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Jetzt anmelden für den Climathon am 29. & 30. Oktober!

Der Climathon als städtebasierter Ideen-Hackathon findet jährlich weltweit in über 60 Ländern und mehr als 150 Städten statt. Er nimmt die größten lokalen Herausforderungen rund um die Klimakrise in den Blick und richtet sich an alle Menschen mit Interesse am Klimaschutz sowie an gesellschaftlichem und ökologischem Engagement. Durch sein offenes und
interaktives Format bringt der Climathon unterschiedlichste Menschen zusammen und fördert bestehende Ideen, die dann in Teamarbeit weiterentwickelt werden.

Partnerorganisationen stellen vor dem Start sogenannte „Challenges“ zu Themen wie Mobilität, Ernährung, Kreislaufwirtschaft, Shared Economy und Recycling auf. Die Teilnehmenden erarbeiten während des Climathons, in Zusammenarbeit mit Expertinnen, Experten und Coaches, als Antwort darauf konkrete Lösungen. Ziel ist, vielversprechende Lösungen über den Climathon hinaus zu einem tragfähigen Geschäftsmodell zu entwickeln und die Teams bei der Weiterentwicklung und Umsetzung zu unterstützen. Dabei winkt den besten Teams die Teilnahme an einem fünfmonatigen Inkubationsprogramm im Wert von jeweils 5.000 Euro.

Imagebild Climathon

Im letzten Jahr veranstalteten die sieben Impact Hubs in Deutschland den Climathon Germany erstmals online und als Gemeinschaftsveranstaltung. Es nahmen über 500 Personen teil, die mehr als 40 Ideen zur Bewältigung der Klimakrise entwickelten. Die besten Ideen wurden prämiert und einzelne Projekte wurden mit Hilfe der Partner und den lokalen Impact Hubs in die Tat umgesetzt.

Beim Climathon Germany 2021 werden In Deutschland rund 1.000 Teilnehmende erwartet. Die Veranstaltung möglich machen eine Reihe von Partnern. Dazu gehören die BMW Foundation Herbert Quandt, die Audi Stiftung für Umwelt, Hamburg Invest, B.A.U.M., Postcode Lotteries Green Challenge und das Freistaat Sachsen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft.

Der Climathon 2021 findet vom 29. Oktober, 14:30 Uhr, bis zum 30. Oktober, 18:30 Uhr, statt. Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung findet ihr hier.

Über Impact Hub Germany

Impact Hub Germany ist das Netzwerk der sieben Impact Hubs in Deutschland (Berlin, Dresden, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart, Ruhr). Mit über 1.000 Mitgliedern bildet Impact Hub Germany die größte Community in Deutschland rund um Social Entrepreneurship. Die einzelnen Impact Hubs sind als Orte für Startups, Selbstständige und Unternehmen zudem in ein weltweites Netzwerk von über 100 Impact Hubs mit mehr als 17.000 Mitgliedern eingebunden. Als Berater für Innovation, Nachhaltigkeit und soziales Unternehmertum sowie Coworking Spaces ermöglichen sie es Unternehmen und Organisationen, innovative Lösungen für Menschen und den Planeten zu schaffen. Ihr Einsatz zielt darauf ab, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten und zum Erreichen der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung beizutragen.

Bilder: Impact Hub Germany

FreshBooks übernimmt Fintech-Startup FastBill

FreshBooks, ein führender Anbieter cloudbasierter Finanzsoftware aus Toronto mit Firmenkunden in über 160 Ländern, erwirbt FastBill, eine der größten Cloudlösungen für Buchhaltung und Rechnungsstellung aus Deutschland. Das Fintech wurde 2011 in Frankfurt am Main gegründet. Es unterstützt Selbstständige und kleine Unternehmen dabei, ihre Finanzen durch digitales Rechnungsmanagement, Reporting und den Zugang zu Steuerberatungen zu vereinfachen. Die genauen Modalitäten der Übernahme sind nicht öffentlich.

“FastBill hat eine sehr ähnliche Philosophie und Unternehmenskultur wie wir, und deshalb stärkt die Übernahme wunderbar unsere Strategie, global weiter zu wachsen”, sagt Don Epperson, CEO von FreshBooks. “Diese Investition, gepaart mit der Führungsrolle von FreshBooks bei der Verschlankung und Vereinfachung von Arbeitsabläufen für Unternehmen auf der ganzen Welt, wird uns dabei voranbringen, so viele Kunden wie möglich zu erreichen.” 

FastBill hat gegenwärtig Kunden in 16 europäischen Ländern. Gemeinsames Ziel nach der Fusion ist es, neue Plattformfunktionen entwickeln und in Märkte expandieren, die besonders im Segment der kleinen Unternehmen ein starkes Wachstum aufweisen. FreshBook hat vor kurzem eine Finanzierungsrunde in Höhe von 120 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Dadurch hat sich die Bewertung des Unternehmens auf 1 Milliarde US-Dollar erhöht.

René Maudrich, CEO von FastBill, und Don Epperson, CEO von FreshBooks.

“Die Übernahme von FastBill durch FreshBooks ist ein Gewinn für alle. Mit gebündelten Kompetenzen können wir unser Angebot ausbauen und die Anforderungen von Kleinunternehmern in Deutschland und ganz Europa noch gezielter und schneller erfüllen”, sagt René Maudrich, CEO und Gründer von FastBill. “Wir sind sehr stolz , Teil dieses hochdynamischen Unternehmens zu werden, das genau wie wir davon überzeugt ist, für seine Kunden etwas Besonderes zu leisten.” 

Das Team von FastBill bleibt unverändert an Bord

Nach Abschluss der Transaktion werden die 30 Mitarbeiter von FastBill in das weltweite Team von FreshBooks übernommen. Sie berichten an die jüngst ernannte Senior Vice President of Markets von FreshBooks, Dragana Ljubisavljevic. Maudrich bleibt CEO und wird zusätzlich die Rolle des Geschäftsführers von FreshBooks Deutschland übernehmen. Das Team bleibt unverändert am derzeitigen Hauptsitz in Frankfurt am Main.

Über den Mitgründer Christian Häfner, der sich 2018 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat, spielte FastBill auch eine wichtige Rolle in der Hamburger Startup-Geschichte. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt hatte seine Hamburger Zweigstelle im betahaus in der Schanze.

Foto: FastBill/FreshBooks

Mit der Startup-Unit zur Slush nach Helsinki!

Die Startup-Unit der Hamburg Invest bietet wieder Hamburger Startups die Möglichkeit, zur Slush nach Helsinki zu reisen. Die Slush gehört zu den wichtigsten internationalen Netzwerkveranstaltungen der Startup-Welt und findet am 01. und 02. Dezember 2021 in der finnischen Hauptstadt statt. Es werden 8.000 Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Investment und Medien erwartet.

Neben den vielen Vernetzungsmöglichkeiten bietet die Slush auch ein attraktives Konferenzprogramm auf mehreren Bühnen.

Die Startup-Unit der Hamburg Invest unterstützt in diesem Jahr vier Hamburger Startups dabei, die Slush hautnah mitzuerleben. Den teilnehmenden Startups wird hierzu folgendes geboten:

  • Konferenztickets für zwei Personen je Startup
  • ein Reisekostenzuschuss von bis zu 1.000 Euro
  • eintägige Standbeteiligung
  • Einbindung in Eigenveranstaltungen und Netzwerke der Startup-Unit Hamburg

Die Unterstützung beläuft sich auf einen Kooperationsbeitrag von bis zu 1.000 Euro pro Startup als Kostenerstattung. Dieser Beitrag darf ausschließlich für Reise- und Übernachtungskosten in direktem Zusammenhang mit der SLUSH 2021 in Helsinki eingesetzt werden. Die Verwendung ist der Startup-Unit der Hamburg Invest anhand entsprechender Belege nachzuweisen, anderenfalls entfällt der Anspruch auf Kostenerstattung. Die Buchung und Organisation der Reise erfolgt über die TeilnehmerInnen selbst. Die Startup-Unit der Hamburg Invest unterstützt beim Match-Making im Vorfeld und vor Ort.

Das müsst ihr bei der Bewerbung für die Slush beachten

Wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Unternehmenssitz in Hamburg. Schreibt bis Sonntag, den 17. Oktober 2021 in einem kurzen Text (maximal 600 Zeichen) an startup-unit@hamburg-invest.com, warum gerade euer Startup an der Slush teilnehmen sollte. Bitte fügt zudem aussagekräftige Informationen zu eurem Startup bei, zum Beispiel ein Pitchdeck, einen Link zu eurer Webseite und ähnliches.

Falls mehr Bewerbungen eintreffen, als freie Plätze vorhanden sind, entscheidet eine Fachjury anhand der eingereichten Informationen. Kriterien sind der Reifegrad des Unternehmens, die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells sowie die internationale Marktfähigkeit. Die vier ausgewählten Startups werden bis spätestens zum Freitag, den 22. Oktober per E-Mail benachrichtigt.

Beitragsbild: Julius Konttinen

Heyflow sammelt 6 Millionen US-Dollar in Finanzierungsrunde ein

Das Hamburgr Software-Startup Heyflow hat in einer Seed-Finanzierungsrunde insgesamt 6 Millionen US-Dollar eingesammelt. Amir Bohnenkamp, einer der Gründer und CEO, schreibt dazu im Blog des Unternehmens:

“Für uns als Unternehmen sind die letzten Monate sehr aufregend gewesen: mit über 17 neuen Funktionen, Hunderten von neuen Kunden und Millionen von Besuchern auf mit Heyflow erstellten Clickflows hat das Jahr mehr als nur ereignisreich für uns begonnen. Heute freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir eine 6 Millionen US-Dollar Seed-Finanzierungsrunde, angeführt von Project A Ventures, eingesammelt haben. Zu den weiteren Investoren gehören unsere Bestandsinvestoren Atlantic Labs und Possible Ventures sowie mehrere Angel Investoren, darunter Philipp Westermeyer (OMR). “

Heyflow funktioniert ohne Programmierkenntnisse

Das Produktversprechen von Heyflow lautet, sogenannte Clickflows auf Webseiten zu ermöglichen, ohne dafür programmieren zu müssen. Ein digitaler Baukasten hilft dabei, Webseiten interaktiv zu gestalten. Dabei steht die Nutzerfreundlichkeit im Vordergrund. Alle Eingabeoptionen sind so einfach wie möglich gestaltet, um den gewünschten “Flow” aufrecht zu erhalten. Dazu noch einmal Amir Bohnenkamp:

“Mit Heyflow vereinen wir auf einer Plattform Funktionalitäten, die zuvor nur isoliert in einigen der besten Software-Produkten zu finden waren:  Die Interaktivität eines Bot-Builders, die Design-Flexibilität eines Website-Builders, die Analysefähigkeit eines fortschrittlichen Data Tool und eine Fülle von Integrationen mit Drittanbieter-Diensten.”

Gegründet hat Amir Heyflow 2020 zusammen mit Dustin Jaacks. Der Soft-Launch erfolgte Anfang 2021. Seither konnte das Startup nach eigener Aussage Hunderte zahlender Kunden in mehr als 15 Ländern gewinnen. Das Geschäftsmodell beruht auf einer Software-as-a-Service in Monatsabo. Das gerade erhaltene Geld soll vor allem in die Weiterentwicklung des Produkts und die Kundenneugewinnung gehen.

Beitragsbild: Heyflow

Am 9. Oktober startet die Code Week Hamburg für den digitalen Nachwuchs

Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Welche Alternativen gibt es, um Autos anzutreiben? Die »Mobilität der Zukunft« ist dieses Jahr das zentrale Thema der Code Week Hamburg: Vom 9. bis 24. Oktober können Kinder und Jugendliche in über 100 Workshops selbst aktiv werden. Sie erleben dabei, was sie mit digitalen Kompetenzen alles bewegen können. Veranstalter sind die Körber-Stiftung und die Bücherhallen Hamburg.

“Bei der Code Week erleben Kinder und Jugendliche, dass sie Zukunftstechnologien selbst gestalten können”, sagt Julia André, Leiterin des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung. “Kreative und spielerische Ansätze machen auch komplexe Themen wie die Mobilität der Zukunft zugänglich. Dafür bietet unser diesjähriges Programm zahlreiche Beispiele. Die junge Generation hat viele gute Ideen für eine lebenswerte Zukunft. Wir müssen ihnen das Zutrauen und die Werkzeuge an die Hand geben, diese Ideen umzusetzen.”

Die über 100 Angebote der Code Week finden im gesamten Hamburger Stadtgebiet statt, in Präsenz oder als Online-Veranstaltungen. Die meisten davon sind kostenfrei. Zum Beispiel können Kinder und Jugendliche alternative, nicht-fossile Autoantriebe erforschen. Sie können auf den Straßen von Wilhelmsburg Daten dazu erheben und auswerten, wo sie mit dem Fahrrad sicher unterwegs sind oder in einer Foto-Challenge unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten in der Stadt untersuchen. Das detaillierte Programm für die Code Week 2021 ist hier zu finden und wird fortlaufend aktualisiert.

Auftaktveranstaltung in der Zentralbibliothek

Bei der Auftaktveranstaltung in der Zentralbibliothek am 9. Oktober sind Kinder, Jugendliche und Familien dazu eingeladen selbst Roboter zu bauen, Spiele zu programmieren und die Crew aus dem RoboLab der Zentralbibliothek kennenzulernen. Gemeinsam wird ein großer Stadtplan der Zukunft kreiert, der vor Ort von winzigen autonomen Fahrzeugen befahren und so zum Leben erweckt wird. Die hierbei entstehenden Ideen zur Mobilität der Zukunft werden am 14. Oktober beim ITS-World Congress präsentiert. 

»Mit dem RoboLab können wir Roboter ausleihen, in regelmäßigen Remote-Sessions auch von zuhause steuern lassen und sie so begreifbar und erlebbar machen«, so Frauke Untiedt, Direktorin der Bücherhallen Hamburg. “Humanoide Roboter werden auch in Stadtteilbibliotheken zu Gast sein. Wir freuen uns, dieses Angebot im Rahmen der Code Week vorzustellen und danken der Kulturstiftung des Bundes für die großzügige Förderung, die dies ermöglicht.”

Über die Code Week

Die Code Week ist eine Graswurzelbewegung. Gemeinnützige Initiativen, Schulen, Universitäten, Bibliotheken, Museen und Einzelpersonen bieten in ganz Hamburg Workshops und Veranstaltungen an. Durch ihr Engagement ermöglichen sie ein vielfältiges Programm voller zukunftsweisender Lernangebote und fördern bei Kindern und Jugendlichen das Verständnis und wichtige Kompetenzen für eine zunehmend digitalisierte Welt. 

Die Code Week Hamburg ist dabei Teil einer europäischen Initiative. Die Aktionswoche wurde 2013 erstmals von der Europäischen Union ausgerufen und lädt Kinder und Jugendliche ein, den Spaß am Programmieren, Hacken und Tüfteln zu entdecken. 

Beitragsbild: Körber-Stiftung/Sandra Schink

Start-up Labs in der Science City eröffnet

Die Start-up Labs Bahrenfeld, ein Gemeinschaftsprojekt von DESY, der Universität Hamburg und der Stadt Hamburg, sind der neue Ort für Wissenschafts-Unternehmergeist auf dem Forschungscampus von DESY. Das Innovationszentrum für Deeptech-Startups wird auch das Profil der zukünftigen Science City Bahrenfeld schärfen. Am 20. September wurden die Start-up Labs offiziell eröffnet. Junge Unternehmen und Existenzgründer aus dem physikalischen und biophysikalischen Bereich haben im Hamburger Westen ein neues Zuhause.

Dr. Peter Tschentscher, Hamburgs Erster Bürgermeister, kommentiert: „Die zukünftige Science City Bahrenfeld bietet beste Standortbedingungen für wissenschaftliche Institute, Startups und innovative Unternehmen. Mit den Start-up Labs Bahrenfeld schaffen wir in der Nachbarschaft zum DESY einen Ort, an dem aus Grundlagenforschung und klugen Ideen innovative Produkte und Anwendungen entstehen.”

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank fügt hinzu: „Es ist spannend zu sehen, wie in Zusammenarbeit des DESY und der Universität Hamburg in den neuen Start-Up Labs künftig neuer Raum für Spitzenforschung und neue Formen des Austauschs für Innovationen entstehen wird. Kluge Köpfe können ihre Ideen ausarbeiten, umsetzen und später in Ausgründungen und innovative Produkte umwandeln.“

Start-up Labs
Foto: DESY, Marta Mayer

Daten und Fakten zu den Start-up Labs

Auf insgesamt 2.700 Quadratmetern sind Labore und Werkstätten, Büros und Meetingräume entstanden. Die Räumlichkeiten der Start-up Labs schon jetzt fast komplett vermietet. Zu den dort ansässigen Startups gehören myprintoo, X-Spectrum und WiredSense. Die thematische Diversität der jungen Unternehmen ist groß und reicht von Synchronisationssystemen bis zu individualisierten Tests zur Krebsdiagnostik.

Auch die Altersspanne der Unternehmen reicht von absoluten Neugründungen bis hin zu Unternehmen, die sich bereits am Markt etabliert haben. Was alle jedoch gemeinsam haben: Einen Ursprung in komplexen, wissenschaftlich getriebenen Produkten oder Dienstleistungen.

Bauherr und Betreiber ist die Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft von DESY (44%), der Uni Hamburg (26%) und der Stadt Hamburg (30%). Die Bauzeit erstreckte sich vom Sommer 2019 bis zum Sommer 2021. Die Gesamzkosten betrugen 17,5 Millionen Euro, davon hat die Stadt Hamburg 14,2 Millionen Euro übernommen.

musicube sichert sich sechsstellige Finanzierung

Das Hamburger Startup musicube entwickelt eine neuartige Musiksuche mithilfe einer eigenen Verschlagwortung durch künstliche Intelligenz (KI) und vereinfacht damit die Suche nach neuer Musik.
Mit dieser Idee konnte musicube seine Investoren, darunter Next Media Accelerator (NMA) wie auch Holger Hübner, Mitbegründer des Wacken Open Air, überzeugen und schließt nun eine
Finanzierungsrunde im sechsstelligen Bereich ab.

Mit dem kontinuierlichen Wachstum von Musik-Streamingdiensten und den immer umfangreicheren Musikkatalogen wird es immer schwerer, die richtige Musik zu finden. “Die heutigen Musikhörer
stecken in Filterblasen fest, und fast 90 % der Musik wird deshalb fast nie gehört”, erklärt David Hoga, Gründer und CEO von musicube. “Die Mission von musicube ist es, das Entdecken von Musik
und das Hören von Musik aller Genres zu ermöglichen. Wir können Unternehmen dabei helfen, komplexe Daten zu sortieren, um bessere Entscheidungen zu treffen, reichhaltigere Dienste zu
schaffen und die Hördauer zu verlängern.”

David Hoga und Agnes Chung von musicube (Foto: oliver-reetz.de)

Über 47 Millionen Songs hat musicube gespeichert

Die Technologie von musicube ist in der Lage, umfassende Metadaten schneller und mit einem höheren Grad an Kontextualisierung zu verarbeiten, um die Suche nach Stimmungen, Musikgenres,
Tempo und anderen Merkmalen zu ermöglichen. Die auf KI basierende Lösung des MusicTech-Unternehmens liefern reichhaltige Metadaten für Musiklabels, Verlage, Rechteinhaber und andere. Die Datenbank umfasst mehr als 47 Millionen Songs sowie über 500 Schlagwörter.

Mit seinem Service konnte das Startup Kunden wie Budde Music Publishing, filmmusic.io, MPN & PHONONET sowie Sony Music Deutschland gewinnen. Investor Holger Hübner ist von der Idee hinter musicube überzeugt: „musicube löst das Problem fehlender Auffindbarkeit und Vielfalt in der Musik. Das Team vereint die Leidenschaft für Musik und Technologie – Musikwissenschaft trifft KI. … Die Ergebnisse sind bereits beeindruckend. Ich freue mich auf die kommenden Entwicklungen!”

Agnes Chung, Mitgründerin von musicube, wird am Donnerstag, den 23. September um 14:30 Uhr auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg einen Impulstalk zum Thema “How to Drive and Change
Innovation in the Music Industry” halten. Am selben Tag um 11:00 Uhr wird musicube seine Playlist Pitch Prediction vorstellen.

Tomorrow verkündet neue Finanzierungsrunde in Höhe von 14 Millionen Euro

Tomorrow, das nachhaltige Fintech aus Hamburg, holt drei neue Impact Investoren an Bord. Das Family Office der Hamburger Familie Büll, Abacon Capital, sowie Signavio-Gründer und Climate
Tech-Investor Torben Schreiter investieren gemeinsam mit bestehenden Investoren 14 Millionen Euro in das Social Business.

Im Rahmen der Finanzierungsrunde bietet Tomorrow über ein Crowdinvesting erneut die Chance, virtuelle Anteile bis zu 5 Millionen Euro zu zeichnen. Im vergangenen Jahr erzielte eine ähnliche Kampagne rekordverdächtige Ergebnisse.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer neuen Investoren wie auch das unserer langjährigen Wegbegleiter*innen. Ohne sie könnten wir nicht unsere Mission verfolgen und nachhaltiges Banking in den Massenmarkt bringen. Gleichzeitig sind wir dank der positiven Erfahrung im letzten Jahr vom Instrument des Crowdinvestings absolut überzeugt und haben wiederholt gesehen: Die Menschen haben unfassbar große Lust, sich an Tomorrow zu beteiligen“, erklärt Co-Founder Michael Schweikart.

Die Tomorrow-Gründer Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt
Die Tomorrow-Gründer Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt

Am 18. Oktober 2021 eröffnet Tomorrow erneut gemeinsam mit der Plattform Wiwin die Möglichkeit des Crowdinvestings. Mit einem Mindestinvest von 100 Euro und einem maximalen Betrag von 25.000 Euro können Menschen digitale Wertpapiere erwerben, die tokenbasiert ausgegeben werden. Mikro-Investorinnen und -Investoren erhalten mit dem Wertpapier die Möglichkeit, an einer Wertsteigerung des Unternehmens und am Gewinn teilzuhaben. Diese Form der Beteiligung ist sonst in der Regel institutionellen Investoren vorbehalten.

Nächste Schritte bei Tomorrow: Ausbau der Produktpalette und Profitabilität

Mit dem neuen Funding will Tomorrow das Produktangebot und Team weiter konsequent ausbauen. Bereits in den kommenden Monaten wird das Unternehmen einen nachhaltigen Investmentfonds starten, der ausschließlich in Unternehmen und Projekte investiert, die ökologische, soziale und ethische Standards erfüllen. Das Team soll im Laufe des nächsten Jahres von aktuell 75 auf rund 200 Personen wachsen. Weiterhin will Tomorrow das starke Kundenwachstum von 100 % innerhalb des letzten Jahres ausbauen, dabei das Unternehmen aber klar in Richtung Profitabilität steuern. Dazu sollen nicht zuletzt die im Oktober startenden neuen Kontomodelle des Unternehmens beitragen.

Fotos: Michi Schunk

HSV/Future Dock: neue Innovationseinheit des Clubs gestartet


Der HSV auf dem Weg in die Zukunft. Mit dem neu geschaffenen HSV/Future Dock will der Verein innovative Ideen und nachhaltige Lösungen vorantreiben. Der technische Fortschritt und damit verbundene innovative Ideen prägen seit Jahrzehnten unseren Alltag. Auch der traditionsreiche Hamburger SV ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, smarten Lösungen und nachhaltigen Ideen, die den Club selbst, seine Mitarbeiter und Fans, aber auch die Stadt Hamburg voranbringen.

Mit dem HSV/Future Dock hat der Club jetzt ein neues Dach geschaffen, unter dem der HSV gemeinsam mit Partnern, Hochschulen oder Startups aus der innovativen Metropolregion Hamburg an zukunftsorientierten Ideen und Lösungen arbeiten wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themenbereichen Entertainment, Fashion & Commerce, Health & Sport, Sustainability und Data & Tech.

„Wir wollen einen neuen Raum für Mut, Neugier und Veränderung schaffen, um mit neuen Inhalten und Projekten die Zukunft zu gestalten“, sagt Philipp Mokrohs, Direktor Marke, Marketing und
Sponsoring des HSV. Gleichzeitig soll das HSV/Future Dock auch eine lebendige Community zur Vernetzung von zukunftsorientierten Partnern werden.

Erste Projekte mit schneller Software und Drohnen

Ein erstes Projekt aus dem Bereich Data & Tech wurde in den vergangenen Monaten bereits mit einem Hamburger Startup umgesetzt. Die Softwarelösung „Speed Kit“ wurde mit wenigen Schritten auf HSV.de implementiert, um die Website zu beschleunigen. So gelingt es, den HSV-Fans einen schnelleren Zugang zu Nachrichten, Informationen, Tickets und anderen Fan-Services zu bieten und die User Experience im Allgemeinen zu verbessern. Und auch das nächste Projekt ist bereits auf dem Weg. Drohnen sollen helfen, auf den Trainingsplätzen die Rasenqualität zu messen und analysieren.

Dr. Karsten Zimmermann, Direktor Digital und IT des HSV
Dr. Karsten Zimmermann, Direktor Digital und IT des HSV

„Für uns sind die Themenbereiche Fan-Entertainment, Digital & Tech, Sport & Gesundheit sowie Nachhaltigkeit wichtige Zukunftsthemen. Wir wollen hier vorangehen und den Unternehmen, Startups und Hochschulen der Metropolregion Hamburg eine Plattform bieten, um gemeinsam Ideen und Projekte angehen zu können. Nur zusammen können wir die Zukunft gestalten“, sagt Dr. Karsten
Zimmermann, Direktor Digital und IT des HSV.

Philipp Mokrohs ergänzt: „Der Begriff Future Dock soll unsere Zukunftsgewandtheit zum Ausdruck bringen, wir wollen durch das Wort Dock aber auch unsere Herkunft betonen. Und wir wollen versinnbildlichen, dass es sich um eine Werkstatt handelt, in der auch mal die Funken fliegen können und wo Neues ausprobiert wird.”

Alle weiteren Informationen zur Gründung des HSV/Future Dock, zu den Themenfeldern und den bereits gestarteten Projekten gibt es unter futuredock.de.

AI.SUMMIT: Bewerbt euch mit mit eurem KI-Startup für den Pitchwettbewerb!

Am 1. Dezember 2021 veranstaltet die Initiative AI.HAMBURG als Präsenzveranstaltung erstmals den AI.SUMMIT. Ein Höhepunkt wird dort sicherlich der Pitchwettbewerb. Startups, die sich mit künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen, können sich dafür noch bis zum 15. Oktober bewerben – die Frist wurde gerade verlängert! Wir verraten euch, was ihr dafür tun müsst.

Der AI.SUMMIT 2021 ist die Eröffnungsveranstaltung der BLOCKCHANCE EUROPE 2021 und findet am 1. Dezember 2021 im Emporio Tower über den Dächern Hamburg statt. Unter dem Motto  „Accelerating the Cognitive Economy” werden mehr als 20 internationale KI-Koriphäen über die kognitive Revolution der Wirtschaft sowie die neuesten Entwicklungen und Anwendungen von künstlicher Intelligenz in den folgenden vier Kernthemen diskutieren:

  • Gesundheit
  • Logistik & Infrastruktur
  • Unternehmen
  • Nachhaltigkeit/Klima

So laufen Pitch und Bewerbung für den AI.SUMMIT

Dabei möchte AI.HAMBURG auch in Hamburg und dem Umlandansässigen KI Startups eine Bühne geben und dafür einen Pitchwettbewerb durchführen, bei dem lokale Talente, die Möglichkeit erhalten, sich und ihre KI-basierten Lösung zu einem der genannten Themenfelder zu präsentieren. Insgesamt sechs Startups haben  jeweils zwei Minuten Zeit, um ihre Lösung vorzustellen und dabei diese drei Fragen beantworten:

  • Welches Problem adressiert ihr?
  • Wie wollt ihr es mit KI lösen?
  • Was ist das Resultat und wie wird es gemessen?

Der Pitch muss auf Englisch gehalten werden. Aufgrund der kurzen Zeit sollen keine Grafiken, Präsentationen oder ähnliches eingesetzt werden. Bewertet werden die Auftritte durch eine fünfköpfige Jury. Das Startup mit der überzeugendsten Lösung wird einen attraktiven Preis gewinnen. Zeitlich ist der Wettbewerb gegen Mittag geplant, die Preisübergabe soll am späteren Nachmittag stattfinden.  

Wer eines der aufgeführten Themen abdeckt und Antworten auf die gestellten Fragen hat, kann diese in einem kurzen Pitchdeck zusammenfassen und an Claudia Reyer (claudia.reyer@ai.hamburg) schicken. Die endgültige Entscheidung, welche Startups ins Finale kommen, wird AI.HAMBURG treffen.Wir drücken die Daumen!

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