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Schlagwortarchiv für: Finanzierung

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Beiträge

Exporo schließt Finanzierungsrunde in Höhe von 43 Millionen Euro ab

17. Juni 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Fintech Exporo hat eine Finanzierungsrunde über 43 Millionen Euro abgeschlossen. Daran beteiligt sind der neue Lead-Investor Partech sowie die bisherigen Investoren e.ventures, Heartcore und HV Holtzbrinck Ventures.  Exporo ist Deutschlands führende Plattform für digitale Immobilieninvestments. Sie ermöglicht, transparent und bereits mit geringen Beträgen in einzelne Immobilien zu investieren und sich so ein breit gestreutes Immobilienportfolio aufzubauen.

Sie bilden den Vorstand des Fintechs: Julian Oertzen, Simon Brunke und Björn Maronde (Foto: Exporo)

Das zusätzliche Kapital wird Exporo vor allem in strategische Aktivitäten investieren. Die klare Marktführerschaft bei der digitalen Geldanlage in Immobilien in Deutschland soll noch weiter ausgebaut werden. Dazu wird die Plattform weiterentwickelt und mit neuen Angeboten wie beispielsweise einen Portfoliobuilder und einen Handelsplatz in Echtzeit ergänzt. Mit klarem Fokus auf europäische Nachbarländer wird außerdem die internationale Expansion vorangetrieben. Das derzeit aus 140 Köpfen bestehende Team soll daher weiter wachsen, insbesondere in den Bereichen Real Estate, Vertrieb und IT.

Kunden haben schon 400 Millionen Euro investiert

Exporo hat seit der Gründung im November 2014 rund 200 Immobilienprojekte durch mehr als 20.000 Kunden finanziert und dafür über 420 Millionen Euro Kapital vermittelt. Simon Brunke, CEO der Exporo AG, erklärt: „Wir wollen die Art und Weise, wie man in Immobilien investiert, verändern. Dazu digitalisieren wir den Zugang und verbinden Tausende von privaten Anlegern über unsere Onlineplattform, die ab 500 Euro gemeinsam in einzelne, professionelle Immobilien investieren. Wir geben jedem Anleger die Möglichkeit, sich über Exporo schon mit kleinem Geld an Immobilienprojekten zu beteiligen. Das Geschäft ist bislang den institutionellen Investoren vorbehalten.“

Neben der Finanzierung von geprüften, kurzfristigen Immobilienprojekten mit festen Zinssätzen können Anleger in einzelne, professionell gemanagte Immobilien wie ein Eigentümer investieren und profitieren dabei von laufenden  Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Immobilie. Wie üblich bei Beteiligungen an Finanzdienstleistungsinstituten steht die Umsetzung der Finanzierungsrunde unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Bundesanstalt für  Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank nach §2c KWG.

airfocus schließt erste Finanzierungsrunde mit sechstelliger Summe ab

14. Juni 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup airfocus schließt seine erste Finanzierungsrunde ab und sammelt eine sechsstellige Summe ein. Picea Capital und der Münchener Digitalunternehmer Klaus Schlumpberger investieren gemeinsam in den Anbieter einer Strategieplanungs- und Roadmapping-Software.

airfocus hat das Ziel, Unternehmen weltweit dabei zu unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen. Dazu haben die drei Gründer Malte Scholz, Christian Hoffmeister und Valentin Firak ein Priorisierungssystem über eine cloudbasierte Software entwickelt, mit welchem Produktmanager und Entscheidungsträger herausfinden können, welche Projekte, Ideen oder Features am erfolgsversprechendsten sind. Das Ergebnis sind jederzeit präsentationsfertige Roadmaps, die sicherstellen, dass die gesamte Organisation an einem Strang zieht.

Die drei Gründer von airfocus: Christian Hoffmeister, Malte Scholz und Valentin Firak (Foto: airfocus)

Christian Hoffmeister, CTO bei airfocus, erklärt: „Dank Trello, Asana, Slack & Co. gibt es bereits viele moderne Software-Alternativen für produktive Zusammenarbeit (“getting things done”). Aber: Wichtige Strategiefragen (“get the right things done”) werden immer noch von Bauchentscheidungen und überkomplizierten Tabellenkalkulationen dominiert. Wir sind
angetreten, um dies zu ändern und Unternehmen Werkzeuge an die Hand zu geben, schneller, besser, kollaborativer und datengetriebener zu entscheiden.”

Erfahrene Investoren für das Wachstum von airfocus

Für die erste Investitionsrunde im sechsstelligen Bereich konnte das Team bekannte Größen aus der Technologiebranche gewinnen. Picea Capital ist eine Investmentfirma mit Fokus auf Technologieunternehmen, gegründet von einem Family Office und dem Hamburger Digitalunternehmer Fabian J. Fischer. Mit von der Partie ist außerdem Klaus Schlumpberger, Business Angel aus München und Geschäftsführer von eForce21. Auch ist Christian Heimerl als Gesellschafter mit an Bord und unterstützt das Team bei strategischen Fragen. Das Gründerteam und er hatten in der Vergangenheit schon bei ePages und welevel zusammengearbeitet.

Der Geld soll in den Ausbau von airfocus gehen. Neben der weiteren Vertiefung der Integrationen in Projektmanagementsysteme wie Jira, Trello, Asana und die Microsoft-Suite, sollen interne wie externe Datenquellen angebunden werden, um die Entscheidungsfindung zu verbessern und die Roadmap-Erstellung zu automatisieren. Durch den gezielten Einsatz von maschinellem Lernen bei der Projektumsetzung in integrierten Tools wird airfocus seinen Kunden darüber hinaus als Frühwarnsystem für Fehlentwicklungen dienen und Terminverzüge und Budgetüberschreitungen senken. Zu den Bestandskunden gehören unter Anderem die Washington Post, eToro, Freeletics, Shell und Eventim.

NautilusLog bekommt sechsstellige Finanzierung

5. Juni 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Die TecPier GmbH & Co. KG hat in die NautilusLog GmbH einen mittleren sechsstelligen Betrag investiert. NautilusLog ist ein Hamburger Startup, das eine innovative App für Tracking, Reporting und Zusammenarbeit zwischen „ship & shore“ entwickelt hat. Die App ist vor allem auf Vereinfachung von Prozessen, Kostensenkung und Risikokontrolle ausgelegt. Das Geld soll für die Entwicklung neuer Technologien und Produkte sowie für den Personalausbau verwendet werden.

Die von NautilusLog entwickelte App ist ein digitales Logbuch für Smartphones, das sich an den Bedürfnissen der Schifffahrtsbranche orientiert. Die App unterstützt sowohl die Crew an Bord als auch das Onshore-Management durch das Tracking von Schiffen und die Erstellung von Aufgaben. Ein typisches Beispiel ist die Erinnerungsfunktion, die die Besatzungsmitglieder beim Kraftstoffwechsel benachrichtigt, bevor sie einen Emissionsschutzbereich erreichen, und gleichzeitig alle relevanten Daten und Aktionen im digitalen Logbuch aufzeichnet. Darüber hinaus unterstützt die App  Dienstleister zum Beispiel bei der Durchführung von Inventuren, der Inspektion von Maschinen oder Sicherheitseinrichtungen. Darüber hinaus können Nutzer erforderliche Dokumentationen wie Gefahrstoffverzeichnisse, Emissions- und Statusberichte problemlos über die App erstellen.

Das Gründerteam von NautilusLog: Sven Hamer, Ingo Klemke und Otto Klemke (Foto: NautliusLog)

NautilusLog hat für seine innovative Idee bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Hamburger Innovationspreis, den PitchBlue Award und den Digital Logistics Award. TecPier ist der erste externe Investor und will dazu beitragen, das Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen. TecPier gehört zur Bremer Zech-Group GmbH, einer strategischen Management-Holding, unter deren Dach sechs Geschäftsbereiche mit ihren operativ tätigen Führungsgesellschaften zusammengefasst sind. Für weltweite Investitionen in Startups mit dem Schwerpunkt auf Innovation und Digitalisierung in der Schifffahrtsbranche ist TecPier zuständig.

NautilusLog ist nicht das erste Hamburger Startup, in das die Bremer investieren. Die Beteiligung von TecPier an der Millionenfinanzierung von Closelink ist erst wenige Wochen alt.

Closelink bekommt eine Million in neuer Finanzierungsrunde

22. Mai 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Mal wieder wie geschmiert läuft es aktuell für die drei Gründer von Closelink, Philippe Lavarde, Eike Lawatsch und Tobias Schumacher. Ihre digitale Plattform für maritime Schmierstoffe hat in ihrer zweiten Funding-Runde eine Million Euro frisches Kapital erhalten. Zu den Investoren der zweiten Seed-Runde gehören Ricardo-Mitgründer Stefan Wiskemann, der Next Logistics Accelerator und der maritime Early-Stage-Investor TecPier.

„Die maritime Wirtschaft steht bei der Digitalisierung noch relativ am Anfang“, sagt Gründer und CEO Lavarde, der sechs Jahre Erfahrung im Vertrieb von maritimen Schmiermitteln mitbringt. „Aber auch hier wächst das Interesse an intelligenten Plattform-Lösungen, die das operative Schiffsmanagement effizienter machen und Betriebskosten deutlich senken können. Mit dem frischen Kapital wollen wir in den nächsten 18 Monaten das Serviceangebot von Closelink weiter ausbauen und die globale Expansion vorantreiben.“

Closelink hilft bei der Senkung der Kosten für Schmieröl

Closelink gehört zu den ersten Startups, die sich mit der Digitalisierung der maritimen Wirtschaft beschäftigen. Zurzeit liegt der Fokus der Plattform auf dem Verbrauchsgut Schmieröl. Bis zu 100 Tonnen Öl verbraucht der Motor eines modernen Containerschiffs pro Jahr. Dazu kommen bis zu 20 weitere verschiedene Schmierstoffe und Fette für den kompletten Schiffsbetrieb. Insgesamt sind die Schmierstoffe nach dem Treibstoff einer der größten Kostenblöcke bei den Betriebskosten. Der weltweite Markt für maritime Schmierstoffe liegt derzeit bei geschätzten sechs Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Tobias Schumacher, Eike Lawatsch und Philippe Lavarde, die Gründer von Closelink (Foto: liquid-photography.com)

Über die Einkaufsplattform Closelink können Schiffsmanager per Mausklick die Verfügbarkeit und Preise ihrer jeweiligen Vertragspartner prüfen, vergleichen und den Einkauf digital abwickeln. Das funktioniert deutlich schneller und günstiger als bisher, dank transparenter Preisvergleiche zwischen Lieferanten und Lieferhäfen. In Einzelfällen sind hier bis zu 30 Prozent Einsparungen möglich.

Über Closelink erhalten Reedereien zudem Zugang zu dem größten Netzwerk von Schmieröllieferanten weltweit. Mit über 60 registrierten Herstellern, Distributoren und Händlern sind bereits mehr als die Hälfte aller Anbieter auf der Einkaufsplattform registriert.  Closelink erzielt Umsatz durch jährliche Nutzungsgebühren von 500 Euro pro Schiff sowie einer gestaffelten Transaktionsgebühr bei Neugeschäft, das über die Plattform zustande kommt. Offiziell gestartet im März 2018, nutzen bereits rund 300 Schiffe die Plattform für ihren Einkauf von Schmierstoffen.

BIO-LUTIONS schließt Series-A-Finanzierungsrunde mit 8,3 Millionen Euro ab

16. Mai 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

BIO-LUTIONS, der Hamburger Hersteller von ökologischen Verpackungen und Einweggeschirr aus Agrarresten, gab am 16. Mai bekannt, dass sich das Unternehmen mehr als 8,3 Millionen Euro sichern konnte. Als Schlüsselinvestoren sind Delivery Hero und die KfW-Tochter DEG dabei.

Nach dem erfolgreichen Aufbau einer Produktion in Indien ist die Nachfrage nach den ökologischen Produkten von BIO-LUTIONS sprunghaft gestiegen. Das gilt auch für das Interesse großer weltweit agierender Einzelhandelskunden. Das Green-Tech-Startup plant, die neuen Mittel im Rahmen der globalen Expansion für den Ausbau der Produktion in Indien und für die Errichtung neuer Produktionsstätten in Europa und Asien zu verwenden.

BIO-LUTIONS wurde 2017 von Eduardo Gordillo und Stefan W. Dircks gegründet. Das Unternehmen hat eine patentierte Technologie mitentwickelt, die es ermöglicht, Verpackungen und Einweggeschirr aus einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Reststoffen ohne zusätzliche Bindemittel oder Chemikalien herzustellen. Die Nutzung von landwirtschaftlichen Agrarresten, die weltweit verfügbar sind und bisher meist als Abfallprodukt kostenpflichtig entsorgt werden, senkt die Rohstoffkosten signifikant. Dies ermöglicht es dem Startup, preislich mit Einweg-Plastikprodukten, etwa bei Verpackungen, zu konkurrieren.

Die Gründer Stefan W. Dircks und Eduardo Gordillo (Foto: BIO-LUTIONS)

BIO-LUTIONS agiert in Indien mit positiver sozialer und ökologischer Wirkung. Es bezieht seine Rohstoffe wie etwa Zuckerrohrblätter und Bananenstämme von lokalen Kleinbauer. Dadurch bietet es den Bauern eine zusätzliche Einnahmequelle und trägt so dazu bei, die Armut der ländlichen Bevölkerung zu reduzieren. Die Nutzung der Agrarreste trägt als Alternative zur Verbrennung von Ernterückständen auch zu einer Verminderung der Luftverschmutzung bei.

Gründer und CEO Eduardo Gordillo sagt: „Einem jungen Unternehmen wie BIO-LUTIONS ermöglicht die Partnerschaft mit Delivery Hero und der DEG, zwei international tätiger Firmen mit unterschiedlichen Charakteren, die Realisierung seiner Expansionsstrategie. Mit diesem wichtigen Schritt ist BIO-LUTIONS in der Lage, das Team, die Standorte und unser Kundenportfolio nachhaltig aufzubauen. Für uns ist es eine Ehre und ein Privileg, zukünftig mit diesen renommierten Unternehmen zusammenzuarbeiten.“

Cybus sichert sich siebenstellige Finanzierung

9. Mai 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Cybus, Hamburger Anbieter von Industrial IoT-Lösungen, hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde einen siebenstelligen Betrag eingesammelt. Geleitet wurde die Runde vom Industrial Technologies Fund von btov Partners. Mehrere private Investoren und erfolgreiche Unternehmer aus dem btov Netzwerk sowie bestehende Gesellschafter von Cybus waren beteiligt. Das eingesammelte Kapital wird hauptsächlich in den Ausbau der Vertriebs-, Marketing- und IT-Entwicklungsteams investiert. Cybus ist das zweite Unternehmen, das aus dem neuen btov Fund finanziert wird. Dieser hat sich auf industriell relevante Hardware- und Softwarelösungen in Europa spezialisiert.

Das Hamburger Startup vertreibt eine softwarebasierte IIoT-Gateway-Lösung zur Verwaltung des Datenflusses zwischen Produktionsmaschinen, Unternehmens-IT-Systemen und externen IoT-Cloud-Plattformen. Das Produkt „Connectware“ ermöglicht es, Maschinen und ganze Fabriken effizient mit einem oder mehreren externen Cloud-Services zu verbinden. Die Lösung erlaubt eine granulare Definition von Zugriffsrechten auf Maschinendaten und Kontrolle des Datenflusses. So können sowohl Maschinenhersteller (OEMs) als auch Maschinenbetreiber unabhängig von den großen IIoT-Plattformen bleiben, eine zukunftssichere IT/OT-Dateninfrastruktur aufbauen und kommende Cybersecurity Standards wie zum Beispiel die IEC 62443 Norm für industrielle Kommunikationsnetze einhalten.

Cybus hat bereits namhafte Kunden

Cybus hat einen erfolgreichen Markteintritt bereits hinter sich. Führende Industrieunternehmen wie SCHUNK oder B. Braun verwalten kritische Produktionsdaten mit der Cybus Connectware. Damit sind sie in der Lage, Daten aus heterogenen Maschinenparks auf ein zentrales semantisches Datenmodell abzubilden und von hoch skalierbaren Edge-Computing-Fähigkeiten zu profitieren, um einige der Datenanalysen „on premise” und direkt in der Fabrik durchzuführen.

Das Gründerteam von Cybus: Peter Sorowka (CTO), Marius Schmeding (CPO) und Pierre Manière (CEO) (Foto: Cybus)

Robert Gallenberger, Partner des btov Industrial Technologies Fund, erklärt: „Wir beobachten den aufstrebenden Markt für IIoT-Infrastrukturen schon seit geraumer Zeit. Aus unserer Sicht liefert Cybus mit seinem Produktangebot und seiner Vision die fokussierteste Antwort auf das zunehmende strategische Ringen zwischen Maschinenherstellern und Maschinenbetreibern und den großen IIoT-Plattformen um den Zugang zu Maschinendaten, die Kontrolle des Datenflusses und die Frage, wem die Daten letztendlich gehören.“

Peter Sorowka, CTO und Gründer, ergänzt: „Die schnelle Umsetzung von ersten Projekten mit frühen Unterstützern aus der Industrie wie SCHUNK oder Pfannenberg hat uns dabei geholfen, ein detailliertes Verständnis der Lücken in bisherigen IIoT-Software-Stacks zu entwickeln und Konnektoren für eine Vielzahl von industriellen Kommunikationsprotokollen zu bauen. Heute vertrauen sowohl Maschinenhersteller als auch Maschinenbetreiber auf unsere Produkte. Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir an der Weiterentwicklung der Connectware.”

MYLILY geht mit sechsstelliger Investitionssumme in das Jahr 2019

19. Dezember 2018/in Quickies/von Mathias Jäger

Als erstes Startup überhaupt, das sich mit dem Thema Hygieneprodukte für Frauen beschäftigt, hat sich MYLILY jetzt eine mittlere sechsstellige Finanzierungssumme sichern können. Business Angels mit fundierten Branchenkenntnissen in den Bereichen Einzelhandel und Kosmetik- und Drogerieprodukte wollen als Investoren mit MYLILY vom Wachstumsmarkt für organische Damenhygiene profitieren. Das Kapital soll im ersten Schritt für den Aufbau und die Kommunikation rund um die Marke sowie für neue Produkte genutzt werden. Zusätzlich wird das Team systematisch auf- und ausgebaut.

Heide Peuckert und Dennis Werner freuen sich über die Entwicklung ihres Startups. (Foto: MYLILY)

MYLILY wächst, das zeigen auch die Umsatzzahlen des erst Anfang 2018 von Heide Peuckert und Dennis Werner gegründeten Startups. In den Büchern steht eine Steigerung von 50 % pro Monat. Offensichtlich besteht also eine große Nachfrage nach den Tampons aus 100 % zertifizierter Baumwolle. Erhältlich sind sie in drei Größen im Onlineshop. Dort lassen sie sich in Boxen mit jeweils 16 Stück bestellen, auf Wunsch auch in verschiedenen Größen individuell zusammengestellt. Besonders praktisch ist das Abo, das den monatlichen Bedarf abdeckt. Im ersten Quartal 2019 soll es die Tampons dann auch im Einzelhandel zu kaufen geben. Mehr über die Geschichte von MYLILY könnt ihr hier nachlesen.

10 Millionen US-Dollar für WorkGenius in Series A-Finanzierung

12. November 2018/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup WorkGenius, eine mit künstlicher Intelligenz (KI) arbeitende basierte Freelancer-Plattform, die es Unternehmenskunden ermöglicht, Projekte rund um den Globus zu besetzen, gibt bekannt, dass es seine Series A-Finanzierung auf insgesamt 10 Millionen Dollar erweitert hat. Damit beträgt die Gesamtfördersumme jetzt über 13,5 Mio. US-Dollar.

WorkGenius wurde als Mylittlejob gegründet und stellt Unternehmen in Europa die digitale Arbeitskraft von Studenten zur Verfügung. Im Jahr 2018 wurde das Unternehmen umbenannt, um die gewachsene Freelancer-Basis widerzuspiegeln, die nun auch professionelle Freelancer umfasst.

Die Gründer und Geschäftsführer Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig (Foto: WorkGenius)

„Wir sind stolz darauf, dass unsere bestehenden Investoren dieses Unternehmen und sein Management weiterhin unterstützen. Wir haben ehrgeizige Pläne für unsere Expansion in den USA, und wir sehen eine enorme Dynamik im Freelancer-Bereich mit dem Börsengang von Upwork, einer rekordverdächtig niedrigen Arbeitslosigkeit und veränderten Arbeitspräferenzen der jüngeren Generationen“, sagt Marlon Litz-Rosenzweig, Mitbegründer und CEO.

Die zusätzlichen Mittel werden verwendet, um die Präsenz in den USA auszubauen und das Produkt weiterzuentwickeln. WorkGenius bedient hauptsächlich E-Commerce, Media & Publishing sowie High-Tech-Unternehmen. Das Team zählt 55 Mitarbeiter und soll bis Ende nächsten Jahres auf 100 Mitarbeiter wachsen.

Über WorkGenius

WorkGenius bietet eine  KI-basierte digitale Personalplattform, die es Unternehmenskunden ermöglicht, Projekte rund um den Globus zu bearbeiten. Mehr als 5.000 Unternehmen weltweit nutzen WorkGenius, um ihre digitalen Aufgaben in kurzer Zeit und in großem Umfang zu erfüllen. Die firmeneigene Technologie übernimmt die Auswahl und Überprüfung der Ergebnisse, IP-Übertragungen, Rechnungsstellung und Lieferung, um den Aufwand zu reduzieren. Die Plattform startete 2012. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hamburg sowie Niederlassungen in Berlin und New York.

quantilope erhält 8 Millionen US-Dollar

5. November 2018/in Quickies/von Mathias Jäger

Das auf agile Marktforschung spezialisierte Hamburger Tech-Startup quantilope erhält in einer Series A-Finanzierungsrunde acht Millionen US-Dollar. Die Runde wird von Europas größtem B2B-Software Investor Dawn Capital aus London angeführt. Auch die Bestandsinvestoren Senovo und Surplus sind wieder dabei. Damit beläuft sich der gesamte Finanzierungsbetrag des Hamburger SaaS-Startups auf mehr als 12 Millionen US-Dollar.

Das automatisierte Tool von quantilope, das Methoden der quantitativen Marktforschung mit Machine Learning und künstlicher Intelligenz kombiniert, ermöglicht es, in Echtzeit detaillierte Informationen – Verbraucherbedürfnisse, Kaufmotive, Trends und Gewohnheiten – zu generieren. Traditionelle Standards in Bezug auf Qualität und Zuverlässigkeit bleiben dabei erhalten. Unternehmen können dadurch Feedback innerhalb von ein bis drei Tagen statt drei bis sechs Wochen erzielen. Sie sparen so im Idealfall 50 bis 70 % der sonst üblichen Kosten. Bis heute wird quantilope bereits von mehr als 100 Unternehmen in diversen Abteilungen eingesetzt.

Das Führungsteam: Dr. Peter Aschmoneit(CEO), Dr. Thomas Fandrich (COO) und Dr. Lucas Bremer (CDO) (Foto: quantilope)

„Mittlerweile helfen wir unseren Nutzern unternehmensunabhängig dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen. Dies funktioniert in diversen Bereichen: von der Bedarfsplanung für eCommerce, über Autodesign für Automobilhersteller, hin zur Marketingabteilung von Konsumgüterfirmen”, so Peter Aschmoneit, CEO und Mitgründer von quantilope.

Internationaler Markteintritt geplant

Die neue Finanzierung wird zur weiteren Softwareentwicklung und zur Ausweitung von Anwendungsfällen auf verschiedene Organisationen verwendet. Darüber hinaus sollten künftig nicht nur deutsche Kunden von der Technologie profitieren. „Branchenübergreifend existiert in Unternehmen ein starker Trend, den Entscheidungsprozess auf Daten zu basieren, was den außerordentlichen Erfolg von quantilope im Bereich der Marktforschung und darüber hinaus erklärt”, so Markus Grundmann, Partner bei Senovo. Das Marktvolumen liegt weltweit bei 44 Milliarden US-Dollar.

„Bei Richtungsentscheidungen stellt quantilope sicher, dass auch die Stimme des Verbrauchers gehört wird”, fügt Norman Fiore, General Partner bei Dawn Capital, hinzu. „In unseren Gesprächen mit Führungskräften der Verbrauchsgüterindustrie wurde immer wieder deutlich, dass die Markteinführungszeit für neue Produkte drastisch reduziert werden soll. Von der neuen Produktauswahl über die Verpackung bis hin zur Marketingstrategie ermöglicht quantilope hier schnelle Marktforschungsiterationen, die den Markterfolg sicherstellen.“

vilisto gewinnt weitere Investoren und will Geschäft und Mitarbeiter ausbauen

1. November 2018/in Quickies/von Mathias Jäger

2018 ist ein Jahr der Erfolgsmeldungen für vilisto. Es begann im Februar mit dem ersten Platz beim Gründergeist-Wettbewerb und setzt sich bis in diese Tage fort. Erst kürzlich hat das Startup die renommierte Handelsblatt University Innovation Challenge gewonnen und nun eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Neben InnoEnergy und den anderen Altaktionären werden ab sofort drei weitere Investoren die innovativen, selbstlernenden Heizkörperthermostate des Jungunternehmens unterstützen und mehr finanzielle Stabilität und Ressourcen für die Expansion geben.

Zu den neuen Investoren gehören Dr. Beat Schwab, ehemaliger Global Head Real Estate der Credit Suisse und unter anderem auch aktives Mitglied des Aufsichtsrats und PropTech-Investor, sowie Matthias Helfrich, BAND-Angel und langjähriger CFO eines erfolgreichen Smart Grid-Startups. Im vergangenen Winter konnte das vilisto-Team mit seinem Produkt zahlreiche Kunden gewinnen und nachweislich über 30% Heizenergie einsparen. Die Nachfrage ist größer als die Produktionskapazitäten, weshalb das frische Kapital genau zum richtigen Zeitpunkt kommt. Nur Unternehmen können die Geräte erwerben.

Das Gründerteam von vilisto: Christian Base, Christoph Berger und Lasse Stehnken (Foto: vilisto)

„Der größte Mehrwert von vollautomatischen Thermostaten liegt im Bürobereich, wo sich niemand um die Heizung kümmert. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter die Heizung abends eingeschaltet lassen, um das Büro morgens warm zu halten“, erklärt Christoph Berger, Gründer und CEO von vilisto. Ihre innovative Lösung löst dieses Problem mit integrierten Präsenzerfassungs- und Lernalgorithmen, die auch zukünftige Beschäftigungsereignisse berücksichtigen.

Neue Mitarbeiter in vielen Bereichen gesucht

Für die folgenden Monate sucht vilisto noch mehr Wachstumskapital, um sein Geschäft auf vielfältige Weise zu steigern. „Mit frischem Kapital können wir jetzt in neue Mitarbeiter investieren. Wir wachsen und suchen deshalb Experten wie Servicetechniker, Entwickler, Vertriebsmitarbeiter und andere Mitarbeiter, die mit uns wachsen wollen“, sagt Berger. InnoEnergy wertet die Suche nach neuen Investoren positiv. „Wir freuen uns sehr, dass es vilisto gelungen ist, für seine Projekte weitere kompetente Investoren zu gewinnen, die über die finanziellen Ressourcen hinaus profundes Fachwissen einbringen. Die Erweiterung der Investorenrunde hilft vilisto, für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt zu sein. Wir freuen uns darauf, unsere gemeinsame Erfolgsgeschichte fortzusetzen“, erklärt Timo Lassak, Business Creation Manager bei InnoEnergy. Über die Größenordnung des Investments gab es keine genauen Angaben.

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