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So kommt ihr auf die Bühne bei OMR 2019

Am 7. und 8. Mai findet das OMR Festival 2019 statt, ein Event von internationalem Format, bei dem wohl fast jeder gern dabei wäre. Für drei Startups kann dieser Wunsch in besonderer Weise wahr werden, denn sie können einen Platz auf einer der größten Bühnen gewinnen.

Seit 2011 gibt es bei OMR das Format „3 Companies To Watch“, bei dem sich innovative Marketing- und Advertising-Startups vorstellen. In den vergangenen Jahren haben das unter anderen Adform, CrossEngage, Yieldify, Opinary und Mediakraft geschafft und danach eine ordentliche Karriere hingelegt. Natürlich waren nicht alle so erfolgreich, aber eine gute Ausgangsposition bietet 3 Companies To Watch allemal. Dieses Jahr könnt vielleicht ihr den Festivalbesuchern zeigen, wie eure Ideen ihnen helfen können. Euer Unternehmen sollte nämlich nicht mehr ganz am Anfang stehen, sondern schon eine Lösung für die Zuschauer anbieten. auf der Expo Stage Deep Dive können das am 8. Mai bis zu 3.000 Leute sein.

Auf der Deep Dive-Bühne präsentieren die „3 Companies To Watch“ ihre Unternehmen (Foto: Julian Huke/OMR)

Jetzt bewerben – auch als Technologie-Unternehmen

2019 habt ihr sogar doppelte Chancen, denn es gibt es eine kleine Neuerung. Das OMR Festival weiterhin die 3 Companies To Watch für das OMR Festival. Darüber hinaus aber auch 3 Companies To Watch für die neue Tech-Konferenz pipes – 6 Companies To Watch sozusagen. Gefragt sind in diesem Jahr also auf der einen Seite junge Unternehmen aus Online Marketing, E-Commerce, Social Media etc. und auf der anderen Seite könnt Ihr euch auch bewerben, wenn ihr eher Richtung Machine Learning, AI und Tech im weitesten Sinne geht.

Wie ihr dabei sein könnt? Bewerbt euch einfach bis zum 28. März 2019 unter Angabe eurer Daten und Unternehmens-Infos über dieses Anmeldeformular (das dauert nur fünf bis zehn Minuten). Dort könnt ihr auch angeben, ob ihr eher aus dem Online Marketing kommt und bei OMR auftreten wollt, oder ob Tech eher zu eurem Unternehmen passt und ihr Lust auf die pipes habt.

Volles Programm beim Hamburg Innovation Summit 2019!

Am 23. Mai steigt wieder der HAMBURG INNOVATION SUMMIT (HHIS). Zur mittlerweile vierten Ausgabe kommen Visionäre, Gründer und Zukunftsgestalter in der Altonaer Fischauktionshalle zusammen, um sich über aktuelle Megatrends aus Digitalisierung und Zukunftstechnologien auszutauschen. Bis zum 31. März könnt ihr euch noch für die HAMBURG INNOVATION AWARDS bewerben oder Aussteller werden!

Wichtige Partner und Aussteller beim diesjährigen HHIS sind die Hamburger Hochschulen mit ihren Startup-Units sowie Forschungs- und Wissenschaftsbereichen, darunter die HAW Hamburg, HCU, TUHH und UHH. Schirmherr ist Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Botschafter engagieren sich Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. Auch die Fraunhofer Institute, DESY und Airbus samt Biz Lab bringen sich beim diesjährigen HHIS aktiv mit ein. Fester Bestandteil sind ebenfalls die Hamburger Forschungs- und Innovationsparks. Unter anderem dabei sind der hit-Technopark, Hamburg Innovation Port  und das Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung (ZAL). Außerdem veranstaltet der Health Innovation Port ein Speed Dating auf einer eigenen Barkasse, wo Startups auf potenzielle Investoren und Mentoren treffen.

Gruppenbild vom HHIS 2018

Bei der HHIS-Conference bringen Speaker den Besuchern die diesjährigen Schwerpunktthemen „Future City“, „New Work“ und „Deep Tech“ näher. In anschließenden Diskussionsrunden tauschen sich hochkarätige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die jeweiligen Themen aus. Egal ob frisch gestartete oder etablierte Unternehmer, Gründungsinteressierte oder Wissenschaftler, bei der HHIS-Academy bietet sich jedem eine große Auswahl an Workshops. Auf dem Speakers Corner gibt es zudem interaktive Formate wie den Science Slam oder das von Tarek Garir moderierte Pitch Yourself, bei dem junge Gründer und Startups die Möglichkeit haben, eigene Geschäftsideen und Prototypen dem Publikum zu pitchen.

Durch das gesamte Programm führt die Moderatorin Corinna Lampadius. Die Journalistin moderiert unter anderem die Fernsehformate „SPIEGEL Thema“ und „SPIEGEL TV Schwerpunkt“ und arbeitet als Trainerin für die SPIEGEL TV Redaktion.

Noch bis zum 31. März für die HAMBURG INNOVATION AWARDS bewerben oder Aussteller werden!

Zum großen Finale des Tages gibt es eine Keynote zum Thema “Transfer Innovation”, gefolgt von der Verleihung der HAMBURG INNOVATION AWARDS. Die Bewerbungsfrist für die Awards endet am 31. März. Den Gewinnerteams winken attraktive Preise: Umfangreich ausgestattete Gründerkoffer mit Sachpreisen sowie ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro je Kategorie. Mehr Infos zum Wettbewerb und die Bewerbungsunterlagen findet ihr hier. Wenn ihr mit eurem Startup als Aussteller beim HHIS dabei sein wollt, dann findet ihr hier das Anmeldeformular. Und Tickets für das Event könnt ihr euch hier besorgen.

Gründerszene lädt zur Spätschicht am 11. April ein

Eines der beliebtesten Networking-Events der Startup-Szene kommt wieder nach Hamburg. Am 11. April bringt die Gründerszene Spätschicht Startups, Investoren und Digitalenthusiasten im finhaven in der HafenCity zusammen. Hamburg Startups ist ein Medienpartner der Veranstaltung.

Die Teilnehmer bekommen ein umfangreiches Programm geboten. Wer sich vor allem für Finanzierungen interessiert, hat mit 20Scoops, UVC und IFB Innovationsstarter gleich drei kompetente Unternehmen und Institutionen vor Ort. Fragen zu Recht und Steuern beantwortet CMS, die Telekom stellt ihr Startup-Programm TechBoost vor und der Health Innovation Port ist auch dabei.

Für die Gründerszene steht die Redakteurin Hannah Scherkamp als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Die Food-Startups Baihu und Luicella’s tragen ebenso zur leckeren Verpflegung bei wie Stadtsalat. Außerdem könnt ihr euch bei einem Kickerturnier mit anderen Tischfußballern messen. Alles in allem also ein Abend, an dem Information, Spaß und Netzwerken groß geschrieben werden. Wer Tickets für die Gründerszene Spätschicht haben möchte, kann sich hier für die Teilnahme bewerben. Wenn ihr zu einem Startup gehört oder in anderer Form dem Ökosystem angehört, sollte das keine Hürde sein. Viel Spaß und Erfolg bei der Gründerszene Spätschicht!

Dräger erhöht Anteile an Hamburger Startup bentekk auf 100%

Die Dräger Safety AG & Co. KGaA hat ihren Anteil an der bentekk GmbH im Oktober 2018 auf 75% und im Februar 2019 auf 100% erhöht. Der Kauf war an Meilensteine geknüpft, die bereits im Rahmen der Übernahme der ersten 51% der Geschäftsanteile im März 2017 vereinbart wurden. Das von bentekk entwickelte und von Dräger produzierte und vertriebene X-pid ist ein portables Gasmessgerät zur Erkennung von Benzol und anderen krebserregenden Gefahrstoffen. Das Produkt bietet erhöhten Schutz vor gesundheitlichen Risiken am Arbeitsplatz und ist bereits in zahlreichen Ländern bei Unternehmen der Öl-, Gas-und Chemieindustrie im Einsatz.

Die Gründer Matthias Schmittmann und Johannes Weber (Foto: bentekk)

Die Zusammenarbeit zwischen bentekk und Dräger ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seit der Mehrheitsübernahme vor etwa zwei Jahren wurden eine zweite, verbesserte Produktgeneration des Gasmessgeräts X-pid zur Marktreife entwickelt, relevante Explosionsschutz-Zertifizierungen erteilt, die Produktionskapazitäten schrittweise aufgebaut und das Produkt in allen größeren europäischen Ländern sowie Australien und Singapur eingeführt. Darüber hinaus steht die Markteinführung in den USA und Kanada kurz bevor.Im Rahmen der Erreichung technischer Meilensteine verkaufen die bentekk-Gründer und -Geschäftsführer Matthias Schmittmann und Johannes Weber ihre verbleibenden Geschäftsanteile an Dräger. Die bentekk GmbH bleibt mit Ihren Mitarbeitern am Standort in Hamburg-Harburg erhalten. Gemeinsam mit Mitarbeitern von Dräger werden in den nächsten Monaten lokale Teams bei der Markteinführung des X-pid unterstützt und erste Entwicklungsschritte zu einer nochmal nachweisstärkeren Produktvariante unternommen.

„Mit unserem neuartigen Produkt mit starken Alleinstellungsmerkmalen einerseits und Drägers Produktionskapazität sowie internationalem Vertriebs-und Servicenetz andererseits, ist eine hervorragende Partnerschaft entstanden“, sagt Johannes Weber, Geschäftsführer bei bentekk. „Mit der Übernahme von 100% der bentekk-Geschäftsanteile ist ein weiterer Schritt der Integration gelungen“.“Die Transaktionsstruktur wurde so gestaltet, dass die Ziele von bentekk und Dräger aufeinander abgestimmt sind“, sagt Tom Gales, Head of M&A bei Dräger. „Dem Unternehmen wurde Raum zur selbstverantwortlichen Entwicklung gegeben, gleichzeitig war bei Bedarf Unterstützung durch Experten bei Dräger verfügbar“.

figo und finreach solutions bündeln ihre Kräfte

figo, Banking Service Provider aus Hamburg, und finreach solutions, Fintech-Plattform aus Berlin, haben am 4. März den Grundstein gelegt, um künftig als ein Unternehmen zu agieren, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde. Die geplante Fusion der Fintech-Unternehmen, die beide auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich tätig sind, geschieht auf Augenhöhe. Zusammen erreichen sie eine neue Größe im europäischen Markt. Der Zusammenschluss von figo und finreach solutions ist die logische Konsequenz einer bereits bestehenden, jahrelangen Partnerschaft. Beide sind in ihren jeweiligen Segmenten Pioniere und haben sich darin zu führenden Anbietern entwickelt.

CEO Markus Dränert, CRO Cornelia Schwertner und CPO Taner Akcok (Foto: Robert Lehmann)

“Mit unserer Fusion reagieren wir auf die steigende Nachfrage im Markt nach konkreten Anwendungsfällen, die über die reine Datenkonnektivität hinausgeht. Unser Ziel ist es, die führende Fintech-Plattform zu werden, die hochwertige SaaS-Anwendungen und API-Lösungen liefert – europaweit und PSD2-lizenziert.”, sagt Markus Dränert, CEO finreach solutions. “Unsere Kernzielgruppe sind Unternehmen unterschiedlicher Branchen, die Endverbraucher als Kunden haben und diesen innovative Finanzlösungen anbieten oder in naher Zukunft anbieten wollen. Die API-Services bringen deutlichen Mehrwert in die Produktangebote unserer Partner und stärken damit ihre Kundenbeziehungen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran unsere Vision, nämlich, dass der Endverbraucher mit einem Klick sein gesamtes finanzielles Potential erschließen kann, umzusetzen.” so Dränert weiter.

Bisheriger figo-CEO André M. Bajorat wechselt in neuen Aufsichtsrat

Dränert kam im September 2018 zu finreach solutions. Er wird als CEO zusammen mit Cornelia Schwertner, Chief Risk Officer (CRO) von figo und Taner Akcok, Chief Product Officer (CPO) von finreach solutions, das fusionierende Unternehmen leiten. André M. Bajorat, bisheriger CEO von figo, wechselt zeitnah in den Aufsichtsrat des neuen Unternehmens. Er wird zudem das Team bei finleap, dem führenden Fintech Ökosystem in Europa, in dem finreach solutions entwickelt wurde, verstärken. Im Rahmen der Transaktion wird finleap als Lead-Investor zusätzlich einen hohen siebenstelligen Betrag zur Finanzierung des weiteren Wachstums investieren. Beide Unternehmensstandorte in Berlin und Hamburg bleiben erhalten, genauso wie die jeweiligen Teams, die zusammen dann rund 90 Personen umfassen.

Deutscher Gastro-Gründerpreis 2019: Die Finalisten stehen fest!

Am 15. März wird im Rahmen der Gastronomiemesse Internorga der Deutsche Gastro-Gründerpreis vergeben. Veranstalter des Events ist der Leaders Club Deutschland, der jetzt die fünf Gewinner bekannt gegeben hat. Mit der Pokerria hat es auch ein Kandidat aus Hamburg in den erlauchten Kreis geschafft. Die Finalisten werden ihre Konzepte live auf der Messe präsentieren. Den Pitch wird Tim Mälzer moderieren und das Fachpublikum anschließend den Hauptgewinner küren.

Die Kandidaten im Überblick

Bar&Brot
Das Bar & Brot aus Kleve reift seine zum Großteil aus der familieneigenen Brennerei stammenden Spirituosen im hauseigenen Fasslager. Dazu gibt es selbstgebackenes Brot. „Chefin Eva de Schrevel überzeugte die Experten mit dem einzigartigen Konzept, welches Traditionen respektiert und diese in die nächste Generation transportiert“, heißt es im Statement der Jury.

Holycrab!
Holycrab! setzt sich mit Messer und Gabel für den Schutz der Berliner Fauna ein. Auf der Speisekarte stehen invasive Krebsarten wie der amerikanische Sumpfkrebs, der sich unkontrolliert in der Hauptstadt ausbreitet. Die Gründer Lukas Bosch, Juliane Bublitz und Andreas Michelus eroberten mit dieser Idee die Herzen der Jury, die bei ihrer Auswahl auch auf Aspekte der Nachhaltigkeit achtet.

Pâtlairs – Pâtisserie & Streetfood
In der mobilen Pâtisserie im Streetfood-Style aus Biebergemünd können Gäste die Entstehung der Kompositionen live miterleben. Neben einem hohen Anspruch an Qualität steht die Natürlichkeit der Zutaten im Vordergrund. Konditormeisterin Giovanna Müller überzeugte die Jury sowohl als Gründerin als auch mit der Finesse der von ihr hergestellten Köstlichkeiten in Kombination mit einem Streetfood-Konzept.

Pokerria – Sushi Burritos

Daniel Matera, Gründer der Pokerria (Foto: Deutscher Gastro-Gründerpreis)

Burrito trifft auf Sushi und Poke Bowl – Die Pokerria vereint japanische, hawaiianische und mexikanische Einflüsse und bietet ihre gesunden Rollen sowohl im Restaurant als auch per Cateringservice an. Das Konzept von Gründer Daniel Matera überzeugte die Jury nicht nur aufgrund seiner gesunden Ausrichtung, sondern auch wegen des wilden Fusion-Mix. „Ein Ansatz, der im kosmopolitischen Hamburg sicherlich aufgeht“, meint die Jury.

Über den Tellerrand Café
Im Münchener Café Über den Tellerrand wird Essen zum Integrationsprojekt. Das Café versteht sich als Sozialunternehmen und Begegnungsstätte, in dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrung miteinander kochen sowie Gäste und Mitarbeiter voneinander lernen. Die Jury war überzeugt vom Duo Jasmin Seipp und Julia Haarig, die mit großem persönlichem Einsatz ihre Idee vorantreiben und mit Ihrem Konzept Schule machen könnten.

Bis zu 15.000 Mikrocomputer für Grund- und Orientierungsstufenschüler

Zwei Jahre lang haben Schülerinnen und Schüler an 20 Hamburger Schulen den Mikrocomputer Calliope mini auf Herz und Nieren getestet. Mit Erfolg: Die Kinder lernten damit ganz einfach das Programmieren. Deshalb hat Schulsenator Ties Rabe jetzt 250.000 Euro für die Anschaffung von bis zu 15.000 Mikrocomputern für Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien freigegeben.

In den letzten beiden Jahren haben insgesamt 20 Schulen mit dem Calliope mini und anderen Mikrocontrollern gearbeitet. Die Erprobung haben die Körber-Stiftung und das Startup App Camps  organisiert, die Stiftung hat die Geräte zur Verfügung gestellt. Dabei zeigte sich, dass ein Einsatz ab Klasse 4 möglich ist. Besonders aber in der weiterführenden Schule im Fach Natur und Technik der Klassen 5 und 6 sowie im Wahlpflichtfach Informatik haben die Schulen sehr erfolgreich mit Mikrocomputern gearbeitet.

Die Mikrocomputer können schon im laufenden Schuljahr zum Einsatz kommen

Der Unterricht hat den Schülerinnen und Schülern nicht nur neues Wissen und neue Kompetenzen vermittelt, sondern auch viel Spaß gemacht. Es hat sich gezeigt, dass eine Ausstattung mit halben oder ganzen Klassensätzen sinnvoll und gut einsetzbar ist. Auch andere Mikrocomputer wie Arduino, Raspberry Pi oder BoB3 haben den Test bestanden und sind einsatzbereit. Die Schulen erhalten deshalb die Möglichkeit, schon für das laufende Schuljahr 2018/19 Mittel für die Anschaffung zu beantragen. Die Hälfte des Preises ab rund 35 Euro pro Computer finanziert die Schulbehörde direkt. Die andere Hälfte bezahlen die Schulen aus ihrem jährlichen Schulbudget für Unterrichtsmittel.

So sieht der Calliope mini aus.

Der nach der griechischen Muse der Dichtkunst benannte handflächengroße Mikrocomputer mit einem Display aus 25 roten LEDs. Er besitzt einem bluetoothfähigen Prozessor, vier Kontakte (zwei davon druckempfindlich) für Anschlüsse von Sensoren wie Temperaturfühler und Feuchtigkeitsmesser, einem Lage- und Beschleunigungssensor, einem Mini-Lautsprecher sowie Anschlüsse für USB, Mikrofon und Lautsprecher. Über die Tasten werden Licht- oder akustische Signale ausgelöst, die zum Beispiel zeigen, ob ein Stromkreis geschlossen oder geöffnet ist. Für die Programmierung ist ein Computer (zukünftig auch Tablet oder Smartphone) erforderlich, über den Programme erstellt und auf den Calliope mini übertragen werden können.

Der Gründerflirt geht in die zweite Runde

Am 29. April ab 19.00 Uhr findet der nächste Gründerflirt in der Handelskammer Hamburg statt, ein Pitch-Event der besonderen Art. Dort pitchen Startups nämlich vor echten Investoren, der begehrtesten Spezies in jedem Startup-Ökosystem. Schließlich kommen alle, die eine innovative Geschäftsidee haben, irgendwann an den Punkt, an dem Kapital nötig ist, um richtig durchstarten zu können. Häufig fehlen auch spezielles Knowhow, Vertriebswege oder das richtige Netzwerk.

Der  Gründerflirt bringt nun Startups mit Investoren zusammen. Philipp Hartmann von den Rheingau Founders wird zum Auftakt eine Keynote zum Thema „Mythos & Wahrheit: Wie gelingt der perfekte Startup-Pitch“ halten. Danach beginnt der eigentliche Pitch-Flirt. Maximal acht Startups dürften auf der Bühne ihre Ideen und Produkte mit Herzblut und Überzeugung präsentieren. Die gesamte Präsentation dauert jeweils neun Minuten – drei Minuten Speed-Pitch, drei Minuten Fragen von den Investoren und drei Minuten Fragen aus dem Publikum. Die Investoren geben natürlich an diesem Abend keine Zusage für ein Investment. Aber wer überzeugt, kann ein Gründerdate gewinnen.

Das sind die Investoren:

  • Philipp Hartmann, Rheingau Founders,  investiert gern in StartUps aus den Bereichen InsureTech, HealthTech und PropTech.
  • Michael Oschmann, Geschäftsführer der Unternehmerfamilie Müller Medien, freut sich auf mögliche neue Investitionen aus den Bereichen Branchenverticals, (SAAS-)Services für KMU oder ein schönes Craftbeer.
  • Anan Pinitvetchagan, geschäftsführender Gesellschafter von 20 Scoops Venture Capital GmbH & Co. KG, konzentriert sich auf Investments in den Bereichen Digitalisierung, KI und Blockchain.

Gruppenbild vom ersten Gründerflirt. Vordere Reihe: Lina Wüller (Ovy), Philip Andor (Lipstock), Tom Leppin (REOS) und Shengnan Wang (Luxs). JHintere Reihe: Anan Pinitvetchagan (20 Scoops), Doreen Hotze (HK Hamburg), Christian Weber (HC Hagemann), Ralf Dümmel (DS Produkte), Philipp Kraft und Andreas du Plessis (Luxs).

Wer als Startup mitmachen möchte, kann sich mit einem aussagekräftigen Pitch-Deck bis zum 15. April 2019  mit einer Mail an gruendung@hk24.de bewerben. Wer nur als Zuschauer dabei sein möchte, ist am 29. April in der Handelskammer natürlich ebenfalls willkommen! Mehr über den Gründerflirt erfahrt ihr hier.

Darboven IDEE-Förderpreis für Frauen mit Unternehmergeist – jetzt bewerben!

Die Albert & Edda Darboven Stiftung ruft engagierte Jungunternehmerinnen auf, sich für den Darboven IDEE-Förderpreis zu bewerben. Ein Preisgeld von 65.000 Euro zeichnet innovative Geschäftsideen mit tragfähigen Businesskonzepten aus. Der erste Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 10.000 Euro und der dritte Preis mit 5.000 Euro. Die Bewerbungsphase ist gerade gestartet.

Online können sich Interessierte den Bewerbungsbogen herunterladen und ihre Geschäftsidee einer Expertenjury präsentieren. Insgesamt werden drei innovative Geschäftsideen ausgezeichnet, deren Konzepte tragfähig sind und Arbeitsplätze schaffen. Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen und Jungunternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind. Geprüft wird dafür die Eintragung ins Handelsregister. Ebenfalls prüft die Jury, dass die Gründungsidee auf Initiative der Bewerberin zurückzuführen ist. Hier findet ihr weitere Informationen zur Bewerbung und zum Ablauf.

Der Darboven IDEE-Förderpreis schafft Vorbilder

Albert Darboven (Foto: Albert & Edda Darboven Stiftung)

1997 hat Albert Darboven den IDEE-Förderpreis ins Leben gerufen und überreicht ihn noch heute persönlich an die Gewinnerinnen. Seit 2001 wird der Preis alle zwei Jahre vergeben und kürt dieses Jahr zum 14. Mal die innovativste Gründerinnen-Idee in Deutschland. „Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, den weiblichen Anteil unter den Unternehmern zu erhöhen, denn das stellt eine wesentliche Bereicherung für unsere Wirtschaft dar. Frauen kommunizieren anders, lösen Probleme auf anderen Wegen und bringen neue Aspekte in Diskussionen ein. Daher möchten wir weibliche Vorbilder aufzeigen und vergeben dafür alle zwei Jahre den Darboven IDEE-Förderpreis“, so Albert Darboven.

In Deutschland gründen noch heute doppelt so viele Männer wie Frauen ein Unternehmen. Laut dem Global Entrepreneurship Monitor 2017/2018  werden nur 3,9 Prozent der Frauen in Deutschland Unternehmerinnen. Die Gründe dafür sind vielfältig: negative Wahrnehmung der Gründungschancen, ein geringer Frauenanteil in den Ingenieurwissenschaften und fehlende weibliche Vorbilder tragen zur Entwicklung bei. Deshalb hat der Preis in den letzten 22 Jahren nichts von seiner Relevanz eingebüßt.

Zur Albert & Edda Darboven Stiftung

Mit der Stiftung hat sich das Ehepaar Darboven den Wunsch erfüllt, das soziale, kulturelle undsportliche Engagement unter einem Dach zu bündeln. Die Albert & Edda Darboven Stiftung setzt sich für die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, der Jugend- und Altenhilfe, der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein. Zudem fördert sie die Pferdezucht und den Pferdesport. Im Vordergrund stehen bei der Auswahl der Projekte die gesellschaftliche Relevanz sowie die persönliche Leidenschaft und das Interesse der beiden Stifter.

Präsentiert im Mai euer Startup auf der VivaTech in Paris!

Vom 16. bis 18. Mai findet in Paris die VivaTech statt. Dort begegnen sich Startups und Führungskräfte aus aller Welt, um Innovationen zu feiern. Es ist eine Zusammenkunft der klügsten Köpfe, Talente und Produkte der Welt, so jedenfalls heißt es auf der Webseite der Veranstaltung. Dort steht auch, dass über 100.000 Besucher aus 125 Ländern erwartet werden, 9.000 Startups und jeweils 1.900 Investoren und Journalisten.

Der Besuch sollte also lohnen. Die Freie und Hansestadt Hamburg organisiert und fördert deshalb auf dem deutschen Gemeinschaftsstand die Möglichkeit der gemeinsamen Präsentation von Hamburger Startups. Hier sind noch ein paar mehr Gründe, in Paris als Aussteller dabei zu sein:

  • Wichtigste Technologieveranstaltung in Europa und Treffpunkt für potenzielle Kunden und Tech-Investoren.
  • Unterstützung der Messe durch eine Vielzahl internationaler Unternehmen, darunter alle führenden Technologieunternehmen.
  • Einzigartige Gelegenheit, das internationale Potenzial / die Attraktivität Ihres Unternehmens zu testen und den französischen Markt kennenzulernen.
  • Fokus auf europäische Technologie im Jahr 2019.
  • Gelegenheit zum Treffen und Netzwerken mit anderen Startups.
  • 90 % der ausstellenden Startups haben durch die Teilnahme an der VivaTech einen positiven Effekt auf ihr Geschäft wahrgenommen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eröffnet die VivaTech 2018 (Foto ©SIPA VIVA TECHNOLOGY)

Das wird den Teilnehmern geboten

  • Präsenz am deutschen Gemeinschaftsstand im „Startup Square“ mit der Möglichkeit, sich mit anderen Startups aus Hamburg, Deutschland und Europa zu vernetzen.
  • Erwähnung in den VivaTech-Veröffentlichungen wie Katalogen, Webseite und App.
  • Nutzung einer Pitch Zone am Gemeinschaftsstand.
  • Zugang zur Messe VivaTech und allen damit verbundenen Veranstaltungen.
  • Teilnahme an der offiziellen Eröffnung mit hochrangigen französischen Regierungsvertretern.

Wer mitfahren möchte kann sich bis zum 1. März bei der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation bewerben. Zu zahlen sind nur die Kosten für Reise und Unterkunft. Für weitere Informationen meldet euch bei
Yannick Eckermann,
Tel.: 040 428 41 2233 oder
E-Mail: yannick.eckermann@bwvi.hamburg.de

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