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Hamburg in den Top 15 der europäischen Startup Hubs

Seit 2011 veröffentlicht die Webseite EU-Startups jährlich eine Rangliste der größten Startup-Hubs Europas. Gerade ist wieder eine neue Ausgabe erschienen, mit einem erfreulichen Ergebnis für Hamburg, das den Sprung in die Top 15 geschafft hat.

Bei der Erstellung des Rankings hat EU-Startups folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Google Analytics half bei der Auswahl der 150 Städte, die in die detaillierte Auswertung kamen. Entscheidend dafür war die Zahl der Unique Visitors, also der individuellen Besuche auf der Webseite, gefiltert nach dem Herkunftsort.
  • Zweites Kriterium waren die Gründungsaktivitäten in den Städten innerhalb der letzten drei Jahre. Als Datenquellen dienten dabei CrunchBase und Dealroom.
  • Schließlich hat EU-Startups die Finanzierungsrunden der letzten zwölf Monate ausgewertet.

Jeder dieser Faktoren erhielt eine spezifische Gewichtung, wobei die Zahl der Webseitenbesucher die geringste Bedeutung hat. EU-Startups erklärt, dass die Rangliste nicht als endgültiges oder unbestreitbares Urteil über die tatsächliche Bedeutung jeder dieser Städte für die europäische Startup-Welt gedacht sei. Sie sei vielmehr ein Spiegel der digitalen Präsenz und Sichtbarkeit dieser Städte in der englischsprachigen Startup-Welt. Schauen wir uns also die Ergebnisse mal an:

Mit Berlin, München und Hamburg sind drei deutsche Städte in den Top 15

Keine großen Überraschungen gibt es auf den ersten drei Plätzen. Die Nummer eins, Brexit hin oder her, ist und bleibt London, gefolgt von Berlin und Paris. 2016 hat die deutsche von der französischen Hauptstadt den zweiten Rang übernommen und hält ihn seither, auch wenn der Abstand geringer wird. Auf Platz sechs folgt bereits die nächste deutsche Startup-Metropole. München hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich nach oben gearbeitet, wobei die Unterschiede zwischen den Positionen fünf bis acht sehr gering sind.

Schlusslicht in den Top 15 ist Hamburg, was aber EU-Startups als Überraschungserfolg wertet. Bisher tauchte die Hansestadt in dieser Rangliste nämlich noch gar nicht auf. Als besonderes Highlight wird hier das OMR Festival mit seinen mehr als 50.000 Teilnehmern genannt – wenn auch nicht im Jahr 2020. Alle weiteren Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.

Kosmetik-Startup Xeno erhöht zum Black Friday Preise um 100 %

Am 27. November ist wieder Black Friday, für viele ein Tag, an dem sie ausgiebig im Internet auf Schnäppchenjagd gehen. Ein Festtag für eine Menge Unternehmen. Es gibt aber auch solche, die dem Konsumspektakel kritisch gegenüberstehen. Zu ihnen gehört auch das Kosmetik-Startup Xeno, das diesen Freitag mit einer subversiven Aktion für Aufmerksamkeit sorgen möchte: Es erhöht seine Preise kurzzeitig um 100 %.

Nicht nur mit dieser Aktion möchte Xeno die Kunden ermutigen, sich bei Kaufentscheidungen einige Fragen zu stellen. Ist ein Kosmetikprodukt wirklich sinnvoll für die Haut? Passt es zu mir als Mensch? Sind es die Ressourcen wert? Für jedes gekaufte Produkt werden schließlich Energie, Rohstoffe und menschliche Arbeit benötigt. Rabatte sieht das Startup kritisch, weil diese dazu dienen unüberlegte Kaufentscheidungen zu fördern.

„Fehlkäufe sind für niemanden gut. Noch nicht mal für den Verkäufer. Ich rate manchmal Kunden vom Kauf unserer Produkte ab, wenn ich merke, dass die Kundin oder der Kunde eigentlich etwas anderes benötigt. Ich glaube daran, dass das langfristig für alle am besten ist: Für unsere Kunden, für die Umwelt, für uns und damit auch für unsere Lieferanten“, erklärt Lara Schimweg, Gründerin und Geschäftsführerin von Xeno.

So wird es am Black Friday auf der Webseite von Xeno aussehen.
So wird es am Black Friday auf der Webseite von Xeno aussehen.

Über Xeno

Xeno ist eine Naturkosmetikmarke aus Hamburg. Die Hautpflege orientiert sich an den natürlichen Eigenschaften und Bedürfnissen der Haut. Die Produkte werden so entwickelt, dass sie die Haut auf natürliche Weise unterstützen, zum Beispiel mit Inhaltsstoffen wie Squalane oder Hyaluron, die den Stoffen in der Haut ähneln oder natürlich in der Haut vorkommen. Xeno verzichtet daher auf alle Inhaltsstoffe, die für die Haut nicht förderlich sind. Daher gibt es in den Produkten weder synthetische noch natürliche Duftstoffe, keine reizenden Alkohole und auch keine Blütenhydrolate. Parabene und verwandte Substanzen sind in der Naturkosmetik selbstverständlich sowieso nicht enthalten.

Das Unternehmen wurde 2018 von Lara Schimweg, Lukas Böhnlein und Fabian Mrowka gegründet. Auf der Naturkosmetikmesse VIVANESS stellte Xeno 2019 erstmals vier Produkte der Öffentlichkeit vor, inzwischen bietet das Startup fünf verschiedene Produkte an. Weitere sollen in den nächsten Monaten erscheinen. Die Produkte funktionieren nach einem Baukastensystem: Damit sie für jede Haut gut verträglich sind, verwendet Xeno bei den Basisprodukten sehr wenig oder kein Öl und setzt stattdessen auf zusätzliche Pflanzenöle, mit denen die Hautpflege individualisiert werden kann.

Bilder: Xeno/Lukas Böhnlein

matched.io unterstützt Startups bei der Entwicklersuche

Gute Entwicklerinnen und Entwickler sind rar und heiß begehrt, nicht zuletzt bei Startups. Die Plattform matched.io hat sich auf die Vermittlung dieser Berufsgruppe spezialisiert und jetzt eine Kampagne gestartet, die Startups bei der Personalsuche unterstützt.

Wer professionelle Hilfe bei der Suche nach besonders nachfragten Fachkräften in Anspruch nimmt, muss oft eine hohe Provision zahlen, die vom Jahrebruttogehalt des zu besetzenden Jobs abhängt. Headhunter verlangen bei erfolgreichen Besetzungen zwischen 25 % und 35 %. Andere Plattformen pendeln sich bei ca. 15 % ein. Das Modell greift im Prinzip auch bei matched.io, allerdings zu ausgesprochen günstigen Sonderkonditionen. Startups zahlen demnach pro Woche und pro Job nur 1 % Vermittlungsgebühr vom Jahresbrutto. Je schneller die Suche erfolgreich ist, desto geringer also die Gebühr, und die Obergrenze liegt zeitunabhängig bei 12 %.

matched.io hat die 1%-Kampagne speziell für Startups entwickelt, um diese während der Covid-19 Krise zu unterstützen. Ziel ist es, Startups mit passenden Entwicklerinnen und Entwicklern zu matchen,damit sie sich für 2021 gut aufstellen können, um die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben. Ihr größter Vorteil in diesem Wettkampf gegenüber größeren Unternehmen ist ihre Geschwindigkeit, passend zur Grundidee der Kampagne. Gilles Scheuren, Head of Marketing bei matched.io erklärt:

“Wir haben ganz bewusst eine Kampagne entwickelt, die einerseits Startups unterstützt, sich andererseits auf die große Herausforderung konzentriert: die Digitalisierung in Deutschland. Wir als Startups müssen die Digitalisierung vorantreiben. Neu Denken. Neue Wege gehen. Und genau das ist die 1%-Kampagne. Wir sind froh, mit matched.io eine vollautomatisierte Technologie zu haben, die uns ermöglicht, so ein disruptives Modell anzubieten. Wir als Startups müssen die Digitalisierung vorantreiben, weil es unsere Pflicht ist.”.

Über matched.io

matched.io ist eine Job Matching Plattform, die seit ihrer Gründung im Jahr 2019 eine Technologie entwickelt, die Entwicklerinnen und Entwickler mit innovativen Unternehmen zusammenbringt. Durch einen Algorithmus wird der Einstellungsprozess schneller und objektiver: Matches in Sekundenschnelle, Austausch in Echtzeit, Vermeidung von Fehlentscheidungen und Abbau von Diskriminierungen. Auf matched.io sind über 1.700 Coder aus Deutschland registriert. Mehr über das Unternehmen erfahrt ihr auch hier.

Beitragsbild: Das Team von matched.io im Sommer 2020

Die Hamburg Geekettes sind zurück!

Gut zwei Jahre lang war Pause, doch jetzt sind die Hamburger Geekettes wieder da! Passenderweise hat die Veranstaltung zum Neustart den Titel “Get Back Together”. Am 25. November geht es um 18:30 Uhr los, online und als Livestream, wie heutzutage üblich. Bei den Geekettes stehen bekanntlich Frauen im Mittelpunkt, die aus der IT-Welt kommen. Das gilt selbstverständlich auch für die drei Sprecherinnen des Events:

  • Isabelle Ewald (Senior Digital Communications Consultant & Women in Tech Advocate @ Otto Group)
  • Isabelle Meuth ( Head of Digital Products & Marketing @ OMR)
  • Teresa Holfeld (Founder, Hamburg Coding School)

Nach den Vorträgen ist digitales Netzwerken angesagt. Die kostenlosen Tickets gibt es hier.

Gegründet hat die Geekettes die Amerikanerin Jess Erickson. Nach Stationen wie Seoul, London und New York kam sie 2011 nach Berlin, damals schon vom Startup-Virus infiziert. Der Mangel an Frauen in der Szene inspirierte sie dazu, die Geekettes ins Leben zu rufen, um Frauen in IT-Berufen ein Forum und Netzwerk zu geben. Schnell fand sie Mitstreiterinnen in aller Welt, inzwischen hat die Community weltweit neun Standorte. Einer davon ist Hamburg. Im September 2013 eröffneten Diana Knodel und Tina Egolf die Sektion in der Hansestadt. Aktuell kümmern sich Stefanie Langner (Co-Founder Leankoala) und Bianca Steinke (Head of Operations zeb-applied GmbH) um die Aktivitäten der Geekettes in der Hansestadt.

Sponsoo schließt Series A Finanzierung in Millionenhöhe ab

Großer Erfolg für Sponsoo: Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage im Sport-Business hat das Hamburger Startup seine Series A Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Volumen aller neuen Investments seit der letzten offiziellen Runde beträgt etwa 1,4 Millionen Euro.

Die Finanzierungsrunde führt der „European Business Angel of the Year 2017” Andreas Mihalovits an, der bereits in der Seed-Runde von Sponsoo investiert hatte. Ebenfalls investiert haben neben einigen Alt-Gesellschaftern wie BMWs „Head of Global Sponsorship“ Thorsten Mattig auch der European Super Angels Club, VC-Investor Claas Nieraad, die VR Bank Nord und der „Corona Recovery Fonds“ der IFB Innovationsstarter Hamburg.

Sponsoo unterstützt als Europas größter digitaler Marktplatz für Sport-Sponsoring mehr als 10.000 Sportler, Vereine, Sport-Events und Verbände sowie mehr als 1.000 Sponsoren beim Abschluss und Management von Sponsorings.

Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)
Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, CEO von Sponsoo, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)

Von der Größe des Portfolios profitieren laut CTO Christian Kaspar auch die Sponsoren: „Unsere Kunden finden nirgendwo anders eine größere Auswahl an Sponsoring-Möglichkeiten. Wir helfen ihnen durch die Analyse von unzähligen Datenpunkten, genau die Sponsorings zu identifizieren, die optimal zur jeweiligen Marketing-Strategie passen. Dabei werden alle Sportler nach denselben objektiven Kriterien bewertet. Egal ob Dorfverein oder Bundesligist, eSport oder Fußball, Hobbysportler, Sport-Influencer oder Olympiasieger – am Ende entscheiden die Daten. Diesen Vorteil wollen wir mit den Mitteln aus der Finanzierungsrunde weiter ausbauen.”

Sponsoo will mit dem Geld neue Arbeitsplätze schaffen

Durch das Investment werden außerdem an den Standorten in Hamburg und Ljubljana mindestens zehn neue Arbeitsplätze sowie ein Ausbildungsplatz geschaffen. Insbesondere Bewerber mit Erfahrung und bestehendem Netzwerk in der Sponsoring-Vermarktung haben laut CEO Andreas Kitzing gute Chancen.

In der Zukunft wird Sponsoo außerdem deutlich stärker auf Internationalisierung setzen. „Schon jetzt sind unter den zuletzt abgeschlossenen Sponsorings Sportler und Vereine aus Großbritannien, Italien, Frankreich, Dänemark und sogar Kenia”, so Andreas Kitzing. „Wir wachsen zwar auch in der DACH-Region stark, aber durch die Erschließung weiterer internationaler Märkte vervielfachen wir das Wachstumspotenzial von Sponsoo.”

Lübecker Accelerator GATEWAY49 geht in die dritte Runde

Nach einem erfolgreichen ersten Jahr ruft der Lübecker StartUp-Accelerator GATEWAY49 zur Bewerbung für die dritte Runde auf. Gründerinnen, Gründer und Gründungsteams, die ein innovatives Geschäftsmodell insbesondere in den Feldern Medizintechnik, Logistik, Smart City oder Nahrungsmittelindustrie verfolgen, können sich ab sofort online registrieren und bis zum 15. Januar 2021 ihre Bewerbung einreichen.

Ein besonderer Fokus des Accelerators liegt dabei auf Startups, die sich in einer frühen Ideenphase befinden. Auch Solo-Entrepreneure mit einer Idee aber ohne Gründungsteam sowie Talente, die Startup-Luft schnuppern möchten, sind angesprochen sich zu bewerben. Von Beginn an steht der Accelerator Gründungsinteressierten unterstützend zur Seite. In einer Reihe von Veranstaltungen erhalten potenzielle Bewerberinnen und Bewerber die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Programm vorab kennenzulernen. Auch potenzielle Unterstützerinnen und Unterstützer aller Art sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

So läuft die Bewerbungsphase für GATEWAY49

  • Jeden Mittwoch, 17:00 Uhr: Get to know GATEWAY49. Auf dieser Informationsveranstaltung können Gründungsinteressierte Fragen zum Accelerator stellen.
  • 20. November, 14:00 Uhr: GATEWAY49 @Gründerwoche 2020. Im Rahmen der bundesweiten Gründerwoche stellt der Accelerator sein Programm vor und beantwortet Fragen zum Bewerbungsprozess.
  • Jeden Freitag, 14:00 Uhr: OpenCoffee. Hier treffen sich Startups, das GATEWAY49-Team, Unterstützer und
  • Unterstützerinnen sowie Gäste zum lockeren Austausch und Netzwerken.
  • 2. Dezember, 15:00 Uhr: Pitch und Punsch 49. Hier stellen sich die 12 Startups der ersten beiden Runden vor.
  • 10. Dezember, 16:30 Uhr: Flirtcamp. Im Flirtcamp können Gründungsinteressierte spannende Geschäftsmöglichkeiten mit den Cluster-Organisationen aus Schleswig-Holstein entdecken, sich mit Startups austauschen oder Teammitglieder für die eigene Idee finden.
  • 5. Januar 2021: Bootcamp. Hier erarbeitet GATEWAY49 zusammen mit Gründungsinteressierten ein klares Konzept für ihre Idee, mit denen sie sich für den Accelerator bewerben können.

Die Startups, die es zur Aufnahme in das Programm schaffen, erwartet ein individuelles, strukturiertes neunmonatiges Coaching-, Mentoring- und Ausbildungsprogramm, finanzielle Unterstützung in Höhe von 30.000 Euro pro Team ohne Abgabe von Anteilen sowie Zugang zum Startup-HUB des Accelerators im Technikzentrum Lübeck (TZL) und zum FabLab Lübeck mit 3D-Druckern und Lasercuttern für das Prototyping. Die Gewinnerteams haben zudem die Chance, wertvolle Kontakte zu Hochschulinstituten, Unternehmen, Fokusbranchen, anderen Startups und potenziellen Kunden für die gezielte Entwicklung neuer und innovativer Produkte zu knüpfen. Initiiert wird der Accelerator vom TZL, der IHK zu Lübeck und Glocal Consult. Das Projekt wird federführend vom TZL betreut und ist aus Landes- bzw. EFRE-Mitteln sowie durch Partner und Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft gefördert. Weitere Informationen und den Link zur Bewerbung findet ihr hier.

COYO sichert zweistelligen Millionenbetrag für internationale Expansion

COYO, einer der führenden Social-Intranet-Anbieter, hat sich mit Marlin Equity Partners auf eine Vereinbarung über eine Wachstumsfinanzierung in zweistelliger Millionenhöhe geeinigt. Marlin Equity Partners ist eine auf Software-Anbieter spezialisierte, international agierende Investment-Firma, die Kapital in Höhe von 7,4 Milliarden US-Dollar verwaltet. Ziel des Investments ist es, die Social-Intranet-Plattform von COYO weiter auszubauen und die internationale Expansion voranzutreiben.

Die Finanzierung kommt zu einer Zeit, in der viele Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie dezentral verteilt im Homeoffice arbeiten. Dadurch wird gute interne Kommunikation wichtiger denn je. COYO gibt Unternehmen, angefangen von mittelständischen Unternehmen bis hin zu DAX-Konzernen, eine digitale Heimat. Die Social-Intranet-Plattform sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter jederzeit und überall vernetzt sind. Ziel ist die Verbesserung von Informationsfluss, Produktivität und Mitarbeiterbindung im Unternehmen. Zu den Kunden zählen Firmen wie Deutsche Bahn, Ritter Sport, Asklepios, Metro und E.On.

COYO kam zehn Jahre ohne Investor aus

Seit 2010 steht COYO für B2B-Software mit intuitiver User-Experience und zählt zu den führenden Unternehmen im Markt für Social-Intranet-Lösungen. Mit Marlin Equity Partners steigt erstmals ein Investor ein, nachdem das Unternehmen über zehn Jahre hinweg ohne die Unterstützung von externen Geldgebern sein Produkt entwickelt hatte. In der Zeit bauten die Gründer Jan Marius Marquardt und Daniel Busch ein Team aus über 140 Mitarbeitenden auf. Von der Mitarbeiter-App für unterwegs über das Social Intranet bis hin zur integrierten Employee-Experience-Suite – COYO bietet Unternehmen eine voll integrierte Produktpalette für Desktop- und Mobile-User.

„Wir freuen uns sehr, Marlin ab sofort als starken Partner mit an Bord zu haben, der gemeinsam mit uns in den Ausbau unserer Plattform investiert und unsere internationale Expansion vorantreibt”, sagte Jan Marius Marquardt, Mitgründer und CEO von COYO. „Wir haben in den letzten Monaten gemerkt, welche Bedeutung gute interne Kommunikation und damit auch COYO für den Geschäftserfolg unserer Kunden hat. Nun fühlen wir uns noch mehr dafür gerüstet, in Zukunft auch international mehr Unternehmen dabei zu unterstützen, sich an das rapide verändernde Arbeitsumfeld anzupassen. Marlin stellt uns dabei nicht nur Kapital für unsere Pläne zur Verfügung, sondern steht uns auch mit strategischer Unterstützung auf internationaler Basis zur Seite. Weil sie genauso von dem Potenzial unserer Produkte überzeugt sind, sind sie für uns der perfekte Partner.”

Fotos: COYO

Hamburg on Tour in Tel Aviv als Livestream

Um ihre Zusammenarbeit zu intensivieren, treffen sich am 1. und 2. Dezember Branchenexperten aus Logistik, Mobilität, Luftfahrt und Wasserstoff aus Tel Aviv und Hamburg in einer digitalen Konferenz. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung Hamburg on Tour steht die Frage, wie Innovation zur Verbesserung unserer Städte und unserer Umwelt beitragen kann. Die Startup-Unit Hamburg lädt zusammen mit der Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer zu einer digitalen Roadshow ein. Die Kernthemen der Veranstaltung reichen von Logistik und Mobilität bis hin zu Luftfahrt und Wasserstoff.

Ziel ist es, gemeinsam neue bahnbrechende Lösungen für unsere zukünftigen Städte zu entwickeln. Einige der vielversprechendsten Startups aus Tel Aviv und Vordenker aus beiden Städten werden über die Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft von morgen diskutieren. Partner der Veranstaltung sind unter anderem die Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer, das Israel Smart Cities Institute sowie zahlreiche andere zukunftsgewandte Institutionen aus beiden Ländern. Einlader sind die Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer und die Startup-Unit Hamburg. Eröffnet wird die Tagung mit Grußworten von Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, Michal Michaeli, der Direktorin der Wirtschaftsförderung „International Economic Development at Tel Aviv Global“ und ihrem Hamburger Pendant, dem Geschäftsführer von Hamburg Invest, Dr. Rolf Strittmatter.

Informationen zum Programm für das digitale Format Hamburg on Tour in Tel Aviv sowie Links zur Anmeldung gibt es hier. Es besteht die Möglichkeit, sich für das gesamte Event am 1. und 2. Dezember oder einzelne Programmpunkte zu registrieren.

Beitragsbild: Skyline von Tel Aviv

Cargonexx schließt Partnerschaft mit US-Unternehmen project44

Das Hamburger Logistik-Startup Cargonexx, das Frachtführer mit verladenden Unternehmen aus der Logistikbranche vernetzt, kooperiert jetzt mit einem der weltweit führenden Anbieter für Lieferkettentransparenz, project44 aus Chicago. Durch die Zusammenarbeit kann Cargonexx jederzeit den aktuellen Standort der eingesetzten LKW einsehen. Die Carrier müssen dadurch nicht mehr selbst die geschätzte Ankunftszeit angeben. 

Durch die Integration der Advanced Visibility Platform von project44 ist es Cargonexx ab sofort möglich, eine kontinuierlich aktualisierte geschätzte Ankunftszeit des LKW digital an seine Nutzer zu übermitteln. Für die Dauer der Transportdurchführung wird die voraussichtliche Ankunftszeit des Carriers kontinuierlich und automatisiert in das Cargonexx-System übertragen. Zukünftig werden Auftraggeber mittels GPS-Tracking ihre Fracht genau verfolgen können. Beauftragte Carrier sind so nicht mehr auf telefonische oder schriftliche Kontaktierungen angewiesen und Unternehmen können die geschätzte Ankunftszeit jederzeit auf der Cargonexx-Plattform einsehen. 

Mehr Transparenz und Effizienz für die Lieferkette


“Angetrieben von einem tiefen Engagement für Transparenz und Vorhersagbarkeit in der Lieferkette ermöglichen wir unseren Kunden mit hochgradig zuverlässigen Daten bessere Zusammenarbeit mit Partnern im Lieferkettenökosystem, die Automatisierung und Orchestrierung von Prozessen sowie die Sichtbarkeit, um in Ausnahmesituationen besser reagieren zu können”, erklärt Renaud Houri, SVP EMEA bei project44. “Wir freuen uns immer darauf, mit Branchenakteuren der nächsten Generation wie Cargonexx zusammenzuarbeiten, um das gesamte Transportökosystem europaweit zu unterstützen und dabei zu helfen, die operative Effizienz innerhalb von Lieferketten zu steigern.” 

Tom Krause, CEO von Cargonexx
Cargonexx-CEO Tom Krause (Foto:Cargonexx)

“Die Zusammenarbeit mit project44 verhilft Cargonexx – und insbesondere unseren Nutzern – zu einer maximalen Effizienzsteigerung in der Transportabwicklung. Die Real-Time-Visibility-Lösung von project44 ersetzt mühsames Hinterhertelefonieren und schriftliches Nachfassen bei den Carriern zum genauen Standort des LKWs für die Auftraggeber. Die Kommunikation bezüglich des Standortes der Fracht zwischen Carriern und verladenden Unternehmen wird mit der Partnerschaft nicht nur um ein Vielfaches vereinfacht, sondern gewinnt auch an Transparenz. Das besonders einfache Onboarding der Carrier sowie die Verfügbarkeit auf dem gesamten europäischen Markt haben uns die Entscheidung für project44 letztlich leicht gemacht. Zudem geht Cargonexx mit der Kooperation einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung allumfassende Transport-Logistik-Plattform”, erklärt Tom Krause, CEO von Cargonexx. 

Beitragsbild: Alexas Fotos/Pixabay


Tarek Müller steigt bei Rucksack-Startup OAK25 ein

In nur einem Jahr zur Millionenbewertung: Nach der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne und dem Launch ihres reflektierenden Rucksacks, The Luminant Bag, gewinnen die beiden Hamburger Junggründer Jacob Leffers (20) und Emil Woermann (19) mit der Investmentfirma Wald & Wiese Holding (WWH) einen strategischen Investor für ihr Rucksack- und Taschen-Startup. Damit holt sich OAK25 nicht nur finanzielle Unterstützung ins Haus, sondern auch jede Menge Branchen-Know-how, denn zu den Geldgebern der Holding gehört unter anderem ABOUT-YOU-Gründer und Fashion-Tech-Experte Tarek Müller. Weitere WWH-Investoren sind die Unternehmer Alexander Graf und Nils Seebach.

Eine neue Kollektion von OAK25 ist gerade gestartet

Mit der sechsstelligen Investitionssumme wollen die OAK25-Gründer ihr Rucksack- und Taschen-Angebot weiter ausbauen und sich dauerhaft am Markt etablieren. Die Voraussetzungen dafür wurden bereits geschaffen. Erst im Oktober haben die Hamburger Abiturienten mit The Day & Night Collection ihre erste eigene OAK25-Kollektion an den Start gebracht. Einzigartig wie bei allen Produkten sind auch hier die reflektierenden Elemente, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen sollen.

Alexander Graf, Emil Woermann, Jacob Leffers und Tarek Müller freuen sich über das Investment. (Foto: OAK25)
Alexander Graf, Emil Woermann, Jacob Leffers und Tarek Müller freuen sich über das Investment. (Foto: OAK25)

Tarek Müller, Gründer und CEO von ABOUT YOU: „Um erfolgreich zu gründen, braucht man kein abgeschlossenes Hochschulstudium, sondern vor allem Mut, Willen und Ideen. Diese Eigenschaften bringen Jacob und Emil mit – und darüber hinaus auch noch richtig gute Produkte mit hohem Wiedererkennungswert. Daher freue ich mich sehr, die Jungs und OAK25 mit unserer Holding unterstützen zu können.“

Jacob Leffers und Emil Woermann, Gründer von OAK25: „Die Investorenrunde ist nach der Kickstarter-Kampagne vor einem Jahr und dem Launch unserer ersten eigenen Kollektion jetzt schon der dritte große Meilenstein innerhalb eines Jahres. Mit der Finanzspritze wollen wir unser Angebot jetzt weiter ausbauen, denn so viel steht fest: Die The Day & Night Collection war erst der Anfang.“

Seit der Gründung von OAK25 im Jahr 2018, wächst das Unternehmen stetig. Erst kürzlich hat das Startup neue Büro- und Lagerräume in der Hamburger City bezogen und beschäftigt aktuell fünf Personen. Mehr über die Anfänge des Jungunternehmens könnt ihr hier nachlesen.

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