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Musik-Startups: Bewerbt euch jetzt für Music WorX 2021!

Das Inkubator-Programm Music WorX geht in die nächste Runde und fördert wieder vier Teams mit innovativen Geschäftsideen für die Musikbranche. Das Programm der Hamburg Kreativ Gesellschaft richtet sich an Startups, Gründerinnen und Gründer aus dem Bereich Musik und Technologie. Im Rahmen einen dreimonatigen Programms erhalten vier Teams finanzielle Unterstützung sowie individuell abgestimmte Beratung.

Music WorX ist speziell auf die Frühphase der Ideenfindung ausgerichtet. Beste Chancen haben deshalb Startups, die kurz vor der Gründung stehen oder gerade erst angefangen haben. Bewerbungen aus ganz Europa sind willkommen. Annahmeschluss ist der 6. Juni. Hier könnt ihr mehr über Music WorX erfahren und hier euch direkt bewerben.

Das bekommen die teilnehmenden Startups

  • Finanzielle Unterstützung. Jedes Team erhält bis zu 5.000 Euro für unterstützende Dienstleistungen zur Entwicklung der Geschäftsidee. Zusätzlich besteht die Chance, bei der Abschlussveranstaltung, dem Music WorX Pitch, weitere 5000 Euro zu gewinnen.
  • Lebensunterhalt. Für die Laufzeit des Programmes erhält jedes Team insgesamt 1.500 Euro im Monat als Zuschuss zum Lebensunterhalt.
  • Individuelles Coaching. Regelmäßig treffen alle Teams in Workshops zusammen, mit einem Themenspektrum von Team Building bis Pitch Training. Sie erhalten individuelle und auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Coachingsessions und Beratung und Austausch von und mit erfahrenen Mentorinnen und Mentoren aus Musikindustrie, Tech und Wirtschaft.
  • Vernetzung. Das Programm sorgt für Kontakte zu Hamburger Unternehmen und vernetzen mit relevanten Personen aus der Branche. 
  • Flexibles Coworking. Während des dreimonatigen Programms erhalten die Teams flexibel nutzbare Arbeitsplätze in einem Hamburger Coworking Space.
  • Unternehmensanteile bleiben im Team. Music WorX ist ein öffentlich finanzierter Inkubator. Daher müssen die Teams keine Anteile an ihrem Unternehmen abgeben.

Endeit Capital legt neuen Fonds in Höhe von 250 Millionen Euro auf

Die holländisch-deutsche Wachstumskapitalfirma Endeit Capital legt einen neuen Fonds mit einem Volumen von 250 Millionen Euro auf. Ziel ist, den Tech-Standort Europa zu stärken. Mit dem Fonds wird Endeit Capital in europäische Wachstumsunternehmen investieren, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen die digitale Transformation der europäischen Gesellschaft und Wirtschaft beschleunigen und somit langfristig den europäischen Wirtschaftsraum stärken wollen.

Gestartet 2006, ist Endeit Capital einer der ersten Internet-Investoren Europas. Bis heute hat das Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und Hamburg mehr als 250 Millionen Euro in 35 Unternehmen in der DACH-Region, Benelux und in Skandinavien investiert. Der neue Fonds wird also das eingesetzte Kapital verdoppeln. Zu den Investoren in Endeit Capital III zählen eine Gruppe erfolgreicher Unternehmer, Family Offices, institutionelle Investoren sowie die Partner von Endeit Capital. „Für uns ist das erste und finale Closing des dritten Fonds, Endeit Capital III, in Corona-Zeiten ein großer Erfolg. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer Investoren – mehr als zehn unserer Portfolio-Gründer haben in unseren neuen Fonds investiert.“

So kommentiert Hubert Deitmers, Gründungspartner von Endeit Capital, und fährt fort: „Wir wollen einen echten Beitrag leisten. Technologischer Wandel setzt Erfindergeist und Passion voraus – wir unterstützen Internet-Entrepreneure, die diesen Wandel vorantreiben, die Europa dabei helfen, im internationalen Wettbewerb zu bestehen und die Ambition und das Potential haben, globale Marktführer aus Europa heraus aufzubauen.“

Die Endeit-Manager Martijn Hamann (links) und Hubert Deitmers

Endeit hat seine Wurzeln beim TV-Produzenten Endemol

Endeit ist tief in Endemol verwurzelt, einem der größten TV-Produktionsunternehmen der Welt (Big Brother, Wer wird Millionär). Hubert Deitmers und Martijn Hamann, Partner von Endeit Capital, haben Endemol zu einem börsennotierten Konzern aufgebaut, der in 23 Märkten aktiv ist. Während dieser Zeit haben sie mehr als 80 Unternehmen unter dem Dach von Endemol akquiriert und den Verkauf des Unternehmens für mehrere Milliarden Dollar umgesetzt.

Endeit Capital hatte seinen ersten Fonds mit der Idee aufgesetzt, die Erfahrungen aus der Expansion von Endemol an europäische Gründer aus dem Bereich Media, Tech und Internet weiterzugeben. Diese werden bei der effizienten Skalierung und dem Aufbau internationaler Präsenzen aktiv unterstützt – durch organisches Wachstum sowie durch Buy & Build-Strategien. Eine Vielzahl der Portfolio-Unternehmen ist von Konzernen wie Time Warner, Xerox, Newscorp, Protolabs, Lightspeed, Macromill, TMG oder Cimpress aufgekauft worden. Jüngstes Erfolgsbeispiel ist das Fintech Bux, das am 22. April ein Investment in Höhe von 80 Millionen US-Dollar verkündet hat. Weitere Starups aus dem Endeit-Portfolio sind 3D Hubs, Roamler, Albelli, MetrixLab, Unamic, Eyeworks, Gastrofix, Comtravo, Contorion, Chronext, Tourradar, Smartclip, Blis, Unruly und Leadfeeder.

Foto: Endeit Capital

German Startup Awards: Sympatient-Gründer Julian Angern ist “Newcomer des Jahres”

Julian Angern, Mitgründer des Digital Health-Unternehmens Sympatient und Psychologe, erhielt am 4. Mai bei der Preisverleihung des German Startup Awards die Auszeichnung in der Kategorie “Newcomer des Jahres 2021”. Nach einem mehrmonatigen Auswahl- und Bewertungsverfahren entschied sich eine 20-köpfige Jury für den Hamburger. Der German Startup Award wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. verliehen. Er soll Gründerinnen und Gründer in Deutschland fördern und mehr Aufmerksamkeit für das Unternehmertum gewinnen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die diesjährige Preisverleihung ausschließlich digital statt.

Ihre Wahl für Julian Angern zum “Newcomer des Jahres” begründete die Jury folgendermaßen: „Mit dem Ziel einer besseren Versorgung von Menschen mit Angststörungen, widmet sich Julian mit seinem Startup Sympatient einem Bereich, der durch die Corona-Pandemie noch einmal besonders an Bedeutung gewonnen hat. Mit der Virtual Reality App Invirto hilft er jedoch nicht nur den Betroffenen, sondern zeigt auch, dass digitale Ansätze zur Versorgung von Patient:innen erfolgreich sein können und ebnet den Weg für Startups in einer Branche, in der digitale Innovationen nur langsam angenommen werden“, so Gesa Miczaika, Investorin bei AUXXO Beteiligungen und Mitglied der Jury.

Julian Angern von Sympatient mit seinem Award als "Newcomer des Jahres 2021".
Julian Angern von Sympatient mit seinem Award als “Newcomer des Jahres 2021”.

Sympatient hilft gegen Angststörungen

Gemeinsam mit seinem Team bei Sympatient hat Julian Angern ein innovatives und gleichzeitig medizinisch wirksames Produkt entwickelt: Die digitale Psychotherapie “Invirto”, die Elemente aus der Virtual Reality nutzt. Sie ermöglicht es Menschen mit Panikstörungen, Agoraphobie oder sozialer Phobie, eine digitale Therapie von zu Hause durchzuführen. In Deutschland erhalten jährlich rund fünf Millionen Menschen eine solche Diagnose, doch viele von ihnen müssen oft monatelang auf eine entsprechende Behandlung warten, da zu wenig Therapieplätze zur Verfügung stehen. Die Behandlung mit “Invirto” setzt hier an und ist seit Dezember 2020 als sogenannte Digitale Gesundheitsanwendung zugelassen.

Julian Angern, Mitgründer von Sympatient und Psychologe: “Meine Vision war es stets, digitale Innovation und medizinische Wirksamkeit so zu vereinen, dass Produkte entstehen, mit denen möglichst vielen Menschen geholfen werden kann. Bei Sympatient verfolgen wir daher von Beginn an das Ziel, unsere Produkte nach höchsten medizinischen Standards zu entwickeln und deren Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien nachzuweisen. Nur so können wir in einem der am stärksten regulierten Märkte Fuß fassen und dafür sorgen, dass Betroffene tatsächlich von unseren Anwendungen profitieren. Unser Team ist von der Überzeugung geprägt, dass wir auf diesem Weg einen echten Beitrag zu einer besseren, zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung leisten können.”

Foto: Deutscher Startup Verband e.V.

EU-Förderung für MITmacher-Integrationsprojekt “Engagiert ankommen in Hamburg”

Um Empowerment und Teilhabe von Drittstaatsangehörigen mit Flucht- und Migrationshintergrund in Hamburg zu stärken, hat das Sozialunternehmen MITmacher eine Zuwendung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union erhalten. Finanziert wird damit das Projekt “Engagiert ankommen in Hamburg” für eine Dauer von 24 Monaten. Im Rahmen des Projekts vermittelt und begleitet MITmacher Geflüchtete aus Drittstaaten in ehrenamtliches Engagement.

Geflüchtete gestalten ihre Integration selbst

Geflüchtete aus Drittstaaten treten durch ihr Engagement und durch intensive Beratung und Begleitung aus der Rolle der Hilfsbedürftigen heraus. Sie stärken ihre Selbstwirksamkeit, indem sie an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben und eine Unterstützung ihrer Selbstorganisation erfahren. Sie sind Hilfegebende und gestalten ihr eigenes Leben und zugleich die Gesellschaft mit. Zugleich lernen sie soziale Regeln und die Arbeitskultur kennen und sammeln Arbeitserfahrungen, während sie ihr Deutsch verbessern. In Zeiten der Corona-Pandemie, ausfallender Deutschkurse, erschwerter Arbeitssuche und verstärkter Isolation bietet das Ehrenamt die Möglichkeit für Begegnung, Sprachanwendung und Teilhabe im Alltag. Anders formuliert: In einer Zeit, die die Integration Geflüchteter erschwert, gestalten Geflüchtete im Rahmen des Projekts ihre Integration einfach selbst.

nne Busch, geschäftsführende Gesellschafterin von MITmacher
Anne Busch, geschäftsführende Gesellschafterin von MITmacher

“Die Förderung bestärkt die Wichtigkeit unserer Arbeit, die zur Lösung einer großen gesellschaftlichen Herausforderung beiträgt. Im Kontext der Covid-19-Pandemie, die die Integration von Geflüchteten erschwert, gewinnt unsere Arbeit umso mehr an Gewicht. Wir freuen uns, sie in diesen Zeiten maßgeblich ausweiten zu können,” so Anne Busch, geschäftsführende Gesellschafterin von MITmacher.

Über MITmacher

MITmacher eröffnet Geflüchteten die Möglichkeit zu mehr gesellschaftlicher Teilhabe durch Vermittlung in ehrenamtliches Engagement. Innovativ ist dabei vor allen Dingen der Perspektivwechsel in Bezug auf geflüchtete Menschen: Statt der oft betonten Schwierigkeiten steht ihr Potential im Fokus – sie sind Hilfegebende statt Hilfeempfänger. MITmacher berät interessierte Geflüchtete, findet passende Einsatzmöglichkeiten und vermittelt die Interessierten in ein Engagement: Ob in der Begleitung von Menschen mit Behinderung oder beim Dolmetschen für andere Geflüchtete, ob bei Workshops für Kinder und Jugendliche oder beim Online-Treffen für Senioren. Als Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen und die Einsatzstellen begleitet MITmacher das Kennenernentreffen und den Einsatz während der ersten Monate bis hin zu einem Abschlussgespräch. Die Arbeit von MITmacher wird seit 2018 durch eine Förderung des Bezirksamts Harburg unterstützt. Die EU-Förderung hat es dem Unternehmen nun ermöglicht, ein Projekt zu entwickeln und umzusetzen, welches das gesamte Hamburger Stadtgebiet bedient.

Bilder: MITmacher

Das 3. Batch von Media Lift geht an den Start

Über 100 Gründerinnen und Gründer haben sich mit ihren Geschäftsideen aus den Bereichen Content und Technologie für das Förderprogramm Media Lift beworben. Jetzt hat die Jury des Inkubators von nextMedia.Hamburg die fünf Teams ausgewählt, die dieses Jahr am Frühphasen-Förderprogramm teilnehmen.

In den kommenden Monaten werden die Teams ihre Ideen weiterentwickeln und mit Hilfe der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft aufs nächste Level heben. Dazu erhalten sie eine Anschubfinanzierung von bis zu 15.000 Euro, professionelle Workshops und Coachings sowie individuelle Beratung und Betreuung von über 50 Branchen-Profis, darunter Felix Burger (Jung von Matt), Kerstin Fröhlich (SPIEGEL), Colin Hauer (Universal Music), Eva Köhler (NDR), Philip Marz (Niantic) und Britta Schewe (Rocket Beans).

Das sind die Teams aus Batch 3 von Media Lift

  • ACTitude dient zur Prävention psychischer Erkrankungen. Auf der Basis wissenschaftlich fundierter Methoden helfen digitale Angebote wie Online-Kurse und Podcasts dabei, mit Krisen und Herausforderungen umzugehen.
  • Anywave ist ein Cloud-basiertes Online-Tool, das den Revisions-Prozess von Audiodateien wie Podcasts und Hörbüchern vereinfacht. Hinter der Idee stehen die Gründer der Podcast-Agentur One Pod Wonder.
  • Ourdio erleichtert die Produktion und den Vertrieb von Hörbüchern. Verlage und Autorinnen und Autoren können ihre Werke mit unterschiedlichen Sprechcharakteren über Text-to-Speech-Verfahren automatisch vertonen und die fertigen Hörbücher direkt auf entsprechenden Plattformen hochladen lassen.
  • Storydive ist die erste Plattform für interaktive und ortsunabhängige Audiowalks, eine Mischung aus Hörbuch und Spaziergang. Dabei beeinflussen Wegentscheidungen den Geschichtsverlauf und Hörerinnen und Hörer erleben das Geschehen als Hauptfigur in ihrer realen Umgebung.
  • zubik.ai ist ein Marketing-Assistent für Startups. Eine künstliche Intelligenz analysiert Business-Modelle analysiert und schlägt dazu passende individuelle Marketing-Aktivitäten vor. Sie gibt konkrete Handlungsempfehlungen, um Schritt für Schritt erfolgreiche Kampagnen zu gestalten.

Weitere Informationen zum Inkubator Media Lift von nextMedia.Hamburg und den fünf Teams aus Batch 3 gibt es hier.

KfW Award Gründen 2021: Jetzt bewerben!

Einmal jährlich zeichnet die KfW-Bankengruppe 16 junge Unternehmen aus. Teilnehmen können Startups aller Branchen, die ab dem 1. Januar 2016 gegründet beziehungsweise im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurden. Als Preisgeld stehen insgesamt 35.000 Euro bereit.

Die Sieger aus dem 16 Bundessländern erhalten je 1.000 Euro, der aus ihrem Kreis ermittelte Bundessieger ein zusätzliches Preisgeld von 9.000 Euro. Dieses bekommt ein Unternehmen, das sich mit einer besonders innovativen Idee oder Arbeitsweise erfolgreich am Markt behauptet. Außerdem vergibt die Jury einen Sonderpreis und es gibt einen Publikumspreis, beide jeweils in Höhe von 5.000 Euro. 2020 war Sympatient der Landessieger für Hamburg, Bracenet konnte den Sonderpreis Social Entrepreneurship gewinnen.

Die Jury ist mit erfahrenen Fachleuten aus KfW, Förderbanken, Politik und Wirtschaft besetzt. Sie bewertet die Geschäftsmodelle nach ihrem Innovationsgrad und ihrer Kreativität und prüft, ob ein gesellschaftlicher Mehrwert das Ziel ist. Maßgeblich für die Auszeichnung ist auch die umweltbewusste Umsetzung der Ideen. Weiterhin fließt der erfolgreiche Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Krise in die Bewertung ein.

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 28. Oktober 2021. Zudem berichtet der TV-Sender n-tv in einer Sondersendung über den Bundessieger und weitere ausgewählte Preisträger. Bei der Vermarktung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Unternehmen von einer PR-Agentur unterstützt. Die Bewerbung ist bis zum 1. Juli 2021 hier über ein Online-Formular möglich.

Hamburger Gründertag digital geht vom 3. bis 7. Mai 2021 in die zweite Runde

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie hat sich die hei. Hamburger ExistenzgründungsInitiative erneut dazu entschlossen, gemeinsam mit ihren Partnern aus dem Hamburger Gründungsnetzwerk ein vielseitiges Programm für den Hamburger Gründertag digital zusammenzustellen. Das Programmangebot deckt wichtige Themenbereiche der Existenzgründung ab und ermöglicht Existenzgründer_innen, Startups, jungen Unternehmen sowie allen Gründungsinteressierten sich kostenfrei digital fortzubilden.

In Live-Chats beantworten Expertinnen und Experten per Video Fragen zu Businessplan, Finanzierung, Empfehlungsmarketing, Existenzgründung im Nebenerwerb, Markenaufbau sowie zum Thema Steuergrundlagen und Buchhaltung. Die Live-Chats werden aufgezeichnet und sind im Anschluss über die Webseite abrufbar. Videovorträge liefern Informationen zu den Bereichen „Online Marketing“, „Gründen in der Gastronomie“, „Wie Frauen gründen“, „Wahl der richtigen Rechtsform“ sowie „Websiteoptimierung/ SEO“.

Gründertalks geben Einblicke in die Geschichten und den Alltag von bereits erfolgreichen Gründerinnen und Gründern, unter anderem aus der Handwerksbranche sowie von Hamburger Impact-Startups mit Fokus auf sozialen und ökologischen Themen. Inspiration bietet auch der hei.podcast „Gründung in Sicht“. Hier geht es um die ersten Schritte mit dem Finanzamt, den Umgang mit inneren Widerständen während des Gründungsprozesses und einen Überblick zu Versicherungen und Vorsorge.

Sie sind beim Hamburger Gründertag dabei

Beim Hamburger Gründertag digital 2021 zu Wort kommen beispielsweise der Digitale Architekt Patrick Klingberg, Markenberater Dr. Christian Brunner, Gründungsberaterin und Coach Gundula Zierott, Dr. Heiko Milde (Geschäftsführer IFB Innovationsstarter), Sabine Pilgrim (Gründungszentrum der Handelskammer Hamburg) sowie die Finanz- und Versicherungsexpertin Monika Borchert. Einblicke in den Gründungsalltag geben unter anderem die Startups recyclehero, Wildplastic und Future Stories sowie die Fashion Designerin Lisanne Maurer und der KfZ-Meister Andreas Damm.

Die kostenfreie Registrierung zur Teilnahme am Hamburger Gründertag digital ist ab sofort möglich über www.gruendertag.hamburg. Dort findet ihr auch weitere Infos über das Event. Die Inhalte stehen im Zeitraum vom 3. bis 7. Mai 2021 zur Verfügung.  Der Hamburger Gründertag digital wird unterstützt von der BG Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg, der Handwerkskammer Hamburg, der Handelskammer Hamburg, der Hamburgischen Investitions- und Förderbank sowie weiteren Partnern aus dem Hamburger Gründungsnetzwerk.

Adtriba sichert sich 4 Millionen Euro in Finanzierungsrunde

Das Hamburger Startup Adtriba schließt eine neue Finanzierungsrunde ab, deren Höhe laut deutsche-startups.de bei rund 4 Millionen Euro liegen soll. Neben den bestehenden Investoren High-Tech Gründerfonds, Jens Schumann, IFB Innovationsstarter GmbH und Lightfield Equity hat das Team jetzt auch Carsten Maschmeyers seed + speed Ventures und Aschendorff NEXT überzeugen können.

Auf der Webseite heißt es über das Startup: “Adtriba hilft Marketing-Managern dabei, bessere Entscheidungen bei der Budgetverteilung im Online-, Performance- und Brand-Marketing zu treffen und den Return on Investment zu optimieren. Das Team hat dazu eine SaaS-Lösung für die ganzheitliche Bewertung und Optimierung von Marketing, zur Customer-Journey-Analyse sowie zum Erstellen von Reports für das Cross-Channel-Management entwickelt. Mit Hilfe von Machine-Learning-basierter Software können Nutzer dort über ein Dashboard einzelne Kanäle bewerten und gegeneinander vergleichen, um Budgets optimal zu verteilen.

Die Gründer János Moldvay und Ludwig Ostrowski (Foto: Adtriba)

Die Lösung ist mit wenigen Klicks auf der Website integrierbar und startklar; erste belastbare Insights gibt es nach zwei bis vier Wochen. Zu Adtribas Kunden gehören unter anderem Flixbus, Die Zeit, Depot und FTI Touristik. Gegründet wurde Adtriba 2015 in Hamburg von den Marketing-Intelligence- und Data-Science-Experten János Moldvay (CEO) und Ludwig Ostrowski (CTO), die sich 2012 beim Internet-Dienstleister Jimdo kennengelernt haben. Den entscheidenden Anstoß zur Gründung gab seinerzeit die Teilnahme am ersten Batch des Next Media Accelerators.”

Bewerbungsphase für die Prototypenförderung von Videospielen gestartet

Die Bewerbungsphase für die Hamburger Prototypenförderung ist diese Woche gestartet und läuft bis einschließlich 17. Mai 2021. Die Förderung richtet sich an Gründerinnen und Gründer, Startups und kleine und mittlere Unternehmen, die bis zu 80.000 Euro für die Entwicklung von Prototypen digitaler Spiele erhalten können. Die Standortinitiative Gamecity Hamburg unterstützt Projekte mit insgesamt bis zu 400.000 Euro, die als nicht rückzahlbarer Zuschuss vergeben werden.

Als Anschubfinanzierung leistet die Prototypenförderung einen wichtigen Beitrag, um die Vielfalt der in Hamburg entwickelten Computerspiele zu fördern. Der Games-Markt in Deutschland wächst. So konnte laut dem game Bundesverband 2020 mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt werden.

Geförderte Projekte 2020

In der Förderrunde 2020 wurden sieben Projekte mit 430.000 Euro unterstützt:

  • Bagpack Games setzen für das Action-Adventure Out of Place spezielles Motion Capturing Equipment ein, welches es auch ohne Motion Capturing Studio ermöglicht, Bewegungsabläufe und virtuelle Kamerafahrten in das Spiel zu integrieren.
  • Im Couch-Koop-Action-Spiel Wild Woods von Octofox Games können mehrere Spielende nur in Zusammenarbeit ihre Kutsche vor Banditen beschützen. Für den Prototypen wird unter anderem ein Online Multiplayer-Modus entwickelt. 
  • Stadtkinder von Studio Monstrum ist ein VR-Spiel, das als Spiel-Mechanik „Multithreading“ verwendet, so dass die Spielenden mit vormals selbstgesteuerten Avataren ihrer Vergangenheit kooperieren können.
  • Der 2D-Platformer Turbo Shell von Radioactive Dreams zeichnet sich durch eine einzigartige Fortbewegungsmechanik aus: anstatt zu laufen und zu springen, müssen die Spielenden sich mit einem besonderen Tool durch herausfordernde Level bugsieren.
  • Das Action-Shooter-Rollenspiel PROJECT MORPH von THREAKS nutzt als Haupt-Spielmechanik das Sammeln der DNA besiegter Gegner, um sich in diese verwandeln und deren Fähigkeiten einsetzen zu können.
  • Soulitaire von Beardshaker erfindet das beliebte Kartenspiel Solitaire neu und setzt dabei Dark-Fantasy-Elemente ein. 
  • Das Actionspiel Lost Sector von Invariant Games entführt in eine dunkle Science-Fiction-Welt, in welcher sich die Umgebung und Gegner ständig verändern.

Bewerbungsverfahren für die Prototypenförderung

Berechtigt für die Bewerbung für die Prototypenförderung sind:

  • Entwicklerinnen, Entwickler und Entwicklergemeinschaften,
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs),
  • die in Hamburg ansässig sind,
  • oder belegen, dass sie ihren Sitz nach Hamburg verlegen,
  • oder eine Niederlassung/Betriebsstätte in Hamburg eröffnen.

Ein Beratungsgespräch mit Gamecity Hamburg ist verpflichtend und wird bis spätestens zwei Wochen vor der Einreichfrist, dem 17. Mai, als optimale Vorbereitung auf die Antragstellung empfohlen. Interessierte melden sich unter funding@gamecity-hamburg.de, um einen Termin zu vereinbaren. Das Vergabegremium besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Gamesbranche, Gamecity Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg. Es entscheidet auf Grundlage der Bewerbungen und einem nachfolgendem Pitch über die Vergabe der Förderung. Weitere Informationen findet ihr hier.

Hamburg Games Conference 2021 übertrifft Erwartungen

Die Hamburg Games Conference 2021, gemeinsam veranstaltet von Gamecity Hamburg und GRAEF Rechtsanwälte, begrüßte vergangene Woche bei der ersten Online-Ausgabe mehr als 600 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie nutzen die digitale Plattform mit insgesamt über 2.000 Videoanrufen für Business-Meetings und Networking. 

Mit dem innovativen B2B-Multiplayer-Online-Format, das die Hamburger Eventfirma Super Crowd Entertainment entwickelt hat, spielte sich die Hamburg Games Conference 2021 auf einem virtuellen Kreuzfahrtschiff ab, das die “Passagiere” ohne zusätzliche Downloads über ihren Internet-Browser betreten konnten. Die virtuelle Konferenzumgebung war in sechs Schiffdecks unterteilt, auf denen sie per Videoanruf Meetings abhalten, mehr als 50 Ausstellerstände besuchen, an einem Speed-Dating-Networking teilnehmen und verschiedene Fachvorträge verfolgen konnten. 

Insgesamt wurden 463 Business-Meetings über das MeetToMatch-System gebucht, was zu mehr als 2.000 Videoanrufen führte – inklusive der spontanen Anrufe, die aufgrund der technischen Plattform zum ersten Mal auf der Conference möglich waren – und zu mehr als 350 Stunden in Online-Meetings. Die durchschnittliche Besuchszeit an Bord des virtuellen Kreuzfahrtschiffes betrug 4,5 Stunden. 

Showcase Award geht an Off the Beaten Track

Zum ersten Mal wurde der Hamburg Games Conference Showcase Award, in Höhe von 5.000 Dollar verliehen. Der von Xsolla gesponserte Award ging an das Indie-Studio Off the Beaten Track für ihren Titel „The Cost of Recovery“.

Hamburgs erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eröffnete die Hamburg Games Conference und betonte die Bedeutung der Spieleindustrie.

„Wir sind absolut begeistert vom Ergebnis der diesjährigen Hamburg Games Conference“, so Dennis Schoubye, Projektleiter von Gamecity Hamburg. „Viel Arbeit ist in die Planung und Entwicklung einer einfach zu bedienenden und für die Videospielindustrie vertrauten Plattform im Multiplayer-Format geflossen. Daher ist es sehr zufriedenstellend, die positiven Statistiken der Veranstaltung zu sehen und durchweg gutes Feedback von unseren Teilnehmer*innen zu erhalten. Und natürlich hätten wir all das nicht ohne unsere herausragenden Partner schaffen können, die das Event in dieser innovativen Form erst ermöglicht haben.”

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