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Schlagwortarchiv für: Finanzierung

Du bist hier: Startseite1 / Hamburg Startups Blog2 / Finanzierung

Beiträge

Sponsoo stockt Series A Finanzierungsrunde auf

1. Februar 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Erfolgreicher Start ins Jahr für Sponsoo: Der European Super Angels Club (ESAC) hat seine Investition in den digitalen Marktplatz für Sport-Sponsoring erhöht. Die Investition ist ein starkes Bekenntnis zum Wachstumskurs des Unternehmens.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Series A Finanzierungsrunde in 2020 hat das Hamburger Sport-Startup Sponsoo nun einen Aufschlag erhalten. Der European Super Angels Club rund um Präsident Berthold Baurek-Karlic, der bereits investiert hatte, erhöht seine Beteiligung und investiert nochmals einen sechsstelligen Betrag in das Startup. Mit dem Second Closing kann Sponsoo noch schneller neue Märkte erschließen und wird etwa sein Engagement in Spanien ausbauen.

CEO Andreas Kitzing und CTO Christian Kaspar (Foto: Sponsoo)

Um in Corona-Zeiten handlungsfähig zu bleiben, hat Sponsoo Anfang 2020 innerhalb von zwei Wochen fast alle Unternehmensbereiche angepasst. So hat es das Startup den Vertriebsfokus auf die Bereiche des Sportsponsorings gelegt, die auch aus dem Covid-19 bedingten Lockdown gut funktionieren, wie zum Beispiel Sport Influencer-Marketing. Die Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass das Hamburger Startup trotz der angespannten Lage in der Sport-Branche seinen Umsatz in 2020 weiter steigern und ein besonders starkes viertes Quartal verzeichnen konnte.

„Sponsoo war Finalist bei den Sportstech Awards des ESAC 2019. Das Startup aus Hamburg hat unserem Team von Anfang an sehr gut gefallen. Sponsoo löst ein wichtiges Problem für große und kleine Vereine, wie auch einzelne Sportler in ganz Europa. Durch Corona ist der Sport zusätzlich unter Druck geraten. Sponsoren hatten bislang keine Online-Plattform für den Abschluss von Verträgen. Die Pandemie hat allerdings die Digitalisierung auch in diesem Markt begünstigt. Sponsoo hat diese Chance perfekt genutzt und wichtige Marktanteile gewonnen. Unser Investment zu erhöhen und den Gründern für ihre Pläne mehr finanziellen Spielraum für einen Ausbau ihres Marktplatzes zu ermöglichen, war eine logische Folge“, erläutert Berthold Baurek-Karlic, Präsident des ESACs und Managing Partner von Venionaire Capital.

Sponsoo will Internationalisierung verstärken

Den Großteil der Erlöse aus der Kapitalerhöhung will Sponsoo in die Weiterentwicklung und Wachstum investieren. In diesem Jahr wird Sponsoo deutlich stärker auf Internationalisierung setzen. „Den Einfluss der Corona-Pandemie spürt momentan jeder auf verschiedene Art und Weise. Wir haben alle mit Einschränkung zu kämpfen. Sport fungiert in der Corona-Krise als Hoffnungsträger und „Mood Booster“. Er steht für einen gesunden Lebensstil und gibt Menschen Mut in dieser schwierigen Zeit. Sponsoring im Sport ist somit auf einzigartige Weise mit Emotion verbunden. Wir freuen uns die Internationalisierung und den Ausbau unserer Plattform nun mit noch mehr Power international voranzutreiben.“, erklärt Sponsoo-CEO Andreas Kitzing.

Taxdoo sichert sich 21 Millionen US-Dollar in Series-A-Finanzierung

15. Dezember 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup Taxdoo hat eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 21 Millionen US-Dollar erhalten. Die Runde führt die Risikokapitalfirma Accel an, mit Beteiligung von Visionaries Club, 20VC und dem bestehenden Investor High-Tech Gründerfonds. Das Geld wird in das Wachstum investiert – unter anderem in die internationale Expansion, die Erhöhung der Mitarbeiterzahl, Forschung und Entwicklung, den Vertrieb und die Kundenbetreuung. Harry Nelis von Accel ist dem Taxdoo-Beirat beigetreten.

Taxdoo stellt Onlinehändlern eine automatisierte, cloudbasierte Plattform zur Verfügung und wickelt die wesentlichen Compliance-Prozesse effizient ab: angefangen bei dem Prozess der Datenbeziehung, der steuerlichen Aufbereitung von Umsatzsteuer-Meldungen in der EU bis hin zur finanzbuchhalterischen Verarbeitung von Transaktionsdaten. Außerdem können Nutzer der Plattform die Zusammenarbeit mit ihrem Steuerberater wesentlich einfacher gestalten und zudem weitere potenzielle Compliance-Hürden, wie beispielsweise das Erstellen von Meldungen für die Intrahandelsstatistik, ohne zusätzlichen Aufwand überwinden. Was früher tagelang dauerte und über fehleranfällige Tabellenkalkulationen sowie per E-Mail verarbeitet wurde, funktioniert auf diese Weise automatisiert und kann für Betriebsprüfungen verlässlich bereitgestellt werden.

Das Team soll sich 2021 mehr als verdreifachen

Taxdoo, das seit seiner Gründung schnell und profitabel gewachsen ist, ermöglicht bis dato mehr als 1.000 Onlinehändlern aus der DACH-Region, ihre Produkte und Dienstleistungen unter Einhaltung aller Compliance-Pflichten zu verkaufen. Das Unternehmen skaliert sein Geschäft weiter, um die steigende Nachfrage zu bedienen. In diesem Rahmen wird Taxdoo in den kommenden Monaten seine Tätigkeit auf den gesamten EU-Markt ausweiten. Außerdem wird das Unternehmen seine SaaS-Plattform um neue Finanzbuchhaltungs- und weitere Compliance-Lösungen erweitern. Darüber hinaus plant Taxdoo, die Mitarbeiterzahl bis Ende 2021 auf mehr als 150 zu verdreifachen. Für den Hauptsitz in Hamburg sollen vorwiegend Entwickler, Sales- und Marketing-Mitarbeiter eingestellt werden.

“Unser Ziel ist es, zu einem reibungslosen grenzüberschreitenden Handel in Europa und darüber hinaus beizutragen, damit sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft anstatt auf Bürokratie konzentrieren können”, sagt Dr. Christian Königsheim, Mitgründer von Taxdoo. “Mit Taxdoo senken Onlinehändler sowie andere Unternehmen der digitalen Ökonomie ihren Zeitaufwand und ihre Kosten bei der Bearbeitung aller umsatzsteuerrelevanten Vorgänge erheblich. Gleichzeitig haben sie ihre Daten stets transparent im Blick.”

Taxdoo ist ein ehemaliges EXIST-Projekt an der Universität Hamburg (Lehrstuhl für Bankbetriebslehre und Behavioral Finance, Prof. Nöth) und wurde im April 2016 von den drei ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeitern Dr. Matthias Allmendinger, Dr. Roger Gothmann und Dr. Christian Königsheim gegründet. Während die anderen Gründer Erfahrung im Tech-Bereich mitbringen, war Roger Gothmann lange Zeit als Umsatzsteuer-Sonderprüfer in einem Finanzamt und als Koordinator für den internationalen Informationsaustausch im Bundeszentralamt für Steuern tätig. Diese Kombination aus „Tech und Tax“ zeichnet das Team besonders aus.

Beitragsbild: Taxdoo/Thies Rätzke

Sponsoo schließt Series A Finanzierung in Millionenhöhe ab

19. November 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Großer Erfolg für Sponsoo: Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage im Sport-Business hat das Hamburger Startup seine Series A Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Volumen aller neuen Investments seit der letzten offiziellen Runde beträgt etwa 1,4 Millionen Euro.

Die Finanzierungsrunde führt der „European Business Angel of the Year 2017” Andreas Mihalovits an, der bereits in der Seed-Runde von Sponsoo investiert hatte. Ebenfalls investiert haben neben einigen Alt-Gesellschaftern wie BMWs „Head of Global Sponsorship“ Thorsten Mattig auch der European Super Angels Club, VC-Investor Claas Nieraad, die VR Bank Nord und der „Corona Recovery Fonds“ der IFB Innovationsstarter Hamburg.

Sponsoo unterstützt als Europas größter digitaler Marktplatz für Sport-Sponsoring mehr als 10.000 Sportler, Vereine, Sport-Events und Verbände sowie mehr als 1.000 Sponsoren beim Abschluss und Management von Sponsorings.

Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)
Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, CEO von Sponsoo, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)

Von der Größe des Portfolios profitieren laut CTO Christian Kaspar auch die Sponsoren: „Unsere Kunden finden nirgendwo anders eine größere Auswahl an Sponsoring-Möglichkeiten. Wir helfen ihnen durch die Analyse von unzähligen Datenpunkten, genau die Sponsorings zu identifizieren, die optimal zur jeweiligen Marketing-Strategie passen. Dabei werden alle Sportler nach denselben objektiven Kriterien bewertet. Egal ob Dorfverein oder Bundesligist, eSport oder Fußball, Hobbysportler, Sport-Influencer oder Olympiasieger – am Ende entscheiden die Daten. Diesen Vorteil wollen wir mit den Mitteln aus der Finanzierungsrunde weiter ausbauen.”

Sponsoo will mit dem Geld neue Arbeitsplätze schaffen

Durch das Investment werden außerdem an den Standorten in Hamburg und Ljubljana mindestens zehn neue Arbeitsplätze sowie ein Ausbildungsplatz geschaffen. Insbesondere Bewerber mit Erfahrung und bestehendem Netzwerk in der Sponsoring-Vermarktung haben laut CEO Andreas Kitzing gute Chancen.

In der Zukunft wird Sponsoo außerdem deutlich stärker auf Internationalisierung setzen. „Schon jetzt sind unter den zuletzt abgeschlossenen Sponsorings Sportler und Vereine aus Großbritannien, Italien, Frankreich, Dänemark und sogar Kenia”, so Andreas Kitzing. „Wir wachsen zwar auch in der DACH-Region stark, aber durch die Erschließung weiterer internationaler Märkte vervielfachen wir das Wachstumspotenzial von Sponsoo.”

COYO sichert zweistelligen Millionenbetrag für internationale Expansion

18. November 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

COYO, einer der führenden Social-Intranet-Anbieter, hat sich mit Marlin Equity Partners auf eine Vereinbarung über eine Wachstumsfinanzierung in zweistelliger Millionenhöhe geeinigt. Marlin Equity Partners ist eine auf Software-Anbieter spezialisierte, international agierende Investment-Firma, die Kapital in Höhe von 7,4 Milliarden US-Dollar verwaltet. Ziel des Investments ist es, die Social-Intranet-Plattform von COYO weiter auszubauen und die internationale Expansion voranzutreiben.

Die Finanzierung kommt zu einer Zeit, in der viele Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie dezentral verteilt im Homeoffice arbeiten. Dadurch wird gute interne Kommunikation wichtiger denn je. COYO gibt Unternehmen, angefangen von mittelständischen Unternehmen bis hin zu DAX-Konzernen, eine digitale Heimat. Die Social-Intranet-Plattform sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter jederzeit und überall vernetzt sind. Ziel ist die Verbesserung von Informationsfluss, Produktivität und Mitarbeiterbindung im Unternehmen. Zu den Kunden zählen Firmen wie Deutsche Bahn, Ritter Sport, Asklepios, Metro und E.On.

COYO kam zehn Jahre ohne Investor aus

Seit 2010 steht COYO für B2B-Software mit intuitiver User-Experience und zählt zu den führenden Unternehmen im Markt für Social-Intranet-Lösungen. Mit Marlin Equity Partners steigt erstmals ein Investor ein, nachdem das Unternehmen über zehn Jahre hinweg ohne die Unterstützung von externen Geldgebern sein Produkt entwickelt hatte. In der Zeit bauten die Gründer Jan Marius Marquardt und Daniel Busch ein Team aus über 140 Mitarbeitenden auf. Von der Mitarbeiter-App für unterwegs über das Social Intranet bis hin zur integrierten Employee-Experience-Suite – COYO bietet Unternehmen eine voll integrierte Produktpalette für Desktop- und Mobile-User.

Jan Marius Marquardt (CEO) und Daniel Busch (CRO) von COYO.

„Wir freuen uns sehr, Marlin ab sofort als starken Partner mit an Bord zu haben, der gemeinsam mit uns in den Ausbau unserer Plattform investiert und unsere internationale Expansion vorantreibt“, sagte Jan Marius Marquardt, Mitgründer und CEO von COYO. „Wir haben in den letzten Monaten gemerkt, welche Bedeutung gute interne Kommunikation und damit auch COYO für den Geschäftserfolg unserer Kunden hat. Nun fühlen wir uns noch mehr dafür gerüstet, in Zukunft auch international mehr Unternehmen dabei zu unterstützen, sich an das rapide verändernde Arbeitsumfeld anzupassen. Marlin stellt uns dabei nicht nur Kapital für unsere Pläne zur Verfügung, sondern steht uns auch mit strategischer Unterstützung auf internationaler Basis zur Seite. Weil sie genauso von dem Potenzial unserer Produkte überzeugt sind, sind sie für uns der perfekte Partner.“

Fotos: COYO

quantilope schließt Investitionsrunde mit 28 Millionen US-Dollar ab

23. Juli 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup quantilope erhält im Zuge der internationalen Wachstumsstrategie und des Ausbaus seiner Technologieplattform weitere 28 Millionen US-Doller in einer Series B-Finanzierungsrunde. Das Investitionsvolumen für das Marktforschungsunternehmen erhöht sich damit auf insgesamt 40 Millionen US-Dollar.

Die Investition der Series B wird angeführt von Digital+ Partners. Auch die Silicon Valley Bank nimmt neben den bestehenden Investoren Dawn Capital, Senovo und Surplus an dem Fundraising teil. Diese Investitionsrunde von quantilope ist die größte Einzelinvestition in ein Startup der deutschen Marktforschungsbranche.

„Mit der Investitionsrunde in der Series B zeigen wir, dass wir global zu den relevanten Playern der Insightsbranche gehören. Mit unserer Technologie verstehen Marketing-Teams das Entscheidungsverhalten der Konsumenten in Echtzeit. Der Schlüssel des Erfolges liegt in der Kombination aus Geschwindigkeit, Effizienz, qualitativ hochwertigen Daten und der reibungslosen Zusammenarbeit von Teams. Hier ist quantilope führend“, erklärt Dr. Peter Aschmoneit, CEO und Co-Founder von quantilope. „Die neuen Finanzmittel stärken unsere internationale Wachstumsstrategie. Schnelles, tiefes Wissen über die Bedürfnisse und Motive von Konsumenten ist für Marken aller Branchen mehr denn je entscheidend, um auch in dynamischen Zeiten relevant zu bleiben. Dies möchten wir global vielen weiteren Unternehmen ermöglichen.“

Das Führungsteam: Dr. Peter Aschmoneit( CEO), Dr. Thomas Fandrich (COO) und Dr. Lucas Bremer (CDO) (Foto: quantilope)
Das Führungsteam: Dr. Peter Aschmoneit( CEO), Dr. Thomas Fandrich (COO) und Dr. Lucas Bremer (CDO) (Foto: quantilope)

quantilope hat weltweit über 200 Kunden

Bereits mehr als 200 Unternehmen weltweit und nahezu aller Branchen gehören zu den Nutzern der Agile Insights Software von quantilope. Dazu gehören namhafte Marken, Agenturen sowie renommierte Marktforschungsinstitute. In 2019 konnte quantilope die Kundenliste im global stärksten Insights-Markt, den USA, um mehr als 450 % erhöhen. Die Agile Insights Software setzt auf hochmoderne, automatisierte Methoden der quantitativen Marktforschung und ermöglicht ein ganzheitliches, effizientes Insightmanagement: vom Fragebogendesign, über das Panelmanagement, die Analyse bis zur Kommunikation der Erkenntnisse in interaktiven Echtzeit-Dashboards. Nutzer erhalten mit quantilope laut Unternehmensangaben für ihre Fragestellungen wichtige Consumer Insights dreimal schneller und mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von ein bis fünf Werktagen und 50 bis 70% Kostenersparnis in den Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Forschungsagenturen.

Mit den neuen Finanzmitteln will quantilope seine Technologieplattform weiter ausbauen. Schwerpunkte liegen im Bereich KI, der Automatisierung von weiteren Forschungsmethoden sowie von Features für die agile Steuerung und Erhebung von Consumer Insights.

Sympatient bekommt 1,6 Millionen Euro für digitale Psychotherapie

28. Mai 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Der Hamburger Entwickler und Anbieter von digitaler Psychotherapie Sympatient hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 1,6 Millionen Euro eingesammelt. Die Schweizer Venture Capital Gesellschaft Investiere (Zürich) leitet die Runde, an der sich Investoren der ersten Stunde wie die IFB Innovationsstarter GmbH (Hamburg) neben Business Angels beteiligt haben.
 
Das frische Kapital wird in die Weiterentwicklung der digitalen Angsttherapie Invirto fließen, die Patienten eine vollständige kognitive Verhaltenstherapie in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Integration im Gesundheitssystem in Form von Partnerschaften mit Psychotherapeuten, Kliniken und Krankenkassen vorantreiben. Auch eine flächendeckende Kostenübernahme der Therapie durch alle Krankenkassen im Rahmen des neuen Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) prüft das Unternehmen derzeit.

Das Gründertrio Christian Angern, Julian Angern und Benedikt Reinke (Foto: Sympatient)

Invirto ist die weltweit erste digitale Psychotherapie gegen Angststörungen für zu Hause. Mithilfe von Virtual-Reality-Technologie und einer App ermöglicht Invirto als bisher einziges Programm auf dem Markt eine Therapie per Konfrontation. Erfahrene Psychotherapeuten begleiten dabei die Betroffenen zu jeder Zeit . Seit Januar 2020 bietet die Techniker Krankenkasse (TK), mit 10,5 Millionen Versicherten Deutschlands größte Krankenkasse, die Therapie ihren Versicherten an.

Sympatient ermöglicht therapeutisches Erstgespräch jetzt auch per Video

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung medizinischer und psychotherapeutischer Angebote beschleunigt. Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden jährlich an Angststörungen. Invirto wendet sich mit der Behandlung von Agoraphobie (Platzangst), Panikstörungen und sozialen Ängsten an rund fünf Millionen Betroffene jährlich. Für sie hat sich die Situation mit der Isolierung infolge des Kontaktverbots vielfach verschärft. Die Angst vor einer Ansteckung erschwert den Gang in die Praxis zusätzlich. Invirto bietet für diese Patienten eine digitale Alternative, die einen Zugang zur Therapie ermöglicht und gleichzeitig Therapeuten entlastet

Um Betroffene während der Corona-Pandemie noch besser zu unterstützen, ermöglicht Sympatient das bei Invirto obligatorische therapeutische Erstgespräch seit April gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse per Videotelefonie. Patienten können so während der Pandemie wählen, ob sie ein persönliches Erstgespräch am Partnerklinikum, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), wahrnehmen oder die videobasierte Alternative nutzen möchten. Diese wird seit März von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Verbänden der Psychotherapeuten unterstützt.

WorkGenius erhält 6,4 Millionen Euro in neuer Finanzierungsrunde

25. Februar 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Startup WorkGenius, eine Plattform für die Einstellung von Freiberuflern, hat eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 6,4 Millionen Euro angekündigt. Dadurch erhöht sich die Gesamtsumme auf etwa 18,4 Millionen Euro. Die bestehenden Investoren Axel Sven Springer, John Jahr und Oliver Heine (Mitglied des Beirats von Axel Springer) führten diese Runde an.

Freiberufler sind eine globale Industrie mit einem Volumen von rund 3,69 Billionen Euro. Immer mehr Unternehmen planen Prozesse, um Freiberufler in ihre Personalstrategien einzubeziehen. Laut Deloitte haben jedoch nur 8 % der Unternehmen bereits solche Prozesse eingeführt. WorkGenius wurde 2012 gegründet. Die Technologieplattform ermöglicht Unternehmen, den Prozess von Anfang bis Ende zu verwalten, ohne auf mehrere Anbieter zugreifen zu müssen.

5.000 Datenpunkte fließen in Analyse ein

Die Plattform analysiert mehr als 5.000 Datenpunkte, bevor es der richtige Freelancer für ein Projekt auswählt. Die verbesserten Kollaborationswerkzeuge ermöglichen es Unternehmen und Freelancern, auch bei größeren Projekten näher zusammenzuarbeiten.

Die Gründer und Geschäftsführer Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig (Foto: WorkGenius)

Marlon Rosenzweig, CEO und Mitgründer von WorkGenius, kommentiert: „Die Freiberuflertätigkeit boomt. Unsere Kundenbindung und das Wachstum unserer Konten sichern die Rentabilität und unsere Vertriebseffizienz hat sich erheblich verbessert, was uns die anhaltende Unterstützung unserer Investoren eingebracht hat.“

Daniel Barke, CEO und Mitgründer, ergänzt: „Mit einem robusten Produkt, tausenden von zufriedenen Kunden und einem starken Managementteam haben wir aggressive Wachstumspläne und streben für 2021 ein ausgeglichenes Ergebnis an“.

Millioneninvestment für Hamburger Proptech HAUSGOLD

9. Dezember 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Proptech HAUSGOLD erhält eine Finanzierung über einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. Das berichtet das Fachmagazin Finance Forward, eine Kooperation von Capital und OMR. Demnach kommt das Geld von der Deutschen Bank und Scout24-Gründer Joachim Schoss, außerdem ist ein Bankkredit von zwei Geldinstituten in dem aktuellen Betrag enthalten. Zu den Investoren des Jungunternehmens zählt weiterhin die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet.

Bereits Ende 2018 gewann HAUSGOLD die Deutsche Bank als Investor und Gesellschafter und sicherte sich dabei eine Finanzierung im Millionenbereich. Seit August 2019 kooperieren beide Unternehmen noch enger miteinander, Kunden der Großbank können mittlerweile direkt den Service des Proptech nutzen.

Gründer Sebastian Wagner (Foto: talocasa GmbH)

Über HAUSGOLD

HAUSGOLD ist ein Service der talocasa GmbH und hat Ende 2019 rund 60 Mitarbeiter. Das Unternehmen, ein digitales Maklernetzwerk, wurde Anfang 2014 von Sebastian Wagner gegründet. Mithilfe eines eigenentwickelten Algorithmus‘ sowie der gesammelten Daten über den Immobilienmarkt und der Performance von Maklern hat das Proptech eines der größten und stärksten Maklernetzwerke in Deutschland aufgebaut. Nach eigenen Angaben erreicht es eine Marktabdeckung von 100 Prozent. Damit ist es in der Lage, für seine Kunden die auf ihre Bedürfnisse geeigneten Immobilienmakler zur Vermarktung des jeweiligen Objekttyps zu ermitteln. Darüber hinaus erleichtert HAUSGOLD mit seinen vielfältigen digitalen Tools die Immobiliengeschäfte für Makler.

Wunder Mobility sichert sich weitere 30 Millionen Dollar und expandiert in den USA

20. September 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Doppelter Paukenschlag bei Wunder Mobility aus Hamburg! Das nach eigener Angabe am schnellsten wachsende Mobilitätstechnologie-Unternehmen Europas hat jetzt ein neues Büro in Los Angeles eröffnet, um den US-Markt zu erobern. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, seine Serie B-Finanzierung um 30 Millionen US-Dollar erweitert zu haben. Die Gesamtsumme liegt jetzt bei 60 Millionen. Das Geld kommt von bestehenden Investoren, einschließlich Blumberg Capital und KCK.

Wunder Mobility ist ein Technologie-Dienstleister für große Erstausrüster der Automobilindustrie, Städte und Mobilitäts-Startups auf der ganzen Welt. Zu den Kunden gehören Daimler, Toyota, Yamaha, BMW, Volkswagen sowie die Stadt Hamburg. In den USA arbeitet Wunder derzeit mit einem Automobilunternehmen sowie mit einigen Startups in der Frühphase zusammen, beispielseise Caramel, ein Carsharing-Startup, und Kuhmute, ein Ladestationenanbieter aus Flint in Michigan.

Die Gründer Gunnar Froh (CEO) und Sam Baker (COO) (Foto: Wunder Mobility)

Zu den Kernprodukten von Wunder Mobility gehören:

  • Wunder Carpool ist eine innovative Technologielösung für Pendlerfahrgemeinschaften, die darauf abzielt, die Verkehrsdichte zu reduzieren und die Luftqualität in Städten zu verbessern.
  • Wunder Shuttle bietet eine Lösung für alle Arten von On-Demand-Fahrgemeinschaften mit professionellen Fahrern, die sich nahtlos in bestehende Transportmittel integrieren lassen.
  • Wunder Fleet liefert Technologie für alle Fahrzeug-Sharing-Dienstleistungen, von Fahrrädern über Elektroroller bis hin zu Autos.
  • Wunder Rent ermöglicht es Mietwagenkunden, eine Leihe über ihr Handy zu buchen, zu bezahlen und zu eröffnen.
  • Wunder City unterstützt Städte bei der Bewertung, Planung und Regulierung von Mobilitätsunternehmen durch Sammlung und Analyse von Daten.
  • Wunder Park bietet intelligente Lösungen für das digitale Parkraummanagement.

Seit September 2018 hat Wunder Mobility seine Mitarbeiterzahl auf fast 150 Mitarbeiter weltweit verdoppelt. Die Technologie des Startups wird derzeit in über 100 Städten auf fünf Kontinenten eingesetzt, um mehr als 100.000 Fahrzeuge mit über 12 Millionen Fahrten weltweit zu versorgen. Gestartet ist das Unternehmen im Jahr 2014 mit einem Carpooling-Konzept. Nach rechtlichen Problemen in Deutschland gelang der Durchbruch auf den Philippinen.

Photovoltaik-Spezialist DZ-4 sichert sich weitere 20 Millionen Euro

15. August 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Für die Vermietung von Solaranlagen und Speichern erhält die DZ-4 GmbH zwanzig Millionen Euro von einem deutschen Infrastrukturinvestor. Die Fortsetzung einer erfolgreichen Partnerschaft: Nach 1.500 gemeinsam realisierten Solarprojekten im Einfamilienhaussegment, investiert der Anleger bereits zum dritten Mal in das Projektgeschäft. „Die vertrauensvolle Partnerschaft fortzusetzen, war ein logischer Schritt“, erklärt Tobias Schütt, Gründer und Geschäftsführer von DZ-4. „Die Anlagestrategie unseres Investors passt ideal zu unserem risikominimierten Angebot mit einem langfristig prognostizierbaren, stabilen Cash-Flow.“

Gründer und GeschäftsführerTobias Schütt (Foto: DZ-4 GmbH)

DZ-4 bietet standardisierte Portfolios von Photovoltaik-Dachanlagen als Investitionsobjekt für professionelle Investoren des Kapitalmarkts an. Die Solaranlagen werden an Eigenheimbesitzer verpachtet und sichern monatliche Einnahmen über 25 Jahre. Durch das Pachtverhältnis tragen die Investoren, im Gegensatz zu klassischen Photovoltaik-Freiflächenprojekten, kein Wetterrisiko. Außerdem sorgt die bundesweite Verteilung der Kleinanlagen ebenso wie der Einsatz hochwertiger Komponenten verschiedener Hersteller für ein diversifiziertes Portfolio mit großen Sicherheiten. Die Kombination mit weiteren, risikominimierenden Maßnahmen macht das Angebot insbesondere für konservative Anleger attraktiv. Hierzu zählen das von der Allianz Climate Solutions geprüfte Qualitätssicherungskonzept sowie ein umfassendes Allianz Versicherungspaket, das eine Mietausfallversicherung einschließt.

Schon im April gab es 7,7 Millionen Euro

Seit 2012 ist DZ-4 auf den Vertrieb und Betrieb von Photovoltaik-Dachanlagen und Batteriespeichern in Deutschland spezialisiert und Marktführer im Mietsegment. Erst im April gab das Unternehmen seine erfolgreiche Series-B-Finanzierungsrunde und die Gewinnung von 7,7 Millionen Euro frischen Eigenkapitals bekannt. An DZ-4 ist die EnBW New Ventures GmbH beteiligt, der Corporate Venture Arm der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Darüber hinaus ist DZ-4 White-Label-Partner der Yello Solar GmbH im Vertrieb und Fulfillment von Yello Solarstromanlagen zur Pacht.

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