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Schlagwortarchiv für: Finanzierung

Du bist hier: Startseite1 / Hamburg Startups Blog2 / Finanzierung

Beiträge

Hamburger Fintech pockid bekommt 4 Millionen Euro

18. November 2021/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Das Hamburger Fintech pockid hat im Rahmen seiner Seed-Finanzierungsrunde 4 Millionen Euro eingesammelt. Die Runde führt der Berliner Frühphasen-Investor Cavalry Ventures an. Zudem beteiligt sich Vorwerk Ventures an der Runde. Das frische Kapital wird für die Weiterentwicklung des Produktes – Banking für junge Leute – und den weiteren Aufbau der Community genutzt.

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PLAN3T sichert sich 750.000 Euro und wird zum Fintech

17. November 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup PLAN3T hat kürzlich verkündet, dass es in seiner Pre-Seed Finanzierungsrunde 750.000 Euro von namhaften Investoren eingesammelt hat. PLAN3T ist ein Belohnungssystem für nachhaltigen Konsum. Mit der kostenlosen App können umweltbewusste Nutzerinnen und Nutzer ihren ökologischen Fußabdruck erfassen und auf einfache Art reduzieren. Die App erhält in den kommenden Monaten eine Erweiterung durch eine Banking-Integration.

Christian Gärtner, Lukas Wehrhahn und Kaspar Wehrhahn, die Gründer von Plan3t
Christian Gärtner, Lukas Wehrhahn und Kaspar Wehrhahn, die Gründer von PLAN3T

Mithilfe der kostenlosen App können die User ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck nachvollziehen und erhalten durch personalisierte Nachhaltigkeitstipps, erfolgreich abgeschlossene Challenges und CO2-Kompensationen sogenannte Planet Coins. Die Planet Coins lassen sich bei über 50 nachhaltigen Partnerunternehmen einlösen oder für Klimaschutzprojekte spenden. Sein Partnernetzwerk weitete das Startup in den letzten Monaten erheblich aus. Mittlerweile zählen bekannte Marken wie Enpal, tibber, SodaStream, refurbed, planted, WeShare und TIER dazu.

An der Pre-Seed Finanzierungsrunde beteiligten sich unter anderem der Berliner Frühphaseninvestor APX, die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB). Dazu kommen Business Angels aus der deutschen Digital- und Werbebranche, darunter Marc Sasserath, Guido Syré und die Mutabor-Gründer Heinrich Paravicini und Johannes Plass.

PLAN3T auf Fintech- und Expansionskurs

APX Geschäftsführer Jörg Rheinboldt: “Wir haben als einer der ersten Investoren an PLAN3Ts Idee geglaubt – denn der Klimawandel kann nur entschleunigt werden, wenn jeder auch etwas dafür tut.
PLAN3T schafft die perfekte Digitallösung, mit der nachhaltiges Engagement gewürdigt wird.” Mit dem Investment planen die Gründer ihre App in den kommenden Monaten mithilfe einer
Open-Banking-Integration schrittweise zu automatisieren. Über die Verknüpfung mit dem persönlichen Bankkonto lässt sich dann jede Transaktion mit einem CO2-Äquivalent versehen und kompensieren..

Das achtköpfige Team um die Gründer Lukas Wehrhahn, Kaspar Wehrhahn und Christian Gärtner brachte im Frühjahr seine Betaversion heraus. Zwei Erfolgszahlen seither: gut 6.000 Registrierungen und über 250 Tonnen CO2 kompensiert. Derzeit ist die App ausschließlich in Deutschland verfügbar. Im kommenden Jahr plant das Startup in weitere europäische Länder zu expandieren.

Foto: PLAN3T

Tomorrow verkündet neue Finanzierungsrunde in Höhe von 14 Millionen Euro

16. September 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Tomorrow, das nachhaltige Fintech aus Hamburg, holt drei neue Impact Investoren an Bord. Das Family Office der Hamburger Familie Büll, Abacon Capital, sowie Signavio-Gründer und Climate
Tech-Investor Torben Schreiter investieren gemeinsam mit bestehenden Investoren 14 Millionen Euro in das Social Business.

Im Rahmen der Finanzierungsrunde bietet Tomorrow über ein Crowdinvesting erneut die Chance, virtuelle Anteile bis zu 5 Millionen Euro zu zeichnen. Im vergangenen Jahr erzielte eine ähnliche Kampagne rekordverdächtige Ergebnisse.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer neuen Investoren wie auch das unserer langjährigen Wegbegleiter*innen. Ohne sie könnten wir nicht unsere Mission verfolgen und nachhaltiges Banking in den Massenmarkt bringen. Gleichzeitig sind wir dank der positiven Erfahrung im letzten Jahr vom Instrument des Crowdinvestings absolut überzeugt und haben wiederholt gesehen: Die Menschen haben unfassbar große Lust, sich an Tomorrow zu beteiligen“, erklärt Co-Founder Michael Schweikart.

Die Tomorrow-Gründer Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt
Die Tomorrow-Gründer Michael Schweikart, Inas Nureldin und Jakob Berndt

Am 18. Oktober 2021 eröffnet Tomorrow erneut gemeinsam mit der Plattform Wiwin die Möglichkeit des Crowdinvestings. Mit einem Mindestinvest von 100 Euro und einem maximalen Betrag von 25.000 Euro können Menschen digitale Wertpapiere erwerben, die tokenbasiert ausgegeben werden. Mikro-Investorinnen und -Investoren erhalten mit dem Wertpapier die Möglichkeit, an einer Wertsteigerung des Unternehmens und am Gewinn teilzuhaben. Diese Form der Beteiligung ist sonst in der Regel institutionellen Investoren vorbehalten.

Nächste Schritte bei Tomorrow: Ausbau der Produktpalette und Profitabilität

Mit dem neuen Funding will Tomorrow das Produktangebot und Team weiter konsequent ausbauen. Bereits in den kommenden Monaten wird das Unternehmen einen nachhaltigen Investmentfonds starten, der ausschließlich in Unternehmen und Projekte investiert, die ökologische, soziale und ethische Standards erfüllen. Das Team soll im Laufe des nächsten Jahres von aktuell 75 auf rund 200 Personen wachsen. Weiterhin will Tomorrow das starke Kundenwachstum von 100 % innerhalb des letzten Jahres ausbauen, dabei das Unternehmen aber klar in Richtung Profitabilität steuern. Dazu sollen nicht zuletzt die im Oktober startenden neuen Kontomodelle des Unternehmens beitragen.

Fotos: Michi Schunk

Localyze schließt Finanzierungsrunde über 12 Millionen US-Dollar ab

8. Juli 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup Localyze hat eine Kapitalerhöhung in Höhe von 12 Millionen US-Dollar in einer Series A-Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Die aktuelle Runde wird von Blossom Capital angeführt, darüber hinaus beteiligt sich auch der bereits bestehende Investor Frontline Ventures. Außerdem unterstützen eine Reihe von Angel-Investoren das Startup, darunter Andrew Robb (Ex-Farfetch), Des Traynor (Mitgründer von Intercom), Hanno Renner (Mitgründer von Personio), David Clarke (CTO von Workday) und Michael Wax (CEO von Forto).

Was macht Localyze?

Localyze bietet eine Plattform, die alle Aspekte der globalen Mobilität vereinfacht. Durch die Straffung des Migrationsprozesses von der Beantragung des Visums bis hin zur Unterbringung unterstützt Localyze Arbeitgeber bei jeder Art von globaler Mobilitätsherausforderung, einschließlich der Verlegung neuer Mitarbeiter, der Eröffnung neuer Standorte, der Versetzung zwischen Niederlassungen, der temporären Mobilität und der Bewertung von Fernbeschäftigung. Die All-in-One-Plattform verwaltet zusammen mit einem Team von Experten für globale Mobilität alle Aspekte des Prozesses, vom Papierkram bis hin zur Einhaltung von Vorschriften, und erleichtert es Unternehmen, Mitarbeiter über Grenzen hinweg einzustellen und zu beschäftigen.

Die Gründerinnen Franziska Löw, Lisa Dahlke und Hanna Asmussen von Localyze
Die Gründerinnen Franziska Löw, Lisa Dahlke und Hanna Asmussen.

Daten und Fakten

  • Localyze wurde 2018 von Hanna Asmussen (CEO), Lisa Dahlke (COO), Franziska Löw (CTO) gegründet.
  • Hauptsitz des Startups ist Hamburg.
  • Aktuell hat das Startup 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Localyze war 2019 Teil des Startup-Accelerators Y-Combinator.
  • Eine Seed-Finanzierungsrunde gab es 2020 in Höhe von 2,1 Millionen US-Dollar, angeführt von Frontline Ventures.
  • 300% betrug das Umsatzwachstum im 1. Quartal 2021. Das bedeutete zugleich das Erreichen der Profitabilität.
  • Markteinführung in Irland, den Niederlanden und Spanien in 2021.
  • Das Startup hat bisher mehr als 2.000 Menschen aus über 100 Ländern bei der Umsiedelung geholfen.
  • Zu den Kunden gehören Free Now, Trade Republic, Babbel, Thoughtworks, Tier Mobility, DeepL, Forto und Personio.

Localyze will das neue Kapital nutzen, um neue Märkte zu erschließen und die Produktentwicklung sowie die Rekrutierung von Führungskräften in den Bereichen Engineering, Produktdesign und Marketing zu beschleunigen, um die wachsende Nachfrage nach digitalen Lösungen zu bedienen.

Fotos: Localyze

yamuntu sichert sich siebenstellige Finanzierung

1. Juli 2021/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Influencer sein – das ist der Traum vieler, vor allem junger Menschen. Das Startup yamuntu macht ihn mit seiner App wahr und konnte sich gerade selbst einen Traum erfüllen: eine Finanzierungsrunde im siebenstelligen Bereich.

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traceless sichert sich Investment in Millionenhöhe

3. Mai 2021/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup traceless materials hat ein ganzheitlich nachhaltiges Material als Alternative für Kunststoffe und Biokunststoffe entwickelt. Das innovative Material ist vollständig kompostierbar und leistet damit einen Beitrag gegen die globale Plastikverschmutzung. Die beiden Gründerinnen Dr. Anne Lamp und Johanna Baare konnten in ihrer ersten Finanzierungsrunde Planet A, den High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie die b.value AG von sich überzeugen. Damit sichert sich traceless materials nur sieben Monate nach der Gründung ein einstelliges Millionen-Investment.

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Adtriba sichert sich 4 Millionen Euro in Finanzierungsrunde

7. April 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup Adtriba schließt eine neue Finanzierungsrunde ab, deren Höhe laut deutsche-startups.de bei rund 4 Millionen Euro liegen soll. Neben den bestehenden Investoren High-Tech Gründerfonds, Jens Schumann, IFB Innovationsstarter GmbH und Lightfield Equity hat das Team jetzt auch Carsten Maschmeyers seed + speed Ventures und Aschendorff NEXT überzeugen können.

Auf der Webseite heißt es über das Startup: „Adtriba hilft Marketing-Managern dabei, bessere Entscheidungen bei der Budgetverteilung im Online-, Performance- und Brand-Marketing zu treffen und den Return on Investment zu optimieren. Das Team hat dazu eine SaaS-Lösung für die ganzheitliche Bewertung und Optimierung von Marketing, zur Customer-Journey-Analyse sowie zum Erstellen von Reports für das Cross-Channel-Management entwickelt. Mit Hilfe von Machine-Learning-basierter Software können Nutzer dort über ein Dashboard einzelne Kanäle bewerten und gegeneinander vergleichen, um Budgets optimal zu verteilen.

Die Gründer János Moldvay und Ludwig Ostrowski (Foto: Adtriba)

Die Lösung ist mit wenigen Klicks auf der Website integrierbar und startklar; erste belastbare Insights gibt es nach zwei bis vier Wochen. Zu Adtribas Kunden gehören unter anderem Flixbus, Die Zeit, Depot und FTI Touristik. Gegründet wurde Adtriba 2015 in Hamburg von den Marketing-Intelligence- und Data-Science-Experten János Moldvay (CEO) und Ludwig Ostrowski (CTO), die sich 2012 beim Internet-Dienstleister Jimdo kennengelernt haben. Den entscheidenden Anstoß zur Gründung gab seinerzeit die Teilnahme am ersten Batch des Next Media Accelerators.“

BIO-LUTIONS schließt Pre-Series B mit 2,7 Millionen Euro ab

4. Februar 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Das CleanTech-Startup BIO-LUTIONS mit Sitz in Hamburg sicherte sich erneut die Finanzierung durch seine Aktionäre. Delivery Hero SE und weitere Bestandsinvestoren haben in einer Vorrunde zur Series B 2,7 Millionen Euro investiert. Die umfangreichere Series B Finanzierungsrunde ist noch für dieses Jahr angesetzt.

Die Vorrunde dient der Beschleunigung des Produktionsausbaus am Standort Schwedt, um zukünftig größere Produktionskapazitäten zu schaffen. Die Entscheidung des Bundestages, das EU-Verbot von Einweg-Plastik in deutsches Recht zu übernehmen, erhöht den Druck auf die deutsche Wirtschaft enorm. Ab Mitte 2021 sollen in der EU Plastik-Strohhalme, -Besteck und andere Wegwerfartikel aus Kunststoff aus den Geschäften verschwinden.

BIO-LUTIONS nutzt Agrarreste als Plastikersatz

BIO-LUTIONS wurde 2017 von Eduardo Gordillo und Stefan W. Dircks gegründet. Das Unternehmen hat eine patentierte Technologie mitentwickelt, die es ermöglicht, Verpackungen und Einweggeschirr aus einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Reststoffen ohne zusätzliche Bindemittel oder Chemikalien herzustellen. Die Nutzung von landwirtschaftlichen Agrarresten, die weltweit verfügbar sind und bisher meist als Abfallprodukt kostenpflichtig entsorgt werden, senkt die Rohstoffkosten signifikant. Dies ermöglicht es dem Startup, preislich mit Einweg-Plastikprodukten, etwa bei Verpackungen, zu konkurrieren.

So soll die neue Produktionsstätte in Schwedt/Oder aussehen (Foto: BIO-LUTIONS)

Im Gewerbegebiet am Hafen in Schwedt/Oder entsteht gerade eine neue Produktionsstätte, in der künftig für den europäischen Markt produziert wird. Im September 2020 erfolgte der erste Spatenstich. Am 22. Oktober war die offizielle Grundsteinlegung. Die Fertigstellung der ersten etwa 1.830 m² großen Produktionshalle ist für Frühjahr 2021 geplant. Weitere Bauabschnitte werden folgen, unter anderem mit einer ca. 15.000 m² großen Halle sowie 700 m² Bürofläche. 

Sponsoo stockt Series A Finanzierungsrunde auf

1. Februar 2021/in Quickies/von Mathias Jäger

Erfolgreicher Start ins Jahr für Sponsoo: Der European Super Angels Club (ESAC) hat seine Investition in den digitalen Marktplatz für Sport-Sponsoring erhöht. Die Investition ist ein starkes Bekenntnis zum Wachstumskurs des Unternehmens.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Series A Finanzierungsrunde in 2020 hat das Hamburger Sport-Startup Sponsoo nun einen Aufschlag erhalten. Der European Super Angels Club rund um Präsident Berthold Baurek-Karlic, der bereits investiert hatte, erhöht seine Beteiligung und investiert nochmals einen sechsstelligen Betrag in das Startup. Mit dem Second Closing kann Sponsoo noch schneller neue Märkte erschließen und wird etwa sein Engagement in Spanien ausbauen.

CEO Andreas Kitzing und CTO Christian Kaspar (Foto: Sponsoo)

Um in Corona-Zeiten handlungsfähig zu bleiben, hat Sponsoo Anfang 2020 innerhalb von zwei Wochen fast alle Unternehmensbereiche angepasst. So hat es das Startup den Vertriebsfokus auf die Bereiche des Sportsponsorings gelegt, die auch aus dem Covid-19 bedingten Lockdown gut funktionieren, wie zum Beispiel Sport Influencer-Marketing. Die Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass das Hamburger Startup trotz der angespannten Lage in der Sport-Branche seinen Umsatz in 2020 weiter steigern und ein besonders starkes viertes Quartal verzeichnen konnte.

„Sponsoo war Finalist bei den Sportstech Awards des ESAC 2019. Das Startup aus Hamburg hat unserem Team von Anfang an sehr gut gefallen. Sponsoo löst ein wichtiges Problem für große und kleine Vereine, wie auch einzelne Sportler in ganz Europa. Durch Corona ist der Sport zusätzlich unter Druck geraten. Sponsoren hatten bislang keine Online-Plattform für den Abschluss von Verträgen. Die Pandemie hat allerdings die Digitalisierung auch in diesem Markt begünstigt. Sponsoo hat diese Chance perfekt genutzt und wichtige Marktanteile gewonnen. Unser Investment zu erhöhen und den Gründern für ihre Pläne mehr finanziellen Spielraum für einen Ausbau ihres Marktplatzes zu ermöglichen, war eine logische Folge“, erläutert Berthold Baurek-Karlic, Präsident des ESACs und Managing Partner von Venionaire Capital.

Sponsoo will Internationalisierung verstärken

Den Großteil der Erlöse aus der Kapitalerhöhung will Sponsoo in die Weiterentwicklung und Wachstum investieren. In diesem Jahr wird Sponsoo deutlich stärker auf Internationalisierung setzen. „Den Einfluss der Corona-Pandemie spürt momentan jeder auf verschiedene Art und Weise. Wir haben alle mit Einschränkung zu kämpfen. Sport fungiert in der Corona-Krise als Hoffnungsträger und „Mood Booster“. Er steht für einen gesunden Lebensstil und gibt Menschen Mut in dieser schwierigen Zeit. Sponsoring im Sport ist somit auf einzigartige Weise mit Emotion verbunden. Wir freuen uns die Internationalisierung und den Ausbau unserer Plattform nun mit noch mehr Power international voranzutreiben.“, erklärt Sponsoo-CEO Andreas Kitzing.

Taxdoo sichert sich 21 Millionen US-Dollar in Series-A-Finanzierung

15. Dezember 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup Taxdoo hat eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 21 Millionen US-Dollar erhalten. Die Runde führt die Risikokapitalfirma Accel an, mit Beteiligung von Visionaries Club, 20VC und dem bestehenden Investor High-Tech Gründerfonds. Das Geld wird in das Wachstum investiert – unter anderem in die internationale Expansion, die Erhöhung der Mitarbeiterzahl, Forschung und Entwicklung, den Vertrieb und die Kundenbetreuung. Harry Nelis von Accel ist dem Taxdoo-Beirat beigetreten.

Taxdoo stellt Onlinehändlern eine automatisierte, cloudbasierte Plattform zur Verfügung und wickelt die wesentlichen Compliance-Prozesse effizient ab: angefangen bei dem Prozess der Datenbeziehung, der steuerlichen Aufbereitung von Umsatzsteuer-Meldungen in der EU bis hin zur finanzbuchhalterischen Verarbeitung von Transaktionsdaten. Außerdem können Nutzer der Plattform die Zusammenarbeit mit ihrem Steuerberater wesentlich einfacher gestalten und zudem weitere potenzielle Compliance-Hürden, wie beispielsweise das Erstellen von Meldungen für die Intrahandelsstatistik, ohne zusätzlichen Aufwand überwinden. Was früher tagelang dauerte und über fehleranfällige Tabellenkalkulationen sowie per E-Mail verarbeitet wurde, funktioniert auf diese Weise automatisiert und kann für Betriebsprüfungen verlässlich bereitgestellt werden.

Das Team soll sich 2021 mehr als verdreifachen

Taxdoo, das seit seiner Gründung schnell und profitabel gewachsen ist, ermöglicht bis dato mehr als 1.000 Onlinehändlern aus der DACH-Region, ihre Produkte und Dienstleistungen unter Einhaltung aller Compliance-Pflichten zu verkaufen. Das Unternehmen skaliert sein Geschäft weiter, um die steigende Nachfrage zu bedienen. In diesem Rahmen wird Taxdoo in den kommenden Monaten seine Tätigkeit auf den gesamten EU-Markt ausweiten. Außerdem wird das Unternehmen seine SaaS-Plattform um neue Finanzbuchhaltungs- und weitere Compliance-Lösungen erweitern. Darüber hinaus plant Taxdoo, die Mitarbeiterzahl bis Ende 2021 auf mehr als 150 zu verdreifachen. Für den Hauptsitz in Hamburg sollen vorwiegend Entwickler, Sales- und Marketing-Mitarbeiter eingestellt werden.

“Unser Ziel ist es, zu einem reibungslosen grenzüberschreitenden Handel in Europa und darüber hinaus beizutragen, damit sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft anstatt auf Bürokratie konzentrieren können”, sagt Dr. Christian Königsheim, Mitgründer von Taxdoo. “Mit Taxdoo senken Onlinehändler sowie andere Unternehmen der digitalen Ökonomie ihren Zeitaufwand und ihre Kosten bei der Bearbeitung aller umsatzsteuerrelevanten Vorgänge erheblich. Gleichzeitig haben sie ihre Daten stets transparent im Blick.”

Taxdoo ist ein ehemaliges EXIST-Projekt an der Universität Hamburg (Lehrstuhl für Bankbetriebslehre und Behavioral Finance, Prof. Nöth) und wurde im April 2016 von den drei ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeitern Dr. Matthias Allmendinger, Dr. Roger Gothmann und Dr. Christian Königsheim gegründet. Während die anderen Gründer Erfahrung im Tech-Bereich mitbringen, war Roger Gothmann lange Zeit als Umsatzsteuer-Sonderprüfer in einem Finanzamt und als Koordinator für den internationalen Informationsaustausch im Bundeszentralamt für Steuern tätig. Diese Kombination aus „Tech und Tax“ zeichnet das Team besonders aus.

Beitragsbild: Taxdoo/Thies Rätzke

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