 eine Technologie entwickelt, die Entwicklerinnen und Entwickler mit innovativen Unternehmen zusammenbringt. Durch einen Algorithmus wird der Einstellungsprozess schneller und objektiver: Matches in Sekundenschnelle, Austausch in Echtzeit, Vermeidung von Fehlentscheidungen und Abbau von Diskriminierungen. Auf matched.io sind über 1.700 Coder aus Deutschland registriert. Mehr über das Unternehmen erfahrt ihr auch hier.

Beitragsbild: Das Team von matched.io im Sommer 2020

Die Hamburg Geekettes sind zurück!

Gut zwei Jahre lang war Pause, doch jetzt sind die Hamburger Geekettes wieder da! Passenderweise hat die Veranstaltung zum Neustart den Titel “Get Back Together”. Am 25. November geht es um 18:30 Uhr los, online und als Livestream, wie heutzutage üblich. Bei den Geekettes stehen bekanntlich Frauen im Mittelpunkt, die aus der IT-Welt kommen. Das gilt selbstverständlich auch für die drei Sprecherinnen des Events:

  • Isabelle Ewald (Senior Digital Communications Consultant & Women in Tech Advocate @ Otto Group)
  • Isabelle Meuth ( Head of Digital Products & Marketing @ OMR)
  • Teresa Holfeld (Founder, Hamburg Coding School)

Nach den Vorträgen ist digitales Netzwerken angesagt. Die kostenlosen Tickets gibt es hier.

Gegründet hat die Geekettes die Amerikanerin Jess Erickson. Nach Stationen wie Seoul, London und New York kam sie 2011 nach Berlin, damals schon vom Startup-Virus infiziert. Der Mangel an Frauen in der Szene inspirierte sie dazu, die Geekettes ins Leben zu rufen, um Frauen in IT-Berufen ein Forum und Netzwerk zu geben. Schnell fand sie Mitstreiterinnen in aller Welt, inzwischen hat die Community weltweit neun Standorte. Einer davon ist Hamburg. Im September 2013 eröffneten Diana Knodel und Tina Egolf die Sektion in der Hansestadt. Aktuell kümmern sich Stefanie Langner (Co-Founder Leankoala) und Bianca Steinke (Head of Operations zeb-applied GmbH) um die Aktivitäten der Geekettes in der Hansestadt.

Sponsoo schließt Series A Finanzierung in Millionenhöhe ab

Großer Erfolg für Sponsoo: Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage im Sport-Business hat das Hamburger Startup seine Series A Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Volumen aller neuen Investments seit der letzten offiziellen Runde beträgt etwa 1,4 Millionen Euro.

Die Finanzierungsrunde führt der „European Business Angel of the Year 2017” Andreas Mihalovits an, der bereits in der Seed-Runde von Sponsoo investiert hatte. Ebenfalls investiert haben neben einigen Alt-Gesellschaftern wie BMWs „Head of Global Sponsorship“ Thorsten Mattig auch der European Super Angels Club, VC-Investor Claas Nieraad, die VR Bank Nord und der „Corona Recovery Fonds“ der IFB Innovationsstarter Hamburg.

Sponsoo unterstützt als Europas größter digitaler Marktplatz für Sport-Sponsoring mehr als 10.000 Sportler, Vereine, Sport-Events und Verbände sowie mehr als 1.000 Sponsoren beim Abschluss und Management von Sponsorings.

Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)
Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, CEO von Sponsoo, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)

Von der Größe des Portfolios profitieren laut CTO Christian Kaspar auch die Sponsoren: „Unsere Kunden finden nirgendwo anders eine größere Auswahl an Sponsoring-Möglichkeiten. Wir helfen ihnen durch die Analyse von unzähligen Datenpunkten, genau die Sponsorings zu identifizieren, die optimal zur jeweiligen Marketing-Strategie passen. Dabei werden alle Sportler nach denselben objektiven Kriterien bewertet. Egal ob Dorfverein oder Bundesligist, eSport oder Fußball, Hobbysportler, Sport-Influencer oder Olympiasieger – am Ende entscheiden die Daten. Diesen Vorteil wollen wir mit den Mitteln aus der Finanzierungsrunde weiter ausbauen.”

Sponsoo will mit dem Geld neue Arbeitsplätze schaffen

Durch das Investment werden außerdem an den Standorten in Hamburg und Ljubljana mindestens zehn neue Arbeitsplätze sowie ein Ausbildungsplatz geschaffen. Insbesondere Bewerber mit Erfahrung und bestehendem Netzwerk in der Sponsoring-Vermarktung haben laut CEO Andreas Kitzing gute Chancen.

In der Zukunft wird Sponsoo außerdem deutlich stärker auf Internationalisierung setzen. „Schon jetzt sind unter den zuletzt abgeschlossenen Sponsorings Sportler und Vereine aus Großbritannien, Italien, Frankreich, Dänemark und sogar Kenia”, so Andreas Kitzing. „Wir wachsen zwar auch in der DACH-Region stark, aber durch die Erschließung weiterer internationaler Märkte vervielfachen wir das Wachstumspotenzial von Sponsoo.”

Lübecker Accelerator GATEWAY49 geht in die dritte Runde

Nach einem erfolgreichen ersten Jahr ruft der Lübecker StartUp-Accelerator GATEWAY49 zur Bewerbung für die dritte Runde auf. Gründerinnen, Gründer und Gründungsteams, die ein innovatives Geschäftsmodell insbesondere in den Feldern Medizintechnik, Logistik, Smart City oder Nahrungsmittelindustrie verfolgen, können sich ab sofort online registrieren und bis zum 15. Januar 2021 ihre Bewerbung einreichen.

Ein besonderer Fokus des Accelerators liegt dabei auf Startups, die sich in einer frühen Ideenphase befinden. Auch Solo-Entrepreneure mit einer Idee aber ohne Gründungsteam sowie Talente, die Startup-Luft schnuppern möchten, sind angesprochen sich zu bewerben. Von Beginn an steht der Accelerator Gründungsinteressierten unterstützend zur Seite. In einer Reihe von Veranstaltungen erhalten potenzielle Bewerberinnen und Bewerber die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Programm vorab kennenzulernen. Auch potenzielle Unterstützerinnen und Unterstützer aller Art sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

So läuft die Bewerbungsphase für GATEWAY49

  • Jeden Mittwoch, 17:00 Uhr: Get to know GATEWAY49. Auf dieser Informationsveranstaltung können Gründungsinteressierte Fragen zum Accelerator stellen.
  • 20. November, 14:00 Uhr: GATEWAY49 @Gründerwoche 2020. Im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche stellt der Accelerator sein Programm vor und beantwortet Fragen zum Bewerbungsprozess.
  • Jeden Freitag, 14:00 Uhr: OpenCoffee. Hier treffen sich Startups, das GATEWAY49-Team, Unterstützer und
  • Unterstützerinnen sowie Gäste zum lockeren Austausch und Netzwerken.
  • 2. Dezember, 15:00 Uhr: Pitch und Punsch 49. Hier stellen sich die 12 Startups der ersten beiden Runden vor.
  • 10. Dezember, 16:30 Uhr: Flirtcamp. Im Flirtcamp können Gründungsinteressierte spannende Geschäftsmöglichkeiten mit den Cluster-Organisationen aus Schleswig-Holstein entdecken, sich mit Startups austauschen oder Teammitglieder für die eigene Idee finden.
  • 5. Januar 2021: Bootcamp. Hier erarbeitet GATEWAY49 zusammen mit Gründungsinteressierten ein klares Konzept für ihre Idee, mit denen sie sich für den Accelerator bewerben können.

Die Startups, die es zur Aufnahme in das Programm schaffen, erwartet ein individuelles, strukturiertes neunmonatiges Coaching-, Mentoring- und Ausbildungsprogramm, finanzielle Unterstützung in Höhe von 30.000 Euro pro Team ohne Abgabe von Anteilen sowie Zugang zum Startup-HUB des Accelerators im Technikzentrum Lübeck (TZL) und zum FabLab Lübeck mit 3D-Druckern und Lasercuttern für das Prototyping. Die Gewinnerteams haben zudem die Chance, wertvolle Kontakte zu Hochschulinstituten, Unternehmen, Fokusbranchen, anderen Startups und potenziellen Kunden für die gezielte Entwicklung neuer und innovativer Produkte zu knüpfen. Initiiert wird der Accelerator vom TZL, der IHK zu Lübeck und Glocal Consult. Das Projekt wird federführend vom TZL betreut und ist aus Landes- bzw. EFRE-Mitteln sowie durch Partner und Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft gefördert. Weitere Informationen und den Link zur Bewerbung findet ihr hier.

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