Mit Good2Know spielerisch schlauer werden und helfen
„Wissen, das satt macht“ lautet der Slogan der App Good2Know, bei der richtig beantwortete Fragen zu Spenden für Kindermahlzeiten führen. Hinter dem Projekt steckt eine junge Gründerin, die KI-Technologie dazu nutzt, auf mehrfache Weise Gutes zu tun.
In Good2Know steckt viel persönliche Erfahrung
Zwei persönliche Beobachtungen haben zu der Gründung von Good2Know geführt. Zum einen, dass durch das Internet den Menschen so viel Wissen wie noch nie jederzeit zur Verfügung steht wie noch nie, die Allgemeinbildung aber trotzdem häufig zu wünschen übrig lässt – oder gerade deshalb, schließlich lässt sich alles schnell mal googeln. Zum anderen, dass viele gern etwas Gutes tun würden, aber nicht wissen, wie, oder nicht genug Zeit oder Geld für ein soziales Engagement haben. Die Lösung könnte ein eine App sein, die Wissen spielerisch vermittelt und dabei automatisch Spenden einsammelt.

Das ist die Überlegung der 21-jährigen Hamburgerin Greta Wolk, die in Groningen International Business studiert und parallel die Digitalagentur WOLX Technologies gegründet hat, die für die Entwicklung von Good2Know zuständig ist. Wobei diese Aufgabe Greta zu 95 % im Alleingang übernommen hat. Der Einsatz künstlicher Intelligenz machte das möglich, sowohl bei der Programmierung als auch bei der Themenrecherche, an deren Ende aber immer noch ein persönlicher Faktencheck steht.
Ein Quiz in zwei Sprachen mit vielen Themen
Das Prinzip von Good2Know ist ganz einfach. In der App stehen 13 Themenbereiche wie Wirtschaft, Wissenschaft, Geschichte und Gesellschaft zur Verfügung, auf Deutsch und Englisch. Ein einzelnes Quiz besteht aus zehn Fragen und es gibt dazu jeweils einen einleitenden Text, der schon relevante Informationen beinhaltet. Wer per Multiple Choice mindestens sechs richtige Antworten gibt, hat bestanden. Drei erfolgreich absolvierte Quizspiele an einem Tag bewirken automatisch eine Spende für Kinder in Südafrika, wobei für einen selbst keine Kosten entstehen, die übernehmen Sponsoringpartner.




Um die Versorgung südafrikanischer Kinder mit aus den Spenden finanzierten Mahlzeiten kümmert sich die Grootbos Foundation. 2024 hat Greta für die Organisation für ein paar Monate als freiwillige Helferin gearbeitet, sie weiß also genau, wohin die Gelder fließen. Eine enge persönliche Verbindung besteht auch zu den ersten beiden Partnern, die auf der Webseite genannt werden: Geschäftsführer der Agenturen realTV group und VRtual X ist Gretas Vater Matthias Wolk, für den WOLX Technologies schon Webseitenprojekte umgesetzt hat und der ein unternehmerisches Vorbild ist.
Seit ein paar Tagen ist die App von Good2Know für Apple und Android verfügbar. Die Vision ist, weitere Sponsoringpartner zu gewinnen und bei der Verteilung der Spenden mehrere wohltätige Organisationen zur Auswahl zu haben. Weit über 1.000 Fragen hat Greta bereits zusammengestellt, aber auch hier geht natürlich noch mehr, um das Allgemeinwissen zu stärken. Die Gründerin hat also noch einiges vor, aber eben auch schon eine Menge erreicht.
Bilder: privat / Good2Know








