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Schlagwortarchiv für: AU-Schein.de

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Beiträge

Digitale Gesundheitsanwendungen gibt es jetzt auf Online-Rezept bei AppsAufRezept.com

28. Oktober 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind Medizinprodukte, deren Hauptfunktion wesentlich auf digitalen Technologien beruht. In diese Kategorie fallen zum Beispiel sogenannte Gesundheits-Apps. AppsAufRezept.com hat nun das Angebot gestartet, sich solche Apps per Online-Rezept verschreiben zu lassen.

AppsAufRezept.com Handy-Screenshot /Foto: Dr. Ansay AU-Schein GmbH
AppsAufRezept.com Handy-Screenshot /Foto: Dr. Ansay AU-Schein GmbH

Und so funktioniert das: Man füllt auf der Webseite jederzeit und ohne Registrierung einen smarten Online-Fragebogen aus, den eine Tele-Ärztin gegebenenfalls durch Rückfragen verifiziert. Kassenpatienten können dann gegen 1 Euro Schutzgebühr sofort das ausgestellte Rezept als PDF-Datei mit einem SMS-Code herunterladen und die ansonsten teure App kostenlos nutzen. Optional löst die Tele-Ärztin zudem für den Patienten das Rezept automatisiert bei der Krankenkasse ein gegen den später nötigen Freischalt-Code.

Der Service startet mit der „Kalmeda Tinnitus App“ und stellt systematisch alle Informationen, Testberichte sowie den E-Beipackzettel übersichtlich dar. Die automatisierte Befragung der Nutzer ermöglicht zudem eine standardisierte Qualitätsbewertung aller Apps und den evidenzbasierten Nachweis positiver Versorgungseffekte.

Der Gründer und CEO Dr. jur. Can Ansay erklärt dazu: „Es freut mich, dass wir wieder die Speerspitze sind bei der Umsetzung von Jens Spahns E-Health Revolution, die Deutschland auf diesem Zukunftsmarkt zur Weltmacht erheben kann. Irritierend ist nur der aufwändige Prozess der Krankenkassen zur Freischaltung der Apps. Mit unserer Lösung können jedoch alle Patienten die Apps ohne Aufwand und ohne Arztbesuch sofort nutzen, auch wenn ihr bisheriger Praxis-Arzt noch nicht zur Verschreibung von Apps bereit ist. Um allen Ärzten den Einstieg zu erleichtern, wird AppsAufRezept.com bald auch für alle Ärzte kostenlos verfügbar sein mit eigenem App-Store auf deutschen Servern.“

Hinter AppsAufRezept.com steckt die Dr. Ansay AU-Schein GmbH

Die Dr. Ansay AU-Schein GmbH startete im Dezember 2018 über au-schein.de mit dem Angebot von Online-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen („AU“) bei Erkältung. Das sorgte damals für einen mächtigen Medienwirbel. 2019 wurde der Service auf weitere einfache Erkrankungen erweitert. Anfang 2020 startete der französische Ableger arretmaladie.fr. Der Service basiert auf smarten Fragebögen zu Symptomen und persönlichen Risikofaktoren. Nach entsprechender Diagnose durch Tele-Ärzte erfolgt die Zustellung der AU sowohl als PDF mit 2-Faktor-Authentisierung als auch optional per Post. Bislang wurden mehr als 70.000 dieser Tele-AUs ausgestellt.

Beitragsbild: Dr. jur. Can Ansay (Michael-Kohls-Potrait)

Coronavirus: Gratis Online-Krankschreibungen von au-schein.de

13. März 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Telemedizin-Startup au-schein.de bietet Online-Krankschreibungen nun auch kostenlos und will damit seinen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten. Alle Patienten mit Erkältung und Grippe oder in freiwilliger häuslicher Quarantäne erhalten gratis eine Krankschreibung auf Basis eines Online-Fragebogens. Gründer und CEO Dr. jur. Can Ansay will damit die Isolierung von Patienten erleichtern, Infizierte frühzeitig erkennen und Ansteckungsgefahren in Arztpraxen vermeiden.

So funktioniert die Online-Krankschreibung

Der Nutzer füllt auf au-schein.de einen Fragebogen aus und kann dann nach Freigabe durch eine Tele-Ärztin die Krankschreibung gratis als PDF herunterladen. Wenn der Nutzer in den letzten 14 Tagen, also während der Inkubationszeit von COVID-19, in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu einem Infizierten hatte, erhält er die Krankschreibung für maximal 14 Tage mit dem Vermerk des Grunds. Das Bundesgesundheitsministerium rät in diesen Fällen zur freiwilligen häuslichen Quarantäne – auch ohne Symptome.

Falls der Patient eines der von der WHO ermittelten 14 Symptome von COVID-19 hat, wird er an die zuständigen Stellen verwiesen. Falls der Patient kein Symptom hat, wird er regelmäßig per E-Mail nach diesen Symptomen gefragt. Zurzeit sind auch die Online-Krankschreibungen für alle Patienten mit Erkältung und Grippe gratis. Wenn sie in einem Risikogebiet oder in Kontakt mit einem Infizierten waren, werden sie automatisch auf den Quarantäne-Fragebogen verwiesen.

 Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von au-schein.de
Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von au-schein.de

Dr. jur. Can Ansay, Gründer und CEO von au-schein.de, erklärt: „Mit unserem neuen Service lösen wir das Problem, dass das Bundesgesundheitsministerium bei Risiko von COVID-19 zu häuslicher Quarantäne ohne Arztkontakt rät, Arbeitnehmer dafür aber eine Krankschreibung brauchen. Zudem will ich die Ansteckungsgefahren vermeiden aufgrund der täglich über 10.000 unnötigen Arztbesuche wegen Krankschreibungen für Erkältung und Grippe, die wir nun alle gratis online ausstellen können.“

Das war unser Startup-Jahr 2019 – Januar bis Juni

23. Dezember 2019/in Allgemein, Events, Startup News/von Mathias Jäger

2019 war wieder ein Jahr voller Nachrichten und Ereignisse in der Hamburger Startup-Welt. Wir haben sie dokumentiert und zum Teil auch mitgestaltet. Jetzt ist die Zeit gekommen für einen zweiteiligen Rückblick aus unserer Sicht, beginnend mit den Monaten Januar bis Juni.

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AU-Schein bietet Krankschreibung per Smartphone jetzt auch bei Regelschmerzen

25. September 2019/in Quickies/von Mathias Jäger

Das Hamburger Telemedizin-Startup AU-Schein hat seine Produktpalette auf digitale Krankschreibungen bei starken Regelschmerzen erweitert. Die Gynäkologin Dr. med Eva-Maria Ansay leitet das neue Geschäftsfeld und will dabei die Tabuisierung von Regelschmerzenbekämpfen. Außerdem ist Dr. Maike Henningsen für das Unternehmen im Beirat tätig. Als Gynäkologin und Expertin für die Digitalisierung im Gesundheitswesen berät sie AU-Schein und unterstützt bei der Produktentwicklung.

Dr. med. Eva-Maria Ansay (Foto: Tom Medici)

AU-Schein startete im Dezember 2018 mit dem Angebot einer digitalen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei Erkältung. Der Service basiert auf einer digitalen Checkliste aus Symptomen und persönlichen Risikofaktoren. Nach entsprechender Diagnose von Tele-Ärzten erfolgt die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sowohl in digitaler als auch in Papierform. Patienten zahlen neun Euro für die digitale Zustellung als PDF und zusätzlich fünf Euro für den Versand des Originals per Post. Bislang haben mehr als 10.000 Patienten von dem Angebot Gebrauch gemacht. Seit September können Frauen sich über die Webseite bei akuten, starken Regelschmerzen krankschreiben lassen, ohne dafür eine Arztpraxis aufsuchen zu müssen. Die Patientin füllt hierzu einen digitalen Fragebogen auf der Webseite aus und benennt Risikofaktoren. Der Fragebogen wurde mithilfe eines Expertenteams aus Gynäkologen unter der Leitung von Dr. Ansay entwickelt.

Die Vision: Kampf gegen ein Tabu

In Deutschland leiden schätzungsweise rund zehn Prozent aller Frauen unter derart starken Regelbeschwerden, dass eine Krankschreibung ärztlich angeraten wäre. Dr. Ansay erklärt, dass ihr Engagement auch ein Kampf gegen ein Tabu ist: „Ich habe jahrzehntelang in meiner Praxis Frauen betreut. Es gibt Patientinnen, die während ihrer Periode unter enormen Schmerzen leiden, regelmäßig ohnmächtig werden oder sich stündlich erbrechen. Es muss endlich Schluss damit sein, dass Frauen sich an so einem Tag zur Arbeit schleppen, nur weil sie keine schiefen Blicke oder Karriere-Nachteile riskieren wollen!“

AU-Schein.de – ein Hamburger Startup als Medienereignis

17. Januar 2019/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Selten hat ein Startup innerhalb weniger Wochen ein solch gewaltiges Medienecho hervorgerufen wie AU-Schein.de. Das liegt vor allem an dem ebenso populären wie umstrittenen Thema: Krankschreibung bei Erkältungen über WhatsApp. Wir fassen die bisherige Geschichte des jungen Unternehmens und seiner Rezeption zusammen.

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