Persönliche Erfahrungen führen oft zu einer Gründung. Bei belong.cosmetics war das eine Krebserkrankung, deren Therapie die Gesichtshaut der Gründerin Julia Kiener erheblich strapazierte. Mit speziell für diesen Fall entwickelten Pflegeprodukten schließt das Startup eine Lücke, spricht aber grundsätzlich alle an, die besonders sensible Haut haben.
Zu den Partnern unseres Gründerinnen-Wettbewerbs STARTERiN Hamburg 2026 gehört die Anwaltskanzlei MARTIUS. Sie unterstützt Startups in ihren verschiedenen Unternehmensphasen und hat beispielsweise Procuros bei seiner aktuellen Finanzierungsrunde beraten. Im Interview erklärt Prof. Dr. Daniel Graewe, einer der Partner bei MARTIUS, wie er sich für das Hamburger Startup-Ökosystem und die STARTERiN einsetzt.
Bei der dritten Ausgabe des Inkubator-Programms Next.Generation des Körber Start-Hubs zeigte sich wieder, wie sich soziales oder ökologisches Engagement mit unternehmerischem Denken verbinden lässt. Beim finalen Pitch sicherte sich FORMALL den Jurypreis in Höhe von 50.000 Euro, FollowTheVote gewann das Publikum und damit 5.000 Euro für sich.
Das auf dynamische Stromtarife spezialisierte Startup Rabot Energy hat eine Serie B-Finanzierungsrunde über 50 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen den Ausbau seines Angebots für Privathaushalte, Gewerbe- und Industriekunden in Deutschland beschleunigen und die Weiterentwicklung der technologischen Plattform sowie die Anbindung zusätzlicher Geräte, vom Batteriespeicher über die Wallbox bis zur Wärmepumpe, vorantreiben.
Angeführt wird die Runde von dem auf europäische Tech-Scale-ups spezialisierten Growth-Capital-Investor Endeit und dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF). Von den Bestandsinvestoren beteiligten sich unter anderem HV Capital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bosch Ventures, CNI, Acurio Ventures und vent.io. Überzeugen konnte die Investoren die äußerst positive Entwicklung von Rabot Energy. Gestartet im Jahr 2021, versorgt das Startup mittlerweile über 200.000 Kunden mit über 600 Millionen Kilowattstunden Ökostrom. Seinen Umsatz konnte es auf 200 Millionen Euro steigern. Nach Berechnungen von Rabot Energy sparten die Kunden, darunter rund 15.000 Geschäfts- und Industriekunden, 2025 gegenüber dem jeweiligen Grundversorgerpreis zusammen rund 45 Millionen Euro ein.
Mit Rabot Energy bauen Kunden ein virtuelles Kraftwerk
Der Erfolg des Unternehmens hängt mit den Besonderheiten der Energiewende zusammen. Entscheidend wird zunehmend, wann und wie Strom verbraucht wird. Der Fokus verschiebt sich damit weg von der Erzeugung und hin zum Verbrauch. Rabot Energy bietet smarte Stromtarife und hilft gleichzeitig dabei, flexible Verbräuche automatisiert in die Zeiten zu verschieben, in denen Strom besonders günstig und erneuerbar ist. Speicher laden, wenn erneuerbarer Strom im Überfluss da ist, und entladen, wenn er knapp wird. Jede so verschobene Kilowattstunde muss in der Spitzenstunde nicht aus einem Gaskraftwerk kommen, und erneuerbare Erzeugung muss seltener abgeregelt werden. Ein zentraler Baustein ist dabei die intelligente Vernetzung von Batteriespeichern in Haushalten. Sie wirken gebündelt wie ein virtuelles Kraftwerk.
Sie stehen an der Spitze von Rabot Energy: Tobias Mogge (COO), Jan Matysik (CTO), Konrad Schade (CCO), Konrad Schürmann (CEMO) und Jan Rabe (CEO).
Mit Rabot Flow hat das Unternehmen im Juni 2026 eine integrierte Lösung aus dynamischem Stromtarif, Smart Meter und Plug&Play-Batteriespeicher eingeführt. Damit lassen sich laut Rabot Energy die Energiekosten eines durchschnittlichen Haushalts um 15 Prozent senken. Die Lieferung erfolgt innerhalb von drei Tagen. Der Anschluss ist an jeder normalen Steckdose möglich, und die Aktivierung dauert knappe zwei Minuten per App. Eine eigene PV-Anlage braucht es dafür nicht, eine Mietwohnung genügt.
„Die nächste Kraftwerksgeneration wird nicht gebaut, sie wird zusammengeschaltet. In Millionen Haushalten liegt ein riesiges, bislang ungenutztes Potenzial: Energie nicht nur zu verbrauchen, sondern sie intelligent in das Gesamtsystem einzubinden. Mit der Series B machen wir aus einzelnen Haushalten ein Netzwerk, das das Stromsystem stabilisiert, die Energiewende beschleunigt und nebenbei die Stromrechnung unserer Kunden deutlich senkt“, sagt Jan Rabe, CEO von Rabot Energy.
1KOMMA5°, Hamburgs einziges Startup-Einhorn, steigert weiter seinen Wert und seine Investitionen. Das Unternehmen erhält in einer neuen Finanzierungsrunde rund 70 Millionen Euro und steuert weitere 35 Millionen aus eigenen Mitteln bei, um seine Softwarelösung Heartbeat AI weiter auszubauen.
Bei der TV-Show Die Höhle der Löwen gibt es seit der letzten Staffel ein „Battle“: Zwei Startups treten bei einem Kurzpitch gegeneinander an, nur eines kommt weiter und kann sich ausführlich präsentieren, um einen Deal zu ergattern. In der letzten Folge setzte sich hottey mit einer scharfen Honigsauce gegen die mexikanischen Spezialitäten des Hamburger Food-Startups Señor López durch. Wie dessen Gründer Mathyas López das Duell erlebt hat, was seine Produkte besonders macht und wie es nach dem Auftritt weitergegenangen ist, erzählte er uns im Interview.
Am 27. Oktober trifft der HSV in der 2. Runde des DFB-Pokals auf Eintracht Frankfurt. Anstoß ist um 18 Uhr im Volksparkstadium. Für Startups noch spannender dürfte das Vorprogramm im exklusiven Kreis sein. Beim HSV TECH & INNOVATION DAY 2026 besteht nämlich die Möglichkeit, vor Mitgliedern des HSV Business Club zu pitchen. Bewerbungsschluss ist der 13. Oktober.
Das Startup Procuros, Anbieter einer Infrastrukturplattform für autonomen Handel, hat eine Serie A-Finanzierungsrunde über 20 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde von XAnge. W23 Global steigt als neuer Investor ein; die bestehenden Investoren Point Nine, Creandum, b2venture und SquareOne beteiligen sich erneut, ebenso wie mehrere Business Angels.
Frisch zubereitetes Essen, verfügbar genau dann, wenn Reisende es brauchen: Das Hamburger Food-Tech-Unternehmen goodBytz bringt seine autonome Küchenrobotik an den Frankfurt Airport. Gemeinsam mit dem Verkehrsgastronomieunternehmen Casualfood als Betreiber vor Ort und der Fraport AG als Vermieter startet das neue Food-Konzept namens Poppy’s zunächst an zwei Standorten im Terminal 1.
Während bei Lebensmitteln inzwischen viele auf die Zutatenliste schauen, um beispielsweise mehr über den Anteil an Fett oder Zucker zu erfahren, tut das bei Nahrungsergänzungsmitteln kaum jemand. Dabei kommt es auch hier auf die Zusammensetzung an, denn Frauen haben einen anderen Nährstoffbedarf als Männer, was aber die wenigsten wissen. Das Startup Casimir leistet hier Aufklärungsarbeit und hat die passenden Supplements im Angebot.
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