Impossible Founders treibt mit Accelerator iF Momentum Deep-Tech-Förderung voran
In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich Impossible Founders auf vielen Events präsentiert und mit Future Founder und iF Sprint auch bereits zwei erfolgreiche Förderformate organisiert. Jetzt zündet die neue Startup Factory mit dem Accelerator iF Momentum die nächste Stufe. Deep-Tech-Startups erhalten dort maßgeschneiderte Unterstützung und eine Finanzierung in Höhe von 100.000 Euro.
Für das laufende Jahr 2026 ist die Aufnahme von vier Startups in den Accelerator geplant. Langfristig hat sich Impossible Founders aber weitaus größere Ziele gesetzt. Bis 2035 sollen bis zu 200 aufstrebende Deep-Tech-Unternehmen gefördert werden. Bei iF Momentum erhalten die Startups 100.000 Euro Finanzierung als Wandeldarlehen und werden über sechs Monate hinweg dabei unterstützt, Pilotprojekte umzusetzen, Integrationen in realen Umgebungen nachzuweisen und die Grundlage für die nächste Finanzierungsphase zu schaffen. Zusätzlich bekommen die Startups Zugang zu Labs, Infrastruktur und spezialisierten Services sowie individuelles Coaching und Mentoring.

iF Momentum: So läuft die Bewerbung ab
Bei iF Momentum gilt das Prinzip eines „Rolling Intake“, das heißt, Teams können sich jederzeit bewerben und jederzeit mit dem Accelerator beginnen. Entsprechend individuell ist auch das Programm gestaltet. Für jedes Startup wird ein Plan erarbeitet, der zu einem Pilotprojekt führt und es attraktiv für Finanzierungsrunden macht. Um überhaupt diese Chance zu bekommen, sind unter anderem folgende Kriterien zu erfüllen:
- Das Startup ist bereits gegründet und hat ein Team, bei dem alle wichtigen Rollen besetzt sind.
- Es verfügt über eine Deep-Tech-Innovation, die sich für einen Transfer in die Wirtschaft eignet.
- Der Freedom to Operate ist gegeben, also die Möglichkeit, eine Technologie auch anzuwenden und einzusetzen, ohne beispielsweise Patentrechte zu verletzen.
- Der technologische Reifegrad TRL liegt bei mindestens 5, der IRL, der die Integrationsfähigkeit in andere Systeme bewertet, bei mindestens 3.
Außerdem ist die Bereitschaft, sich vollzeitlich für das Programm einzusetzen und innerhalb der sechs Monate ein Pilotprojekt auf den Weg zu bringen, Voraussetzung. Startups, die hinter all diese Bedingungen einen Haken setzen können, können hier mehr über iF Momentum erfahren und sich bewerben.
Warum Deep Tech besonders gefördert gehört
„Gerade in der frühen Skalierung von Deep-Tech-Startups fehlt oft nicht die Technologie, sondern die Brücke in reale Anwendung, belastbare Partnerschaften und die nächste Finanzierungsfähigkeit“, sagt Anne Lamp, Co-Founder & CEO von traceless.
Aus Investorensicht wird deutlich, woran viele Deep-Tech-Ansätze scheitern: „Die nächste Generation europäischer Technologieführer entsteht nicht zufällig im Labor. Sie entsteht dort, wo exzellente Forschung früh mit industrieller Realität, klarer Validierung und Kapitalfähigkeit zusammengebracht wird“, erklärt Sebastian Pollock, Founding Partner Visionaries Tomorrow & Visionaries Club.
Und auch für die Industrie selbst ist diese Übersetzung entscheidend: „Für die Industrie sind Deep-Tech-Innovationen Voraussetzung für künftige Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist, wissenschaftliche Durchbrüche schneller in anwendbare Lösungen und industrielle Wertschöpfung zu übersetzen“, sagt Dr. Michael Bolle, Vorsitzender Stiftungsrats Carl-Zeiss-Stiftung, Aufsichtsratsvorsitzender Carl Zeiss AG & SCHOTT AG.
Foto: Penno Agency








