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Ovy hilft Mädchen in Afrika mit Verkauf von Tampons

Bekannt ist das Hamburger Startup Ovy vor allem für seine Methode zur Bestimmung der Fruchtbarkeit einer Frau mithilfe eines Basalthermometers und einer Zyklus-App. Im Online-Shop sind aber auch andere Produkte erhältlich. Nahrungsergänzungsmittel zum Beispiel, Kondome und Wärmepflaster zur Linderung von Menstruationsbeschwerden. Wer bei Ovy Bio-Tampons kauft, kann sogar Gutes tun, denn 100 Prozent des Umsatzes gehen an Mädchen in Afrika.

Für Milliarden von Mädchen und Frauen ist die Periode Teil ihres Alltags. Lästig, aber kein Drama. In Uganda und anderen Entwicklungsländern jedoch sieht das anders aus. Jedes zehnte ugandische Mädchen versäumt während ihrer Monatsblutung die Schule. Geringe Aufklärung, fehlende Räumlichkeiten an den Schulen und aus Kostengründen unzureichender Zugang zu Hygienemitteln erschweren den Mädchen die Chance, einen erfolgreichen Schulabschluss zu machen. Ovy als Unternehmen im Bereich Frauengesundheit und der Hamburger Verein Visions for Children, der Bildungsprojekte initiiert, haben deshalb ein gemeinsames Projekt gestartet, dass für eine langfristige Verbesserung der Bedingungen in Uganda sorgt.

Schülerinnen in Uganda

Die ersten Schritte: Waschgelegenheiten und Aufklärung

Viele Mädchen in einkommensschwachen Ländern oder in Krisen- und Konfliktregionen behelfen sich während der Menstruation mit alten Lappen, Blättern oder anderen Notlösungen. Dazu kommt, dass es kein sauberes Wasser und keine hygienische Waschmöglichkeit gibt. Das Risiko von Infektionen steigt. Als Gegenmaßnahme wird in der ersten Projektphase der Bau von getrennten Toiletten und Waschgelegenheiten sowie die Aufklärung durch Workshops und gesundheitliche Schulungen initiiert. Ziel ist, in Gesprächen die Akzeptanz der Mädchen für die jeweiligen Hygienemittel abklären, um ihnen die bestmögliche Lösung zu bieten. In der zweiten Projektphase sollten dann die Mädchen vor Ort die geeigneten Hygieneartikel  selbst herstellen.

Wer mehr über Ovy erfahren möchte, sollte sich ein Ticket für das Food Innovation Camp am 20. Mai sichern. Dort gibt es erstmals eine Non-Food-Area, wo unter anderem nachhaltige Kosmetik- und Gesundheitsprodukte zu sehen sind. Zu den Ausstellern dort gehört auch Ovy.

Beitragsbild: Christina Feld

Foodist hat mit metacrew einen neuen Eigentümer

Foodist aus Hamburg hat einen neuen Eigentümer: Die metacrew group aus Berlin/ Osnabrück hat Ströer Ende März abgelöst. Neben dem Gründer Alexander Djordjevic (31) ist nun Tobias Eismann (42), CEO der metacrew group, weiterer Geschäftsführer. Mit Foodist erschließt metacrew nun die Foodbranche und baut die marktführende Stellung im Boxenbusiness in der DACH-Region weiter aus.

Foodist ist eines der bekanntesten Food-Startups in Deutschland, nicht zuletzt durch die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ in 2014, was zum rasanten Wachstum beitrug. Foodist konnte mit 150.000 aktiven Kunden zur führenden Onlineshopping-Plattform für lebensmittelbegeisterte Menschen ausgebaut werden. 2016 wurde das Unternehmen mehrheitlich vom Medienkonzern Ströer übernommen und erzielt mittlerweile jährlich zweistellige Millionenumsätze.

Gemeinsames Ziel: mehr Wachstum

Mit dem Kauf von Foodist durch metacrew finden nun zwei Unternehmen zusammen, die sehr gut zusammen passen. metacrew ist als marktführendes Unternehmen im Boxenbusiness unter anderem mit der Pink Box, der Brigitte Box oder der InStyle Box im Beauty- und Kosmetik-Segment vertreten. Die Gruppe wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für ihr Wachstum ausgezeichnet und unterstreicht mit der Akquisition ihre weiteren Ambitionen: 2019 peilt sie nun konsolidiert bis zu 40 Millionen Euro Jahresumsatz an, die 50-Millionen-Umsatzgrenze ist für die Folgejahre im Visier.

metacrew-CEO Tobias Eismann (Foto: metacrew)

„Foodist mit Alexander Djordjevic und seinem leidenschaftlichen Team ist eine ideale Ergänzung, um unsere Wachstumsziele mit Begeisterung und Engagement zu erreichen“, sagt Tobias Eismann, CEO der metacrew group. „Wir bedanken uns bei Ströer für diesen gelungenen Deal und freuen unsauf das intensive gemeinsame Kennenlernen der Foodist-Crew in den kommenden Wochen. Mit Foodist haben wir eindrucksvoll unsere marktführende Stellung im Boxenbusiness für Endkunden und Hersteller untermauert, neue Vertriebs-und Wachstumswege für metacrew gewonnen und peilen neue Produkte und Services an. Ich freue mich für Foodist ebenso wie für die nun fast 150-köpfige Crew an den Standorten Berlin, Hamburg Osnabrück und Melle. Wir haben uns entschieden: Das wird richtig gut!“

Auch Alexander Djordjevic, Gründer und Geschäftsführer von Foodist, freut sich auf die gemeinsame Zukunft: „Das starke Wachstum von Foodist in den vergangenen drei Jahren wurde im Wesentlichen durch die engagierte Zusammenarbeit mit Ströer ermöglicht. In Gesprächen mit metacrew haben sich viele operative und strategische Synergien herauskristallisiert. Diese Chancen gilt es nun, bestmöglich für unsere Kunden und Geschäftspartner zu nutzen, um unserem Ziel, Foodist zur führenden Onlineshopping-Plattform für lebensmittelbegeisterte Menschen in Europazu entwickeln, ein großes Stück näherzukommen.“

Die Transaktion wurde an der Seite vonmetacrew durch Wirth | Schmies | Partner (Münster) mit dem Team um Veit Wirth, Vera Sandmann und Dr. Christoph Bielak begleitet. Über weitere Details zur Transaktionhaben beide Seiten vertraglich Stillschweigen vereinbart.

Google bietet Förderprogramm für Startups mit Frauen als Gründerinnen

Startup Advisors: Female Founders ist ein Mentoring-Programm von Google for Startups. Im Laufe von sechs Wochen werden vielversprechende Startups mit ausgewählten Google-Mentoren zusammengebracht, um die Herausforderungen des Unternehmenswachstums zu meistern. Und das genau erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Ihr bestimmt drei Ziele für euer Unternehmen, an denen ihr für die Dauer des Programms arbeiten wollt.
  • Von Google bekommt ihr einen engagierten Berater an die Seite gestellt und zusätzlich für Workshops und Sitzungen ausgewählte Experten.
  • Ihr trefft euch einmal pro Woche persönlich mit euren Berater in euer Stadt (Berlin, Hamburg oder München).Ihr reist während des gesamten Programms für Workshops, Konferenzen und Treffen mit den Startup-Kollegeneurer Kohorte dreimal nach Berlin.

Wer sich wann und wie bewerben sollte

Google ist auf der Suche nach Startups in der Wachstumsphase, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Ein vielfältiges Team mit mindestens einer Gründerin.
  • Mindestens eine Person, die Vollzeit im Startup arbeitet.
  • Erstellung eines skalierbaren Produkts oder einer Dienstleistung
  • Nachweis von Erfolgsfaktoren (Nutzer, Einnahmen, Finanzierung: idealerweise zwischen Seed und Series A)
  • Bereitschaft, etwas zurückzugeben und zur lokalen Startup-Community beizutragen.

So läuft das Programm zeitlich ab:

  • 12. April: Anmeldeschluss
  • 17. April:  Open Mentoring Day in Berlin (für Startups in der engeren Wahl – ihr werdet rechtzeitig informiert, ob ihr dabei seid)
  • 30. April:  Verkündigung der Teilnehmer
  • 27. Mai: Startup Advisors Kickoff (persönliche Teilnahme in Berlin)
  • 10. -14. Juni:  Startup Advisors Summit & NOAH Conference (persönliche Teilnahme in Berlin)
  • 2. – 5. Juli: TOA-Konferenz (persönliche Teilnahme in Berlin)

Für die Bewerbung müsst ihr ein einminütiges Video einreichen, etwas über euer Team, Produkt und Geschäft erzählen und die drei Ziele definieren, auf die ihr euch während des Programms konzentrieren werdet. Zur Bewerbung geht es hier.

Cutnut erhält Förderung durch Google

Das Hamburger Startup Cutnut wird jetzt von der Google News Initiative gefördert. Cutnut hatte sich zusammen mit seinen Projektpartnern Contentpepper, ein Software- und Beratungsunternehmen, und Hamburger Morgenpost (MOPO) beworben. Das ausgewählte Projekt heißt „Storypepper“. Dabei können Publisher mit einem Klick visuelle Storys automatisch aus ihren Nachrichtenartikeln generieren.

Storypepper will den Übergang zum digitalen Nachrichtenjournalismus erleichtern, indem es in einem ersten Schritt die Bereitstellung von Nachrichtenartikeln im vertikalen Story-Format automatisiert. Cutnut wird mit Contentpepper und der MOPO zusammenarbeiten, um die Storyproduktion für Publisher zu erleichtern. Das Format gewinnt an Bedeutung, da es Medienelemente wie Videos, Fotos, Text und vieles mehr kombiniert. Immer mehr Verlage wollen ihre Inhalte auf diese neue visuelle Weise veröffentlichen.

Benjamin Ranft (CPO), Philipp Nette (CEO) und Teiko Wilenius (CFO) von Cutnut.

Durch den Algorithmus von Storypepper können Publisher erstmals automatisch Geschichten aus verschiedenen Arten von digitalen Nachrichten erstellen. Die generierten Stories können direkt bei Google AMP Stories und in Social Media-Kanälen veröffentlicht werden. Anwender können den Prozess für ihre eigenen, maßgeschneiderten Vorlagen einrichten und die Ergebnisse direkt auf ihrer Website, ihrer App sowie auf ihren Social Media-Seiten veröffentlichen. So werden plattformunabhängige Storys für Publisher leichter zugänglich und wertvoller. Der erste Nutzer der neuen Technologie wird die MOPO sein: Mit 17 Millionen Besuchern und 45 Millionen Page Impressions pro Monat ist mopo.de die führende lokale Nachrichtenwebseite Norddeutschlands.

Neben Cutnut profitiert auch IndieFrame von der Förderung

Cutnut und seine Partner erhalten die Förderung für Storypepper vom Google Digital News Innovation Fund (DNI). Seit 2015 fördert Google technische Innovationen im Journalismus über den DNI. Es handelt sich dabei um ein europäisches Programm, das Teil der Google News Initiative ist, die darauf abzielt, den Journalismus im digitalen Zeitalter zu unterstützen. Der DNI-Fonds ist mit 150 Millionen Euro ausgestattet, um Innovationen im europäischen Nachrichten-Ökoystem anzukurbeln.

Die vollständige Liste der in dieser Runde unterstützten Projekte findet ihr hier. Cutnut, in der Liste unter dem offiziellen Firmennamen Nette & Wilienius UG geführt, gehörte zu den Teilnehmern des next media accelerators (nma). Im aktuellen Batch des nma ist das dänische Startup IndieFrame dabei, das ebenfalls über ein Projekt von Google gefördert wird.

So kommt ihr auf die Bühne bei OMR 2019

Am 7. und 8. Mai findet das OMR Festival 2019 statt, ein Event von internationalem Format, bei dem wohl fast jeder gern dabei wäre. Für drei Startups kann dieser Wunsch in besonderer Weise wahr werden, denn sie können einen Platz auf einer der größten Bühnen gewinnen.

Seit 2011 gibt es bei OMR das Format „3 Companies To Watch“, bei dem sich innovative Marketing- und Advertising-Startups vorstellen. In den vergangenen Jahren haben das unter anderen Adform, CrossEngage, Yieldify, Opinary und Mediakraft geschafft und danach eine ordentliche Karriere hingelegt. Natürlich waren nicht alle so erfolgreich, aber eine gute Ausgangsposition bietet 3 Companies To Watch allemal. Dieses Jahr könnt vielleicht ihr den Festivalbesuchern zeigen, wie eure Ideen ihnen helfen können. Euer Unternehmen sollte nämlich nicht mehr ganz am Anfang stehen, sondern schon eine Lösung für die Zuschauer anbieten. auf der Expo Stage Deep Dive können das am 8. Mai bis zu 3.000 Leute sein.

Auf der Deep Dive-Bühne präsentieren die „3 Companies To Watch“ ihre Unternehmen (Foto: Julian Huke/OMR)

Jetzt bewerben – auch als Technologie-Unternehmen

2019 habt ihr sogar doppelte Chancen, denn es gibt es eine kleine Neuerung. Das OMR Festival weiterhin die 3 Companies To Watch für das OMR Festival. Darüber hinaus aber auch 3 Companies To Watch für die neue Tech-Konferenz pipes – 6 Companies To Watch sozusagen. Gefragt sind in diesem Jahr also auf der einen Seite junge Unternehmen aus Online Marketing, E-Commerce, Social Media etc. und auf der anderen Seite könnt Ihr euch auch bewerben, wenn ihr eher Richtung Machine Learning, AI und Tech im weitesten Sinne geht.

Wie ihr dabei sein könnt? Bewerbt euch einfach bis zum 28. März 2019 unter Angabe eurer Daten und Unternehmens-Infos über dieses Anmeldeformular (das dauert nur fünf bis zehn Minuten). Dort könnt ihr auch angeben, ob ihr eher aus dem Online Marketing kommt und bei OMR auftreten wollt, oder ob Tech eher zu eurem Unternehmen passt und ihr Lust auf die pipes habt.

Volles Programm beim Hamburg Innovation Summit 2019!

Am 23. Mai steigt wieder der HAMBURG INNOVATION SUMMIT (HHIS). Zur mittlerweile vierten Ausgabe kommen Visionäre, Gründer und Zukunftsgestalter in der Altonaer Fischauktionshalle zusammen, um sich über aktuelle Megatrends aus Digitalisierung und Zukunftstechnologien auszutauschen. Bis zum 31. März könnt ihr euch noch für die HAMBURG INNOVATION AWARDS bewerben oder Aussteller werden!

Wichtige Partner und Aussteller beim diesjährigen HHIS sind die Hamburger Hochschulen mit ihren Startup-Units sowie Forschungs- und Wissenschaftsbereichen, darunter die HAW Hamburg, HCU, TUHH und UHH. Schirmherr ist Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Botschafter engagieren sich Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. Auch die Fraunhofer Institute, DESY und Airbus samt Biz Lab bringen sich beim diesjährigen HHIS aktiv mit ein. Fester Bestandteil sind ebenfalls die Hamburger Forschungs- und Innovationsparks. Unter anderem dabei sind der hit-Technopark, Hamburg Innovation Port  und das Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL). Außerdem veranstaltet der Health Innovation Port ein Speed Dating auf einer eigenen Barkasse, wo Startups auf potenzielle Investoren und Mentoren treffen.

Gruppenbild vom HHIS 2018

Bei der HHIS-Conference bringen Speaker den Besuchern die diesjährigen Schwerpunktthemen „Future City“, „New Work“ und „Deep Tech“ näher. In anschließenden Diskussionsrunden tauschen sich hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die jeweiligen Themen aus. Egal ob frisch gestartete oder etablierte Unternehmer, Gründungsinteressierte oder Wissenschaftler, bei der HHIS-Academy bietet sich jedem eine große Auswahl an Workshops. Auf dem Speakers Corner gibt es zudem interaktive Formate wie den Science Slam oder das von Tarek Garir moderierte Pitch Yourself, bei dem junge Gründer und Startups die Möglichkeit haben, eigene Geschäftsideen und Prototypen dem Publikum zu pitchen.

Durch das gesamte Programm führt die Moderatorin Corinna Lampadius. Die Journalistin moderiert unter anderem die Fernsehformate „SPIEGEL Thema“ und „SPIEGEL TV Schwerpunkt“ und arbeitet als Trainerin für die SPIEGEL TV Redaktion.

Noch bis zum 31. März für die HAMBURG INNOVATION AWARDS bewerben oder Aussteller werden!

Zum großen Finale des Tages gibt es eine Keynote zum Thema “Transfer Innovation”, gefolgt von der Verleihung der HAMBURG INNOVATION AWARDS. Die Bewerbungsfrist für die Awards endet am 31. März. Den Gewinnerteams winken attraktive Preise: Umfangreich ausgestattete Gründerkoffer mit Sachpreisen sowie ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro je Kategorie. Mehr Infos zum Wettbewerb und die Bewerbungsunterlagen findet ihr hier. Wenn ihr mit eurem Startup als Aussteller beim HHIS dabei sein wollt, dann findet ihr hier das Anmeldeformular. Und Tickets für das Event könnt ihr euch hier besorgen.

Gründerszene lädt zur Spätschicht am 11. April ein

Eines der beliebtesten Networking-Events der Startup-Szene kommt wieder nach Hamburg. Am 11. April bringt die Gründerszene Spätschicht Startups, Investoren und Digitalenthusiasten im finhaven in der HafenCity zusammen. Hamburg Startups ist ein Medienpartner der Veranstaltung.

Die Teilnehmer bekommen ein umfangreiches Programm geboten. Wer sich vor allem für Finanzierungen interessiert, hat mit 20Scoops, UVC und IFB Innovationsstarter gleich drei kompetente Unternehmen und Institutionen vor Ort. Fragen zu Recht und Steuern beantwortet CMS, die Telekom stellt ihr Startup-Programm TechBoost vor und der Health Innovation Port ist auch dabei.

Für die Gründerszene steht die Redakteurin Hannah Scherkamp als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die Food-Startups Baihu und Luicella’s tragen ebenso zur leckeren Verpflegung bei wie Stadtsalat. Außerdem könnt ihr euch bei einem Kickerturnier mit anderen Tischfußballern messen. Alles in allem also ein Abend, an dem Information, Spaß und Netzwerken groß geschrieben werden. Wer Tickets für die Gründerszene Spätschicht haben möchte, kann sich hier für die Teilnahme bewerben. Wenn ihr zu einem Startup gehört oder in anderer Form dem Ökosystem angehört, sollte das keine Hürde sein. Viel Spaß und Erfolg bei der Gründerszene Spätschicht!

Dräger erhöht Anteile an Hamburger Startup bentekk auf 100%

Die Dräger Safety AG & Co. KGaA hat ihren Anteil an der bentekk GmbH im Oktober 2018 auf 75% und im Februar 2019 auf 100% erhöht. Der Kauf war an Meilensteine geknüpft, die bereits im Rahmen der Übernahme der ersten 51% der Geschäftsanteile im März 2017 vereinbart wurden. Das von bentekk entwickelte und von Dräger produzierte und vertriebene X-pid ist ein portables Gasmessgerät zur Erkennung von Benzol und anderen krebserregenden Gefahrstoffen. Das Produkt bietet erhöhten Schutz vor gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz und ist bereits in zahlreichen Ländern bei Unternehmen der Öl-, Gas-und Chemieindustrie im Einsatz.

Die Gründer Matthias Schmittmann und Johannes Weber (Foto: bentekk)

Die Zusammenarbeit zwischen bentekk und Dräger ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seit der Mehrheitsübernahme vor etwa zwei Jahren wurden eine zweite, verbesserte Produktgeneration des Gasmessgeräts X-pid zur Marktreife entwickelt, relevante Explosionsschutz-Zertifizierungen erteilt, die Produktionskapazitäten schrittweise aufgebaut und das Produkt in allen größeren europäischen Ländern sowie Australien und Singapur eingeführt. Darüber hinaus steht die Markteinführung in den USA und Kanada kurz bevor.Im Rahmen der Erreichung technischer Meilensteine verkaufen die bentekk-Gründer und -Geschäftsführer Matthias Schmittmann und Johannes Weber ihre verbleibenden Geschäftsanteile an Dräger. Die bentekk GmbH bleibt mit Ihren Mitarbeitern am Standort in Hamburg-Harburg erhalten. Gemeinsam mit Mitarbeitern von Dräger werden in den nächsten Monaten lokale Teams bei der Markteinführung des X-pid unterstützt und erste Entwicklungsschritte zu einer nochmal nachweisstärkeren Produktvariante unternommen.

„Mit unserem neuartigen Produkt mit starken Alleinstellungsmerkmalen einerseits und Drägers Produktionskapazität sowie internationalem Vertriebs-und Servicenetz andererseits, ist eine hervorragende Partnerschaft entstanden“, sagt Johannes Weber, Geschäftsführer bei bentekk. „Mit der Übernahme von 100% der bentekk-Geschäftsanteile ist ein weiterer Schritt der Integration gelungen“.“Die Transaktionsstruktur wurde so gestaltet, dass die Ziele von bentekk und Dräger aufeinander abgestimmt sind“, sagt Tom Gales, Head of M&A bei Dräger. „Dem Unternehmen wurde Raum zur selbstverantwortlichen Entwicklung gegeben, gleichzeitig war bei Bedarf Unterstützung durch Experten bei Dräger verfügbar“.

figo und finreach solutions bündeln ihre Kräfte

figo, Banking Service Provider aus Hamburg, und finreach solutions, Fintech-Plattform aus Berlin, haben am 4. März den Grundstein gelegt, um künftig als ein Unternehmen zu agieren, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde. Die geplante Fusion der Fintech-Unternehmen, die beide auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich tätig sind, geschieht auf Augenhöhe. Zusammen erreichen sie eine neue Größe im europäischen Markt. Der Zusammenschluss von figo und finreach solutions ist die logische Konsequenz einer bereits bestehenden, jahrelangen Partnerschaft. Beide sind in ihren jeweiligen Segmenten Pioniere und haben sich darin zu führenden Anbietern entwickelt.

CEO Markus Dränert, CRO Cornelia Schwertner und CPO Taner Akcok (Foto: Robert Lehmann)

“Mit unserer Fusion reagieren wir auf die steigende Nachfrage im Markt nach konkreten Anwendungsfällen, die über die reine Datenkonnektivität hinausgeht. Unser Ziel ist es, die führende Fintech-Plattform zu werden, die hochwertige SaaS-Anwendungen und API-Lösungen liefert – europaweit und PSD2-lizenziert.”, sagt Markus Dränert, CEO finreach solutions. “Unsere Kernzielgruppe sind Unternehmen unterschiedlicher Branchen, die Endverbraucher als Kunden haben und diesen innovative Finanzlösungen anbieten oder in naher Zukunft anbieten wollen. Die API-Services bringen deutlichen Mehrwert in die Produktangebote unserer Partner und stärken damit ihre Kundenbeziehungen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran unsere Vision, nämlich, dass der Endverbraucher mit einem Klick sein gesamtes finanzielles Potential erschließen kann, umzusetzen.” so Dränert weiter.

Bisheriger figo-CEO André M. Bajorat wechselt in neuen Aufsichtsrat

Dränert kam im September 2018 zu finreach solutions. Er wird als CEO zusammen mit Cornelia Schwertner, Chief Risk Officer (CRO) von figo und Taner Akcok, Chief Product Officer (CPO) von finreach solutions, das fusionierende Unternehmen leiten. André M. Bajorat, bisheriger CEO von figo, wechselt zeitnah in den Aufsichtsrat des neuen Unternehmens. Er wird zudem das Team bei finleap, dem führenden Fintech Ökosystem in Europa, in dem finreach solutions entwickelt wurde, verstärken. Im Rahmen der Transaktion wird finleap als Lead-Investor zusätzlich einen hohen siebenstelligen Betrag zur Finanzierung des weiteren Wachstums investieren. Beide Unternehmensstandorte in Berlin und Hamburg bleiben erhalten, genauso wie die jeweiligen Teams, die zusammen dann rund 90 Personen umfassen.

Deutscher Gastro-Gründerpreis 2019: Die Finalisten stehen fest!

Am 15. März wird im Rahmen der Gastronomiemesse Internorga der Deutsche Gastro-Gründerpreis vergeben. Veranstalter des Events ist der Leaders Club Deutschland, der jetzt die fünf Gewinner bekannt gegeben hat. Mit der Pokerria hat es auch ein Kandidat aus Hamburg in den erlauchten Kreis geschafft. Die Finalisten werden ihre Konzepte live auf der Messe präsentieren. Den Pitch wird Tim Mälzer moderieren und das Fachpublikum anschließend den Hauptgewinner küren.

Die Kandidaten im Überblick

Bar&Brot
Das Bar & Brot aus Kleve reift seine zum Großteil aus der familieneigenen Brennerei stammenden Spirituosen im hauseigenen Fasslager. Dazu gibt es selbstgebackenes Brot. „Chefin Eva de Schrevel überzeugte die Experten mit dem einzigartigen Konzept, welches Traditionen respektiert und diese in die nächste Generation transportiert“, heißt es im Statement der Jury.

Holycrab!
Holycrab! setzt sich mit Messer und Gabel für den Schutz der Berliner Fauna ein. Auf der Speisekarte stehen invasive Krebsarten wie der amerikanische Sumpfkrebs, der sich unkontrolliert in der Hauptstadt ausbreitet. Die Gründer Lukas Bosch, Juliane Bublitz und Andreas Michelus eroberten mit dieser Idee die Herzen der Jury, die bei ihrer Auswahl auch auf Aspekte der Nachhaltigkeit achtet.

Pâtlairs – Pâtisserie & Streetfood
In der mobilen Pâtisserie im Streetfood-Style aus Biebergemünd können Gäste die Entstehung der Kompositionen live miterleben. Neben einem hohen Anspruch an Qualität steht die Natürlichkeit der Zutaten im Vordergrund. Konditormeisterin Giovanna Müller überzeugte die Jury sowohl als Gründerin als auch mit der Finesse der von ihr hergestellten Köstlichkeiten in Kombination mit einem Streetfood-Konzept.

Pokerria – Sushi Burritos

Daniel Matera, Gründer der Pokerria (Foto: Deutscher Gastro-Gründerpreis)

Burrito trifft auf Sushi und Poke Bowl – Die Pokerria vereint japanische, hawaiianische und mexikanische Einflüsse und bietet ihre gesunden Rollen sowohl im Restaurant als auch per Cateringservice an. Das Konzept von Gründer Daniel Matera überzeugte die Jury nicht nur aufgrund seiner gesunden Ausrichtung, sondern auch wegen des wilden Fusion-Mix. „Ein Ansatz, der im kosmopolitischen Hamburg sicherlich aufgeht“, meint die Jury.

Über den Tellerrand Café
Im Münchener Café Über den Tellerrand wird Essen zum Integrationsprojekt. Das Café versteht sich als Sozialunternehmen und Begegnungsstätte, in dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrung miteinander kochen sowie Gäste und Mitarbeiter voneinander lernen. Die Jury war überzeugt vom Duo Jasmin Seipp und Julia Haarig, die mit großem persönlichem Einsatz ihre Idee vorantreiben und mit Ihrem Konzept Schule machen könnten.

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