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Schlagwortarchiv für: Innovationsstarter Fonds Hamburg

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Beiträge

KitchenAdvisor schließt Seed-Finanzierung in Höhe von 750.000 Euro ab

1. Februar 2018/in Quickies/von Mathias Jäger

KitchenAdvisor, die Vermittlungsplattform für Küchen, holt in einer neuen Finanzierungsrunde frisches Kapital in Höhe von 750.000 Euro. Das 2017 von David Striegnitz und Richard Ruben gemeinsam mit dem Hamburger Company Builder Hanse Ventures gegründete Startup hat sich zum Ziel gesetzt, den Küchenkauf neu zu gestalten und damit mehr Preistransparenz zu schaffen. Die Plattform richtet sich gezielt an Privatpersonen und berät diese bei der Suche nach der individuell gestalteten Küche.

KitchenAdvisor hat bereits über 2.000 Kunden erreicht

Unter den neuen Kapitalgebern befinden sich der Innovationsstarter Fonds Hamburg sowie einige Business Angels. Mit deren Unterstützung wird KitchenAdvisor nun die Aufnahme weiterer Küchenstudiopartner beschleunigen und die derzeitige regionale Verbreitung mit den Schwerpunkten Berlin, Hamburg und Ruhrgebiet auf ganz Deutschland ausdehnen. Seit der Gründung hat KitchenAdvisor bereits mehr als 2.000 Kunden gewonnen und generiert damit monatlich einen mittleren sechsstelligen Umsatz.

Das Team von KitchenAdvisor: Richard Ruben (Gründer), Moritz Karge, David Striegnitz (Gründer) und Kai Görlitz (Foto: KitchenAdvisor)

„Wir revolutionieren die Auswahl des passenden Küchenhändlers grundlegend und schaffen damit Transparenz und Effizienz für alle Beteiligten.“ kommentiert Geschäftsführer Richard Ruben die Ziele. „Wenn man zehn Personen die gleiche Küche zeigt, wird man zehn komplett unterschiedliche Preis-Schätzungen dafür bekommen. Wir informieren den Kunden detailliert, bevor er ein Küchenstudio besucht. Dadurch kann er besser beurteilen, welche Preise gerechtfertigt sind.“

Der Ablauf der Kaufberatung läuft so ab: Um allen individuellen Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden, bespricht ein Küchenexperte des Startups zunächst in einer telefonischen Kundenberatung alle wichtigen Details der Planung. Am Ende des Telefonats kann der Kundenberater direkt einen Schätzpreis für die Küche abgeben. Folgend werden mit Hilfe eines intelligenten Algorithmus passende, regionale Küchenhändler ausgewählt. Die Küchenhänder planen anschließend die angefragte Küche auf Basis der von KitchenAdvisor übermittelten Daten. So spart der Kunde Zeit, da der Studiobesuch direkt ein Treffer ist. Auf der anderen Seite sparen die Küchenstudios Aufwand, da keine vollumfängliche Erstberatung durchgeführt werden muss. Der Kunde kann außerdem viel Geld sparen, da die Händler untereinander direkt auf der KitchenAdvisor-Plattform im Wettbewerb stehen.

wingu sichert sich Finanzierungsrunde in Millionenhöhe

25. Januar 2018/0 Kommentare/in Quickies/von Mathias Jäger

Die Proximity Plattform wingu hat eine weitere Finanzierungsrunde über einen Millionenbetrag abgeschlossen. Die hochrangige Investoren-Gruppe um den Internetpionier Oliver Sinner (Gründer der Digitalagentur SinnerSchrader AG) hat industriellen Background. Außerdem hat mit dem Innovationsstarter Fonds Hamburg der aktivste Frühphaseninvestor Hamburgs investiert.

Geplant sind Vergrößerung des Teams und weitere Internationalisierung

Das Kapital in unterer siebenstelliger Höhe wird der Vergrößerung des Teams in den Bereichen Produktentwicklung und Marketing dienen sowie die Internationalisierung vorantreiben. An der Proximity-Plattform arbeiten derzeit 15 Entwickler in Hamburg und Krakau. Über 300 Abonnenten, darunter Canon, Vattenfall, TUI Robinson und Fendt, hat die Plattformlösung zur Aussteuerung von positionsrelevantem Service und Interaktionen auf Smartphones und mobilen Geräten bereits gewinnen können. Sie registrieren dafür ihre Lokalisierungstechnologien (auch Proximitytechnologien genannt), wie Beacons, Geofence, Eddystone und NFC-Tags, und verknüpfen sie mit komplexem Content und Funktionen. Um RFID, WiFi und Smart Lighting wird dieser Trigger-Mix jetzt vergrößert.

Hanz Geeratz (CTO) und Michael Wolf (CEO) von wingu

Mit der Erweiterung seiner Investition spricht Oliver Sinner dem Team um CEO Michael Wolf und CTO Hanz Geeratz sein erneutes Vertrauen aus: “Ich glaube an das Geschäftsmodell von Platform-as-a-Service, um Location based services für jeden handhabbar und sofort einsetzbar zu machen. Das Aussteuern von ortsrelevanten Informationen ist in vielen Bereichen längst wesentliche Anforderung an die Digitalisierung und sollte daher nicht kompliziert sein.”

Innovationsstarter Fonds Hamburg als starker Partner

“Wir sind bei der Investorensuche bewusst an Wegbereiter der Industrie 4.0 herangetreten, weil wir uns hier stärker fokussieren und engagieren wollen”, erklärt Michael Wolf zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Derzeit stellen Industriekunden über wingu unter anderem wartungsrelevante Informationen an schwerem Gerät zur Verfügung, geben Navigations- und Archivierungshilfen auf ihren Werksgeländen und dokumentieren und verwalten Fehlermeldungen und Maschinenausfälle in Echtzeit. “Mit dem Innovationsstarter Fonds Hamburg haben wir außerdem einen starken, regionalen Partner mit an Bord genommen”, so Wolf.

Wirtschaftssenator Frank Horch zeigt sich ebenfalls sehr erfreut: „Industrie 4.0 und die digitale Transformation sind die wichtigsten Themen für die Wirtschaft der Zukunft. Wir brauchen Gründer und Startups mit klugen Ideen. Der Innovationsstarter Fonds ist ein gutes Instrument, diese Entwicklung am Standort Hamburg nachhaltig zu befördern.“

Gencer Sahin, Investment Manager beim Innovationsstarter Fonds Hamburg ergänzt: “Uns hat das heterogen aufgestellte Team und die Umsetzungsstärke, ihr Produkt in kürzester Zeit an die Kunden und zum Einsatz zu bringen, überzeugt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Team und den Gesellschaftern.

KSK Diagnostics – frisches Geld für lebensrettende Tests

26. April 2017/0 Kommentare/in Quickies/von Mathias Jäger

Das 2014 gegründete Health-Startup KSK Diagnostics GmbH gewinnt den Innovationsstarter Fonds Hamburg und den High-Tech Gründerfonds für die Finanzierung der Entwicklung molekularbiologischer Schnelltests. Das Unternehmen gehört damit zu den ersten, die vom neu aufgelegten Innvationsstarter Fonds Hamburg II der IFB profitieren.

Jedes Jahr sind in Deutschland mehr als 500.000 Patienten von einer Krankenhausinfektion betroffen, von denen ca. 10.000-15.000 sterben (Quelle:Bundesministerium für Gesundheit). Oftmals können erst beim Eintreten von Komplikationen gezielte Maßnahmen zum Schutz der Patienten eingeleitet werden, da die Ergebnisse herkömmlicher Tests erst nach mehreren Stunden oder sogar Tagen vorhanden sind. Die Schnelltests der KSK Diagnostics GmbH revolutionieren die Behandlung und können beispielsweise direkt in der Notaufnahme durchgeführt werden. Der behandelnde Arzt kann damit bereits nach 30 Minuten einen Befund stellen und damit die Behandlung des Patienten zeitnah koordinieren. Neben der Diagnostik von Krankheitserregern sind die Schnelltests der KSK Diagnostics auch hervorragend geeignet, um Fragen in der Tumordiagnostik schnell und zuverlässig zu beantworten.

 

 

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