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Next Logistics Accelerator startet in die zweite Runde

Der Next Logistics Accelerator (NLA) begrüßt seinen zweiten Jahrgang. Fünf Gründerteams konnten sich für das im Startup-Beschleunigungsprogramm qualifizieren, bei über hundert Bewerbungen aus der ganzen Welt. Die Teilnehmer werden in den kommenden sechs Monaten intensiv an ihren Geschäftsmodellen arbeiten, ein Kontaktnetzwerk aufbauen, erste Kunden gewinnen und Investoren für den nächsten Wachstumsschritt ansprechen.

Das sind die neuen NLA-Startups

conlog.io aus Berlin
Moritz Dassing und Martin Orthen errichten eine Plattform für die papierlose Freistellung von Containern mit Datenanalyse, Prognosen und Zahlungen in Echtzeit. Conlog.io macht den Containerfreigabeprozess so einfach wie Online-Frachtbuchungen. Die Plattform löst altmodische Prozesse ab und automatisiert manuelle Vorgänge, damit Zeit gewonnen und Geld gespart werden kann.

LuckaBox aus der Schweiz
Aike Festini und Maite Mihm bieten mit LuckaBox eine Cloud-basierte Plattform für Lieferungen auf der sogenannten „letzten Meile“. LuckaBox verbindet Händler mit ausgewählten On-Demand-Lieferdiensten und stimmt sie in Echtzeit aufeinander ab. Ein intelligenter Algorithmus wählt für jede Anforderung den optimalen Kurier und gewährleistet so eine sichere und schnelle Lieferungen in frei wählbaren Zeitfenstern von ein bis zwei Stunden.

Das Management des Next Logistics Accelelerator begrüßt die neuen Startups. (Foto: NLA)

TRACKS aus Berlin
Jakob Muus entwickelt mit TRACKS einen „Platooning Service“ für LKW. Mit ihm können sich Fahrer durch eine digitale Kupplung miteinander verbinden und spontan eng-fahrende Kolonnen bilden. Das verringert den Windwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen. TRACKS ermöglicht ein „Matchmaking“ in Echtzeit, berechnet die gemeinsame Kraftstoffersparnis und teilt die Vorteile gerecht unter den Teilnehmern auf. Der LKW-Verkehr wird damit sicherer, sauberer, effizient und fair.

Closelink aus Hamburg
Philippe Lavarde, Tobias Schumacher und Eike Lawatsch offerieren mit Closelink eine Online-Einkaufsplattform für maritime Schmieröle – einem der wichtigsten Schiffsbetriebsstoffe. Closelink verschafft Reedereien eine umfassende Transparenz und Vergleichbarkeit von Angeboten innerhalb eines weitreichenden globalen Lieferantennetzwerks. Dabei werden Preis, Verfügbarkeit, Liefer- und Zahlungsmodalitäten gleichermaßen berücksichtigt.

SuperTech aus Spanien
Juan Rivero und Alberto Benbunan bieten eine SaaS-Lösung als zentrale Steuerung für Expresslieferungen im Einzelhandel. Die Plug-and-Play-Technologie automatisiert die Auftragsdisposition, Kommissionierung und Zustellung. Durch die Integration verhaltensbezogener Daten optimiert SuperTech sowohl das Einkaufserlebnis der Kunden als auch die Betriebseffizienz.

Schwedische Stillfront Group kauft Playa Games aus Hamburg

Die Playa Games GmbH aus Hamburg, eines der erfolgreichsten deutschen Online Gaming-Unternehmen, ist zu 100 Prozent von der börsennotierten schwedischen Stillfront Group AB übernommen worden. Der Entwickler und Publisher von fünf sogenannten Casual-Strategiespielen hat rund 70 Millionen registrierte Nutzer. Das Unternehmen beschäftigt zehn feste und 50 freie Mitarbeiter.

Das bekannteste und erfolgreichste Produkt der Hamburger ist „Shakes & Fidget“, ein im Comic-Stil gezeichnetes Rollenspiel, in dem mehrere User gegeneinander antreten können. Das Strategiespiel ist als Browser- und als Mobile-Game verfügbar.

Scene aus Shakes & Fidget (Screenshot von der Playa Games-Webseite)

Stillfront hat 2017 bereits Goodgame Studios übernommen

Die Games-Schmiede wurde 2009 von Jan Beuck und Martin Jässing in Hamburg gegründet. Beide werden weiter als Führungsteam im Unternehmen bleiben. Der vereinbarte Kaufpreis soll bei 20 Millionen Euro liegen. Ein Teil der Kaufsumme, nämlich sechs Millionen Euro, wird in Aktien beglichen. Bei positiver Unternehmensentwicklung ist Stillfront bereit bis zu 25 Millionen Euro zusätzlich zu investieren. Die Schweden hatte vor genau einem Jahr die Goodgame Studios übernommen.

„Playa Games passt perfekt in unsere Wachstumsstrategie“, sagt Jörgen Larsson, CEO bei Stillfront. „Playa Games erweitert unser Portfolio an Games-Studios und an Spielen, die es schaffen, ihre Nutzer langfristig an sich zu binden. Außerdem passen Spiele und aktuelle Projekte der Hamburger perfekt in unser Games-Portfolio. Dadurch werden viele neue Synergien innerhalb der Stillfront Group entstehen. Wir heißen Jan Beuck, Martin Jässing und das gesamte Playa Games-Team willkommen in der Stillfront Familie.“

Jan Beuck, CEO von Playa Games: „Als Teil der Stillfront Gruppe können wir uns auf die Entwicklung von neuen Online-Strategiespielen konzentrieren. Der Verkauf ist ein strategischer Schritt für Playa Games. Wir wollen jetzt von der Marktposition unseres neuen Besitzers profitieren und Synergien mit den anderen Studios innerhalb der Stillfront Gruppe nutzen.“

Fintech-Studie der comdirect: Hamburg bundesweit auf Platz 4

Die comdirect Bank hat diese Woche eine Studie zur Fintech-Szene in Deutschland veröffentlicht. Demnach ist Berlin der wichtigste Standort. Hamburg belegt insgesamt den vierten Rang, ist aber stark bei den Finanzierungsrunden.

Frankfurt verliert als Fintech-Standort gegenüber Berlin und München an Boden. Bei der Anzahl der Finanz-Startups liegt die Bankenmetropole auf Platz drei. Im vergangenen Jahr lag Frankfurt noch gleichauf mit der bayrischen Landeshauptstadt. 2017 und 2018 sind in München 22 neue Finanz-Startups entstanden und damit fünf mehr als in Frankfurt. Mit 100 ansässigen Fintechs liegt München damit auf Platz zwei. Auch bei der Anzahl der Finanzierungsrunden hat die Stadt an der Isar die Nase vorn: In 31 Runden sammelten die Münchener Fintechs in den Jahren 2017 und 2018 (Stand Ende September) insgesamt 174 Millionen Euro Wagniskapital ein. In Frankfurt waren es im selben Zeitraum 36 Millionen Euro, die in 18 Finanzierungsrunden an dortige Finanz-Startups verteilt wurden.

Berlin bleibt Nummer 1

Berlin spielt in Sachen Fintech weiterhin in einer eigenen Liga: Die 249 in der Hauptstadt aktiven Finanz-Startups sammelten in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 854 Millionen Euro an Wagniskapital ein. Das ist mehr als jeder zweite Euro, der in diesem Zeitraum in ein deutsches Fintech geflossen ist. Es ist auch davon auszugehen, dass diese Vorreiterrolle auf absehbare Zeit bestehen bleibt: Mit 39 neuen Fintechs zog die Hauptstadt in den Jahren 2017 und 2018 so viele Gründer an wie München und Frankfurt zusammen.

Hamburg kann wie schon in den Vorjahren vor allem beim Wagniskapital überzeugen. Die 67 Fintechs in der Hansestadt sammelten 2017 und 2018 (Stand Ende September) 236 Millionen Euro ein. Nur in Berlin floss mehr Geld an deutsche Finanz-Startups. Alle weiteren Daten und Fakten aus der Fintech-Studie über Hamburg liefert diese Infografik von comdirect:

Bewerbt euch jetzt für den Gründergeist 2019!

Der Gründergeist, der jährliche Businessplanwettbewerb der Wirtschaftsjunioren der Handelskammer Hamburg, geht in die nächste Runde. Gesucht werden erneut die innovativsten und aussichtsreichsten Startups aus der Metropolregion Hamburg. Die Bewertung übernehmen erfahrene Praktiker, die aus den unterschiedlichsten Branchen der Hamburger Wirtschaft kommen und sich bestens in der Gründerszene auskennen. Viele der Gewinner der letzten Jahre haben sich nach ihrem Erfolg beim Wettbewerb einen festen Platz in der Startup-Welt erobert, beispielsweise bentekk, Nect und Taxdoo.

Die Gewinnerteams von 2018: vilisto, Sypmatient und CiDO.

Der Gründergeist ist ein Wettbewerb ohne Verlierer

Von der Teilnahme am Gründergeist-Wettbewerb profitiert ihr in jedem Fall, denn jeder Teilnehmer, jede Bewerbung, erhält individuelles Feedback von den Experten. Die besten fünf Kandidaten bekommen eine Einladung zu einem Pitchtraining. Danach präsentieren sie ihr vor einer Fachjury ihr Geschäftsmodell. Höhepunkt des Wettbewerbs ist die abschließende Preisverleihung am 11. Februar 2019 im Renaissance Hamburg Hotel. Es gibt wieder Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro sowie Sachpreise für die Top 3. Im letzten Jahr waren das vilisto, Sympatient und CiDO. Einen ausführlichen Bericht über das Ereignis findet Ihr hier.

Bewerben für den Gründergeist 2019 könnt Ihr Euch bis 31. Dezember 2018. Weitere Infos zur Anmeldung findet Ihr auf der Webseite der Wirtschaftsjunioren Hamburg.

Neuer Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis vergibt 10.000 Euro

„Gunnar Uldall (* 17. November 1940 in Hamburg; † 14. November 2017 ebenda) war ein deutscher Unternehmensberater, Politiker der CDU und Senator für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg“ – so steht es auf seiner Wikipedia-Seite. Ihm zu Ehren wurde jetzt der Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis geschaffen. Auf der dazugehörigen Webseite heißt es, Uldall sei besonders „für die soziale Marktwirtschaft und christliche Werte eingetreten. Der mit 10.000 Euro dotierte Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis soll einen Teil dazu beitragen, eben diese Werte in die Zukunft zu tragen. Der Preis will zudem wissenschaftliche Arbeiten zur Marktwirtschaft und die Vermittlung von Wissen über die soziale Marktwirtschaft anregen und gerade für junge Menschen die Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe fördern.“

Screenshot von der Webseite des Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreises

Geplant ist, den Wettbewerb jedes Jahr unter ein anderes Motto zu stellen. Zu den zukünftigen Preisträgern könnten beispielsweise Nachwuchspolitiker, Unternehmer, Wissenschaftler, Institutionen oder Publizisten gehören. Bei der Premiere am 29. Januar stehen Startups um Fokus, denn dann heißt die Kategorie „Unternehmensgründung“. Teilnehmen können alle Unternehmen, die seit dem 1. Januar 2014 gegründet wurden.

Die besten Kandidaten präsentieren sich einem Kuratorium

Die Entscheidung über den Gewinner trifft ein zwölfköpfiges Kuratorium. Folgende Kriterien werden dabei laut Ausschreibung im Vordergrund stehen:

  • unternehmerisches Handeln im Sinne der sozialen Marktwirtschaft
  • eine nachhaltig tragfähige Geschäftsidee
  • starke Persönlichkeiten mit Mut, Weitblick und Entscheidungskraft
  • ein uneigennütziger Einsatz für die Gesellschaft
  • ausgeprägte Konfliktlösungs-Kompetenz

Bewerbungsschluss ist der 19. Dezember 2018. Die Bewerbung sollte verdeutlichen, welches das Geschäftsmodell ist, worin das gesellschaftliche Engagement besteht und warum die Bewerber der Meinung sind, dass gerade sie den Preis verdient hätten.Ein Video einzureichen ist möglich, aber nicht obligatorisch. Die besten Bewerber bekommen die Chance, sich dem Kuratorium in einer kurzen Präsentation vorzustellen.

WeWork Labs kommt nach Hamburg und Frankfurt

WeWork, Comunity-Space-Anbieter aus New York, gibt heute den offiziellen Start von WeWork Labs in Deutschland bekannt. Das Programm wurde Anfang 2018 gelauncht und ist bereits an über 30 Standorten weltweit etabliert. Ab Dezember 2018 kommen die WeWork Labs nach Hamburg, im Januar 2019 folgt Frankfurt. Als Labs Manager ist David Wohde neu im Team. Zu den Partnerunternehmen des Programms zählen bereits globale Unternehmen wie Techstars, Mastercard oder Mercer.

Das Programm will Startups bei seinen ersten Schritten unterstützen

WeWork Labs richtet sich an Startups in der Gründungsphase und bietet Mitgliedern neben gemeinsamen Büroflächen ein maßgeschneidertes Förderprogramm. Der Labs Manager arbeitet eng mit den Labs-Mitgliedern zusammen und entwickelt entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse Workshops, organisiert Events und stellt Verbindungen zu Investoren, Mentoren und der lokalen Startup-Szene her. Den teilnehmenden Startups werden unter anderem Kurse, Vortragsreihen und Einzelgespräche angeboten, um alles von Buchhaltung und Marketing bis hin zur Kontaktaufnahme mit zukünftigen Investoren zu lernen. Aus Frankfurt werden die WeWork Labs geleitet von David Wohde, Mitgründer von Acomodeo, dem größten digitalen Anbieter für Serviced Apartments.

Das Hamburger WeWork am Axel-Springer-Platz

In Hamburg und Frankfurt stehen jeweils circa 90 Schreibtische für Labs-Teilnehmer bereit. Die Unternehmen zahlen einen Mitgliedsbeitrag und können ihre Mitgliedschaft monatlich kündigen. WeWork übernimmt keine Kapitalbeteiligung. Teilnehmer erhalten Rabatte auf Business-Services wie Amazon Web Services, Google Cloud oder Microsoft Azure. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit potenziellen neuen Kunden und Investoren zu vernetzen. Direkt vor Ort, etwa bei wöchentlichen Community-Veranstaltungen, oder über virtuell über die Member-App, die 320.000 Mitglieder weltweit vernetzt.

“Mit WeWork Labs wollen wir einen weiteren Beitrag dazu leisten, aufstrebende deutsche Startup-Regionen zu unterstützen. Frankfurt ist bereits jetzt ein starker FinTech-Hub und wird in Zukunft auch als Startup-Center für künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle spielen. Als bedeutende Medienstadt besticht Hamburg immer wieder mit seiner kreativen Startup-Community und gewinnt auch zunehmend Bedeutung in Zukunftsbranchen wie dem Gaming-Sektor. Die Herausforderungen, vor denen Gründer stehen, kenne ich sehr gut. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen mit Nachwuchsunternehmern zu teilen und sie auf ihrem Weg begleiten zu können”, kommentiert David Wohde seine neue Aufgabe.

Goldener November für Nect

Das Hamburger Startup Nect hat für sein Selfie Ident-Verfahren schon viel Lob und Preise bekommen. Erst vor wenigen Wochen konnte sich Nect als ersten Kunden die R+V Versicherung sichern (wir berichteten). In den letzten Tagen kam eine Reihe weiterer Erfolgsmeldungen dazu, sodass man durchaus von einem „Goldenen November“ sprechen kann. Hier die Übersicht:

22.11.2018 Insgesamt 36 Bewerbungen sind für 3. Müncher Digital Innovation Award eingegangen, acht Kandidaten schafften es ins Finale. Große Unternehmen wie die Commerzbank und T-Systems waren darunter, ebenso wie vier Startups. Beim entscheidenden Pitch setzte sich Nect durch und gewann ein Mediavolumen im Wert von 10.000 Euro im Wirtschaftsmagazin DIGITALE WELT. Damit geht der Preis zum zweiten Mal in Folge nach Hamburg; 2017 war eBlocker erfolgreich.

Benny Bennet Jürgens, einer der Gründer von Nect, freut sich über den Digital Innovation Award (Foto: Heike Heller)

22.11.2018 Praktisch zeitgleich fand ebenfalls in München der Handelsblatt Insurance Summit statt. Dort hatten vier Insuretech-Startups die Gelegenheit, sich vor einer Fachjury und dem Publikum zu beweisen. Bei der öffentlichen Abstimmung hatte Nect mit 44 % die Nase vorn.

23.11.2018 Am Freitag war dann Party in Berlin angesagt. Das Magazin The Hundert feierte die Veröffentlichung seiner elften Ausgabe, die am 26. November erscheint. Das Heft berichtet über die 100 innovativsten deutschen Startups 2018, ausgewählt von nicht weniger als 42 Jurymitgliedern. Unter den Top 100 befindet sich natürlich auch Nect.

26. + 27.11.2018 Ein Startup-Event der ungewöhnlichen Art ist das EUTOP 50 Founders and Tech Festival in Brüssel. Schauplatz ist nämlich das Europäische Parlament. Ein Höhepunkt ist der Startup-Wettbewerb, der sich über beide Veranstaltungstage zieht. Von den 19 für die Endrunde qualifizierten Unternehmen stammt nur eines aus Deutschland. Nect ist am Dienstag unter der Überschrift „Disruptive Software, Deep Tech“ dran. Die Gewinner werden am Abend ab 19 Uhr auf einer Gala verkündet.

figo RegShield: Das erste PSD2-konforme Produkt ist in Deutschland live

Seit drei Monaten ist figo ein von der BaFin beaufsichtigtes Zahlungsinstitut. Das Hamburger Fintech-Startup hat die Erlaubnis Kontoinformations- (KID) und Zahlungsauslösedienste (ZAD) anzubieten – in Deutschland als bisher einziges Unternehmen. Im Kontext der Lizenz haben die Hamburger die Erlaubnis erhalten, ein ‘Licence as a Service’-Modell zu offerieren: Das figo RegShield macht es möglich, dass Partner ihren Service trotz der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 ohne eigene Registrierung oder Lizenz von der BaFin anbieten können.

Anfang November 2018 ging das Produkt live, die ersten Drittanbieter nutzen die Möglichkeiten des RegShield bereits und die ersten PSD2-regulierten Dienste sind in Deutschland ausgeführt worden. Das Primärziel der Finanzaufsicht ist es, ein stabiles und integres Finanzsystem zu gewährleisten, dem Verbraucher und Unternehmen vertrauen können. Deshalb sind diejenigen Unternehmen als KID/ZAD zu beaufsichtigen, die einen Vertrag mit dem Kontoinhaber über den Zugriff auf dessen Zahlungskonto haben und dessen Onlinebanking-Zugangsdaten verarbeiten.

CRO Cornelia Schwertner (Foto: figo)

„Durch das von uns entwickelte ‘dreiseitige Vertragsmodell’ stellen wir sicher, dass Partner ohne eigene Registrierung bzw. Lizenz nicht unter diese Prämissen fallen und über figo PSD2-konform agieren“,
erklärt figo-CRO Cornelia Schwertner das RegShield.

Das PSD2-konforme Produkt ist die richtige Wahl, wenn Anbieter mittels der Online-Banking-Zugangsdaten auf Zahlungskonten ihrer Kunden zugreifen und/oder ihnen ermöglichen möchten, Zahlungen aus ihrer Anwendung heraus auszulösen. So auch easybill: Der Anbieter einer cloud-basierten Online-Rechnungssoftware ist eines der ersten Unternehmen, die sich für das RegShield entschieden haben und es bereits nutzen.

„Mit der PSD2 kommen zahlreiche Anforderungen auf uns zu, die enorme Ressourcen, wahnsinnig viel Expertise und einen hohen administrativen Aufwand fernab unseres Kerngeschäfts erfordern. Um dieses komplexe Verfahren auszulagern, haben wir uns für das ‘Licence as a Service’-Modell von figo entschieden“, so easybill Gründer Philipp Gesell.

figo ist der erste paneuropäische Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienst

In Deutschland ist figo lizenziert und hat aktuell bereits die Genehmigung für die Umsetzung dieser Erlaubnis durch entsprechende PSD2-Passports in sechs EU-Ländern erhalten: Belgien, Niederlande, Österreich, Tschechien, Slowakei und dem Vereinigten Königreich.

„Mit unserer Lizenz sowie den bereits erworbenen Passports erfüllen wir die Grundvoraussetzung, PSD2-APIs auch über Deutschlands Grenzen hinaus jetzt schon anbinden und für unsere Partner nutzen zu können. Schließlich werden die meisten Banken in Europa APIs zur Erfüllung der PSD2 bis September 2019 anbieten“, erklärt figo-CEO André M. Bajorat.

Beitragsbild: André M Bajorat,©Sarah Eick

Tales&Tails gewinnt 5.000 Euro in RTL-Gründershow „Hol dir die Kohle“

Stella Mohr und Kaja Ringert vom Hamburger Startup Tales&Tails können sich über den Sieg in der neuen RTL-Gründershow „Hol dir die Kohle“ freuen. Die beiden sichern sich 5.000 Euro für ihr Hundefutter aus isländischem Fisch. In der neuen Serie haben Gründer und Erfinder die Möglichkeit, eine Publikumsjury in 100 Sekunden von ihrer Idee zu überzeugen. Jede Folge präsentiert Erfindungen aus verschiedenen Bereichen wie Haushalt, Technik, Hobby und Freizeit.

Tales&Tails bietet 100% natürliches, getreide- und zuckerfreies Hundefutter sowie Leckerli und Snacks für Hunde an. Die Produktion erfolgt in Island, wo die Energie vollständig aus erneuerbaren Quellen stammt. „Das Besondere an unseren Leckerli und Snacks ist das Herstellungsverfahren. Die Produkte werden nicht erhitzt oder gebacken, sondern schonend an der Luft über mehrere Tage getrocknet. So bleiben viele wichtige Vitamine und Nährstoffe erhalten“, erklärt Gründerin Ringert. Zusammen mit den zwei Freundinnen Stella Mohr und Cathrin Hansen hat sie Tales&Tails gegründet, um auch Vierbeinern den gesunden Fisch schmackhaft zu machen. Die Produkte bestehen ausschließlich aus Fisch und Meerestieren und enthalten keine künstlichen Zusatz- oder Aromastoffe.

Kaja Ringert und Stella Mohr von Tales&Tails bei „Hohl dir die Kohle“ (Foto: RTL)

„In Zeiten, in denen die Menschen wieder vermehrt darauf achten, was genau sie mit ihrer Nahrung zu sich nehmen und ein steigendes Bewusstsein für Inhaltsstoffe und gesunde Ernährung entwickeln, zeichnet sich ein Trend ab, der zeigt, dass diesen Menschen auch die Ernährung ihrer Haustiere wichtig ist“, so Mohr.

Das Publikum hat sich für Tales&Tails entschieden

Die beiden Gründerinnen konnten gemeinsam mit Hund Henry die RTL-Jury  von ihrer Idee überzeugen und wurden vom Publikum in die nächste Runde gewählt. Im Finale setzten sich Stella und Kaja mit ihrer Idee gegen das Lernspielzeug Lingufino und nuapua, eine Trinkflasche für geschmacksveredeltes Wasser, durch und sicherten sich damit 5.000 Euro für ihr Startup.

IFB Innovationsstarter stellt neues Förderprogramm InnoFounder vor

Donnerstag, 15. November 2018, 9:00 Uhr. An einem ganz normalen Arbeitstag waren schon am frühen Vormittag über 200 Personen in den 23. Stock am Dammtorwall 15 gekommen. Ein bisschen vielleicht auch, um dort auf dem Nord Event Panoramadeck die grandiose Aussicht auf Hamburg zu genießen. Vor allem aber, um bei der Vorstellung des neuen Förderprogramms InnoFounder der IFB Innovationsstarter GmbH dabei sein zu können.

Der Bürgermeister und die ersten durch InnoFounder geförderten Gründer: Stefan Sindran (Cronbach GmbH), Sebastian Kuch (MateCrate), Dr. Peter Tschentscher und Peter Goeke (VIMATO)

Nach den Grußworten des Hamburger Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher und des Vorstandsvorsitzenden der Hamburgischen Investitions- und Förderbank IFB, Ralf Sommer, stellte Dr. Heiko Milde, Geschäftsführer der IFB Innovationsstarter GmbH, InnoFounder genauer vor. Das Programm richtet sich an Gründerinnen und Gründer in der Vorgründungsphase und Startups, die weniger als ein Jahr bestehen. Der Schwerpunkt liegt auf Medienunternehmen, doch bewerben können sich im Prinzip alle, die ein innovatives Produkt oder Geschäftsmodell zu bieten haben. Alle wichtigen Infos zu InnoFounder und den anderen Förderprogrammen der IFB bekommt ihr in diesem Interview mit Heiko Milde.

Das Team von der IFB Innovationsstarter GmbH: Paula Stolley, Stefanie Höhn, Timo Rauhut, Gencer Sahin, Dörte Bunge, Kolja Pleyn, Dr. Annette Wurl und Dr. Heiko Milde.

Drei Startups fördert InnoFounder bereits

InnoFounder soll eine Lücke schließen, die der Katalog der IFB bisher offen gelassen hat, und besonders schnell und unbürokratisch zu einer Förderung führen. Der ganze Prozess vom Antrag bis zum Bewilligungsbescheid soll nicht länger als 10 Wochen dauern. Die ersten drei Startups haben ihn bereits erfolgreich hinter sich gebracht und bekamen von Bürgermeister Tschentscher den Förderbetrag symbolisch überreicht. Um diese Startups handelt es sich:

  • MateCrate möchte der „DFB für E-Sports“ werden. Was genau dahintersteckt, erfahrt in diesem Artikel.
  • Die Cronbach GmbH will dafür sorgen, dass Marketing relevanter wird. Dabei setzt das Unternehmen weniger auf Big Data als auf Psychologie, auf die „Digitalisierung des Bauchgefühls“.
  • VIMATO macht authentische Bilder und Filme aus den sozialen Medien für Unternehmen nutzbar. So kann jeder zum Influencer werden.

Neben den drei genannten hatte auch noch eine Reihe weiterer von der IFB Innovationsstarter GmbH geförderter Startups die Gelegenheit, sich den Gästen im Rahmen einer kleinen Ausstellung zu präsentieren.

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