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Gründerinnen: Jetzt schnell beim IDEE-Förderpreis bewerben!

Noch bis zum 31. Juli besteht die Möglichkeit, sich für den diesjährigen Darboven IDEE-Förderpreis zu bewerben, der zum 15. Mal vom Hamburger Unternehmen J.J. Darboven an drei Unternehmerinnen vergeben wird. Der Preis richtet sich an Existenzgründerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind. Gefragt sind zukunftsweisende und erfolgversprechende Businessideen aus allen Wirtschaftsbereichen. Für die Preisvergabe wird als zusätzliches Kriterium der Nachhaltigkeitsaspekt in den Konzepten der Gründerinnen mit berücksichtigt. Innovative, nachhaltige Businesskonzepte werden so mit bis zu 50.000 Euro unterstützt.

Albert Darboven, Stifter IDEE-Förderpreis (Foto: Kay Bohlmann)
Albert Darboven (Foto: Kay Bohlmann)

Der Stifter Albert Darboven rief bereits 1997 den Darboven IDEE-Förderpreis ausschließlich für Frauen ins Leben. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, benötigen wir innovative Unternehmenskonzepte, die die gesellschaftlichen Herausforderungen lösen und wirtschaftliches Wachstum generieren,“ so Albert Darboven. „Das Potenzial der mutigen Frauen wird durch den Förderpreis unterstützt und die weiblichen Unternehmerinnen sollen mehr Öffentlichkeit erhalten. Das ist nach wie vor notwendig, da Frauen in Bereich der Unternehmensgründungen immer noch unterrepräsentiert sind.“

Interessierte Unternehmerinnen haben die Möglichkeit, sich und ihre Unternehmensidee auf der J.J. Darboven Webseite über den offiziellen Bewerbungsbogen kurz und prägnant vorstellen. Anhand der Bewerbungen entscheidet eine Expertenjury anschließend, welche Unternehmerinnen und Konzepte sie genauer kennenlernen wollen. Dabei wird geprüft, ob die Gründungsidee rein auf die Bewerberin (ohne männliche Unterstützung) zurückzuführen ist. Der Jury sind zusätzlich die Neuartigkeit der Geschäftsidee, die bisher erzielten und zu erwartenden Erfolge des Unternehmens und das persönliche Engagement der Gründerin wichtig.

COYO übernimmt französische People Analytics Plattform Jubiwee

Im November 2020 sicherte sich COYO, einer der führenden Social-Intranet-Anbieter, eine Finanzierung in zweistelliger Millionenhöhe. Jetzt macht das Hamburger Unternehmen mit der Übernahme der in Paris ansässigen People-Analytics-Plattform Jubiwee einen weiteren großen Schritt beim internationalen Wachstum.

In den letzten fünf Jahren hat Jubiwee seine Geschäftstätigkeiten und seinen Kundenstamm jährlich verdoppelt. Über 40 französische Großunternehmen nutzen die Plattform, um die die Stimmung ihrer Teams zu verfolgen und Transformationsprozesse zu begleiten. Mithilfe von Jubiwee kann das Management Meinungen und Erwartungshaltungen von Angestellten kurzfristig ermitteln und in Kommunikationsmaßnahmen berücksichtigen. 

Um Kontinuität und Stabilität sowohl in Bezug auf Unternehmen und Produkt zu gewährleisten, wird Thibaud Martin, Mitgründer von Jubiwee, dem Management von COYO beitreten. Das Jubiwee-Büro in Paris wird zum französischen Hauptsitz von COYO. Jubiwee-Kunden wurden bereits darüber informiert, dass das alte Angebot weitergeführt und sogar ausgebaut wird. Zu den kurzfristigen Zielen der Fusion gehören die Fortsetzung des Wachstums von Jubiwee, das Cross-Selling der jeweiligen Lösungen an bestehende Kunden und Interessenten sowie die Einführung von COYO in Frankreich.

Über 400 Unternehmen nutzen COYO bereits

Der Hamburger Tech-Unternehmer Jan Marius Marquardt gründete COYO im Jahr 2010. Die aktuelle Plattform besteht aus einem modernen Social Intranet sowie einer App. Diese ermöglicht es Unternehmen, das Engagement ihrer Mitarbeitenden zu fördern und die Arbeitsplatzkultur zu verbessern. Die Plattform zählt über 400 Kunden. Darunter befinden sich die Deutsche Bahn, Ritter Sport, Asklepios und E.ON. Insgesamt erreicht der Service mehr als eine Million Angestellte.

Jan Marius Marquardt, Gründer und CEO von COYO

Jan Marius Marquardt sagt zu der Übernahme: “Ich bin extrem happy über den Zusammenschluss mit Jubiwee. Es fühlt sich wie der richtige Schritt an, um das Unternehmen und das Produkt auf die nächste Stufe zu heben und unsere Expansion nach Frankreich zu beschleunigen, einem der wichtigsten Märkte für uns. Abgesehen von innovativer Technologie gibt es keinen besseren Weg, mit dem Aufbau eines Standorts in Frankreich zu beginnen, als sich mit einem französischen Team zusammenzutun, das bereits erfolgreich ist und unsere Werte teilt. Diese Ergänzung ist ein nächster großer Schritt auf dem Weg zur weltweit am meisten genutzten Plattform für Mitarbeitendenkommunikation.”

Bilder: COYO

Für Kurzentschlossene: Macht mit beim Impact Hackathon von matched.io!

Als Plattform für die Vermittlung von Software-Entwicklerinnen und Entwickler hat sich matched.io einen Namen gemacht. Vom 23. – 25. Juli veranstaltet das Unternehmen einen Impact Hackathon mit dem Ziel, NGOs und Social Startups dabei zu helfen, Ideen umzusetzen, die einen großen Nutzen für die Gesellschaft haben.

Bis wann könnt ihr euch anmelden?

Die Deadline für Registrierungen ist der 22. Juli. 

Welche technischen Voraussetzungen solltet ihr erfüllen?

Kein spezifischen! Der Hackathon soll für so viele Entwicklerinnen und Entwickler wie möglich zugänglich sein. Alle Erfahrungslevel sind willkommen. Egal, wo deine Stärken liegen, ein Platz bei dem Event wird sich finden. Zudem wird der Impact Hackathon vollkommen remote stattfinden. Ihr braucht also nichts weiter als einen Computer, eine gute Internetverbindung und Spaß am Programmieren. Und natürlich Durchhaltevermögen, denn bei einem Hackathon wird die Nacht schnell zum Tag.

Was ist die Mission?

Wer in der Software-Entwicklung arbeitet, gestaltet die Zukunft des Planeten und der Menschheit mit. Zu der damit verbundenen Verantwortung gehört, soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen anzugehen und die Welt mittels disruptiver Innovation ein Stückchen besser zu machen. Wenn ihr also The-Next-Big-Thing mit sozialem und nachhaltigem Impact erschaffen wollt, registriert euch jetzt und hier!

Beitragsbild: Screenshot von der matched.io-Webseite

Das sind die Teams von Music WorX 2021

Sie stehen fest: die Teams, die sich für das dreimonatige Förderprogramm Music WorX 2021 qualifiziert haben. Sie erhalten von der Hamburg Kreativ Gesellschaft unter anderem finanzielle Unterstützung, individuelles Coaching und Zugang zu einem attraktiven Netzwerk. Hier stellen wir die Teams kurz vor.

Double Shot Audio sorgt für den guten Ton bei Videospielen

Hinter Double Shot Audio stecken die Freelancer Benjamin Gallagher und Made Indrayana. Die beiden Spezialisten für Sound Design helfen Entwicklerinnen und Entwicklern von Videospielen den richtigen Ton zu treffen. So wichtig perfekte Grafik und überzeugendes Storytelling für ein erfolgreiches Spiel sind, ohne passende Soundeffekte und Musik würde ein wesentliches Element fehlen. Dieses beizusteuern ist die Aufgabe von Double Shot Audio.

Fanklub bieten Band-Webseiten 2.0

Andreas Jantsch, Sebastian Król und Arne Thamer sind seit vielen Jahren fest in der unabhängigen Musikszene verankert und haben jetzt Fanklub gegründet. Fanklub ist die All-in-One Lösung einer klassischen Band-Webseite mit den Eigenschaften von Social-Payment-Services und Crowdfunding-Modellen. Mit dem Eröffnen kostenpflichtiger Fanklubs können Künstlerinnen und Künstler über die Plattform ein Einkommen erwirtschaften und ihren Fans exklusiven Zugriff auf Musik, Verlosungen, Umfragen und Live-Streams ermöglichen. 

gramotone ist ein Instagram für Musik

Philip Haberstroh und Tobias Roth sind von Herzen Musiker und kennen sich schon seit der fünften Klasse. Nach dem Studium und mehreren Berufsjahren in Berlin, London, Karlsruhe und dem Silicon Valley haben sie den Weg zurück nach Deutschland gefunden und gramotone gegründet. Das ist eine Art Instagram für Musikerinnen und Musiker mit Split-Screen-Videos anstelle von Bildern. gramotone ist ein App-basiertes soziales Netzwerk, in dem User eigene musikalische Ideen aufzeichnen, bearbeiten, veröffentlichen und mit anderen Usern weltweit zeitversetzt kollaborieren können.

Lineup sorgt für Konzerterlebnisse

Die Plattform Lineup aus Schweden verbindet die Musikindustrie direkt mit den Fans. Die Gründer Magnus Palmquist Lunay und Johan Mickelin entwickeln ein Event-Entdeckungstool mit integriertem Ticketservice. Lineup hilft Fans, Live-Erlebnis zu organisieren und zu feiern. Dazu genügt es, Infos zu einem Konzert aus einer beliebigen Quelle zu scannen, ob Poster oder Social Media Post. Die App wird dann zum Event-Manager.

Mehr über Music WorX erfahrt ihr hier.

Exporo startet mit PROPVEST neue Anlage-Plattform

Das Hamburger Fintech Exporo verfolgt das Ziel, mit seiner neuen Plattform den Markt für Immobilienanlagen noch attraktiver zu machen. Mit PROPVEST erhalten Anleger die Möglichkeit, entweder mit kleinen Beträgen automatisiert mit Hilfe eines Algorithmus in einen Immobilien-Sparplan anzulegen oder selbstbestimmt in verschiedene Bestandsimmobilien zu investieren.

Exporo hat für PROPVEST bereits im vergangenen Jahr eine Erlaubnis zur Finanzportfolioverwaltung erworben und wird die neue Plattform damit in den breiten Markt für Vermögensauf- und -ausbau
führen. Durch die Möglichkeit mit kleinen Beträgen in Bestandsimmobilien anzulegen können Anleger mit PROPVEST ihr Anlageportfolio breit in Immobilien streuen, um das Risiko in seinem
Portfolio zu verringern.

„PROPVEST ist der erste Roboadvisor für Immobilienanlagen. Das Angebot richtet sich an jeden Anleger – vom Azubi bis zum Zahnarzt – der bei seinem Vermögensauf- und -ausbau auf langfristige
Immobilienanlagen setzen will. Um sicherzustellen, dass den Anlegern ein breites Angebot zur Verfügung steht, wollen wir mittelfristig bis zu 10 neue Bestandsimmobilien monatlich auf die
Plattform bringen“, so Simon Brunke, Co-CEO von Exporo.

Simon Brunke, Co-CEO von Exporo
Simon Brunke, Co-CEO von Exporo

Dabei öffnet sich die Plattform, die unter anderem eigene Bestandsimmobilien für Anleger zur Verfügung stellt, auch für europäische Top Real Estate Asset Manager. Diese Partner können ihr Angebot an professionell verwalteten Immobilien in europäischen Großstädten auf der Plattform vorstellen.

„PROPVEST ist die konsequente Weiterentwicklung unserer Unternehmensstrategie und stellt die Weichen auf weiteres Wachstum. Wir sehen großes Potential insbesondere für eine jüngere Zielgruppe, die sich zunehmend mit dem Thema Vermögensaufbau auseinandersetzt. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass wir durch das Öffnen unserer Plattform für ausgewählte Asset Manager, die ihre Angebote auf die Plattform bringen können, ein überzeugendes Angebot für unsere Anleger zu schaffen“, begründet Simon Brunke das neue Vorhaben von Exporo.

Über Exporo

Das Hamburger Fintech Exporo ist Deutschlands führende Plattform für digitale Immobilieninvestments. Hierzu bündelt Exporo Kapital vieler Privatinvestoren, welche einfach und direkt über die Exporo Plattform online in Immobilien investieren können. Die privaten Investoren können in ausgewählte Immobilienprojekte investieren und über das Produkt “Exporo Finanzierung” Immobilienprojekte von professionellen Projektentwicklern finanzieren und dafür attraktive Renditen erhalten. Mittlerweile hält das Fintech mehr als 250 Millionen Euro Assets under Management. Ein Team aus erfahrenen Immobilienexperten akquiriert und analysiert über hunderte Immobilien und Projektentwicklungen jedes Jahr. Seit der Gründung im November 2014 konnten so über 750 Millionen Euro digital vermittelt werden.

Localyze schließt Finanzierungsrunde über 12 Millionen US-Dollar ab

Das Hamburger Startup Localyze hat eine Kapitalerhöhung in Höhe von 12 Millionen US-Dollar in einer Series A-Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Die aktuelle Runde wird von Blossom Capital angeführt, darüber hinaus beteiligt sich auch der bereits bestehende Investor Frontline Ventures. Außerdem unterstützen eine Reihe von Angel-Investoren das Startup, darunter Andrew Robb (Ex-Farfetch), Des Traynor (Mitgründer von Intercom), Hanno Renner (Mitgründer von Personio), David Clarke (CTO von Workday) und Michael Wax (CEO von Forto).

Was macht Localyze?

Localyze bietet eine Plattform, die alle Aspekte der globalen Mobilität vereinfacht. Durch die Straffung des Migrationsprozesses von der Beantragung des Visums bis hin zur Unterbringung unterstützt Localyze Arbeitgeber bei jeder Art von globaler Mobilitätsherausforderung, einschließlich der Verlegung neuer Mitarbeiter, der Eröffnung neuer Standorte, der Versetzung zwischen Niederlassungen, der temporären Mobilität und der Bewertung von Fernbeschäftigung. Die All-in-One-Plattform verwaltet zusammen mit einem Team von Experten für globale Mobilität alle Aspekte des Prozesses, vom Papierkram bis hin zur Einhaltung von Vorschriften, und erleichtert es Unternehmen, Mitarbeiter über Grenzen hinweg einzustellen und zu beschäftigen.

Die Gründerinnen Franziska Löw, Lisa Dahlke und Hanna Asmussen von Localyze
Die Gründerinnen Franziska Löw, Lisa Dahlke und Hanna Asmussen.

Daten und Fakten

  • Localyze wurde 2018 von Hanna Asmussen (CEO), Lisa Dahlke (COO), Franziska Löw (CTO) gegründet.
  • Hauptsitz des Startups ist Hamburg.
  • Aktuell hat das Startup 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Localyze war 2019 Teil des Startup-Accelerators Y-Combinator.
  • Eine Seed-Finanzierungsrunde gab es 2020 in Höhe von 2,1 Millionen US-Dollar, angeführt von Frontline Ventures.
  • 300% betrug das Umsatzwachstum im 1. Quartal 2021. Das bedeutete zugleich das Erreichen der Profitabilität.
  • Markteinführung in Irland, den Niederlanden und Spanien in 2021.
  • Das Startup hat bisher mehr als 2.000 Menschen aus über 100 Ländern bei der Umsiedelung geholfen.
  • Zu den Kunden gehören Free Now, Trade Republic, Babbel, Thoughtworks, Tier Mobility, DeepL, Forto und Personio.

Localyze will das neue Kapital nutzen, um neue Märkte zu erschließen und die Produktentwicklung sowie die Rekrutierung von Führungskräften in den Bereichen Engineering, Produktdesign und Marketing zu beschleunigen, um die wachsende Nachfrage nach digitalen Lösungen zu bedienen.

Fotos: Localyze

Corona Recovery Fonds bis Ende 2021 verlängert und auf 207 Millionen aufgestockt

Wirtschafts- und Finanzbehörde halten den Hamburger Corona Schutzschirm weiter aufgespannt. Dank der nun auch formell bestätigten Programmverlängerung können Unternehmen weiterhin über den Corona Recovery Fonds Förderung erhalten. Zudem baut der Hamburgische Senat mit der Verlängerung und Aufstockung des Corona Recovery Fonds die Liquiditätshilfen für den Hamburger Mittelstand erneut aus. Bisher wurden über 160 Unternehmen mit Geldern in Höhe von rund 60 Millionen. Euro unterstützt. 

Die aktuell niedrigen Infektionszahlen geben Grund zur Zuversicht. Viele Unternehmen in der Hansestadt sind jedoch noch immer von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) hat bereits über zwei Milliarden Euro über die Corona-bedingten Förderprogramme zur Auszahlung gebracht. Ein wichtiger Bestandteil war und ist der Corona Recovery Fonds (CRF).  Mit der Programmverlängerung wurde die maximale Fördersumme für bestehende Unternehmen erhöht. Diese können nun bis zu 1,8 Millionen. Euro Beteiligungskapital erhalten. Um allen betroffenen Unternehmen eine Förderung zu ermöglichen, wurde der CRF um weitere 100 Millionen Euro auf nun insgesamt 207 Millionen Euro aufgestockt. Zudem wurde die Laufzeit des Programms bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. 

Mehr Unternehmen können jetzt vom Corona Recovery Fonds profitieren

Mit dem Fonds fördert Hamburg innovative Startups und wachstumsorientierte Mittelständler, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, mit stillen Beteiligungen. Durch die Erhöhung des maximalen Förderbetrages kann der aufgestockte CRF mehr Unternehmen als bisher unterstützen. Diese können jetzt von den im Vergleich zum Hilfsprogramm Hamburger Stabilisierungsfonds (HSF) niedrigschwelligeren Antragsbedingungen profitieren. Denn der HSF unterliegt der Bundesregelung Rekapitalisierung und hat damit aus rechtlichen Gründen höhere Zugangskriterien für Unternehmen – die neue Aufstockung macht damit für die Unternehmen gewissermaßen einen „HSF light“ möglich.  

Mit dem CRF soll aber nicht nur das Überleben von Unternehmen gesichert werden, denen durch die Corona-Krise weniger Eigenkapital zur Verfügung steht. Da sich ein Ende der Krise abzeichnet, geht es nun vor allem darum, Startups und bestehende Unternehmen mit dem notwendigen Kapital auszustatten, damit sie die vorhandenen Wachstumschancen voll ausschöpfen können.  

Bewerbt euch jetzt für den Games Lift Inkubator 2021!

Das Inkubator-Programm Games Lift hat seine Bewerbungsphase für 2021 eröffnet. Fünf Teams werden bei der Ausarbeitung von Konzepten für digitale Spiele mit hohem Marktpotential unterstützt. Der Games Lift Inkubator wird nach seiner erfolgreichen Premiere 2020 zum zweiten Mal angeboten. Neben einer finanziellen Förderung von bis zu 15.000 Euro je Team erwarten die Teilnehmenden ein Workshop- und Mentoringprogramm sowie Plätze in einem gemeinsamen Coworking-Space. Bis zum 26. Juli sind Bewerbungen möglich.

Ablauf des Programms

Nach der Bewerbungsphase stellen die besten Bewerberinnen und Bewerber ihre Projekte einem fachkompetenten Vergabegremium vor. Die fünf Teams mit den überzeugendsten Pitches werden in den Inkubator aufgenommen.  Für sie folgt die Intensivphase des Games Lift Inkubators von September bis Anfang Dezember. Im Anschluss begleitet Gamecity Hamburg die Teams über ein weiteres Jahr hinweg mit individuellen Coachings durch professionelle Beraterinnen und Berater sowie einer auf Indie-Games spezialisierten PR-Agentur. Während der Intensivphase sollen Teilnehmende an bis zu zwei Tagen pro Woche Workshops und Coachings besuchen können. Weiteres Kriterium ist, dass die Teams ihren Sitz in Hamburg habe, oder diesen nach Hamburg verlegen.

Das Vergabegremium 

  • Anne Beuttenmüller (Director Marketing EMEA Niantic, Inc.)
  • Wolf Lang (CEO Super Crowd)
  • Ole Schaper (CEO & CTO Sviper)
  • Jens Unrau (Abteilungsleiter Medien- und Digitalwirtschaft der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg)
  • Margarete Schneider (Projektmanagerin Gamecity Hamburg)

Alle weiteren Informationen zum Games Lift Inkubator, das „How to apply“ Merkblatt, FAQs und den Link zur Online-Bewerbung findet ihr hier.

Macht mit beim Deutschen Startup Monitor 2021!

Der Deutsche Startup Monitor ist die größte bundesweite Befragung ihrer Art. Bereits zum neunten Mal sind junge, innovative Unternehmen dazu aufgerufen, über sich und ihre Wünsche, Sorgen und Hoffnungen Auskunft zu geben. Noch bis zum 27. Juni Gründerinnen und Gründer sowie Mitglieder der Geschäftsführung von Startups in Deutschland an der Onlinebefragung teilnehmen.

Veranstaltet wird der Deutsche Startup Monitor wieder vom Bundesverband Deutsche Startups und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC. Große Themen stehen dabei auf dem Plan. So heißt es im offiziellen Aufruf zur Teilnahme: “Die Corona-Pandemie hat uns alle vor enorme Herausforderungen gestellt. In diesem Jahr wollen wir die Krise hinter uns lassen und allen zeigen, wie wichtig Startups sind, um unsere Wirtschaft und Gesellschaft zu erneuern.” Und weiter: “Im Herbst wird der neue Bundestag gewählt: Jetzt gilt es, die Anliegen der Gründungsszene auf die politische Agenda zu setzen.”

Beim 8. Deutschen Startup Monitor, der am 29. September 2020 in Berlin vorgestellt wurde haben 1.946 Startups mitgemacht. Sie stehen für 4.745 Gründerinnen und Gründer sowie 25.966 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wer sich für die Ergebnisse interessiert, kann sich die Studie hier herunterladen.

Gamecity Hamburg fördert Games-Prototypen mit 252.000 Euro

Gamecity Hamburg unterstützt sechs erfolgversprechende Games-Projekte mit insgesamt 252.000 Euro. Mit der Förderung in Form einer nicht rückzahlungspflichtigen Anschubfinanzierung wird es den ausgewählten Startups aus Hamburg ermöglicht Prototypen zu entwickeln, um sich am weltweit wachsendem Games-Markt zu positionieren. Insgesamt 23 Bewerbungen waren für die 1. Förderrunde 2021 eingegangen. Die Bewerbungsphase für die erstmals ausgeschriebene zweite Förderrunde 2021 läuft vom 30. August bis 18. Oktober.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg ist einer der führenden Gamesstandorte in Europa. Damit das so bleibt, fördert der Senat die Branche gezielt, unter anderem mit der Prototypenförderung. Diese soll Studios und Entwicklerinnen und Entwicklern, die sich in Hamburg gründen oder ansiedeln, die Möglichkeit geben, ihre Ideen hier umzusetzen und so den Standort Hamburg weiter zu stärken. Auch in diesem Jahr überzeugten die eingereichten Projekte durch ihre Vielseitigkeit sowie Qualität und zeigten einmal mehr das große Potential am Gamesstandort in Hamburg.“

„Nachdem wir 2020 die neue Hamburger Prototypenförderung und unseren Games Lift Inkubator starten konnten, zeigt sich in diesem Jahr bereits, wie gut diese beiden Förderinstrumente ineinander greifen. So erhält mit Crumbling erstmals ein Spielprojekt die Prototypenförderung, das zuvor erfolgreich unser Inkubatorprogramm durchlaufen hat. Das Team hat mit Hilfe des Feedbacks unserer Mentor*innen einen großen Sprung gemacht und rund um eine innovative Virtual Reality-Spielmechanik ein überzeugendes Konzept für das Spiel und einen Marketingplan entwickelt“, führt Dennis Schoubye, Projektleiter Gamecity Hamburg, weiter aus. 

Das sind die geförderten Projekte

  • THE INVITATION von tool1 – 60.000 Euro
  • ARC BREAK von SpiceVR – 50.000 Euro
  • Rocket Science GONE WRONG (Arbeitstitel) von James Rucks & Clemens Runge – 48.000 Euro
  • Crumbling von Team Crumbling – 39.782 Euro
  • The Hunt for Epic Treasure (Arbeitstitel) von Elecular – 35.200 Euro
  • Fantasma Ville von Torito Games – 19.140 Euro

Alle weiteren Informationen zur Prototypenförderung in Hamburg findet ihr hier.

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