Neue Services für Startups in Hamburg!
Hamburg hat eine Reihe von Organisationen und Institutionen, die sich um die Interessen von Startups kümmern. Und die machen auch in den Sommermonaten nicht Pause, im Gegenteil. In diesem Beitrag erfahrt ihr, was sich zuletzt bei Hamburg Invest, nextMedia.Hamburg, der Körber-Stiftung und dem Startup Port getan hat.
Scaleup Hamburg fördert Innovation durch Kooperation

Für viele Startups ist Venture Clienting, also die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen, einer der wichtigsten Wachstumstreiber. Die größte Schwierigkeit besteht oft, darin, die geeigneten Partner zu finden, und das gilt für beide Seiten. Eine große Hilfe kann da die von Hamburg Invest eingerichtete digitale Plattform Scaleup Hamburg sein. Sie richtet sich zunächst an Unternehmen, die für interne Aufgaben innovative Lösungen von externen Anbietern suchen. Auf der Webseite werden diese dann kurz vorgestellt. Für den neuesten Eintrag haben sich gleich vier Auftraggeber zusammengetan, die sich eine „audiovisuelle Dokumentation von Anlagen und Abläufen“ wünschen. Wer sich davon, oder einer der anderen Ausschreibungen, angesprochen fühlt, kann ein Bewerbungsformular ausfüllen. Gerade Startups wird so die Kontaktaufnahme wesentlich erleichtert.
Momentan ist das Angebot noch überschaubar, es gibt aber bereits einige Beispiele für erfolgreiche Pilotprojekte aus der jüngeren Vergangenheit, etwa zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen oder für eine Sicherheitslösung im öffentlichen Personennahverkehr. Als Unternehmenspartner werden unter anderem Beiersdorf, das Gemeinschaftsverpflegungsunternehmen AlsterFood und die Hamburger Hochbahn genannt.
Investmentkreis von nextMedia.Hamburg vernetzt MediaTech-Startups
Zum Angebot von nextMedia.Hamburg gehört der Accelerator Media Lift, der Startups über einen Zeitraum von sechs Monaten fördert. Und was passiert danach? Eine mögliche Antwort soll der Investmentkreis geben, den die zur Hamburg Kreativ Gesellschaft gehörende Initiative im Juli ins Leben gerufen hat. Dessen erklärtes Ziel ist die Vernetzung von Startups mit Investorinnen und Investoren, um Folgefinanzierungen ermöglichen. Startups aus dem Bereich Tech & Medien können sich dafür hier kostenlos registrieren. Der Austausch erfolgt über die Dealflow-Plattform Dealum, wo man sich ein Profil anlegt, das für 90 Tage sichtbar bleibt. nextMedia.Hamburg investiert nicht selbst und spricht auch keine Empfehlungen für Finanzierungen aus. Zum Start konzentriert sich das Angebot wie gesagt auf die Media- und Digitalbranche, geplant ist, künftig weitere Branchen der Kreativwirtschaft einzubeziehen.
Neuer Bereich Entrepreneurship bei der Körber-Stiftung

Die Körber-Stiftung gehört zu den aktivsten Förderern der Startup-Szene in Hamburg. Bestes Beispiel ist der Körber Start-Hub mit seinem Next.Generation Inkubator, der sich an junge Leute mit Interesse an Social Entrepreneurship richtet. Seine Aktivitäten bündelt die Stiftung nun im Bereich Entrepreurship und erweitert sie zugleich. Neben der Unterstützung der U30-Generation rücken auch die Ü60-Jahrgänge noch stärker in den Fokus. Neu ist das Netzwerk Entrepreneurship. Es bringt Alumni aus Projekten der Körber-Stiftung zusammen, die sich durch ihre unternehmerische Haltung auszeichnen. So soll ein internationales, interdisziplinäres Netzwerk entstehen, um Entrepreneurship als gesellschaftliche Gestaltungskraft voranzubringen.
Startup Port hilft bei der Suche nach Co-Foundern
Immer mal wieder organisiert der Startup Port Veranstaltungen unter dem Motto „Meet&Match“, bei denen sich Gründerinnen, Gründer und solche, die es werden wollen, finden und zusammentun können. Jetzt gibt es das auch als digitale Plattformlösung, was die Suche nach Co-Foundern und neuen Teammitgliedern noch einfacher macht. Gerade ist die kostenlose Open-Beta-Version von Meet&Match 2.0 gestartet, wo man sich ein Profil anlegen und nach passenden Matches stöbern kann.








