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Corona Recovery Fonds: weiteres Hilfsprogramm für Hamburger Startups

Der Corona Recovery Fonds schließt an das Modul für Innovative Startups in der Hamburger Corona Soforthilfe an. Mit diesen Zuschüssen konnten Hamburger Startups kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrücken. Das Modul ist am 30. Juni 2020 ausgelaufen. Bis dahin wurden von der Hamburgische Investitions- und Förderbank 116 Förderungen zugesagt und gut fünf Millionen Euro ausgezahlt.

Der Corona Recovery Fonds umfasst ein Fördervolumen von insgesamt bis zu 50 Millionen Euro, das sich aus Landes- und Bundesmitteln speist. Wobei die Freie und Hansestadt Hamburg den Fonds mit mindestens 12,5 Millionen Euro ausstattet.

Über den Corona Recovery Fonds können langfristige Risiko- und Eigenkapitalfinanzierungen für innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler aus Hamburg realisiert werden, die aufgrund der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Hierzu zählen technologisch orientierte Startups, junge Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen sowie sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler bis maximal 75 Millionen Euro Jahresumsatz und bis zu 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ausgeschlossen von der Förderung sind Unternehmen, die sich bereits am 31. Dezember 2019 in Schwierigkeiten befanden sowie öffentliche Unternehmen.

Förderungen in Höhe von bis zu 500.000 Euro sind möglich

Die Fondsmittel werden über die Hamburgische Investitions- und Förderbank an die IFB Innovationsstarter GmbH und die BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH weitergeleitet, die die einzelnen Beteiligungsfinanzierungen operativ umsetzen werden. Abhängig von Innovationsgrad und Finanzierungsstrategie können sich an einer Förderung interessierte Unternehmen bei einem der beiden Beteiligungsfinanzierer um Beteiligungen in Höhe von bis zu 500.000 Euro bewerben. Die für Startups relevante IFB definiert die Förderung so: „Wir stärken die Eigenkapitalausstattung mit geeigneten Finanzinstrumenten, um die Unternehmensfinanzierung (Investitionen, Betriebsmittel, Personalkosten etc.) sicherzustellen.“ Bei Exit-orientierten Startups sind Stille Beteiligungen das Finanzinstrument der Wahl. Als Exit-orientiert gilt ein Unternehmen, wenn es sich über Risikokapital finanziert und sein Verkauf (ganz oder in Teilen) oder die Veräußerung wesentlicher betriebsnotwendiger Vermögenswerte oder ein Börsengang angestrebt wird.

Finanzsenator Andreas Dressel erklärt zu dem neuen Fonds: „Nachdem unser Hamburger Schutzschirm bis Ende Juni eine Finanzwirksamkeit von rund 4 Milliarden Euro entfaltet hat, bringen wir jetzt Schritt für Schritt die Bausteine unseres Konjunktur- und Wachstumsprogramms in die Umsetzung. Nach den Konjunkturimpulsen von rund einer halben Milliarde Euro mit dem Haushaltsnachtrag 2020 wollen wir jetzt mit dem Corona Recovery Fonds und der Neustartprämie ganz gezielt in die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Kultur in unserer Stadt investieren: Startups, junge Unternehmen, Künstler und Kreative können von diesen passgenauen Maßnahmen profitieren. Zusammen mit der Aufstockung der Innovationsförderung haben wir über 75 Millionen Euro für diese Maßnahmen in unseren Corona-Budgets reserviert. Weitere Maßnahmen wie Überbrückungshilfen und Wirtschaftsstabilisierungsfonds sind in Vorbereitung. Wir machen weiter möglich, was nötig ist, um auch in Hamburg mit Wumms aus der Krise zu kommen.“

Coworking Space Neues Amt Altona will aus Mietern Besitzer machen

Nach 10 Jahren Coworking geht das betahaus Hamburg mit dem Neues Amt Altona den nächsten Schritt in der Coworking-Evolution.  Es entsteht ein genossenschaftlicher Coworking Space für die gemeinschaftliche Stadtentwicklung. Das betahaus in der Schanze,  seit Sommer 2010 eine Insitution der Hamburger Startup-Szene, bringt als Betreiber zweier Coworking Spaces  –  neben dem Stammhaus noch das finhaven in der Hafencity – die nötige Erfahrung und Reputation für das neue Projekt mit.

Mit dem Konzept von Coworking, Konferenzraumangebot und Eventmanagement unter einem Dach bietet das betahaus  seiner Community und seinen Kunden Raum für Vernetzung und Austausch und fördert kollaboratives Arbeiten. Nun möchte das betahaus  seinen Mitgliedern als Mitinitiator von  ​Neues Amts Altona die Möglichkeit geben, niedrigschwellig von  Mieterninnen und Mietern zu  den tatsächlichen Co-Besitzerinnen und -Besitzern ihres Arbeitsplatzes zu werden. Entstanden ist die Idee, als der betahaus-Coworker  ​Cornelius Voss (Architekt  &  Projektentwickler) im betahaus auf  betahaus-Geschäftsführer ​Robert Beddies traf. Gemeinsam entwickelten sie ein Modellprojekt  für gemeinschaftliche Stadtentwicklung. Ein integrativer, nutzergetragener und partizipativer  Coworking Space soll es werden, der günstigen, hochwertigen und nachhaltigen Raum öffnet. ​  

Nun entsteht in der Neue Große Bergstraße in Altona in den kommenden Jahren auf  über 6.000 qm² in einer Kombination aus dem Altbau des Alten Finanzamts und einem Neubau ein Standort für Kreativität und lokales Unternehmertum. Neben Büroflächen wird  im Erdgeschoss ein 800  qm² großer Raum für ein Café und diverse Veranstaltungen zur Verfügung stehen. ​Die Eröffnung von Neues Amt Altona ist für Mitte 2022 geplant. Das betahaus wird dem genossenschaftlichen Modellprojekt als aktiver Partner und Betreiber des Coworkingbereichs beratend zur Seite stehen. 

Beitragsbild: Der Screenshot von der Webseite von Neues Amt Altona vermittelt einen Eindruck, wie das Gebäude einst aussehen wird.

Der Hamburg Innovation Summit wird virtuell

Unter dem Dach des Hamburg Innovation Summits (HHIS) entsteht ein neues Format: „#HHIS goes virtual – Die Plattform für Transfer Innovation – live, virtuell und interaktiv!“ Ursprünglich sollte der fünfte Hamburg Innovation Summit am 05. Mai stattfinden, wurde allerdings mit Blick auf die Entwicklungen der COVID-19-Pandemie abgesagt. Der #HHIS goes virtual findet jetzt am 24. September 2020 statt.

Das neue Digitalformat bringt die Szene zu einem interdisziplinären Ideenaustausch innovativer Unternehmen und Startups zusammen. Der kostenlose, etwa dreistündige Livestream ab 10 Uhr ist interaktiv. “Wenn uns die letzten Wochen und Monate eines gelehrt haben, dann, dass unser Miteinander durch nichts zu ersetzen ist. Als Plattform für Transferinnovation verstehen wir vom Hamburg Innovation Summit es daher als unsere Pflicht, allen Innovations- und Technologieinteressierten auch in dieser Zeit ein Format zur Vernetzung zu bieten”, so Projektkoordinatorin Anette Eberhardt. “Der HHIS ist und bleibt Eure Brücke zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik – auch im virtuellen Raum! ”, erklärt sie weiter.

Politprominenz beim Hamburg Innovation Summit

Hochkarätige Gäste wie Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin und Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Melanie Leonhard, Sozialsenatorin Hamburgs sowie Hamburg Wirtschaftssenator Michael Westhagemann sprechen in den Waterkant Sessions und diskutieren über Themen und Fragen der Zuschauer, die im Live-Chat gestellt werden. Mit dabei sind unter anderem die Autorin und Gründerin der Global Digital Women Tijen Onaran und der Blackboat-Gründer Christoph Magnussen.

Teil des Digitalformates wird auch die Verleihung der Hamburg Innovation Awards sein. Zum ersten Mal seit vier Jahren werden die Awards digital verliehen. Auch die neun Finalisten erfahren erst im Livestream, wer der Gewinner ist. Im Anschluss gibt es für die Zuschauer die Möglichkeit zur kostenfreien Teilnahme an exklusiven Premium-Webinaren in der Online-Academy. Bis zum 15. Juli können Interessierte noch Ideen zu Speakern, Themen und Webinaren einreichen, und zwar hier.

POP-UP CAMPS erschließt neue Plätze für Camper

In Zeiten von Corona bleiben die Leute in den Ferien vermehrt im Lande und Campingurlaub wird immer beliebter. Hier setzt das Angebot von POP-UP CAMPS an. Ab sofort bietet das Hamburger Startup außergewöhnliche Flächen zur Buchung an. Wer auf seinem eigenen Land noch Platz im Freien hat, kann Gastgeber werden. Egal, ob mit einem großflächigen Festivalgelände für ein Pop-Up Camp im großen Stil oder einem malerischen Garten mit Platz für ein bis drei Fahrzeuge auf Abstand.

Unter dem Motto „Wir schaffen Platz für Campingurlaub“ launcht POP-UP CAMPS mit seiner Buchungsplattform einen Marktplatz, auf dem pünktlich zu den Sommerferien Corona-konforme Camps in ganz Deutschland angeboten und gebucht werden können. Schon bereit steht unter anderem ein ehemaliges Militärgelände mit Wald und Waterkant auf der Halbinsel Pütnitz in Mecklenburg-Vorpommern, wo sonst jedes Jahr das spektakuläre Pangea Festival stattfindet. Ebenfalls im Angebot: Ferropolis in Sachsen-Anhalt, ein Industriemuseum und Veranstaltungsort des „MELT!“-Festivals, sowie der idyllische Saalburg Beach in Thüringen, bekannt durch das SonneMondSterne-Festival. Diese und ein paar Dutzend weitere Flächen sind erst der Anfang von POP-UP CAMPS. Ziel ist ein flächendeckendes und facettenreiches Angebot, das besonders naturverbundenen Individualisten etwas bietet.

Jobst von Paepcke, Gründer von POP-UP CAMPS.
Jobst von Paepcke, Gründer von POP-UP CAMPS

POP-UP CAMPS entstand bei einer Filmproduktionsfirma

Die Idee zu POP-UP CAMPS hatte die Hamburger Film- und Eventproduktion bsp media. „Bei uns im Team sind wir alle Outdoor-Enthusiasten – vielleicht weil wir im Unternehmen alle im Camping-affinen Windsurfsektor aktiv sind“, erklärt Jobst von Paepcke, Geschäftsführer von bsp media. „Wildcamping wird 2020 zur großen Herausforderung für Kommunen. Hier setzen wir an und wollen zwischen Campingurlaubern und Grundstückseignern vermitteln. Schließlich gäbe es in Deutschland genug geeignete Flächen, um den Bedarf zu decken. Und da denken wir nicht nur an Festivalbetreiber mit ihren teils gigantischen Arealen! Grundsätzlich hilft jeder, der auch nur einen Stellplatz anbietet, das Kapazitätsproblem in diesem Sommer zu lösen – und kann dabei Einnahmen erzielen.“

POP-UP CAMPS arbeitet gemeinsam mit der Stuttgarter Live-Kommunikationsagentur CastX an einem flächendeckenden Angebot. Realisiert wird beispielsweise ein Pilotprojekt mit dem niedersächsischen Landesforstbetrieb, um bei einer 330.000 Hektar großen Waldfläche legale Stellplätze an den Parkplätzen einzurichten. Auch Privatleute hat POP-UP CAMPS im Visier. So kann jeder, der auf seinem Grundstück Platz für ein bis drei Campingfahrzeuge auf Abstand hat, sein Angebot kostenfrei inserieren. Mit automatischem Übernachtungsnachweis für die Gäste, Contact Tracing sowie Online-Buchungssystem und Check-in. Preis, Verfügbarkeit und Hausregeln obliegen dem Anbieter. Eine Campingplatz-Infrastruktur mit Wasser- und Stromversorgung oder eine Entsorgung ist nicht notwendig.

Bilder: popupcamps.de

Music WorX 2020: wieder innovative Ideen für die Musikbranche gesucht

Mit dem Music WorX Accelerator fördert die Hamburg Kreativ Gesellschaft gemeinsam mit der Behörde für Kultur und Medien 2020 erneut innovative Geschäftsideen aus der Musikwirtschaft. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 13. Juli 2020.

Kreative Geschäftsideen und Innovationen treiben die Musikwirtschaft maßgeblich an. Nicht erst in Zeiten der Corona-Pandemie werden dringend Alternativen zu bestehenden Distributionswegen und neue, digitale Erlös- und Geschäftsmodelle gebraucht. Gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft unterstützt die Behörde für Kultur und Medien die Branche auf ihrem Weg durch Wandel und Krise: Im Music WorX Accelerator fördert die Kreativ Gesellschaft technologiebasierte Geschäftsideen, die die Musikwirtschaft in die Zukunft führen. 

Bewerbungen aus ganz Europa sind bei Music WorX willkommen

Bewerben können sich Gründerinnen und Gründer aus Hamburg, aber auch aus Deutschland und ganz Europa. Insbesondere sucht die Kreativ Gesellschaft nach Teams, die ihr Unternehmen noch nicht oder erst vor kurzem gegründet haben. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 13. Juli 2020. Music WorX ist einer der wenigen Acceleratoren weltweit, die sich explizit an Startups aus der Musikwirtschaft wenden. Ziel des Programms ist die Hamburger Musikbranche und ihr Innovationsökosystems zu stärken – damit die Stadt auch in Zukunft internationale Musikmetropole bleibt.

Stefan Karl, Andre Angaska und Shresth Agrawal von Ununu gewannen 2019 den Music WorX Pitch
Stefan Karl, Andre Angaska und Shresth Agrawal von Ununu gewannen 2019 den Music WorX Pitch

Die Kreativ Gesellschaft fördert maximal vier Teams pro Jahr. Der Accelerator läuft von Mitte August bis Anfang November 2020. In dieser Zeit entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Geschäftsidee weiter – unterstützt durch Experten und Expertinnen sowie Mentoren und Mentorinnen aus der Hamburger Musikwirtschaft. Darüber hinaus knüpfen die Gründerinnen und Gründer wertvolle Kontakte zu relevanten Branchenpersönlichkeiten. Das Förderprogramm endet mit dem Music WorX Pitch: Hier präsentieren die Teams ihr Geschäftsmodell dem Hamburger Publikum, einer Fachjury und möglichen Investorinnen und Investoren. Die Gewinner des Pitches erhalten den mit 5.000 Euro dotierten Jurypreis.

Wichtig zu wissen: Music WorX wird öffentlich finanziert. Daher geben die Gründerinnen und Gründer keine Anteile ihres Unternehmens ab. Gern gesehen sind Konzepte, die der Musikindustrie helfen, die Coronakrise zu stemmen. Aber selbstverständlich sind auch andere innovative Ideen willkommen. Alle weiteren Infos zum Programm und das Bewerbungsformular findet ihr hier.

Schülerteam aus Hamburg gewinnt Wettbewerb mit Efeu-Waschmittel IVY

Erfolg für Hamburg beim ersten digitalen Deutschlandfinale von business@school, der Bildungsinitiative der internationalen Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG). Fünf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eppendorf überzeugten mit ihrer Geschäftsidee IVY, einem Waschmittel, das aus regionalem Efeu hergestellt wird. Den zweiten Platz belegte das Team des Städtischen Siebengebirgsgymnasium aus Bad Honnef mit einem ökologischen Desinfektionsmittel aus Abfallkartoffeln. Auf Platz drei landete das Team des Gymnasiums Ottobrunn mit einem Rauchmelder zur Früherkennung von Waldbränden.

IVY vereint Leistung und Nachhaltigkeit

„Wir vereinen, was viele als Gegensatz empfinden: Leistung und Nachhaltigkeit.“ So lautet das Versprechen von Mats Lindemann (17), Henning Roggatz (17), Teamsprecherin Frederike Rost (16), Matti Schubmann (18) und Paulina Rogowski (17). Und sie erklären, wie das funktioniert. Das Team des Gymnasiums Eppendorf aus Hamburg hat ein neuartiges Waschmittel entwickelt. IVY wird aus regionalem Efeu und komplett ohne Kunststoff hergestellt, ist allergikerfreundlich, simpel in der Anwendung und hat dank der im Efeu enthaltenen Saponine eine starke Waschkraft. Mit seiner Geschäftsidee konnte sich das Team gegen die acht besten anderen Schülerteams aus ganz Deutschland behaupten und am 22. Juni das erste digitale Deutschlandfinale von business@school gewinnen.

Das Team von IVY

Für den Sieg haben sich die Erfinder von IVY in den letzten Wochen noch ordentlich ins Zeug gelegt. „Nach dem Landesentscheid haben wir uns die Kritik der Jury zu Herzen genommen, nochmal alles durchgerechnet und die Marketingstrategie überarbeitet. Außerdem haben wir in Videokonferenzen geübt, auf Juryfragen zu antworten“, berichtet Matti Schubmann. Und die Mühe hat sich gelohnt. „Wir haben das ganze Schuljahr für diesen Moment gearbeitet. Und dass wir das trotz allem so gut hingekriegt haben, darauf sind wir schon stolz“, sagt Teamsprecherin Frederike Rost.

Anstelle ihre Geschäftsideen live in München zu präsentieren, stellten die Teams sie in einer Videokonferenz vor und beantworteten anschließend die kritischen Fragen der hochkarätigen Jury. Die lobte das Hamburger Team für das klar ausgearbeitete Businessmodell und die intensive Auseinandersetzung mit dem Marktpotenzial. Auch einen Prototyp konnten die Schüler bereits vorstellen.

Foto: business@school

So macht sich der Coworking Space Hamburger Ding Corona-sicher

Am westlichen Ende der Reeperbahn eröffnete im Mai 2019 ein Coworking Space der etwas anderenArt: das Hamburger Ding. Auf 6.500 Quadratmetern und fünf Etagen stehen Freelancern und Startups 330 Arbeitsplätze, 8 Eventflächen, viele Lounges, mehrere Küchen und eine Dachterrasse zur Verfügung.

Um auch während der Corona Pandemie für Mitglieder und Gäste da sein zu können, wurde das Hamburger Ding jetzt Corona-sicher gemacht: In Kooperation mit der renommierten Hamburger Praxis MVZ Labor Dr. Fenner und Kollegen hat der Betreiber Home United ein umfangreiches Hygienekonzept für das gesamte Haus und die Meetingräume entwickelt.

Unter anderem bietet das Hamburger Ding diesen besonderen Service: Einen Corona-Schnelltest mit Ergebnis am selben Tag (bei Abgabe bis bis 10 Uhr) beziehungsweise am nächsten Morgen. Den Abstrich für 100,00 Euro pro Person nimmt medizinisches Fachpersonal nach Anmeldung (zwei Werktage im Voraus) im Hamburger Ding vor. Weitere Neuheiten sind für den Juli angekündidigt. So lässt sich dann das Podcast-Studio buchen. Außerdem eröffnet Hamburgs erste E-Sport Spielwiese für Gaming-Profis und Trainingsfläche für jedermann. Mehr über das Hamburger Ding erfahrt ihr hier.

Warum ist das Hamburger Ding ein Corona Safe House?

  • Virensichere Meetingräume
  • Hygienekonzept mit geschultem Personal
  • Zertifiziert und laufend überprüft in Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal
  • Anleitung der Besucher zu Hygienevorschriften für den Aufenthalt im Haus
  • Mund- und Nasenschutz-Pflicht für Mitarbeiter und Besucher auf allen öffentlichen Flächen und Wegen im Haus (Ausgabe von Masken am Empfang)
  • Händewaschen und Desinfektion unmittelbar mit Zugang zum Haus
  • Desinfektionsstationen auf allen Etagen
  • Steuerung der Besucherströme im Haus über ein ganzheitliches Wege- und Personenleitsystem für Zugang und Verlassen des Gebäudes
  • Desinfektion der Räume nach jedem Meeting durch speziell für das Hygienekonzept geschultes Reinigungspersonal
  • Optional Labortests durch MVZ Labor Dr. Fenner und Kollegen (100,00 Euro pro Person)
  • Die Meetingräume sind mit Trennwand-Systemen aus Plexiglas ausgestattet
  • Mit dem Belegungs- und Bestuhlungsplan wird der Mindestabstand berücksichtigt

Beitragsbild: Screenshot von der Webseite vom Hamburger Ding

Per Blockchain: Exporo ermöglicht Immobilienbeteiligung ab 1 Euro

Ab sofort können sich Privatanleger mit nur einem Euro an einer Immobilie bei Exporo beteiligen. Der Marktführer für digitale Immobilieninvestments ermöglicht dies mittels der Blockchain-Technologie. Ein Token fungiert als digitales Wertpapier, welches durch sehr geringe Transaktionskosten und eine hohe Effizienz eine Beteiligung schon ab einem Euro, statt wie vorher 1.000 Euro, ermöglicht. Die Anleger profitieren gemäß ihrem Anteil wie ein Teil-Eigentümer von laufenden Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und der Wertentwicklung der Immobilie. Standort der Immobilie ist Binz auf Rügen.

Die Blockchain-Technologie macht den Unterschied

Durch die Automatisierung und Digitalisierung von verschiedensten Prozessschritten ist das neue Exporo-Produkt wesentlich effizienter als vergleichbare Immobilien-Anlageoptionen. Die Digitalisierung von Wertpapieren und die dazugehörigen Prozessschritte ergeben vor allem drei Vorteile:

  • Senkung der Transaktionskosten: Wegfall von externen Dienstleistern.
  • Schnellere Transaktionsgeschwindigkeit: Investmentprozess in Echtzeit ohne lange Durchlaufzeiten.
  • Liquidität: schnelle und flexible Handelbarkeit.

„Wir sind stolz darauf, eine Blockchain-Lösung in unser Investmentmodell integrieren zu können. Dadurch leisten wir unseren Beitrag dazu, dass diese großartige Technologie endlich einer breiten Gesellschaft ein Begriff ist und ihnen einen Mehrwert bietet“, sagt Simon Brunke, Vorstand von Exporo. „Gleichzeitig sorgen wir mit dem Mindestbetrag von nur einem Euro dafür, dass sich jeder an attraktiven Immobilien beteiligen, einen Sparplan aufsetzen oder sein Portfolio auf mehrere Investments streuen kann.“

Die Wahl des neuesten Standorts auf Rügen kommt nicht von ungefähr. In den letzten Jahren hat sich Binz zu einem beliebten Badeort an der deutschen Ostseeküste entwickelt. Im Fall der Ferienimmobilie in Binz profitieren Anleger neben einer geplanten Gesamtrendite von 5,5 % p.a. von einer Mietgarantie sowie Buchungsvorteilen für Übernachtungen in der Immobilie.

Exporo ist übrigens Mitglied im Hamburg Startups Club. Damit schreiben wir ein neues Kapitel in unserer Geschichte als führende unabhängige Startup-Plattform im Norden. Alle Mitglieder erhalten ein eigenes Profil auf unserer Webseite, Zugang zu exklusiven Netzwerkevents, online wie offline, und die einjährige Nutzung des Jobboards.

Beitragsbild: Exporo

NECT gewinnt Maschmeyers ALSTIN Capital als neuen Investor

Der Video-Identifizierungsdienst NECT GmbH hat eine neue Finanzierungsrunde im mittleren siebenstelligen Bereich abgeschlossen.Investoren sind der Venture Capital Fonds ALSTIN Capital sowie die bereits bestehenden Gesellschafter Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und MGM – Michael Grabner Media. Das Hamburger Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für vollautomatisierte Video-Identitätsverfahren. Die Robo-Ident-Technologie basiert auf künstlicher Intelligenz.

„Wir freuen uns sehr, dass sich der Kreis unserer Investoren um ALSTIN Capital erweitert hat. Bestehende Investoren wie DvH Ventures haben sich erneut beteiligt. Das Investment ist eine deutliche Bestätigung für unsere führende Technologie im europäischen Markt.“ so Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO von NECT. Carlo Ulbrich, Co-Founder und CSO, ergänzt: „Durch die neue Finanzierungsrunde unter der Leitung von ALSTIN Capital eröffnen sich für uns neue Möglichkeiten, noch schneller als bisher zu wachsen, indem wir unseren Vertrieb mit Unterstützung von ALSTIN auf das nächste Level heben.“

Die Gründer Carlo Ulbrich und Benny Bennet Jürgens (Foto: NECT)
Die Gründer Carlo Ulbrich und Benny Bennet Jürgens (Foto: NECT)

Carsten Maschmeyer, Managing Partner bei ALSTIN Capital kommentier den Deal: „Wir sind vom Erfolg bei NECT absolut überzeugt. Das Unternehmen ist ein Krisengewinner unter den Startups. Die Nachfrage nach ihrer ID-Softwarelösung ist in diesen besonderen Zeiten noch höher. Es geht schneller, sicherer und – das ist aktuell sehr wichtig – völlig kontaktlos. Die enorme Nachfrage nach sicheren Verfahren durch die Geschäftskunden bestätigt, dass NECT mit ihrem Geschäftsmodell absolut richtig liegt.“

Für NECT ist es nach einem Seed-Investment die zweite Finanzierungsrunde. Die Series A wird angeführt von ALSTIN Capital, die einen mittleren siebenstelligen Betrag investiert haben. Lukas Bennemann, bei dem Investor für die Transaktion verantwortlich, erklärt: „Gewöhnlich investieren wir initial zwischen einer und drei Millionen Euro. Wir sind von der Technologie und dem Geschäftsmodell bei NECT so überzeugt, dass wir signifikant darüber hinaus gegangen sind.“

Über NECT

NECT bietet eine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierte Softwarelösung zur Identitätsfeststellung. „Jeder kennt sie, die riesigen Maschinen am Flughafen zur automatisierten und biometriegestützten Grenzkontrolle. Man muss seinen Pass zum Scannen vorlegen, spezielle Kameras nehmen Gesichtsbilder auf. Diese ganze Technik zur Identifizierung haben wir mithilfe KI in das Smartphone gepackt“ erklärt Benny Bennet Jürgens. Die Software erkennt kleinste Fehler im Bild, identifiziert Fälschungen im Ausweis und enttarnt sogenannte Deep-Fakes. Durch seine Robo-Ident-Technologie ermöglicht NECT eine schnelle, vollautomatische Identifizierung. Zum Einsatz kommt sie bereits bei Versicherungen (zum Beispiel R+V Versicherung, HUK, Nürnberger), Krankenkassen und Banken. Bei der Auszahlung von Corona-Soforthilfen unterstützt NECT Förderbanken wie die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB), um die Verfahren zu beschleunigen und Betrug zu vermeiden.

Kandidaten für den Social StartUp Pitch „Fair Fashion“ gesucht!

Die Online-Version des Social StartUp Pitch geht in die zweite Runde! Das Thema am 17. Juni ist „Fair Fashion“ und Startups, die in diesem Bereich aktiv sind, können sich ab sofort bewerben.

Ursprünglich sollte der Wettbewerb auf der von Viva con Agua und dem FC St. Pauli initiieren Millerntor Gallery stattfinden. Wegen der Corona-Krise musste dieses Kulturevent leider ausfallen. Trotzdem erhalten soziale Unternehmen auch in diesem Jahr eine Bühne. Das Organisationsteam von Social Startup X hat den Wettbewerb spontan ins Internet verlegt. Dafür arbeitet es mit ONE Hamburg zusammen, dem neuen Social-TV Sender für und aus der Hansestadt, der nach einem Einbruch wieder sendebereit ist. Unsere Zusammenfassung der ersten Folge mit dem Thema „Plastik“ könnt ihr hier nachlesen.

So bewerbt ihr euch für den Social StartUp Pitch

Weiter geht es wie gesagt am Mittwoch, den 17. Juni 2020 um 18 Uhr live bei ONE mit dem Thema “Fair Fashion: Materialien, Produktion und Verbrauch“. Drei innovative Startups aus diesem Themenbereich werden live ins Studio geschaltet und haben die Gelegenheit ihre Idee vorzustellen und das Publikum zu begeistern. Die Entscheidung über den Gewinner liegt am Ende nämlich ganz bei den Zuschauern.  

Wer sich jetzt mit seinem Startup dafür bewerben möchte, hat bis zum 10. Juni die Gelegenheit dazu. Die Teilnehmer sollten im sozialen oder ökologischen Bereich aktiv sein und die ersten Hürden der Gründung schon genommen haben. Auch Startups, die sich nicht mit dem Thema „Fair Fashion“ beschäftigen, können schon ihre Bewerbung abschicken und sich eventuell für eine spätere Folge qualifizieren.

Diese Informationen schickt ihr bitte an info@socialstartupx.org:

  • Beschreibt euer Geschäftsmodell und den daraus resultierenden sozialen und/oder ökologischen Mehrwert.
  • Erzählt etwas über euch und euer ein Team.
  • In welcher Phase der Unternehmensgründung befindest sich euer Startup?

Hamburg Startups ist Medienpartner und wünscht allen Bewerbern viel Glück und Erfolg! Dem Gewinnerteam winkt unter anderem eine kostenlose Mitgliedschaft in unserem Hamburg Startups Club für ein Jahr, mit eigenem Profil, Zugang zu unserem Jobboard und tollen Netzwerkmöglichkeiten.

Beitragsbild: Teilnehmer und Jury vom Social StartUp Pitch 2019 ( Foto: Social Startup X)

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