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Schlagwortarchiv für: Finanzierung

Du bist hier: Startseite1 / Hamburg Startups Blog2 / Finanzierung

Beiträge

Sponsoo schließt Series A Finanzierung in Millionenhöhe ab

19. November 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Großer Erfolg für Sponsoo: Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage im Sport-Business hat das Hamburger Startup seine Series A Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Volumen aller neuen Investments seit der letzten offiziellen Runde beträgt etwa 1,4 Millionen Euro.

Die Finanzierungsrunde führt der „European Business Angel of the Year 2017” Andreas Mihalovits an, der bereits in der Seed-Runde von Sponsoo investiert hatte. Ebenfalls investiert haben neben einigen Alt-Gesellschaftern wie BMWs „Head of Global Sponsorship“ Thorsten Mattig auch der European Super Angels Club, VC-Investor Claas Nieraad, die VR Bank Nord und der „Corona Recovery Fonds“ der IFB Innovationsstarter Hamburg.

Sponsoo unterstützt als Europas größter digitaler Marktplatz für Sport-Sponsoring mehr als 10.000 Sportler, Vereine, Sport-Events und Verbände sowie mehr als 1.000 Sponsoren beim Abschluss und Management von Sponsorings.

Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)
Oke Hansen,  Geschäftsführer der VR Projektverwaltung, und Andreas Kitzing, CEO von Sponsoo, unterschreiben den Investmentvertrag. (Foto: Sponsoo)

Von der Größe des Portfolios profitieren laut CTO Christian Kaspar auch die Sponsoren: „Unsere Kunden finden nirgendwo anders eine größere Auswahl an Sponsoring-Möglichkeiten. Wir helfen ihnen durch die Analyse von unzähligen Datenpunkten, genau die Sponsorings zu identifizieren, die optimal zur jeweiligen Marketing-Strategie passen. Dabei werden alle Sportler nach denselben objektiven Kriterien bewertet. Egal ob Dorfverein oder Bundesligist, eSport oder Fußball, Hobbysportler, Sport-Influencer oder Olympiasieger – am Ende entscheiden die Daten. Diesen Vorteil wollen wir mit den Mitteln aus der Finanzierungsrunde weiter ausbauen.”

Sponsoo will mit dem Geld neue Arbeitsplätze schaffen

Durch das Investment werden außerdem an den Standorten in Hamburg und Ljubljana mindestens zehn neue Arbeitsplätze sowie ein Ausbildungsplatz geschaffen. Insbesondere Bewerber mit Erfahrung und bestehendem Netzwerk in der Sponsoring-Vermarktung haben laut CEO Andreas Kitzing gute Chancen.

In der Zukunft wird Sponsoo außerdem deutlich stärker auf Internationalisierung setzen. „Schon jetzt sind unter den zuletzt abgeschlossenen Sponsorings Sportler und Vereine aus Großbritannien, Italien, Frankreich, Dänemark und sogar Kenia”, so Andreas Kitzing. „Wir wachsen zwar auch in der DACH-Region stark, aber durch die Erschließung weiterer internationaler Märkte vervielfachen wir das Wachstumspotenzial von Sponsoo.”

COYO sichert zweistelligen Millionenbetrag für internationale Expansion

18. November 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

COYO, einer der führenden Social-Intranet-Anbieter, hat sich mit Marlin Equity Partners auf eine Vereinbarung über eine Wachstumsfinanzierung in zweistelliger Millionenhöhe geeinigt. Marlin Equity Partners ist eine auf Software-Anbieter spezialisierte, international agierende Investment-Firma, die Kapital in Höhe von 7,4 Milliarden US-Dollar verwaltet. Ziel des Investments ist es, die Social-Intranet-Plattform von COYO weiter auszubauen und die internationale Expansion voranzutreiben.

Die Finanzierung kommt zu einer Zeit, in der viele Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie dezentral verteilt im Homeoffice arbeiten. Dadurch wird gute interne Kommunikation wichtiger denn je. COYO gibt Unternehmen, angefangen von mittelständischen Unternehmen bis hin zu DAX-Konzernen, eine digitale Heimat. Die Social-Intranet-Plattform sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter jederzeit und überall vernetzt sind. Ziel ist die Verbesserung von Informationsfluss, Produktivität und Mitarbeiterbindung im Unternehmen. Zu den Kunden zählen Firmen wie Deutsche Bahn, Ritter Sport, Asklepios, Metro und E.On.

COYO kam zehn Jahre ohne Investor aus

Seit 2010 steht COYO für B2B-Software mit intuitiver User-Experience und zählt zu den führenden Unternehmen im Markt für Social-Intranet-Lösungen. Mit Marlin Equity Partners steigt erstmals ein Investor ein, nachdem das Unternehmen über zehn Jahre hinweg ohne die Unterstützung von externen Geldgebern sein Produkt entwickelt hatte. In der Zeit bauten die Gründer Jan Marius Marquardt und Daniel Busch ein Team aus über 140 Mitarbeitenden auf. Von der Mitarbeiter-App für unterwegs über das Social Intranet bis hin zur integrierten Employee-Experience-Suite – COYO bietet Unternehmen eine voll integrierte Produktpalette für Desktop- und Mobile-User.

Jan Marius Marquardt (CEO) und Daniel Busch (CRO) von COYO.

„Wir freuen uns sehr, Marlin ab sofort als starken Partner mit an Bord zu haben, der gemeinsam mit uns in den Ausbau unserer Plattform investiert und unsere internationale Expansion vorantreibt“, sagte Jan Marius Marquardt, Mitgründer und CEO von COYO. „Wir haben in den letzten Monaten gemerkt, welche Bedeutung gute interne Kommunikation und damit auch COYO für den Geschäftserfolg unserer Kunden hat. Nun fühlen wir uns noch mehr dafür gerüstet, in Zukunft auch international mehr Unternehmen dabei zu unterstützen, sich an das rapide verändernde Arbeitsumfeld anzupassen. Marlin stellt uns dabei nicht nur Kapital für unsere Pläne zur Verfügung, sondern steht uns auch mit strategischer Unterstützung auf internationaler Basis zur Seite. Weil sie genauso von dem Potenzial unserer Produkte überzeugt sind, sind sie für uns der perfekte Partner.“

Fotos: COYO

quantilope schließt Investitionsrunde mit 28 Millionen US-Dollar ab

23. Juli 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup quantilope erhält im Zuge der internationalen Wachstumsstrategie und des Ausbaus seiner Technologieplattform weitere 28 Millionen US-Doller in einer Series B-Finanzierungsrunde. Das Investitionsvolumen für das Marktforschungsunternehmen erhöht sich damit auf insgesamt 40 Millionen US-Dollar.

Die Investition der Series B wird angeführt von Digital+ Partners. Auch die Silicon Valley Bank nimmt neben den bestehenden Investoren Dawn Capital, Senovo und Surplus an dem Fundraising teil. Diese Investitionsrunde von quantilope ist die größte Einzelinvestition in ein Startup der deutschen Marktforschungsbranche.

„Mit der Investitionsrunde in der Series B zeigen wir, dass wir global zu den relevanten Playern der Insightsbranche gehören. Mit unserer Technologie verstehen Marketing-Teams das Entscheidungsverhalten der Konsumenten in Echtzeit. Der Schlüssel des Erfolges liegt in der Kombination aus Geschwindigkeit, Effizienz, qualitativ hochwertigen Daten und der reibungslosen Zusammenarbeit von Teams. Hier ist quantilope führend“, erklärt Dr. Peter Aschmoneit, CEO und Co-Founder von quantilope. „Die neuen Finanzmittel stärken unsere internationale Wachstumsstrategie. Schnelles, tiefes Wissen über die Bedürfnisse und Motive von Konsumenten ist für Marken aller Branchen mehr denn je entscheidend, um auch in dynamischen Zeiten relevant zu bleiben. Dies möchten wir global vielen weiteren Unternehmen ermöglichen.“

Das Führungsteam: Dr. Peter Aschmoneit( CEO), Dr. Thomas Fandrich (COO) und Dr. Lucas Bremer (CDO) (Foto: quantilope)
Das Führungsteam: Dr. Peter Aschmoneit( CEO), Dr. Thomas Fandrich (COO) und Dr. Lucas Bremer (CDO) (Foto: quantilope)

quantilope hat weltweit über 200 Kunden

Bereits mehr als 200 Unternehmen weltweit und nahezu aller Branchen gehören zu den Nutzern der Agile Insights Software von quantilope. Dazu gehören namhafte Marken, Agenturen sowie renommierte Marktforschungsinstitute. In 2019 konnte quantilope die Kundenliste im global stärksten Insights-Markt, den USA, um mehr als 450 % erhöhen. Die Agile Insights Software setzt auf hochmoderne, automatisierte Methoden der quantitativen Marktforschung und ermöglicht ein ganzheitliches, effizientes Insightmanagement: vom Fragebogendesign, über das Panelmanagement, die Analyse bis zur Kommunikation der Erkenntnisse in interaktiven Echtzeit-Dashboards. Nutzer erhalten mit quantilope laut Unternehmensangaben für ihre Fragestellungen wichtige Consumer Insights dreimal schneller und mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von ein bis fünf Werktagen und 50 bis 70% Kostenersparnis in den Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Forschungsagenturen.

Mit den neuen Finanzmitteln will quantilope seine Technologieplattform weiter ausbauen. Schwerpunkte liegen im Bereich KI, der Automatisierung von weiteren Forschungsmethoden sowie von Features für die agile Steuerung und Erhebung von Consumer Insights.

Sympatient bekommt 1,6 Millionen Euro für digitale Psychotherapie

28. Mai 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Der Hamburger Entwickler und Anbieter von digitaler Psychotherapie Sympatient hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 1,6 Millionen Euro eingesammelt. Die Schweizer Venture Capital Gesellschaft Investiere (Zürich) leitet die Runde, an der sich Investoren der ersten Stunde wie die IFB Innovationsstarter GmbH (Hamburg) neben Business Angels beteiligt haben.
 
Das frische Kapital wird in die Weiterentwicklung der digitalen Angsttherapie Invirto fließen, die Patienten eine vollständige kognitive Verhaltenstherapie in den eigenen vier Wänden ermöglicht. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Integration im Gesundheitssystem in Form von Partnerschaften mit Psychotherapeuten, Kliniken und Krankenkassen vorantreiben. Auch eine flächendeckende Kostenübernahme der Therapie durch alle Krankenkassen im Rahmen des neuen Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) prüft das Unternehmen derzeit.

Das Gründertrio Christian Angern, Julian Angern und Benedikt Reinke (Foto: Sympatient)

Invirto ist die weltweit erste digitale Psychotherapie gegen Angststörungen für zu Hause. Mithilfe von Virtual-Reality-Technologie und einer App ermöglicht Invirto als bisher einziges Programm auf dem Markt eine Therapie per Konfrontation. Erfahrene Psychotherapeuten begleiten dabei die Betroffenen zu jeder Zeit . Seit Januar 2020 bietet die Techniker Krankenkasse (TK), mit 10,5 Millionen Versicherten Deutschlands größte Krankenkasse, die Therapie ihren Versicherten an.

Sympatient ermöglicht therapeutisches Erstgespräch jetzt auch per Video

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung medizinischer und psychotherapeutischer Angebote beschleunigt. Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden jährlich an Angststörungen. Invirto wendet sich mit der Behandlung von Agoraphobie (Platzangst), Panikstörungen und sozialen Ängsten an rund fünf Millionen Betroffene jährlich. Für sie hat sich die Situation mit der Isolierung infolge des Kontaktverbots vielfach verschärft. Die Angst vor einer Ansteckung erschwert den Gang in die Praxis zusätzlich. Invirto bietet für diese Patienten eine digitale Alternative, die einen Zugang zur Therapie ermöglicht und gleichzeitig Therapeuten entlastet

Um Betroffene während der Corona-Pandemie noch besser zu unterstützen, ermöglicht Sympatient das bei Invirto obligatorische therapeutische Erstgespräch seit April gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse per Videotelefonie. Patienten können so während der Pandemie wählen, ob sie ein persönliches Erstgespräch am Partnerklinikum, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), wahrnehmen oder die videobasierte Alternative nutzen möchten. Diese wird seit März von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Verbänden der Psychotherapeuten unterstützt.

WorkGenius erhält 6,4 Millionen Euro in neuer Finanzierungsrunde

25. Februar 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Startup WorkGenius, eine Plattform für die Einstellung von Freiberuflern, hat eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 6,4 Millionen Euro angekündigt. Dadurch erhöht sich die Gesamtsumme auf etwa 18,4 Millionen Euro. Die bestehenden Investoren Axel Sven Springer, John Jahr und Oliver Heine (Mitglied des Beirats von Axel Springer) führten diese Runde an.

Freiberufler sind eine globale Industrie mit einem Volumen von rund 3,69 Billionen Euro. Immer mehr Unternehmen planen Prozesse, um Freiberufler in ihre Personalstrategien einzubeziehen. Laut Deloitte haben jedoch nur 8 % der Unternehmen bereits solche Prozesse eingeführt. WorkGenius wurde 2012 gegründet. Die Technologieplattform ermöglicht Unternehmen, den Prozess von Anfang bis Ende zu verwalten, ohne auf mehrere Anbieter zugreifen zu müssen.

5.000 Datenpunkte fließen in Analyse ein

Die Plattform analysiert mehr als 5.000 Datenpunkte, bevor es der richtige Freelancer für ein Projekt auswählt. Die verbesserten Kollaborationswerkzeuge ermöglichen es Unternehmen und Freelancern, auch bei größeren Projekten näher zusammenzuarbeiten.

Die Gründer und Geschäftsführer Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig (Foto: WorkGenius)

Marlon Rosenzweig, CEO und Mitgründer von WorkGenius, kommentiert: „Die Freiberuflertätigkeit boomt. Unsere Kundenbindung und das Wachstum unserer Konten sichern die Rentabilität und unsere Vertriebseffizienz hat sich erheblich verbessert, was uns die anhaltende Unterstützung unserer Investoren eingebracht hat.“

Daniel Barke, CEO und Mitgründer, ergänzt: „Mit einem robusten Produkt, tausenden von zufriedenen Kunden und einem starken Managementteam haben wir aggressive Wachstumspläne und streben für 2021 ein ausgeglichenes Ergebnis an“.

Millioneninvestment für Hamburger Proptech HAUSGOLD

9. Dezember 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Proptech HAUSGOLD erhält eine Finanzierung über einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. Das berichtet das Fachmagazin Finance Forward, eine Kooperation von Capital und OMR. Demnach kommt das Geld von der Deutschen Bank und Scout24-Gründer Joachim Schoss, außerdem ist ein Bankkredit von zwei Geldinstituten in dem aktuellen Betrag enthalten. Zu den Investoren des Jungunternehmens zählt weiterhin die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet.

Bereits Ende 2018 gewann HAUSGOLD die Deutsche Bank als Investor und Gesellschafter und sicherte sich dabei eine Finanzierung im Millionenbereich. Seit August 2019 kooperieren beide Unternehmen noch enger miteinander, Kunden der Großbank können mittlerweile direkt den Service des Proptech nutzen.

Gründer Sebastian Wagner (Foto: talocasa GmbH)

Über HAUSGOLD

HAUSGOLD ist ein Service der talocasa GmbH und hat Ende 2019 rund 60 Mitarbeiter. Das Unternehmen, ein digitales Maklernetzwerk, wurde Anfang 2014 von Sebastian Wagner gegründet. Mithilfe eines eigenentwickelten Algorithmus‘ sowie der gesammelten Daten über den Immobilienmarkt und der Performance von Maklern hat das Proptech eines der größten und stärksten Maklernetzwerke in Deutschland aufgebaut. Nach eigenen Angaben erreicht es eine Marktabdeckung von 100 Prozent. Damit ist es in der Lage, für seine Kunden die auf ihre Bedürfnisse geeigneten Immobilienmakler zur Vermarktung des jeweiligen Objekttyps zu ermitteln. Darüber hinaus erleichtert HAUSGOLD mit seinen vielfältigen digitalen Tools die Immobiliengeschäfte für Makler.

Wunder Mobility sichert sich weitere 30 Millionen Dollar und expandiert in den USA

20. September 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Doppelter Paukenschlag bei Wunder Mobility aus Hamburg! Das nach eigener Angabe am schnellsten wachsende Mobilitätstechnologie-Unternehmen Europas hat jetzt ein neues Büro in Los Angeles eröffnet, um den US-Markt zu erobern. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, seine Serie B-Finanzierung um 30 Millionen US-Dollar erweitert zu haben. Die Gesamtsumme liegt jetzt bei 60 Millionen. Das Geld kommt von bestehenden Investoren, einschließlich Blumberg Capital und KCK.

Wunder Mobility ist ein Technologie-Dienstleister für große Erstausrüster der Automobilindustrie, Städte und Mobilitäts-Startups auf der ganzen Welt. Zu den Kunden gehören Daimler, Toyota, Yamaha, BMW, Volkswagen sowie die Stadt Hamburg. In den USA arbeitet Wunder derzeit mit einem Automobilunternehmen sowie mit einigen Startups in der Frühphase zusammen, beispielseise Caramel, ein Carsharing-Startup, und Kuhmute, ein Ladestationenanbieter aus Flint in Michigan.

Die Gründer Gunnar Froh (CEO) und Sam Baker (COO) (Foto: Wunder Mobility)

Zu den Kernprodukten von Wunder Mobility gehören:

  • Wunder Carpool ist eine innovative Technologielösung für Pendlerfahrgemeinschaften, die darauf abzielt, die Verkehrsdichte zu reduzieren und die Luftqualität in Städten zu verbessern.
  • Wunder Shuttle bietet eine Lösung für alle Arten von On-Demand-Fahrgemeinschaften mit professionellen Fahrern, die sich nahtlos in bestehende Transportmittel integrieren lassen.
  • Wunder Fleet liefert Technologie für alle Fahrzeug-Sharing-Dienstleistungen, von Fahrrädern über Elektroroller bis hin zu Autos.
  • Wunder Rent ermöglicht es Mietwagenkunden, eine Leihe über ihr Handy zu buchen, zu bezahlen und zu eröffnen.
  • Wunder City unterstützt Städte bei der Bewertung, Planung und Regulierung von Mobilitätsunternehmen durch Sammlung und Analyse von Daten.
  • Wunder Park bietet intelligente Lösungen für das digitale Parkraummanagement.

Seit September 2018 hat Wunder Mobility seine Mitarbeiterzahl auf fast 150 Mitarbeiter weltweit verdoppelt. Die Technologie des Startups wird derzeit in über 100 Städten auf fünf Kontinenten eingesetzt, um mehr als 100.000 Fahrzeuge mit über 12 Millionen Fahrten weltweit zu versorgen. Gestartet ist das Unternehmen im Jahr 2014 mit einem Carpooling-Konzept. Nach rechtlichen Problemen in Deutschland gelang der Durchbruch auf den Philippinen.

Photovoltaik-Spezialist DZ-4 sichert sich weitere 20 Millionen Euro

15. August 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Für die Vermietung von Solaranlagen und Speichern erhält die DZ-4 GmbH zwanzig Millionen Euro von einem deutschen Infrastrukturinvestor. Die Fortsetzung einer erfolgreichen Partnerschaft: Nach 1.500 gemeinsam realisierten Solarprojekten im Einfamilienhaussegment, investiert der Anleger bereits zum dritten Mal in das Projektgeschäft. „Die vertrauensvolle Partnerschaft fortzusetzen, war ein logischer Schritt“, erklärt Tobias Schütt, Gründer und Geschäftsführer von DZ-4. „Die Anlagestrategie unseres Investors passt ideal zu unserem risikominimierten Angebot mit einem langfristig prognostizierbaren, stabilen Cash-Flow.“

Gründer und GeschäftsführerTobias Schütt (Foto: DZ-4 GmbH)

DZ-4 bietet standardisierte Portfolios von Photovoltaik-Dachanlagen als Investitionsobjekt für professionelle Investoren des Kapitalmarkts an. Die Solaranlagen werden an Eigenheimbesitzer verpachtet und sichern monatliche Einnahmen über 25 Jahre. Durch das Pachtverhältnis tragen die Investoren, im Gegensatz zu klassischen Photovoltaik-Freiflächenprojekten, kein Wetterrisiko. Außerdem sorgt die bundesweite Verteilung der Kleinanlagen ebenso wie der Einsatz hochwertiger Komponenten verschiedener Hersteller für ein diversifiziertes Portfolio mit großen Sicherheiten. Die Kombination mit weiteren, risikominimierenden Maßnahmen macht das Angebot insbesondere für konservative Anleger attraktiv. Hierzu zählen das von der Allianz Climate Solutions geprüfte Qualitätssicherungskonzept sowie ein umfassendes Allianz Versicherungspaket, das eine Mietausfallversicherung einschließt.

Schon im April gab es 7,7 Millionen Euro

Seit 2012 ist DZ-4 auf den Vertrieb und Betrieb von Photovoltaik-Dachanlagen und Batteriespeichern in Deutschland spezialisiert und Marktführer im Mietsegment. Erst im April gab das Unternehmen seine erfolgreiche Series-B-Finanzierungsrunde und die Gewinnung von 7,7 Millionen Euro frischen Eigenkapitals bekannt. An DZ-4 ist die EnBW New Ventures GmbH beteiligt, der Corporate Venture Arm der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Darüber hinaus ist DZ-4 White-Label-Partner der Yello Solar GmbH im Vertrieb und Fulfillment von Yello Solarstromanlagen zur Pacht.

OWNR erhält mehr als 4 Millionen Euro in Finanzierungsrunde

24. Juli 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

OWNR, Pionier für Wohnraum-Leasing in Deutschland, hat sich eine Finanzierung in Höhe von mehr als vier Millionen Euro gesichert. Diese Summe sammelte das Hamburger Startup in der Seed-Phase vom Berliner Investor Atlantic Labs sowie weiteren Privatinvestoren ein. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich darüber hinaus auch die Gründer und das Management-Team des Unternehmens.

Mit Atlantic Labs gewinnt das PropTech einen der führenden Early-Stage-Investoren Europas für sich. Ebenfalls beteiligt sich der britische Leasing- und Private-Equity-Experte Jon Walden an der Finanzierung und ergänzt seit Juli dieses Jahres als Non-Executive Chairman das Board von OWNR. Seit Februar 2019 kann das Team rund um Nils T. Kohle und David Raabe zudem auf die Expertise des Finanz-Spezialisten Sandeep Agarwal zurückgreifen. Agarwal verfügt über eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung im EMEA-Kapitalmarktgeschäft. Vor seiner Tätigkeit als CFO bei OWNR war er unter anderem als Chairman Debt Capital Markets Solutions Group EMEA bei Credit Suisse tätig, wo er Fremdkapitaltransaktionen in globalen Märkten im Umfang von circa 950 Milliarden Euro verantwortete.

Das Management von OWNR: Sandeep Agarwal (CFO), David Raaber (CBO), Niels T. Kohle (CEO) (Foto: OWNR)

„Mit unserer End-to-End-Technologie gestalten wir den immer schwieriger werdenden Weg zum Erwerb von Wohneigentum für eine ganze Generation komplett neu”, sagt Nils T. Kohle, Gründer und CEO von OWNR. „Der deutsche Immobilienmarkt ist von einem begrenzten Angebot und einer sehr hohen Nachfrage nach Mietwohnungen gekennzeichnet. Um dieses Angebot nachhaltig zu steigern, erwerben wir die von unseren Kunden ausgewählten Immobilien aus dem freien Verkaufsmarkt, renovieren sie und verleasen sie im Anschluss mit Kaufoption an diese. Wir setzen damit einen neuen Trend auf dem Immobilienmarkt und bieten mit unserem Geschäftsmodell eine innovative Lösung für die aktuell äußerst schwierige Situation des Wohnungsmarktes in Großstädten an.“

Über OWNR

OWNR ist eine Meta-Suchplattform für Wohnraum-Leasing, die ihren Kunden einen schnellen und einfachen Einzug in ihre Traumimmobilie ermöglicht. Mit seinem innovativen Geschäftsmodell überführt das Unternehmen Kaufobjekte in den Mietmarkt und bietet so einer Vielzahl von Leasingnehmern ein einzigartiges Wohnerlebnis und die Möglichkeit, mittelfristig Eigentümer einer Immobilie zu werden. Mithilfe der proprietären Technologie-Plattform von OWNR können Kunden ihre Wunschimmobilie aus dem gesamten Objekt-Portfolio des Hamburger Immobilienverkaufsmarktes auswählen, sie individuell nach ihren Vorstellungen renovieren lassen und im Anschluss leasen. Nach Ablauf der Leasinglaufzeit hat der Bewohner der Immobilie drei Optionen: Verlängerung des Leasingvertrags, Kauf der Immobilie oder Auszug aus dem Objekt. Das Unternehmen wurde 2017 von Nils T. Kohle und Roland Wenidoppler gegründet und ist aktuell im Hamburger Raum aktiv.

OWNR plant bis zum Ende des Jahres 2020 den Erwerb von bis zu 1000 Immobilien, um der stark wachsenden Nachfrage für Wohnraum-Leasing auch in Zukunft gerecht werden zu können. Dafür wird das Startup innerhalb der nächsten Monate weiteres Kapital einsammeln, um damit sowohl das Unternehmenswachstum als auch den Immobilienkauf weiter voranzutreiben.

Neue Finanzierungsrunde für Fashion Cloud mit hohem siebenstelligen Betrag

17. Juli 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup Fashion Cloud sammelt in einer Series B-Finanzierungsrunde einen nahezu zweistelligen Millionenbetrag ein. Das Managementteam hält dabei weiterhin die Mehrheit der Anteile. Alle bestehenden Investoren haben sich an der Finanzierungsrunde beteiligt. Brigholk, die private Holdinggesellschaft des dänischen Modeunternehmers und Milliardärs Anders Holch Povlsen, wird neuer Gesellschafter. Mit der Finanzierungsrunde untermauert Fashion Cloud seinen Anspruch, Europas führende B2B-Plattform der Modebranche zu werden.

René Schnellen, Co-Founder und einer der Geschäftsführer des 2015 gegründeten Startups: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns unsere Investoren entgegenbringen. Durch die Finanzierungsrunde erwarten wir in weiteren europäischen Märkten einen starken Schub für unsere Plattform. “

Das Managementteam ist auf dem richtigen Weg (Foto: Fashion Cloud)

Die Finanzierung wird das Unternehmen bei der Markteinführung des neuen B2B Order-Bereichs unterstützen. Einkäufer können über einen zentralen Webzugang bestellen und müssen nicht mehr auf individuelle Order-Portale ihrer Marken zugreifen. Neben der starken Präsenz im deutschsprachigen Raum hat Fashion Cloud durch die Fusion mit dem Amsterdamer Startup Nyon vor neun Monaten bereits einen bedeutenden Kundenstamm in der Benelux-Region aufgebaut. Das Investment soll das internationale Wachstum sowie den weiteren Ausbau des Teams beschleunigen.  Mehr als 350 internationale Merken und 6.500 Händler mit 25.000 Points of Sale in 65 Ländern arbeiten bereits mit Fashion Cloud. Das Startups beschäftigt über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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