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AI.SUMMIT: Bewerbt euch mit mit eurem KI-Startup für den Pitchwettbewerb!

Am 1. Dezember 2021 veranstaltet die Initiative AI.HAMBURG als Präsenzveranstaltung erstmals den AI.SUMMIT. Ein Höhepunkt wird dort sicherlich der Pitchwettbewerb. Startups, die sich mit künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen, können sich dafür noch bis zum 15. Oktober bewerben – die Frist wurde gerade verlängert! Wir verraten euch, was ihr dafür tun müsst.

Der AI.SUMMIT 2021 ist die Eröffnungsveranstaltung der BLOCKCHANCE EUROPE 2021 und findet am 1. Dezember 2021 im Emporio Tower über den Dächern Hamburg statt. Unter dem Motto  „Accelerating the Cognitive Economy” werden mehr als 20 internationale KI-Koriphäen über die kognitive Revolution der Wirtschaft sowie die neuesten Entwicklungen und Anwendungen von künstlicher Intelligenz in den folgenden vier Kernthemen diskutieren:

  • Gesundheit
  • Logistik & Infrastruktur
  • Unternehmen
  • Nachhaltigkeit/Klima

So laufen Pitch und Bewerbung für den AI.SUMMIT

Dabei möchte AI.HAMBURG auch in Hamburg und dem Umlandansässigen KI Startups eine Bühne geben und dafür einen Pitchwettbewerb durchführen, bei dem lokale Talente, die Möglichkeit erhalten, sich und ihre KI-basierten Lösung zu einem der genannten Themenfelder zu präsentieren. Insgesamt sechs Startups haben  jeweils zwei Minuten Zeit, um ihre Lösung vorzustellen und dabei diese drei Fragen beantworten:

  • Welches Problem adressiert ihr?
  • Wie wollt ihr es mit KI lösen?
  • Was ist das Resultat und wie wird es gemessen?

Der Pitch muss auf Englisch gehalten werden. Aufgrund der kurzen Zeit sollen keine Grafiken, Präsentationen oder ähnliches eingesetzt werden. Bewertet werden die Auftritte durch eine fünfköpfige Jury. Das Startup mit der überzeugendsten Lösung wird einen attraktiven Preis gewinnen. Zeitlich ist der Wettbewerb gegen Mittag geplant, die Preisübergabe soll am späteren Nachmittag stattfinden.  

Wer eines der aufgeführten Themen abdeckt und Antworten auf die gestellten Fragen hat, kann diese in einem kurzen Pitchdeck zusammenfassen und an Claudia Reyer (claudia.reyer@ai.hamburg) schicken. Die endgültige Entscheidung, welche Startups ins Finale kommen, wird AI.HAMBURG treffen.Wir drücken die Daumen!

OTTO ist Exklusivpartner von traceless für kompostierbare Versandtüten

In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Startup traceless will OTTO seine Versandtüten noch nachhaltiger gestalten. Im Rahmen einer exklusiven Kooperation entstehen Versandtüten und Polybeutel aus einem neuartigen Kunststoffersatz, der komplett auf natürlichen Rohstoffen basiert, kompostierbar und vollständig biologisch abbaubar ist. Erste Prototypen sind in Entwicklung, ein Pilottest ist für das erste Halbjahr 2022 geplant.

traceless wurde 2020 von den beiden Hamburgerinnen Dr. Anne Lamp und Johanna Baare gegründet. Das Startup stellt aus biobasierten Rohstoffen, die als Nebenprodukte in der Agrarindustrie anfallen, einen vollständig kompostier- und abbaubaren Biokunststoff her. Die genutzten Rohstoffe stehen nicht im Konflikt mit der Nahrungsmittelproduktion und verändern nicht die Landnutzung durch die Landwirtschaft. Auf gesundheits- oder umweltgefährdende Zusatzstoffe, Lösungsmittel oder Chemikalien verzichtet traceless komplett. Gleichzeitig wird das Material durch die Kompostierung zu einer neuen Nährstoffquelle, ohne Spuren zu hinterlassen.

Johanna Baare und Dr. Anne Lamp, die Gründerinnen von traceless.

Erster Test mit traceless bei OTTO soll 2022 starten

Aus dem von traceless patentierten Material sollen in den kommenden Monaten testweise Versandtüten für OTTO entwickelt werden. Vor allem für den Versand von Textilien nutzen Onlinehändler heute oft Plastikversandtüten, da sie im Vergleich zu Kartonagen deutlich kleiner ausfallen, weniger Müll anfällt und mehr Sendungen pro Tour möglich sind. Die Anforderungen an Versandtüten sind hoch: So muss etwa gewährleistet sein, dass das verwendete Material besonders reißfest und vollständig blickdicht ist.

Erste Prototypen der traceless-Versandtüten sind in der Entwicklung. Sie sollen voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 in den Test auf Alltagstauglichkeit gehen. Eine Möglichkeit ist auch der Einsatz des traceless-Materials für sogenannte Polybeutel, dünne, durchsichtige Plastiktüten, in denen Kleidungsstücke einzeln verpackt sind. Polybeutel sind für einen störungsfreien Ablauf in den Logistikzentren essentiell und schützen Textilien vor Beschädigung und Verschmutzung.

“Ein Kunststoff, der in wenigen Wochen vollständig biologisch abbaubar ist – das ist ein echter Gamechanger für die Verpackungsindustrie. Auch dem Onlinehandel könnte das traceless-Material helfen, das Müllaufkommen weiter zu reduzieren. Sinnvoll genutzt werden kann so ein Material allerdings nur, wenn es den hohen Anforderungen standhält. Dies wollen wir im Rahmen unserer Partnerschaft mit traceless herausfinden”, sagt Benjamin Köhler aus dem OTTO-Nachhaltigkeitsteam.

Foto: traceless

Plancraft gewinnt den Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis 2021

Das Hamburger Startup Plancraft hat beim Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis 2021 den ersten Platz belegt, der mit 10.000 Euro belohnt wird. Das Unternehmen überzeugte das Kuratorium mit seiner cloudbasierten Software zur Auftragsverwaltung für Handwerksbetriebe. Verliehen wurde die Auszeichnung gestern Abend im Kleinen Festsaal des Hotel Atlantic. Die Festrede hielt der neue Schirmherr des Wirtschaftspreises, Friedrich Merz.

In einem starken Bewerberfeld setzte sich dank des hohen praktischen Nutzens und der technologischen Alleinstellung der App Plancraft am Ende knapp durch. Eine cloudbasierte Software deckt die Auftragsabwicklung im Handwerk von der Angebotserstellung über die Projektdokumentation bis hin zur Rechnungsstellung vollständig ab. Über 3.000 beziehungsweise 2.000 Euro Preisgeld durften sich auch Wetterheld auf Platz zwei und Foodlab auf Platz drei freuen. Foodlab ist ein Coworking Space für Food Startups, Wetterheld eine Versicherungsplattform für wetterbedingte Umsatzeinbußen. Allen drei Startups attestiert das Kuratorium des Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreises solide geplante Geschäftsmodelle mit Zukunftspotenzial.

Friedrich Merz mit den Gewinnern Julian Wiedenhaus (l.) und Till Zimmermann (r.) von Plancraft.
Friedrich Merz mit den Gewinnern Julian Wiedenhaus (l.) und Till Zimmermann (r.) von Plancraft. 

Der neue Schirmherr Friedrich Merz (CDU) betonte, dass die Soziale Marktwirtschaft alles andere als überholt sei. Sie habe sich als anpassungsfähiges Wirtschafts- und Gesellschaftmodell stets bewährt. „Wir können darauf vertrauen, auch die klimapolitischen Aufgaben meistern zu können, wenn wir in den kommenden Jahren die Soziale Marktwirtschaft ökologisch erneuern und vor allem wieder Innovationsführer werden. Damit können wir nachweisen, dass ökologische Fortschritte mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Teilhabe Hand in Hand gehen. Andernfalls wird uns außerhalb Deutschlands niemand ernst nehmen.“

Über den Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis

Der Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis wird seit 2019 jährlich vergeben und ist heute mit 15.000 Euro dotiert. Im ersten Jahr ging die Auszeichnung an die Appinio GmbH, 2020 konnte sich die NÜWIEL GmbH als Gewinnerin durchsetzen. Neben unternehmerischem Handeln im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft gehören eine nachhaltig tragfähige Geschäftsidee, eine starke Persönlichkeit mit Mut, Weitblick und Entscheidungskraft sowie soziale Kompetenz zu den Bewertungskriterien des Kuratoriums, das über viele Jahre persönlich, beruflich oder politisch eng mit Gunnar Uldall verbunden war. Der Wirtschaftspreis wird ausschließlich durch private Spenden und ehrenamtliches Engagement getragen. 

Fotos: AGA Unternehmensverband

Die 5 Projekte für den Games Lift Inkubator 2021 stehen fest!

Fünf Teams aus Hamburg haben sich mit ihrem Pitch vor dem Vergabegremium einen Platz im Games Lift Inkubator 2021 gesichert. Am 9. September startet das Inkubator-Programm, das sie mit einer finanziellen Förderung von je 15.000 Euro und einem intensiven dreimonatigen Workshop- und Mentoring-Programm auf die Herausforderungen der Gameswirtschaft vorbereitet.

Mit Unterstützung des Games Lift-Networks mit Fachleuten für Marketing, Pitching, Business Development, Produktentwicklung und Pressearbeit werden die Teams ihre Ideen und Konzepte für marktfähige Games-Projekte weiterentwickeln. Dafür werden den Teams Arbeitsplätze im Hamburger Code Working Space zur Verfügung gestellt. Der Games Lift Inkubator wird durch die von der Freien und Hansestadt Hamburg getragene Standortinitiative Gamecity Hamburg organisiert.

Die neuen 5 für den Games Lift Inkubator

Für den zweiten Durchgang des Games Lift Inkubators bewarben sich insgesamt 17 Teams und Solo-Devs. Folgende Projekte haben es letztlich geschafft:

  • THE INVITATION ist ein actionreicher Multiplayer-Loot-Shooter im Setting eines Zukunftsszenarios auf der Erde im Jahr 2081. Das Team von tool1 hat sich im Vorfeld ebenfalls erfolgreich auf die Prototypenförderung beworben. Mehr über dieses Programm erfahrt ihr hier.
  • Monstersongs VR von Denise Koch kombiniert eine Graphic Novel mit einem spielbaren VR-Rockmusical, das in eine bunte Welt voller Monster, Rätsel und Musik entführt.
  • Im narrativen Sci-Fi-Abenteuer PROSPECTOR von Koriol Games geht es um das Geheimnis eines Planeten, auf dem Masken überlebenswichtig scheinen.
  • Für das Mobile Game supernightshift macht das Team von consider it die Stadt Hamburg zum digitalen Spielbrett, auf dem mit unterschiedlichen Verkehrsmittel die besten Wege durch die Stadt zu finden sind.   
  • The Treepoids vom Entwickler/Designer-Duo SUPERNATURAL GAMES rückt als unterhaltsames Strategie-Adventure die Natur in den Fokus, mit handgezeichneter 2D-Grafik und vielen bunten Charakteren auf einer geheimnisvollen Insel.

Das umfassende Workshop-, Mentoring- und Coachingprogramm des Games Lift Inkubators wird entsprechend der Beürfnisse der teilnehmenden Teams zusammengestellt. Es umfasst neben Entwicklungsthemen unter anderem Themenbereiche wie Marketing, Unternehmensgründung oder Projektmanagement.  In einem öffentlichen Abschluss-Pitch im Dezember präsentieren die Teams ihre im Inkubator erreichten Fortschritte. Im Anschluss erhalten sie für ein weiteres Jahr Unterstützung durch individuelle Coaching-Sessions und durch eine auf Indie-Games spezialisierte PR Agentur.

craftsoles: orthopädische Einlagen online zum ersten Mal auf Rezept

Für orthopädische Einlagen auf Rezept waren bisher mindestens zwei Besuche in einem stationären Sanitätshaus erforderlich. Das Team von craftsoles glaubt: Das geht auch anders – digital, transparent und bequem von Zuhause. Das Healthcare-Startup ermöglicht den Online-Vertrieb von orthopädischen Maßeinlagen für Selbst- und Privatversicherte. Mit der BARMER konnte nun die erste gesetzliche Krankenkasse gewonnen werden, die eine digitale Versorgung mit orthopädischen Einlagen auf Rezept als alternativen Versorgungsweg für ihre Versicherten anbietet.

“Seit der Gründung von craftsoles wurden wir von gesetzlich Versicherten angesprochen, die gerne ihr Rezept bei uns einlösen würden. Deshalb haben wir einen fachlich validierten Versorgungsprozess designed und sind mit den gesetzlichen Krankenkassen in den Austausch getreten”, erklärt Florian Birner, Gründer von craftsoles. Die BARMER hat die Qualität der Produkte und den Versorgungsprozess des Healthcare-Startups eingehend geprüft, für geeignet befunden und entschieden, den neuen Versorgungsweg als erster Kostenträger in Zusammenarbeit mit dem Leistungserbringer craftsoles für ihre Versicherten anzubieten.

“Wir freuen uns, unseren Versicherten einen neuen Versorgungsweg für Einlagen zu eröffnen. Er ist ein weiterer Baustein unserer Strategie, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv als Krankenkasse voranzutreiben. Wie wichtig digitale Angebote sind, hat spätestens die Corona-Pandemie noch einmal in aller Deutlichkeit gezeigt“, so Susanne Eschmann, Teamleiterin „Verträge Hilfsmittel“ bei der BARMER.

Das Gründungstrio von craftsoles: Simon Maass, Arlett Chlupka und Florian Birner.
Das Gründungstrio von craftsoles: Simon Maass, Arlett Chlupka und Florian Birner.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für zwei Paar Einlagen pro Jahr

Fehlstellungen der Füße können zu Schmerzen und langfristig zu Folgeerkrankungen führen. Beschwerden äußern sich in Fuß-, Hüft-, Rücken- und sogar Kopfschmerzen. Medizinische Einlagen sind ein anerkanntes Hilfsmittel, um Fehlstellungen effektiv auszugleichen und Symptome zu lindern und vorzubeugen. Aus der Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes übernehmen gesetzliche Krankenkassen im Rahmen der Erstversorgung die Kosten von bis zu zwei Paar Einlagen pro Kalenderjahr.

Grundsätzlich wird auf orthopädische Maßeinlagen eine Rezept-Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent erhoben, mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro. Diesen Betrag schenkt craftsoles seinen Kundinnen und Kunden. Lediglich für individuelle Konfigurationen, beispielsweise durch einen Hygienebezug der Einlage, können zusätzliche Kosten in Höhe von maximal 39 Euro entstehen. Dem gegenüber stehen Kosten für medizinische Einlagen im Fall eines Privatkaufs ohne Rezept. Sie können je nach Anbieter zwischen 80 und 300 Euro liegen. Voraussetzung für die Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse ist die ärztliche Diagnose.

Mehr über unser Hamburg Startups Club-Mitglied craftsoles erfahrt ihr hier.

Fotos: craftsoles

Millioneninvestment für Tiger Media

Der SevenAccelerator beteiligt sich über ein Medien-Investment in Höhe eines niedrigen, einstelligen Millionenbetrags an der Tiger Media International GmbH. Im Zuge einer Finanzierungsrunde mit namhaften Investoren wie Sony Music Entertainment Germany steigt der Accelerator in das aufstrebende Startup ein, das mit der TIGERBOX ein führendes Streaming-Audiosystem im Kids-Entertainment-Bereich etabliert hat. Als Teil von SevenVentures gehört der SevenAccelerator zum Segment Commerce & Ventures der ProSiebenSat.1 Media SE. 

Beim Vertrieb der Produkte über ein umfangreiches Netzwerk an Händlern und Online-Plattformen unterstützt die alpha trading solutions GmbH mit ihrer langjährigen Erfahrung in den Bereichen Logistik, Fulfillment, Sales und E-Commerce das Unternehmen.

Das Hamburger Unternehmen Tiger Media vertreibt die TIGERBOX, die über TIGERCARDS gekaufte Audio-Inhalte abspielt und über TIGERTONES an einen eigenen Streamingdienst geknüpft ist. Auf den kratzfesten und störungssicheren TIGERCARDS, die in physischer Form in den digitalen Lautsprecher mit Touchscreen eingesetzt werden, finden Heranwachsende einer großen Altersspanne, vom Kleinkindalter bis hin zur späten Kindheit, ihre persönlichen Lieblingsgeschichten zum Anfassen.

Tiger Media bietet über 10.000 Inhalte für Kinder

Künftig werden rund 10.000 Hörspiele, Hörbücher und Kinderlieder über das Online-Angebot verfügbar sein. Das geschieht in kindgerechter Weise ohne Werbung, Vertragsbindung und den Einsatz von Smartphones. So baut das Startup ein eigenes Content-Universum auf, das zum Sammeln einlädt. Neben der leichten Bedienbarkeit zeichnet sich das Audio-System vor allem durch seine Kontrollfunktionen für verantwortungsbewusste Eltern aus. Sie können den Medienkonsum ihrer Kinder unter anderem über eine Hörzeitenlimitierung regulieren.

„Vielen gilt die Tiger-Plattform als das beste und vielseitigste Hörspiel-System für Kinder auf dem Markt! Gerade im stetig wachsenden und gleichzeitig hart umkämpften Segment der elektronischen Kinderunterhaltung ist Vertrauen in das Produkt und die Marke entscheidend. Die Zusammenarbeit mit dem SevenAccelerator hat uns hier wesentliche Wettbewerbsvorteile verschafft. Unsere Brand Awareness und Umsätze konnten wir nicht zuletzt auf Basis der passgenauen Werbekampagnen unseres Partners erheblich steigern.“ So Till Weitendorf, Geschäftsführer Tiger Media International GmbH, über den Deal.

Beitragsbild: Tiger Media

Zukunftskonferenz WECIETY WORLD hat Crowdfunding gestartet

Der gemeinnützige Hamburger Verein weciety, hat sich Großes vorgenommen: Die neun Mitglieder möchten eine Zukunftskonferenz, die WECIETY WORLD 2022 am 27. März 2022, auf die Beine stellen. Bereits 2019 fand die Premiere der Konferenz mit über 800 Teilnehmenden statt. “In welcher Gesellschaft möchtest Du leben?”, lautete dabei die Leitfrage des Vereins, die auf verschiedene Weisen in Panels, Workshops und Keynotes erfahrbar gemacht wurde. Diese Frage ist aufgrund des aktuellen Berichts des Weltklimarates aktueller denn je. Macher und Macherinnen sind gefragt. Da setzt weciety an.  

Gäste der Konferenz 2019 waren unter anderem Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Autorin und Aktivistin Kübra Gümüşay sowie Planet A Ventures- und Jimdo-Gründer Fridtjof Detzner. Sollte die aktuelle Crowdfunding-Kampagne erfolgreich sein, haben sich für 2022 zum Beispiel schon der deutsche Poetry-Slam Meister Jean-Philipp Kindler, die Mobilitätsaktivistin Katja Diehl, Achtsamkeitsexpertin Julia Kounlavong sowie Edutainerin Lena Wittneben angekündigt.

Die Crowdfunding-Kampagne hat das Ziel von 10.000 Euro und läuft noch bis zum 19. September. Stand Mitte August sind bereits knapp 4.000 Euro zusammengekommen. Wenn man so will, kann man sagen, wir crowdfunden für eine lebenswertere Zukunft”, so weciety-Initiatorin Lena Bücker. 

Sie wollen die Konferenz von weciety auf die Beine stellen:  Friederike Knust, Christina Nissen, Franziska Zeides, Martha Suplicki, Boris Kozlowski, Lena Bücker, Tatjana Büchler, Linda-Maraike Plath (Foto: Sarah Buth)
Sie wollen die Konferenz von weciety auf die Beine stellen: Friederike Knust, Christina Nissen, Franziska Zeides, Martha Suplicki, Boris Kozlowski, Lena Bücker, Tatjana Büchler, Linda-Maraike Plath (Foto: Sarah Buth)

weciety hat Vereinsgründung vollendet

“Was lange währt, wird endlich gut” – so könnte man den Vereinsgründungsprozess von weciety beschreiben. Anfang 2020 bereits gestartet, dann von Covid-19 ausgebremst und nun endlich vollendet. Die Grundwerte des Vereins  orientieren sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Der  Verein, ein rein ehrenamtliches Herzensprojekt, hat es sich zum Ziel genommen, Inspiration für eine lebenswerte Zukunft zu sein – vor allem im Fokus stehen dabei die Förderung der Bildung, des Umweltschutzes und des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke. 

Deutschlands GreenTech-Startup 2021 gesucht!

Startup-Champs goes GreenTech ist ein virtueller Pitch-Wettbewerb, bei dem sich junge Unternehmen aus ganz Deutschland mit ihrem GreenTech-Produkt bewerben können. Hierfür haben sich die Startup-Hotspots Berlin, Hamburg, Köln und München zusammengeschlossen. Mit dem gemeinsamen Eventformat wollen die vier Städte die Bedeutung von GreenTech-Startups und technischem Fortschritt verständlich und sichtbar machen.

Das sind die Teilnahmebedingungen

Bis zum 29. August haben Startups aus dem Bereich GreenTech die Gelegenheit, ein maximal 90-sekündiges Bewerbungsvideo hochzuladen. Voraussetzung hierfür ist, dass sie die zuvor festgelegten Bewerbungskriterien erfüllen:

  • Das Startup stammt aus einer der folgenden Regionen: Hamburg, Köln/NRW, München/Bayern oder Berlin/Brandenburg.
  • Die Produkte sind technologiegetrieben.
  • Das Geschäftsmodell ist messbar und skalierbar.
  • Das Startup trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und unseren Planeten nachhaltig und in seiner Vielfalt am Leben zu erhalten. Beispiele hierfür sind die Reduzierung von Treibhausgasen, Wasserverbrauch, verbrauchter Biomasse oder Müll.

Die Kriterien sind an die Nachhaltigkeitsziele der UN angelehnt.

Vom 30. August bis 10.September kann das Internetpublikum dann seine Favoriten bestimmen. Die drei besten Teams pro Region kommen ins Finale und pitchen am 16. September im Live-Stream vor einer Fachjury. Am Ende kürt diese nicht nur für Köln/NRW, Hamburg, Berlin/Brandenburg und München/Bayern einen regionalen Gewinner, sondern auch einen überregionalen Startup-Champ. Welche Preise die Glücklichen erwarten, wird noch bekanntgegeben.

EXPO REAL

So kommen Proptech-Startups mit Hamburg Invest zur EXPO REAL 2021

Nach der Corona-Pause 2020 soll die internationale Immobilienmesse EXPO REAL wieder als Präsenzformat vom 11. – 13. Oktober 2021 in München stattfinden. Die Startup-Unit von Hamburg Invest möchte drei Hamburger Proptech-Startups die Möglichkeit geben, sich dort zu präsentieren. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 15. August.

Da wird bei der EXPO REAL geboten

  • Standpartnerschaft mit persönlicher Anwesenheit auf der Messe für eine Person
  • Offizielle Standpartnerschaft (Aussteller) mit Hamburg Invest
  • Firmen-Logo an mehreren Stellen auf dem Stand und im digitalen Messemagazin “StandOrt” (Logopartnerschaft)
  • Darstellung des Unternehmens auf der Website von Hamburg-Invest für die EXPO REAL
  • Ganztägiges kostenfreies Catering auf dem Stand, auch für Gäste
  • Auslagemöglichkeit von Prospekten (Platz begrenzt)
  • Nutzung des Besprechungsraums nach Verfügbarkeit
  • Backoffice und Infocounter am Stand: Annahme und Weiterleitung von Anfragen an euer Unternehmen
  • Transport eures Materials nach München und zurück (nach Verfügbarkeit)
  • Ermäßigte Eintrittskarten als Mitaussteller (Eintrittskarten müssen separat erworben werden und sind nicht in dem aufgeführten Angebot enthalten)

Messetickets, Anreise, Unterkunft und Verpflegung außerhalb des Standcaterings sind nicht im Angebot enthalten.

Voraussetzungen für die Bewerbung

  • ein Geschäftsmodell im Proptech-Bereich, das zur digitalen Entwicklung der Immobilienbranche beiträgt (wissens- oder technologieorientiertes Geschäftsmodell)
  • mindestens ein Proof of Concept oder Prototyp im Proptech-Bereich
  • Hauptsitz in Hamburg
  • maximal 10 Jahre am Markt

Für teilnehmende Startups ist ein Eigenanteil von 750 Euro zzgl. USt. zu leisten. Wenn Ihr auf dem Hamburg-Stand vertreten sein wollt, dann erklärt in einem kurzen Text (maximal 600 Zeichen) an startup-unit@hamburg-invest.com, warum gerade euer Startup an der Messe teilnehmen sollte und beschreibt Inhalte und Reifegrad des Geschäftsmodells sowie Skalierbarkeit.

Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 15. August (18:00 Uhr). Unter den fristgerecht eingegangenen Bewerbungen werden drei Teilnehmer ausgewählt. Die ausgewählten Startups werden bis spätestens Dienstag, 17. August per E-Mail benachrichtigt. Die ausgewählten Startups werden der Messe zur Prüfung vorgelegt, die nach eigenen Kriterien final über eine Zulassung entscheidet. Mehr über die Ausshreibung erfahrt ihr hier.

Beitragsbild: Messe München GmbH

Macht mit beim Startup-Wettbewerb zur Hamburger Klimawoche!

Vom 17. bis 26. September findet die 13. Hamburger Klimawoche statt. Ein Schwerpunkt wird das Thema Digitalisierung sein. Ein umfangreiches Programm dazu bieten die IT-Unternehmen PHAT CONSULTING und Silpion vom 19. bis 26. September, sowohl im Livestream als auch in einem Pavillon in der Hamburger Innenstadt. Einer der Höhepunkte wird sicherlich der Wettbewerb für nachhaltige Startups.

Das sind die Teilnahmebedingungen

  • Euer Startup beziehungsweise das Produkt ist nicht älter als drei Jahre.
  • Ihr habt eine digitale Komponente in eurem Produkt, die mindestens eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN unterstützt.
  • Euer Startup ist bundesweit oder darüber hinaus aktiv.
  • Ihr bewerbt euch hier mit den wichtigsten Informationen über euer Projekt.

Das könnt ihr erreichen

  • Bis zu 5.000 Euro cash oder IT-Dienstleistungen im doppelten Wert – je nach Bedarf.
  • Reichweite, PR-Unterstützung und Publicity.
  • Die fünf Finalisten präsentieren ihr Produkt auf der Klimawoche und ausgewählten Business-Netzwerken.
  • Beurteilung und Preisverleihung durch eine hochkarätige Jury.

Das gesamte Programm im Rahmen der Klimawoche steht unter dem Motto „Digitizing the Global Goals“. Zu den Themenschwerpunkten gehören beispielsweise “Food & Nutrition”, “Mobility & Smart Cities”, “Digitalisierung im Gesundheitssektor” und “Industrie und Innovation”. Ihnen wird jeweils ein ganzer Tag gewidmet. Das Finale des Startup-Wettbewerbs ist für den 25. September geplant. Mehr zum Digitalisierungsprogramm erfahrt ihr hier.

Beitragsbild: Logo der 13. Hamburger Klimawoche

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