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Schülerteam aus Hamburg gewinnt Wettbewerb mit Efeu-Waschmittel IVY

Erfolg für Hamburg beim ersten digitalen Deutschlandfinale von business@school, der Bildungsinitiative der internationalen Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG). Fünf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eppendorf überzeugten mit ihrer Geschäftsidee IVY, einem Waschmittel, das aus regionalem Efeu hergestellt wird. Den zweiten Platz belegte das Team des Städtischen Siebengebirgsgymnasium aus Bad Honnef mit einem ökologischen Desinfektionsmittel aus Abfallkartoffeln. Auf Platz drei landete das Team des Gymnasiums Ottobrunn mit einem Rauchmelder zur Früherkennung von Waldbränden.

IVY vereint Leistung und Nachhaltigkeit

„Wir vereinen, was viele als Gegensatz empfinden: Leistung und Nachhaltigkeit.“ So lautet das Versprechen von Mats Lindemann (17), Henning Roggatz (17), Teamsprecherin Frederike Rost (16), Matti Schubmann (18) und Paulina Rogowski (17). Und sie erklären, wie das funktioniert. Das Team des Gymnasiums Eppendorf aus Hamburg hat ein neuartiges Waschmittel entwickelt. IVY wird aus regionalem Efeu und komplett ohne Kunststoff hergestellt, ist allergikerfreundlich, simpel in der Anwendung und hat dank der im Efeu enthaltenen Saponine eine starke Waschkraft. Mit seiner Geschäftsidee konnte sich das Team gegen die acht besten anderen Schülerteams aus ganz Deutschland behaupten und am 22. Juni das erste digitale Deutschlandfinale von business@school gewinnen.

Das Team von IVY

Für den Sieg haben sich die Erfinder von IVY in den letzten Wochen noch ordentlich ins Zeug gelegt. „Nach dem Landesentscheid haben wir uns die Kritik der Jury zu Herzen genommen, nochmal alles durchgerechnet und die Marketingstrategie überarbeitet. Außerdem haben wir in Videokonferenzen geübt, auf Juryfragen zu antworten“, berichtet Matti Schubmann. Und die Mühe hat sich gelohnt. „Wir haben das ganze Schuljahr für diesen Moment gearbeitet. Und dass wir das trotz allem so gut hingekriegt haben, darauf sind wir schon stolz“, sagt Teamsprecherin Frederike Rost.

Anstelle ihre Geschäftsideen live in München zu präsentieren, stellten die Teams sie in einer Videokonferenz vor und beantworteten anschließend die kritischen Fragen der hochkarätigen Jury. Die lobte das Hamburger Team für das klar ausgearbeitete Businessmodell und die intensive Auseinandersetzung mit dem Marktpotenzial. Auch einen Prototyp konnten die Schüler bereits vorstellen.

Foto: business@school

So macht sich der Coworking Space Hamburger Ding Corona-sicher

Am westlichen Ende der Reeperbahn eröffnete im Mai 2019 ein Coworking Space der etwas anderenArt: das Hamburger Ding. Auf 6.500 Quadratmetern und fünf Etagen stehen Freelancern und Startups 330 Arbeitsplätze, 8 Eventflächen, viele Lounges, mehrere Küchen und eine Dachterrasse zur Verfügung.

Um auch während der Corona Pandemie für Mitglieder und Gäste da sein zu können, wurde das Hamburger Ding jetzt Corona-sicher gemacht: In Kooperation mit der renommierten Hamburger Praxis MVZ Labor Dr. Fenner und Kollegen hat der Betreiber Home United ein umfangreiches Hygienekonzept für das gesamte Haus und die Meetingräume entwickelt.

Unter anderem bietet das Hamburger Ding diesen besonderen Service: Einen Corona-Schnelltest mit Ergebnis am selben Tag (bei Abgabe bis bis 10 Uhr) beziehungsweise am nächsten Morgen. Den Abstrich für 100,00 Euro pro Person nimmt medizinisches Fachpersonal nach Anmeldung (zwei Werktage im Voraus) im Hamburger Ding vor. Weitere Neuheiten sind für den Juli angekündidigt. So lässt sich dann das Podcast-Studio buchen. Außerdem eröffnet Hamburgs erste E-Sport Spielwiese für Gaming-Profis und Trainingsfläche für jedermann. Mehr über das Hamburger Ding erfahrt ihr hier.

Warum ist das Hamburger Ding ein Corona Safe House?

  • Virensichere Meetingräume
  • Hygienekonzept mit geschultem Personal
  • Zertifiziert und laufend überprüft in Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal
  • Anleitung der Besucher zu Hygienevorschriften für den Aufenthalt im Haus
  • Mund- und Nasenschutz-Pflicht für Mitarbeiter und Besucher auf allen öffentlichen Flächen und Wegen im Haus (Ausgabe von Masken am Empfang)
  • Händewaschen und Desinfektion unmittelbar mit Zugang zum Haus
  • Desinfektionsstationen auf allen Etagen
  • Steuerung der Besucherströme im Haus über ein ganzheitliches Wege- und Personenleitsystem für Zugang und Verlassen des Gebäudes
  • Desinfektion der Räume nach jedem Meeting durch speziell für das Hygienekonzept geschultes Reinigungspersonal
  • Optional Labortests durch MVZ Labor Dr. Fenner und Kollegen (100,00 Euro pro Person)
  • Die Meetingräume sind mit Trennwand-Systemen aus Plexiglas ausgestattet
  • Mit dem Belegungs- und Bestuhlungsplan wird der Mindestabstand berücksichtigt

Beitragsbild: Screenshot von der Webseite vom Hamburger Ding

Per Blockchain: Exporo ermöglicht Immobilienbeteiligung ab 1 Euro

Ab sofort können sich Privatanleger mit nur einem Euro an einer Immobilie bei Exporo beteiligen. Der Marktführer für digitale Immobilieninvestments ermöglicht dies mittels der Blockchain-Technologie. Ein Token fungiert als digitales Wertpapier, welches durch sehr geringe Transaktionskosten und eine hohe Effizienz eine Beteiligung schon ab einem Euro, statt wie vorher 1.000 Euro, ermöglicht. Die Anleger profitieren gemäß ihrem Anteil wie ein Teil-Eigentümer von laufenden Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und der Wertentwicklung der Immobilie. Standort der Immobilie ist Binz auf Rügen.

Die Blockchain-Technologie macht den Unterschied

Durch die Automatisierung und Digitalisierung von verschiedensten Prozessschritten ist das neue Exporo-Produkt wesentlich effizienter als vergleichbare Immobilien-Anlageoptionen. Die Digitalisierung von Wertpapieren und die dazugehörigen Prozessschritte ergeben vor allem drei Vorteile:

  • Senkung der Transaktionskosten: Wegfall von externen Dienstleistern.
  • Schnellere Transaktionsgeschwindigkeit: Investmentprozess in Echtzeit ohne lange Durchlaufzeiten.
  • Liquidität: schnelle und flexible Handelbarkeit.

„Wir sind stolz darauf, eine Blockchain-Lösung in unser Investmentmodell integrieren zu können. Dadurch leisten wir unseren Beitrag dazu, dass diese großartige Technologie endlich einer breiten Gesellschaft ein Begriff ist und ihnen einen Mehrwert bietet“, sagt Simon Brunke, Vorstand von Exporo. „Gleichzeitig sorgen wir mit dem Mindestbetrag von nur einem Euro dafür, dass sich jeder an attraktiven Immobilien beteiligen, einen Sparplan aufsetzen oder sein Portfolio auf mehrere Investments streuen kann.“

Die Wahl des neuesten Standorts auf Rügen kommt nicht von ungefähr. In den letzten Jahren hat sich Binz zu einem beliebten Badeort an der deutschen Ostseeküste entwickelt. Im Fall der Ferienimmobilie in Binz profitieren Anleger neben einer geplanten Gesamtrendite von 5,5 % p.a. von einer Mietgarantie sowie Buchungsvorteilen für Übernachtungen in der Immobilie.

Exporo ist übrigens Mitglied im Hamburg Startups Club. Damit schreiben wir ein neues Kapitel in unserer Geschichte als führende unabhängige Startup-Plattform im Norden. Alle Mitglieder erhalten ein eigenes Profil auf unserer Webseite, Zugang zu exklusiven Netzwerkevents, online wie offline, und die einjährige Nutzung des Jobboards.

Beitragsbild: Exporo

NECT gewinnt Maschmeyers ALSTIN Capital als neuen Investor

Der Video-Identifizierungsdienst NECT GmbH hat eine neue Finanzierungsrunde im mittleren siebenstelligen Bereich abgeschlossen.Investoren sind der Venture Capital Fonds ALSTIN Capital sowie die bereits bestehenden Gesellschafter Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und MGM – Michael Grabner Media. Das Hamburger Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für vollautomatisierte Video-Identitätsverfahren. Die Robo-Ident-Technologie basiert auf künstlicher Intelligenz.

„Wir freuen uns sehr, dass sich der Kreis unserer Investoren um ALSTIN Capital erweitert hat. Bestehende Investoren wie DvH Ventures haben sich erneut beteiligt. Das Investment ist eine deutliche Bestätigung für unsere führende Technologie im europäischen Markt.“ so Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO von NECT. Carlo Ulbrich, Co-Founder und CSO, ergänzt: „Durch die neue Finanzierungsrunde unter der Leitung von ALSTIN Capital eröffnen sich für uns neue Möglichkeiten, noch schneller als bisher zu wachsen, indem wir unseren Vertrieb mit Unterstützung von ALSTIN auf das nächste Level heben.“

Die Gründer Carlo Ulbrich und Benny Bennet Jürgens (Foto: NECT)
Die Gründer Carlo Ulbrich und Benny Bennet Jürgens (Foto: NECT)

Carsten Maschmeyer, Managing Partner bei ALSTIN Capital kommentier den Deal: „Wir sind vom Erfolg bei NECT absolut überzeugt. Das Unternehmen ist ein Krisengewinner unter den Startups. Die Nachfrage nach ihrer ID-Softwarelösung ist in diesen besonderen Zeiten noch höher. Es geht schneller, sicherer und – das ist aktuell sehr wichtig – völlig kontaktlos. Die enorme Nachfrage nach sicheren Verfahren durch die Geschäftskunden bestätigt, dass NECT mit ihrem Geschäftsmodell absolut richtig liegt.“

Für NECT ist es nach einem Seed-Investment die zweite Finanzierungsrunde. Die Series A wird angeführt von ALSTIN Capital, die einen mittleren siebenstelligen Betrag investiert haben. Lukas Bennemann, bei dem Investor für die Transaktion verantwortlich, erklärt: „Gewöhnlich investieren wir initial zwischen einer und drei Millionen Euro. Wir sind von der Technologie und dem Geschäftsmodell bei NECT so überzeugt, dass wir signifikant darüber hinaus gegangen sind.“

Über NECT

NECT bietet eine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierte Softwarelösung zur Identitätsfeststellung. „Jeder kennt sie, die riesigen Maschinen am Flughafen zur automatisierten und biometriegestützten Grenzkontrolle. Man muss seinen Pass zum Scannen vorlegen, spezielle Kameras nehmen Gesichtsbilder auf. Diese ganze Technik zur Identifizierung haben wir mithilfe KI in das Smartphone gepackt“ erklärt Benny Bennet Jürgens. Die Software erkennt kleinste Fehler im Bild, identifiziert Fälschungen im Ausweis und enttarnt sogenannte Deep-Fakes. Durch seine Robo-Ident-Technologie ermöglicht NECT eine schnelle, vollautomatische Identifizierung. Zum Einsatz kommt sie bereits bei Versicherungen (zum Beispiel R+V Versicherung, HUK, Nürnberger), Krankenkassen und Banken. Bei der Auszahlung von Corona-Soforthilfen unterstützt NECT Förderbanken wie die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB), um die Verfahren zu beschleunigen und Betrug zu vermeiden.

Kandidaten für den Social StartUp Pitch „Fair Fashion“ gesucht!

Die Online-Version des Social StartUp Pitch geht in die zweite Runde! Das Thema am 17. Juni ist „Fair Fashion“ und Startups, die in diesem Bereich aktiv sind, können sich ab sofort bewerben.

Ursprünglich sollte der Wettbewerb auf der von Viva con Agua und dem FC St. Pauli initiieren Millerntor Gallery stattfinden. Wegen der Corona-Krise musste dieses Kulturevent leider ausfallen. Trotzdem erhalten soziale Unternehmen auch in diesem Jahr eine Bühne. Das Organisationsteam von Social Startup X hat den Wettbewerb spontan ins Internet verlegt. Dafür arbeitet es mit ONE Hamburg zusammen, dem neuen Social-TV Sender für und aus der Hansestadt, der nach einem Einbruch wieder sendebereit ist. Unsere Zusammenfassung der ersten Folge mit dem Thema „Plastik“ könnt ihr hier nachlesen.

So bewerbt ihr euch für den Social StartUp Pitch

Weiter geht es wie gesagt am Mittwoch, den 17. Juni 2020 um 18 Uhr live bei ONE mit dem Thema “Fair Fashion: Materialien, Produktion und Verbrauch“. Drei innovative Startups aus diesem Themenbereich werden live ins Studio geschaltet und haben die Gelegenheit ihre Idee vorzustellen und das Publikum zu begeistern. Die Entscheidung über den Gewinner liegt am Ende nämlich ganz bei den Zuschauern.  

Wer sich jetzt mit seinem Startup dafür bewerben möchte, hat bis zum 10. Juni die Gelegenheit dazu. Die Teilnehmer sollten im sozialen oder ökologischen Bereich aktiv sein und die ersten Hürden der Gründung schon genommen haben. Auch Startups, die sich nicht mit dem Thema „Fair Fashion“ beschäftigen, können schon ihre Bewerbung abschicken und sich eventuell für eine spätere Folge qualifizieren.

Diese Informationen schickt ihr bitte an info@socialstartupx.org:

  • Beschreibt euer Geschäftsmodell und den daraus resultierenden sozialen und/oder ökologischen Mehrwert.
  • Erzählt etwas über euch und euer ein Team.
  • In welcher Phase der Unternehmensgründung befindest sich euer Startup?

Hamburg Startups ist Medienpartner und wünscht allen Bewerbern viel Glück und Erfolg! Dem Gewinnerteam winkt unter anderem eine kostenlose Mitgliedschaft in unserem Hamburg Startups Club für ein Jahr, mit eigenem Profil, Zugang zu unserem Jobboard und tollen Netzwerkmöglichkeiten.

Beitragsbild: Teilnehmer und Jury vom Social StartUp Pitch 2019 ( Foto: Social Startup X)

Sympatient bekommt 1,6 Millionen Euro für digitale Psychotherapie

Der Hamburger Entwickler und Anbieter von digitaler Psychotherapie Sympatient hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 1,6 Millionen Euro eingesammelt. Die Schweizer Venture Capital Gesellschaft Investiere (Zürich) leitet die Runde, an der sich Investoren der ersten Stunde wie die IFB Innovationsstarter GmbH (Hamburg) neben Business Angels beteiligt haben.
 
Das frische Kapital wird in die Weiterentwicklung der digitalen Angsttherapie Invirto fließen, die Patienten eine vollständige kognitive Verhaltenstherapie in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Integration im Gesundheitssystem in Form von Partnerschaften mit Psychotherapeuten, Kliniken und Krankenkassen vorantreiben. Auch eine flächendeckende Kostenübernahme der Therapie durch alle Krankenkassen im Rahmen des neuen Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) prüft das Unternehmen derzeit.

Das Gründertrio Christian Angern, Julian Angern und Benedikt Reinke (Foto: Sympatient)

Invirto ist die weltweit erste digitale Psychotherapie gegen Angststörungen für zu Hause. Mithilfe von Virtual-Reality-Technologie und einer App ermöglicht Invirto als bisher einziges Programm auf dem Markt eine Therapie per Konfrontation. Erfahrene Psychotherapeuten begleiten dabei die Betroffenen zu jeder Zeit . Seit Januar 2020 bietet die Techniker Krankenkasse (TK), mit 10,5 Millionen Versicherten Deutschlands größte Krankenkasse, die Therapie ihren Versicherten an.

Sympatient ermöglicht therapeutisches Erstgespräch jetzt auch per Video

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung medizinischer und psychotherapeutischer Angebote beschleunigt. Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden jährlich an Angststörungen. Invirto wendet sich mit der Behandlung von Agoraphobie (Platzangst), Panikstörungen und sozialen Ängsten an rund fünf Millionen Betroffene jährlich. Für sie hat sich die Situation mit der Isolierung infolge des Kontaktverbots vielfach verschärft. Die Angst vor einer Ansteckung erschwert den Gang in die Praxis zusätzlich. Invirto bietet für diese Patienten eine digitale Alternative, die einen Zugang zur Therapie ermöglicht und gleichzeitig Therapeuten entlastet

Um Betroffene während der Corona-Pandemie noch besser zu unterstützen, ermöglicht Sympatient das bei Invirto obligatorische therapeutische Erstgespräch seit April gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse per Videotelefonie. Patienten können so während der Pandemie wählen, ob sie ein persönliches Erstgespräch am Partnerklinikum, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), wahrnehmen oder die videobasierte Alternative nutzen möchten. Diese wird seit März von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Verbänden der Psychotherapeuten unterstützt.

Der IDEA Innovation in Digital Equality Award geht in die nächste Runde

Nach dem erfolgreichen Start 2019 vergibt der Hamburger Senat auch in diesem Jahr den IDEA Innovation in Digital Equality Award. Ziel der Auszeichnung ist es, die Gleichstellung in der digitalen Welt zu fördern und Positivbeispiele sichtbar zu machen. In zwei Kategorien werden Ideen und Personen geehrt, die sich für die Gleichstellung im digitalen Raum stark machen. Der Award soll künftig im zweijährigen Turnus zunächst bis 2026 verliehen werden. Ab sofort können sich Interessierte – von einzelnen Personen über Startups bis zu Vereinen – für den Preis bewerben.

Annahmeschluss für Bewerbungen und Vorschläge ist der 15. September 2020. Die Ausschreibungsunterlagen und alle weiteren Informationen zum IDEA sind unter www.hamburg.de/idea-preis abrufbar. Die Preisverleihung soll am 27. November im Rahmen eines Senatsempfangs stattfinden.

Die Preiskategorien: Förder- und Ehrenpreis

Der Förderpreis prämiert bereits entwickelte technische Innovationen oder innovative Konzepte. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Vereine, Organisationen, Institutionen, Initiativen, Firmen oder Projekte, die in oder für Hamburg gleichstellungsorientierte analoge Lösungen digital überführen und/oder Gleichstellung digital weiterdenken. Der Förderpreis ist mit maximal 25.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll die Umsetzung der Konzepte beziehungsweise die Weiterentwicklung bestehender technischer Lösungen ermöglichen.

Die eingereichten Ideen können sich auf alle Lebensbereiche beziehen. Sie sollten sowohl kreative digitale Lösungen für den Alltag anbieten als auch durch technische Innovationen überzeugen, die Geschlechterdiskriminierungen beispielsweise im beruflichen Kontext entgegenwirken. Das können Apps oder andere innovative Online-Tools sein, digitale Prozesse oder auch Ideen für digitale Infrastrukturen, die die spezifischen Lebenssituationen, Bedürfnisse und Hindernisse der Chancengleichheit von Frauen in den Blick nehmen. Dabei sind den Anwendungsgebieten vom Gesundheitsbereich über die Wissenschaft bis zum Haushalt keine Grenzen gesetzt.

Mit dem Ehrenpreis werden Frauen ausgezeichnet, die mit ihrem Engagement für die Gleichstellung in der digitalen Welt Herausragendes geleistet haben, oder die die Digitalwirtschaft in besonderem Maße fördern und prägen. Der Ehrenpreis richtet sich dabei an alle Frauen, die mit ihrem Wirken für Gleichstellung in der digitalen Welt andere Frauen und Mädchen inspiriert und ermutigt haben, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.

Beitragsbild: Gerd Altmann/Pixabay

Team Generato

Generato ist ein Gewinner beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“

Das Hamburger Startup Generato gehört zu den 20 Gewinnern des „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundeswirtschaftsministeriums und erhält dafür 32.000 Euro.

Insgesamt haben sich 222 junge Unternehmen beworben. Wieder setzen viele der Gründungsideen auf künstliche Intelligenz, ermöglichen eine klimafreundlichere Energieversorgung oder die Optimierung industrieller Prozesse. Zahlreiche Bewerbungen gab es auch aus dem Bereich Digital Health – ein Thema, das durch die Corona-Pandemie weiter an Bedeutung gewinnt.

Auszeichnungen erhielten insgesamt 20 Teams. Die sechs Hauptpreise sind mit je 32.000 Euro dotiert. Über einen Hauptpreis sowie den mit zusätzlichen 10.000 Euro dotierten Sonderpreis „Gesundheit“ darf sich das KI-Startup deepc aus München freuen. deepc hat ein KI-System zur Verhinderung medizinischer Diagnosefehler entwickelt. Das System identifiziert in bildbasierten Diagnoseverfahren wie CT- oder Röntgenbildern auffällige Befunde, die potenziell übersehen werden könnten und zeigt diese dem befundenden Arzt visuell für die diagnostische Entscheidung an.

Generato ist ein Programmierwerkzeug, über das Projektmanager und Entwickler Software über leicht verständliche, visuelle Modelle erstellen können. Das Tool bietet für die Modelle dann Code-Vorlagen an, mit denen Entwickler eine Software effizient auf die jeweiligen Anforderungen anpassen können. Der Fokus liegt dabei zunächst auf der Erstellung von Web-Apps mit modernen Programmiersprachen. Mehr über Generato erfahrt ihr hier.

Die komplette Pressemitteilung mit den weiteren Preisträgern könnt ihr hier nachlesen.

Nach dem Einbruch: Rettet ONE Hamburg!

ONE Hamburg ist eines der beeindruckendsten Projekte, das in Hamburg als Reaktion auf die Corona-Krise entstanden ist. Der Mitte März quasi über Nacht aus dem Boden gestampfte Social-TV-Kanal streamte insgesamt 169 Liveprogramme, von der Diskussionsrunde über die Bierverkostung bis zum Konzert. Am 21. Mai war der erste Ruhetag seit dem Start. Den nutzten Einbrecher aus, um Studioequipment im Wert von über 100.000 Euro zu stehlen.

„Denn als wir am letzten Freitag (22. Mai) unser Sendestudio in Ottensen betreten, merken wir sofort: Hier stimmt was nicht – wo ist unsere Technik? Die bittere Erkenntnis: Über Nacht ist fast unsere gesamte Live-Technik verschwunden – unbekannte Täter sind bei uns eingebrochen und haben sich unsere Kameras, Objektive & Equipment geschnappt.“ So beschreibt das Team von ONE Hamburg den ersten Schock.

Wie es jetzt genau weitergeht, steht noch nicht fest, doch Aufgeben ist erstmal keine Option. Deshalb hat ONE Hamburg am Montag eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Fundingziel sind 100.000 Euro, aber es zählt natürlich jeder Cent. Dafür soll das Geld eingesetzt werden: „Aber in erster Linie möchten wir natürlich den zahlreichen Filmemachern, Produktionen & Verleihern in Hamburg ihr Equipment ersetzen, mit dem wir bis letzte Woche (umsonst) arbeiten durften. Heißt im Klartext: Wir haben gerade das hochwertige Equipment unseres Netzwerks verloren – und wir glauben jeder kann sich vorstellen, wie unangenehm diese Situation ist – vor allem dann, wenn man bislang noch keine Möglichkeit hatte für eben jene Leihgaben eine Versicherung abzuschließen.“

Die Kampagne läuft bis zum 30. Juni und ab einem Beitrag von fünf Euro könnt ihr als Retter dabei sein!

Beitragsbild: Startnext/ONE Hamburg

JOBMATCH.ME: erste Erfolge der Hilfskampagne für Pflegekräfte

Bei Deutschland-Helfer.org finden Fach- und Hilfskräfte aus dem Gesundheitswesen schnell und einfach den passenden Einsatzort. Innerhalb von 8 Wochen haben sich über 2.500 Pflegekräfte auf der Suche nach einem passenden Einsatzort angemeldet. Weit mehr als 100 Einrichtungen und Krankenhäuser haben an der Aktion teilgenommen. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Hilfsaktion auf ihrer Seite Zusammen gegen Corona aufgenommen und empfiehlt sie für Helfer.

Die große Deutschland-Helfer-Aktion wurde überwiegend in sozialen Medien platziert, wo sie sehr schnell auf großes Interesse gestoßen ist. “Wir haben gehofft, möglichst vielen Menschen helfen zu können. Dass wir jedoch über 2.500 Anmeldungen von Helfern haben würden, hat uns überwältigt”, so Daniel Stancke, Gründer von JOBMATCH.ME. Durch das automatisierte Matching ist es möglich, Anfragen schnell und effizient zu bearbeiten und in wenigen Minuten passende Arbeitsbeziehungen zu finden.

“Es war uns als Unternehmen wichtig, in dieser Krise schnell und kostenlos unsere Bewerber-App zur Verfügung zu stellen. Dafür hat sich das gesamte Team auch außerhalb der regulären Arbeitszeit engagiert. Wir hoffen, dass wir so einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderung geleistet haben”, so Stancke weiter.

Kampagnen-Foto: JOBMATCH.ME
Kampagnen-Foto: JOBMATCH.ME

Erfolgsgeschichte Diakonie Bethanien

Auch Die Diakonie Bethanien in Solingen hat an der Aktion teilgenommen. „Wir freuen uns, dass wir mit JOBMATCH.ME innovative Möglichkeit nutzen können, Mitarbeitende für die Diakonie Bethanien zu gewinnen. Durch den Profil-Vergleich liegen die Erwartungen, die wir als Arbeitgeber haben, bereits sehr nah an den Bedürfnissen der Bewerber. Das spart sowohl uns als auch den Bewerbern Zeit und bietet uns die Möglichkeit den Rekrutierungsprozess noch effizienter zu gestalten und Enttäuschungen zu vermeiden“, erklärt Peggy Evertz, Personalentwicklerin bei der Diakonie Bethanien. Weitere Teilnehmer an der Aktion sind Träger wie die AWO, Bethel und das Deutsche Rote Kreuz. Die große Deutschland-Helfer-Aktion für Pflegekräfte läuft noch bis Ende Mai, für Arbeitnehmer ist das Matching grundsätzlich kostenlos.

Die Hilfsaktion wurde von dem JOBMATCH.ME ins Leben gerufen. Das Startup ist spezialisiert auf das Finden passender Arbeitsbeziehungen mittels künstlicher Intelligenz, sogenanntes Jobmatching. Speziell für Fachkräfte entwickelt, digitalisiert es den Recruiting-Prozess und macht Bewerbungsschreiben und Lebensläufe überflüssig. Im Matching werden in der Bewerber-App automatisch Wünsche und Anforderungen auf der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite miteinander abgeglichen und die bestmögliche Passung gefunden.

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