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Schlagwortarchiv für: 3D-Druck

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Beiträge

amsight sichert die Qualität beim 3D-Druck

4. Dezember 2024/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Stabilere Produktionsbedingungen, weniger Ausschuss, höhere Qualität und geringere Kosten – all das will das Startup amsight mit seiner Software für den 3D-Druck bewirken. Unterstützung hat es dafür schon durch diverse Förderprogramme und kürzlich den Gewinn des Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreises erhalten.

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3D Spark sichert sich Finanzierung im hohen sechsstelligen Bereich

10. November 2022/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

Das Hamburger Startup 3D Spark schließt seine erste Finanzierungsrunde ab. Die Mittel werden in die personelle Stärkung des Teams und die Weiterentwicklung der Plattform investiert, die über die besten Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Druck informiert. An der Runde beteiligt sind der Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) und der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF).

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3D Spark weiß, was 3D-Druck kann

24. März 2022/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

3D-Druck kann in vielen Fällen die Produktion von Bauteilen vereinfachen und kostengünstiger machen. Die Recherche, ob das tatsächlich möglich ist und sich rechnet, ist allerdings mit großem Aufwand verbunden. Es sei denn, die Profis vom Startup 3D Spark übernehmen diese Arbeit.

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TU Hamburg produziert Ausrüstung zum Schutz vor Corona

12. Mai 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Die Technische Universität (TU) Hamburg unterstützt das Personal lokaler Krankenhäuser sowie verschiedener Pflegeeinrichtungen im Raum Hamburg mit der Produktion von Schutzausrüstung und Alltagshelfern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Gemeinsam mit einem elfköpfigen Team arbeitet Katharina Bartsch, Oberingenieurin am Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik in der Fertigungswerkstatt FabLab an Face Shields, Mund-Gesichts-Masken, Maskenhaltern und Aufsätzen für das virenfreie Öffnen von Türen mittels 3D-Druck. „Aktiv etwas Gutes tun und die Corona-Pandemie nicht von zuhause aus absitzen zu müssen, das motiviert mich jeden Tag“, sagt Bartsch. Wer selbst Alltagshelfer benötigt oder sich mit einem 3D-Drucker an der Produktion beteiligen möchte, kann sich an fablab@tuhh.de wenden.

„Jedes unserer Produkte trägt dazu bei die Übertragung des Corona-Virus aufzuhalten. Dabei war es uns ein besonderes Anliegen nicht nur Intensivstationen, sondern auch weniger im Fokus stehende Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen auszustatten und auf deren Bedürfnisse einzugehen“, erklärt Katharina Bartsch. Besonders gefragt waren hier Maskenhalter. „Das Pflegepersonal trägt meist ganztägig einen Mund-Nasen-Schutz, der sich nicht optimal an die Gesichtsform anpassen lässt. Die Folge sind wunde, schmerzende Stellen hinter den Ohren“, beschreibt Bartsch das Problem. Im engen Austausch mit den Betroffenen entstanden verschiedene Größen für Maskenhalterungen, die die Gummibänder der Mund-Gesichts-Masken von den Ohren weg hinter den Kopf führen und dort zusammenhalten.

Acht 3D-Drucker sind an der TU im Dauerbetrieb

Um in kurzer Zeit möglichst viele Alltagshelfer herstellen zu können, laufen im FabLab der TU aktuell acht 3D-Drucker im Dauerbetrieb. Auf diese Weise entstehen pro Tag bis zu zwölf Face Shields und circa 300 Maskenhalter. Während des Drucks wird flexibler Kunststoffdraht durch eine Düse aufgeschmolzen und Schicht für Schicht abgelegt. Die Herausforderung besteht darin, die Temperatur der Düse für das Aufschmelzen des Drahts sowie des Druckbetts und die Geschwindigkeit, mit der sich die Achsen bewegen, aufrecht zu erhalten.

Weitere Herausforderungen sind Lieferengpässe von zusätzlich benötigtem Material und Arbeitssicherheitsanforderungen. „Die Maskenpflicht führt dazu, dass wir kurzfristig kaum Lieferungen für Gummibänder erhalten. Doch mit ein wenig Kreativität geht alles. Als Ersatz haben wir Bänder aus flexiblem Kunststoff entwickelt. Die passen nicht nur in die Halterungen, sondern können auch in ihrer Größe eingestellt werden. Darüber hinaus sind unsere Halterungen abwischbar und können desinfiziert werden. Das ist bei den faserhaltigen Gummibändern nicht möglich“, heißt es aus den Reihen des TU-Teams.

Das Hilfsequipment bietet das TU-Institut zu reinen Herstellerpreisen an. So kostet ein kleiner Maskenhalter zwischen 10 und 50 Cent und ein komplettes Face Shield Set bis zu 5 Euro. Der Preis beinhaltet dabei allein die Material- und Anlagenkosten sowie eine geringe Verwaltungspauschale inklusive Steuer. Die Arbeitszeit für die Beratung und Herstellung ist kostenfrei. „Uns geht es nicht darum Geld zu verdienen, sondern Lösungen mit echtem Mehrwert anzubieten. Das überwältigende Feedback unserer Partner freut uns dabei am meisten“, sagt Katharina Bartsch.

Beitragsbild: FabLab

So kann 3D-Druck im Kampf gegen Covid-19 helfen

22. April 2020/in Quickies/von Mathias Jäger

Logistik-Forscher der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg haben in einer aktuellen Studie zu medizinischen Lieferketten untersucht, wie mithilfe von 3D-Druck die Ausbreitung von Covid-19 bekämpft werden kann. Schon jetzt wird diese Produktionstechnik genutzt, um medizinisches Equipment schnell und kostengünstig herzustellen. Dazu zählen vor allem Material für Beatmungsgeräte, medizinische Schutzkleidung wie Gesichtsschilder und Teststäbchen zum Nachweis von Covid-19. Der reguläre Markt für dieses Material ist derzeit nahezu leergefegt. Eine Studie identifiziert nun Vorreiter für die Produktion mit 3D-Druckern und benennt mögliche nächste Schritte.

Anhand von rund 20 Beispielen belegen Kai Hoberg, Professor of Supply Chain and Operations Strategy und Dr. Jakob Heinen, in welchen Branchen und für welche Produkte Unternehmen und Privatleute bereits aktiv sind. Sie schlussfolgern, dass folgende Bedingungen erfüllt sein müssen, um 3-D-Druck effektiv im Kampf gegen Corona einzusetzen:

  • verfügbare Hardware effektiv einsetzen
  • Unterstützung bei Entwicklung digitaler Designs leisten
  • Designaustausch und Produktionskapazitäten orchestrieren

Prof. Hoberg: „Ihr Unternehmen möchte in der Krise helfen? Mit Know-how oder Hardware im 3D-Druck können Sie viel bewegen. Wir konnten hierfür viele gute Vorbilder identifizieren. Nun geht es darum, die vorhandenen Drucker sinnvoll zu nutzen.“

3D-Druck sollte global eingesetzt werden

Dr. Jakob Heinen gibt einen weiteren Ausblick: „Wir sind zuversichtlich, dass aus all diesen Initiativen noch Größeres erwachsen kann. Dafür muss daraus eine vereinte globale Initiative erwachsen.“ Gegenwärtig seien schätzungsweise mehr als hunderttausend professionelle 3D-Drucker von hoher Qualität rund um den Globus installiert. Diese würden eine enorme Basis für die 3D-Druckproduktion bieten. Eine weitere Voraussetzung dafür sei die Zertifizierung der 3D-Designs in Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden, medizinischen Anwendern, Druckerherstellern und Materiallieferanten. „Und nicht zuletzt spielt hier das geistige Eigentum eine Rolle. Hier fehlen standardisierte Vereinbarungen“, ergänzt Heinen.

Unter diesen Bedingungen sei es eine einzigartige Chance für die 3D-Druck-Community, sich an der Bekämpfung des Coronavirus zu beteiligen und dabei die Stärken der 3-D-Produktion auszuspielen: Flexibilität in der Herstellung, Innovationspotenzial von kreativen Macherinnen und Machern und die hohe Geschwindigkeit, mit der Ideen in physische Produkte umgesetzt werden. Weitere Infos zur Studie gibt es hier.

Beitragsbild: Pixabay

myprintoo bietet 3D-Service für 3D-Druck

21. Dezember 2018/in Allgemein, Startup News/von Mathias Jäger

3D-Druck gehört zu den typischen Hypethemen der letzten Jahre. Erst als die nächste große Disruption gefeiert, dann scheinbar fast schon wieder in Vergessenheit geraten. Das Hamburger Startup myprintoo hat sich derweil zu einem Erfolgsunternehmen entwickelt und ist gerade zum drittbeliebtesten Onlinehändler seiner Branche gekürt worden. Dabei kann myprintoo viel mehr als nur gut verkaufen, wie wir bei unserem Besuch erfahren haben.

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