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DESY Innovation Village für Startups und Gründer eingeweiht

„I Love Innovation“ war das Motto, unter dem das DESY Innovation Village am 14. Februar 2019 in Anwesenheit des DESY-Direktoriums und Vertretern des Bundes und der Freien und Hansestadt Hamburg offiziell eingeweiht worden ist. Es bietet Startups Büroräume, Werkstatt- und Laborfläche. Das DESY Innovation Village hat zurzeit circa 1.000 Quadratmeter Nutzfläche.

„Das DESY Innovation Village ist eines unserer Steckenpferde, um Innovation, neue Ideen und Wissens- und Technologietransfer auf dem Campus nach vorne zu bringen. Es zeigt, dass DESY diese Themen in den letzten Jahren in den Fokus gerückt hat.“ Das sagt Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums. Und er fügt hinzu: „Die Eröffnung des DESY Innovation Village ist zudem ein erster Baustein, der den Aspekt Innovation und Transfer in der Gesamtkonzeption für die Science City Bahrenfeld nach vorne bringt.“

Helmut Dosch, Oda Keppler (Referatsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung) und Arik Willner enthüllen gemeinsam die Logowand.

Arik Willner, Bevollmächtigter für Innovation und CTO bei DESY, freut ebenfalls sich sehr über die Fertigstellung. „Das DESY Innovation Village ist ein wichtiger Pfeiler unserer Innovationsstrategie, hier zeigt sich die Innovationskraft der Grundlagenforschung. Uns ist es extrem wichtig, dass wir nun ein gutes Arbeitsumfeld für das erfolgreiche Wachstum unserer Startups geschaffen haben und das Ökosystem für diese weiter ausbauen und stärken.“

Weitere Zentren für Startups und Innovationen in Planung

Zusätzlich werden in den nächsten Jahren noch zwei weitere Gebäude für Startups und Innovationsprojekte entstehen. Es handelt sich dabei um das Innovationszentrum sowie das Technologie- und Gründerzentrum. Bis zu deren Fertigstellung werden in erster Linie die eigenen Startups das DESY Innovation Village nutzen. Langfristig sollen hier weitere Innovationsaktivitäten des Forschungszentrums beheimatet werden, wie Arbeitsgruppen für Validierungsprojekte oder Mitarbeiter in der Vorgründungsphase eigener Unternehmen.

Das geplante Innovationszentrum ist ein Gemeinschaftsprojekt von DESY, der Universität Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Baubeginn des Gebäudes an der Luruper Chaussee ist für das Frühjahr 2019 avisiert. Das Technologie- und Gründerzentrum ist eine Bundeseinrichtung und soll Neugründungen aus den Bereichen Life Science, Biotechnologie sowie neue Materialien ansprechen. Struktur und Einrichtungen dieser Inkubatoren zielen darauf ab, wissensbasierten Startups ein ideales Umfeld in einem naturwissenschaftlich getriebenen Kontext zu bieten.

Fotos: DESY

ZINSLAND arbeitet jetzt mit intelligenten Datenräumen von Architrave

Der Hamburger Immobilien-Crowdinvesting-Anbieter ZINSLAND arbeitet ab sofort mit dem Berliner PropTech Architrave im Bereich digitales Dokumentenmanagement zusammen. Dank künstlicher Intelligenz werden mit der Softwarelösung von Architrave alle relevanten Dokumente, Daten, Reports und Auswertungen in intelligenten Datenräumen verwaltet und mit Partnern und Projektbeteiligten geteilt. Mit der Implementierung schafft das Fintech-Startup eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zur vollständigen Digitalisierung der Immobilienfinanzierung.

ZINSLAND wird seine kompletten Marktdaten mit Architrave verwalten. Langfristiges Ziel ist es, auch Projektentwickler sowie weitere Stakeholder von der modernen Softwarelösung zu überzeugen, sodass sich das zeitintensive Zusammenstellen und Abgleichen der Immobiliendaten in Zukunft effizienter gestalten lässt. Die Partner bekommen einen zentralen Zugriffspunkt rund um das Thema Immobilienfinanzierung geboten, auf dem alle relevanten Projektdokumente vorliegen.

Teamfoto von der ZINSLAND-Webseite

„Mit Architrave haben wir einen innovativen Anbieter gefunden, mit dem wir die Vorteile und Möglichkeiten aus dem FinTech- und PropTech-Sektor auf sinnvolle Art und Weise verbinden können. Durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse profitieren unsere Kunden und wir gleichermaßen. Architrave ermöglicht nicht nur einen einfachen und sicheren Dokumentenaustausch, sondern stellt auch einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur vollumfänglichen digitalen Immobilienfinanzierung dar“, sagt Henning Frank, CEO von ZINSLAND.

Über ZINSLAND

Die CIVUM GmbH vermittelt über die Online-Plattform ZINSLAND Vermögensanlagen und Finanzinstrumente zur Finanzierung von Immobilienprojekten. Anleger können über die Plattform Immobilienprojekte einzelner Immobilienunternehmen unterstützen. Durch digitale Prozesse gewährleistet das junge Unternehmen eine zeitgemäße und professionelle Abwicklung der Finanzierungen. Seit Gründung im Jahr 2014 ist die Firma stetig gewachsen. Als Vorreiter in der digitalen Immobilienfinanzierung hat sich ZINSLAND als einer der Marktführer etabliert. Bereits 65 Projekte mit einem Gesamtvolumen von nahezu 600 Millionen Euro wurden finanziert. In den Jahren 2015 und 2017 haben sich namhafte Immobilienunternehmer mit langjähriger Erfahrung und Branchenkenntnis an dem Startup beteiligt.

FLIO: App über eine Million Mal heruntergeladen

Anfang 2019 hat das Startup FLIO einen neuen Meilenstein erreicht. Die App hat die Marke von einer Million Downloads überschritten. Das ist in einem aktuellen Blogbeitrag nachzulesen. Demnach war schon das Jahr 2018 sehr erfolgreich. Die App hatte unter anderem die Auszeichnung „Best Customer Journey Experience“ beim Crystal Cabin Award gewonnen. Außerdem wurde sie von mehreren Zeitschriften zur „Best Travel App“ oder „Must-Have Travel App of 2018“ nominiert (Expedia Viewfinder, PCMag und mehr).

Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen zudem wichtige Partner in der Luftfahrtindustrie gewinnen. Dazu gehören easyJet, Hamburg Airport, Budapest Airport, Loungebuddy, ParkCloud und Travel Retail Norway. Stephan Uhrenbacher, Gründer von FLIO, erklärt: „In naher Zukunft wollen wir die Passagiere noch besser informieren und das Flughafenerlebnis vom stressigsten Teil der Reise auf einen effizienten und angenehmen werden lassen.“

Sxreenshot aus dem FLIO-Blog

Über FLIO

FLIO ist die weltweit am meisten genutzte Flughafen App mit Tipps und Informationen zu über 3000 Flughäfen. Von umfassenden Informationen, wie man am besten zum und weg vom Flughafen kommt, über zahlreiche Tipps zu Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Lounges bis hin zu Infos zur Verfügbarkeit von Steckdosen vor und nach der Sicherheitskontrolle. Die App bietet zudem exklusive Angebote und Rabatte für Restaurants, Cafés und Duty-Free-Shops. Kostenlose Gutscheine können einfach heruntergeladen und dann direkt vor Ort im Restaurant oder Geschäft eingelöst werden. Gegründet hat Stephan Uhrenbacher (Qype, 9flats) das Startup im Jahr 2015 in Hamburg.

China lädt ein zu einem internationalen Startup-Wettbewerb

Die dritte China (Shenzhen) Innovation & Entrepreneurship International Competition zielt darauf ab, ausländischen Startups zu helfen, sich mit Chinas Hightech-Industrie zum gegenseitigen Nutzen zu verbinden. Die erste Runde des Wettbewerbs findet am 21. März 2019 in Berlin statt. Die besten zehn Startups treten dann die Reise in die chinesische Sonderwirtschaftszone Shenzhen. Startups aus allen Phasen können sich bis zum 28. Februar hier bewerben.

Unterstützt wird die Stadt Shenzhen bei der Organisation des Startup-Wettbewerbs von der AHK Greater China. Mitmachen können Startups unterschiedlicher Industrieschwerpunkte, die eine engere Vernetzung zum chinesischen Ökosystem suchen und sich beim Finale in Shenzhen mit Startups aus der ganzen Welt messen wollen. Neben der Reise nach Südchina winken Preisgelder bis zu 12.800 Euro für die Besten Ende März in Berlin und bis zu 128.800 Euro für die Sieger in Shenzhen.

Screenshot von der Wettbewerbs-Wettseite

Über Shenzhen

In den 1980er Jahren war Shenzhen nicht viel mehr als ein kleines Fischerdorf. In drei Jahrzehnten ist Shenzhen von einer Grenzstadt mit kaum mehr als 30.000 Einwohnern zu einer Metropole mit über zehn Millionen Einwohnern emporgestiegen. Sie ist auch bekannt als das „Silicon Valley of Hardware“ mit dem größten Elektronikmarkt der Welt.

Shenzhen ist eine der dynamischsten Städte der Welt. Das BIP ist von 197 Millionen Yuan im Jahr 1979 auf 2,24 Billionen Yuan im Jahr 2017 gestiegen und rangiert nur noch hinter Peking und Shanghai. Die Stadt liegt auf dem Niveau des benachbarten Hongkong und gehört zu den 30 wirtschaftlich führenden Städten der Welt gehört. Sie verfügt über den drittgrößten Containerhafen der Welt, Asiens größten Landgrenzhafen und Chinas fünftgrößten Flughafen. Hier befinden sich sieben Fortune Global 500 Unternehmen: Huawei, China Merchants, Ping An Group, Tencent, Vanke, Amer International Group und Evergrande.

Über die AHK Greater China

Die AHK Greater China ist ein Teil des weltweiten Netzwerkes der Außenhandelskammern mit 140 Standorten in 92 Ländern. Die Historie der Institution geht bis ins Jahr 1981 zurück, als das erste Büro in Taipei eröffnet wurde.Mit fünf Hauptbüros und sieben weiteren Büros in China und Deutschland konzentriert sie sich auf bilateralen Handel und Investitionen zwischen diesen beiden Ländern. Durch umfangreiche Dienstleistungen im Rahmen ihrer Geschäfts-, Investitions- und Mitgliederplattformen unterstützt sie die Interessen ihrer 3.100 Mitglieder.

Wildwuchs: Hamburgs erste Bio-Brauerei eröffnet in Hamburg-Wilhelmsburg

Seit Januar 2019 produziert das Wildwuchs Brauwerk Hamburg, Hamburgs erste Bio-Brauerei, seine naturbelassenen Frischbiere im Süden der Stadt. Mit einer Maximalkapazität von 2.000 Hektoliter pro Jahr expandiert die Hamburger Kleinbrauerei, um der steigenden Nachfrage nach Getränken mit Bio-Zertifizierung besser nachkommen zu können. Seit der Gründung 2014 durch Diplom-Braumeister Fiete Matthies und seinen Brüdern produziert das Familienunternehmen alle seine Biere aus rein biologischen Zutaten und ist seit 2017 nach europäischen Richtlinien Bio-zertifiziert.

Gründer Fiete Matthies in seiner neuen Brauerei (Foto: Wildwuchs)

Die Frischbiere werden von Fiete und seinem Cousin Sebastianvon Hand in Hamburg-Wilhemsburg gebraut und vor Ort abgefüllt. Als erste Hamburger Biobierbrauerei legt Wildwuchs besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, Herkunft und Qualität der Rohstoffe, sowie auf die einzelnen Verarbeitungsschritte. Der Umzug von bisherigen Produktionsort Bleckede, Niedersachsen, in die neue Anlage nach Hamburg-Wilhelmsburg wird mit einer großen Einweihungsparty gebührend gefeiert.  Am30.03.2019 ab 16:00 Uhr ist es in der Jaffestraße 8 soweit.

Qualitize unterstützt Stadt bei Befragung in Hamburger Kundenzentren

„Ihre Meinung ist uns wichtig!“ – unter diesem Motto läuft vom 4. Februar bis 1. März eine umfassende Kundenbefragung in allen Hamburger Kundenzentren. Wie zufrieden sind die Hamburgerinnen und Hamburger mit ihrer Verwaltung? Was läuft gut, wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Um das herauszufinden, hat die Finanzbehörde zusammen mit den Bezirken einen entsprechenden Fragebogen entwickelt, der ab der kommenden Woche in allen Kundenzentren ausliegt.

Qualitize ist an sieben Standorten dabei

An sieben Standorten werden testweise Tabletcomputer des Hamburger Startups Qualitize eingesetzt, über die man die Fragen auch auf Englisch und Türkisch beantworten kann. Gefragt wird zum Beispiel, wie zufrieden die Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Besuch im Kundenzentrum, mit der telefonischen Beratung oder den Online-Angeboten der Stadt sind, aber auch, welche Erwartungen sie haben. Die Befragung ist selbstverständlich anonym. Die Antworten wertet das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein aus, die Ergebnisse liegen voraussichtlich im Sommer 2019 vor.

Lukas Skibowski, André Kistner und Kathrin Kistner von Qualitize mit Finanzsenator Dr. Andreas Dressel (Foto: Pressestelle der Finanzbehörde)

Finanz- und Bezirkssenator Dr. Andreas Dressel: „Wir wollen eine bürgernahe Verwaltung sein. Hierfür wurde in den letzten Jahren schon viel getan, aber natürlich können und wollen wir immer noch besser werden. Deshalb wollen wir unsere Kundinnen und Kunden direkt befragen, um herauszufinden, wie zufrieden sie sind und welche Erwartungen sie an Hamburgs Verwaltung haben. Nur so können wir unsere Leistungen bedarfsgerecht und bürgernah weiterentwickeln. Dafür kann die Kundenbefragung wertvolle Erkenntnisse liefern. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und sind gespannt auf die Antworten.“

In den Kundenzentren der Freien und Hansestadt Hamburg werden jährlich rund 850.000 Bürgerinnen und Bürger bedient. Der Telefonische HamburgService nimmt circa 1,55 Millionen Anrufe pro Jahr an. Der Behördenfinder im Internet verzeichnet ungefähr 4,8 Millionen Besuche pro Jahr. Die Kundenbefragung ist eine Möglichkeit, ein Feedback für diese Leistung zu bekommen. Nähere Infos dazu unter www.hamburg.de/kundenbefragung.

Hamburger Startups erfolgreich beim Deutschen Exzellenz-Preis 2019

ABOUT YOU, Carrypicker, Nect – diese und andere Startups aus Hamburg konnten letzte Woche beim Deutschen Exzellenz-Preis abräumen. Die Verleihung für herausragende Leistungen in der Wirtschaft fand am 24. Januar 2019 in Frankfurt am Main statt. Bei der Gala trafen erfolgreiche Manager, Startup-Gründer, Digitalexperten und Kreative aus den verschiedensten Branchen aufeinander. Das Deutsche Institut für Service-Qualität, das DUB UNTERNEHMER-Magazin und der Nachrichtensender n-tv kürten 63 Preisträger in 26 Kategorien.

Gruppenbil der der Gewinner beim Deutschen Exzellenz-Preis 2019 (Foto: Bernd Roselieb)

Die Gewinner wurden durch die hochkarätige Jury aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft ermittelt. Sie konnte aus über 150 Bewerbungen die besten Ideen auswählen. Hier sind die Hamburger Sieger in der Übersicht:

  • In der allgemeinen Kategorie „Cloudservices“ holte die ABOUT YOU CLOUD den ersten Platz, den sie sich mit dem Frankfurter Unternehmen e-shelter teilt.
  • Dynport bekam in der ebenfalls offengehaltenen Sparte „Produkte B2B“ für seine PhraseApp einen Preis.
  • In der Startup-Kategorie „Digitalisierung Prozesse“ sicherte sich Carrypicker Platz 1 für seine Software zur Disposition von Transportgütern.
  • Zwei Sieger gab es im Bereich „Portale & Plattformen“: wirsindhandwerk aus Konstanz. wurde für seine Empfehlungs- und Bewertungsplattform ebenso geehrt wie Nect. Das Hamburger Startup überzeugte mit seinem Verfahren zur Identitätsfeststellung per Smartphone.
  • Bei „Produkte & Weiterentwicklung“ vergab die Jury den Hauptpreis an citkar aus Berlin. Sie ehrte aber auch zwei Startups aus der Hansestadt: Lift Technology für die Sicherheitskontrolle von Fahrstühlen und REOS für seine IoT-Lösung für Mieter und Vermieter.

Damit konnte Hamburg seine Erfolgsbilanz gegenüber 2018 deutlich verbessern. Vergangenes Jahr konnte die hiesige Startup-Szene lediglich einen ersten Platz verbuchen. Damals war shipcloud in der Kategorie „Digitalisierung – Services“ erfolgreich.

Medical Cooling will Menschenleben mit kontrollierter Kühlung retten

Einen kühlen Kopf zu bewahren ist nicht nur im sprichwörtlichen Sinn oft die beste Entscheidung. In medizinischen Notfallsituationen kann das therapeutische Hypothermie genannte Verfahren tatsächlich leben retten. Hypothermie bedeutet Untertemperatur und führt oft zu schweren gesundheitlichen Schäden. Bei Schlaganfällen und akuten Hirnschädigungen kann eine bewusst eingeleitete leichte Unterkühlung dagegen Leben retten.

Das Startup Medical Cooling hat ein Beatmungsgerät namens Airchill zur Kühlung von Notfallpatienten entwickelt und durch klinische Studien am Menschen und am Schwein an der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf validiert.  Die klinischen Studien wurden über die Innovationsakademie GO-Bio finanziert. In den Richtlinien zur Behandlung von Reanimationspatienten findet sich bereits die Empfehlung diese zu kühlen. Bei Schlaganfallpatienten wird an der Studienlage noch gearbeitet. Erwiesen ist, das eine Kühlung den Hirnstoffwechsel bremst und und dadurch Hirnschädigungen vermindert.

Airchill ist drei Geräte in einem

Nach ersten Evaluierungen von Medical Cooling mit Anwendern wurde klar, dass diese bei Notfalleinsätzen kein zusätzliches Gerät wollen. Also wurden die bestehenden Geräte wie EKG mit Defibrillator und die Absaugpumpe in das Beatmungsgerät integriert, sodass aus drei Geräten eins wird (siehe Animation oben). Dadurch können nicht nur viele Menschenleben durch eine bessere Behandlung gerettet werden,  auch der Arbeitsalltag der Rettungsdienstmitarbeiter wird erleichtert.

Medical Cooling Leitlinienempfehlung zum Kühlen von Patienten auf dem Weg in die Klinik kostengünstig und ohne Zeitverlust  um, dadurch hat der Patient eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit und geringere neurologische Schäden. Der Einsatz von Flüssigsauerstoff sorgt für ein kompaktes und portables System. Krankenkassen sparen mehr als die Kosten des Einsatzes des Gerätes in der weiteren Behandlung der Patienten.

Treibende Kraft bei Medical Cooling ist Fabian Temme. Er arbeitet seit 10 Jahren an dem Thema, hat mehrere Wettbewerbe gewonnen und die Erfindung als Projektleiter der GO-Bio Innovationsakademie 1 & 2 erfolgreich in der Forschung validieren können. Mit Demcon steht ein Zulieferer bereit, der Erfahrung in der Entwicklung und Zulassung von Beatmungsgeräten hat. Momentan sucht Fabian über gofundme Unterstützer für eine Teilnahme am globalen Startup-Programm der Singularity University.

Bridge&Tunnel mit Pop-Up Store in Eppendorf

Das Hamburger Label Bridge&Tunnel glaubt an Wiedergeburt. Zumindest was ihren Designprozess betrifft. Und den Lebensweg von gebrauchten Klamotten. Denn Bridge&Tunnel lässt aus alten Jeans neue, einzigartig designte Produkte entstehen. Für das Label sind die Altkleider wertvolles Material, das es stilvoll in Szene setzt. Die Fertigung findet mitten in Hamburg im Stadtteil Wilhelmsburg statt: mit gesellschaftlich benachteiligten Menschen sowie mit Geflüchteten, die über viel handwerkliches Geschick verfügen. So verhilft das Label hoffnungsvollen Talenten aus aller Welt zu einem erfüllenden Job und Anerkennung.

Im Frühjahr 2018 wurde Bridge&Tunnel mit dem HAMMA Award ausgezeichnet – ein Preis, der vom Marketing Club Hamburg e.V. und dem Hamburger Abendblatt vergeben wird. Teil des Preises ist eine Plakatkampagne in Zusammenarbeit mit dem Außenwerbungsspezialisten WallDecaux. Die zweite Hälfte der Kampagne ist jetzt in der Stadt zu sehen. Parallel dazu eröffnet das Label einen Pop-Up Store in Hamburg-Eppendorf:

Bridge&Tunnel Pop-Up Store
Hegestraße 9
20251 Hamburg
25. und 26. Januar 2019, Freitag  11 – 19 Uhr,  Samstag 11- 18 Uhr

Schon 74 Krankenversicherer bieten Tinnitracks an

Das Hamburger Health-Startup Sonormed ist weiterhin auf Erfolgskurs. Inzwischen ermöglichen 74 Krankenversicherer ihren Kunden die Nutzung der Tinnitus-App Tinnitracks. So haben im Laufe des Jahres 2018 die IKK classic, die IKK gesundplus, die IKK Brandenburg und Berlin sowie die IKK Südwest damit begonnen, ihren Versicherten die App anzubieten. 

Im Dezember 2018 konnte Sonormed einen Großteil der deutschen Betriebskrankenkassen für sich gewinnen. Dank der Unterstützung der BKK Kooperationsgemeinschaft ist es gelungen, einen standardisierten Zugang und eine einheitliche Umsetzung der notwendigen Versorgungsprozesse herzustellen. Hiervon profitieren die Patienten, die HNO-Ärzte und auch die beteiligten Krankenkassen. Damit können nun mehr als 27,5 Millionen Versicherte in Deutschland die Tinnitracks Neuro-Therapie als Leistung Ihrer Versicherung in Anspruch nehmen.

In dieser Grafik zeigt Sonormed alle 74 Krankenversicherer, die Tinnitracks anbieten.

Erfolgreich gestartet ist derweil Tinnitracks neue Basis-Therapie, durch die Patienten sofortige Hilfe im Umgang mit Ihrem Tinnitus erhalten. Die interaktive App basiert auf Behandlungsempfehlungen von führenden Tinnitus-Experten und Wissenschaftlern. In individuell abgestimmten Einheiten lernt der Patient Maßnahmen und Techniken, die ihm das Leben mit dem Tinnitus erleichtern. Die App begleitet den Patienten auf seinem Weg zu mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Tinnitus. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg nehmen bereits 260 HNO-Ärzte an dem Programm teil.

Über Sonormed und Tinnitracks

Die Sonormed GmbH entwickelt innovative Technologien im Bereich der digitalen Audiologie. Das 2012 von Adrian Nötzel, Jörg Land und Matthias Lanz gegründete Unternehmen hat mit Tinnitracks ein bereits mehrfach ausgezeichnetes Medizinprodukt zur Tinnitus-Behandlung entwickelt.  Im Juni 2014 wählte das European Institute of Innovation and Technology Sonormed zum EU-weit innovativsten Unternehmen im Bereich „Health“.  Ein Meilenstein in der Geschichte von Tinnitracks war 2015 der Sieg beim SXSW Accelerator, dem offiziellen Startup-Wettbewerb des Kreativ- und Digitalfestivals South by Southwest in Austin, Texas. Tatkräftige Unterstützung hatte Sonormed damals von Hamburg Startups bekommen.

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